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Katja123

woran erkennt man, dass durch die Behandlung die Wurzel beschädigt wurde?

Meine Schneidezähne sind in den 4 Jahren KFo Behandlung jetzt schon so oft von rechts nach links und von vorne nach hinten und wieder zurück geschoben worden, dass die oben seit April ständig anfangen zu wackeln und die Schonzeiten werden immer länger bis sie wieder etwas fester werden. Und unten wackeln auch zwei Zähne leicht. Wie stellt man diagnostisch zu 100% sicher fest, dass die Wuzeln beschädigt worden?

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Auf einem Röntgenbild (am besten Zahnfilmaufnahme von den Schneidezähnen) sieht man die Wurzellängen. Dein KFO sollte zu Beginn der Behandlung auch Bilder gemacht haben, dann kann man die Längen vergleichen, ob die Wurzeln signifikant kürzer geworden sind.

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Hallo Mush,

 

ich erkenne leider nicht auf den Bildern, wie man die Resorption aussieht, da ich nicht weiß, worauf man achten muss. Hier ist man ein Bild von meinen Zähnen Ende August gemacht, aber seit dem wurden die Zähne noch oft hin und her geschoben. Vielleicht kann mir jemand ja sagen, ob da alles in Ordnung ist.

post-12122-0-41975800-1384991408_thumb.j

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Das sieht nicht gut aus. Die Schädigungen sind deutlich sichtbar. Da wurde mit zu großen Kräften gearbeitet. Das muss nicht mal der KFO gewesen sein. Wenn dieser gegen große muskuläre Spannungen Zähne bewegt reicht das schon für so ein Unglück. Erst Spannungen beseitigen, dann kann auch eine KFO erfolgreich sein.

Gruß Norbert

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Oh nein, man sieht da schon die Schädigungen, obwohl seit dem die Zähne noch oft verschoben worden sind? Wo genau sind denn schon Schädigungen sichtbar? Ich weiß nicht, woran man das erkennt.

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Ich finde es ganz schön gewagt von der Ferne aus Schädigungen zu diagnostizieren, ganz ehrlich norbert. Bist du denn Zahnarzt?

 

Ich bin nur ein Laie, aber ich würde es mir nie anmaßen auszumachen, ob es wirklich Schäden gibt. Das würde ich eben nur einem Zahnarzt überlassen der in Mund schauen kann und das ganze zu beurteilen.

 

Vor allem kann man auch nicht beurteilen ob das wirklich Spannungen sind, ob diese dafür verantwortlich sind und das die KFO dann erst hilft wenn diese beseitigt sind.

Das wir nur ein Forum sind in dem man sich Rat und Tat holt sollte zwar klar sein, aber bei Menschen die verzweifelt sind können solche Ferndiagnosen auch nicht das Richtige sein :(

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Hallo, auf der Röntgenaufnahme kann man schon erkennen, dass die Wurzeln der Frontzähne im Ober- und auch im Unterkiefer wahrscheinlich etwas verkürzt sind. Jedoch ist das eine Orthopantomogrammaufnahme und auf der werden die Wurzeln nicht exakt widergegeben. Eine Zahnfilmaufnahme der 4 Schneidezähne jeweils unten und oben wäre zur Beurteilung des Wurzelstatus besser.

 

Weiterhin sollte man bedenken, dass es "normal" ist, dass sich bei einer KFO-Behandlung die Wurzeln kürzen, sie sollten sich nur nicht zu sehr verkürzen.  Bei etwa 70% der Patienten erholen sich die Wurzeln nach Wegnahme der orthodontischen Kräfte, also nach Entfernen der Zahnspange, wieder. Ich bin aber nur Laie und von daher sprichst du am besten mal deinen KFO darauf an, dass er nochmal Röntgenbilder macht und sich dann die Wurzeln nochmal genauer ansieht.

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Hallo Katja,

 

Mush war ja etwas spärlich mit Erklärungen.

 

Bei meinen Zähnen sieht man die Wurzelspitzenresorption leider sehr gut:

 

post-8957-0-04394100-1385065876_thumb.pn

 

Gerade beim OK kann man erkennen, dass die Wurzeln nicht mehr spitz sind, sondern deutlich abgeflacht. Das ist aber nicht bei dieser Behandlung passiert, sondern muss bei der ersten Behandlung passiert sein. Bei dieser Behandlung hat sich laut Aussage meines Zahnarztes und auch meinen eigenen Vergleichen die Wurzellänge nicht noch weiter verkürzt. Bei ersten Blick auf Dein Röntgenbild dachte ich auch, da könnte was sein, als ich mir das Bild beim Arbeiten (hüstl) auf einem größeren Bildschirm angeschaut habe, sieht es aber meiner Laienmeinung nach relativ gut aus. Aber die beste Gewissheit kann Dir Dein Zahnarzt geben. Hast Du noch alte Röntgenbilder vom Anfang der Behandlung (Kopien der Röntgenbilder stehen Dir (eventuell gegen Bezahlung der Kosten)) zu)?

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Das Problem ist, dass man ohne einen Vergleich kaum fundiert etwas zum Ausmaß der Resorptionen sagen kann. Bei dem ersten Beispiel, das ich gepostet hatte, sieht man, dass der eine Schneidezahn nach der Behandlung sehr deutlich kürzer ist als vorher. Somit kann man sagen, dass eine deutliche Resorption vorliegt. Wäre den Schneidezahn aber schon am Anfang sehr kurz gewesen, könnte man das nicht unbedingt.

Im Allgemeinen kann man aus der Erfahrung heraus schon erkennen, wenn ein Zahn eine Form aufweist, die typisch für eine Resorption ist, aber darauf sollte man sich nicht verlassen, sondern immer versuchen, das anhand einer älteren Aufnahme zu überprüfen.

Abrundungen an Wurzelspitzen sind nach einer kieferorthopädischen Behandlung nicht ganz ungewöhnlich. Wenn sie auftreten, haben sie aber in den allermeisten Fällen keine Konsequenzen. Anders ist das, wenn eine Wurzel deutlich kürzer geworden ist. In diesem Fall sollte man darüber nachdenken, den betreffenden Zahn nicht weiter zu bewegen.

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Na prima,

Wurzelverkürzungen beinflußen die Stabilität des betr. Zahnes. Sind Abrundungen der Wurzelspitze bei KFO immer?.

Wurzelkürzungen sind bei KFO für Erwachsene immer ein noch größeres Risiko, und die meisten KFO's verschweigen das gerne.

Man sollte bei einer KFO immer vor und während der Behandlung Röntgenaufnahmen machen lassen, trotz Strahlenbelastung.

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Hallo zabo, Hallo Katja,

 

Mush kann mich gerne korrigieren, da er den besseren Zugang zu Fachliteratur hat, aber ich habe letztes Jahr mal bei Pubmed nach Artikeln zu Wurzelresorptionen gesucht und mir ist im Hinterkopf geblieben, dass sich die Artikel teilweise sehr erstaunt darüber geäußert haben, dass sich zwar deutliche Schäden an den Wurzeln durch KFO-Behandlungen gezeigt haben, das die Zähne aber erstaunlich stabil sind. Es würde aber etwas Zeit brauchen, die Artikel rauszusuchen und höchstwahrscheinlich habe ich erst in zwei Wochen am Wochenende Zeit dafür. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich aber sagen, dass die kurzen Wurzeln bei mir erst gehen Mitte/Ende der erneuten Behandlung wirklich zum Thema wurden und mir in dem Vierteljahrhundert zwischen der ersten und zweiten Behandlung nie bewußt waren und nie bewußt für Probleme gesorgt haben. Und dass ich irgendwann nur noch mit den seitlichen Zähnen abgebissen habe, lag daran, dass es mit den Frontzähnen rein mechanisch nicht wirklich effektiv war, nicht weil ich den Eindruck hatte, dass sich irgendetwas bewegt.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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