zeigel

UK permanent nach vorne schiebe ! Hat das folgen ?

28 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen

Ich komme am besten direkt zum Punkt : )

Ich hatte vor 2-3 Jahren eine kfo Behandlung ohne op , da mir die Risiken zu krass waren !

Zähne sind gerade , habe aber einen Überbiss und Deckbiss !! Seid vielen Jahren retuschiere ich den Überbiss so , dass ich den Unterkiefer permanent nach vorne schiebe auch wenn ich alleine bin .. Grob geschätzt mache ich das jetzt schon 6 Jahre ! Im Moment habe ich diverse paychiche Probleme , auch ein Drogen Problem ..

Meine Problem : Ich habe ständig Nacken , Ohren und Kopfschmerzen und tierische Verspannungen ! Mal sind diese sehr Extreme , aber komischer weise lassen diese nach wenn ich ein Psychopharmaka (neuroleptika) nehme . Nehme diese aber sehr ungerne , da ich dadurch keinerlei Emotionen mehr habe und mich Extreme leer fühle .

Meine frage : Gibt es hier jemanden der auch sein Kiefer nach vorne schiebt und dadurch negative Symptome empfindet ? Oder weiß jemand eine logische Erklärung ?

Ich stand schon einmal kurz vor einer op , habe diese aber abgebrochen , weil alle sagen das meine Schmerzen seelischen Ursprung haben : (

Meint ihr , eine op würde helfen ?

Gruß

Ziegel

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Komisch .. Aber die sind ja dann ständig auf Spannung oder nicht ?

Dieser Ausschnitt den ich im Internet gefunden habe , beunruhigt mich am meisten "Einige Patienten hatten die Angewohnheit , ihren leichten Überbiss durch nach vorne schieben des UK zu korrigieren . Dieser ständige Signal an das Gehirn , den Kiefer in die bestimmte Position zu bringen , führte in den meisten Fällen zu Ruhelosigkeit , Anspannung , Konzentrationsproblemen , Sprachproblemen und massiven Motorischen Störungen . Auch litten einige der Patienten an psychischen Problemen , die entweder auf die abnormale halten des Kiefers zurück zu führen sind oder die Haltung hat sich durch die psychische Erkrankung entwickelt"

Ich könnt Kotzen : (

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Hallo Zeigel,

 

ich habe auch viele Jahre lang meinen Unterkeifer ständig nach vorne geschoben, um einen Überbiss zu kompensieren. Anders hätte ich gar nicht "kauen" können, und außerdem fiel das schwache Kinn dann nicht so auf.

 

Bei mir hat es definitiv zu Gelenkproblemen geführt. Das linke Gelenk knackte ca. 20 Jahre lang und fühlte sich beim "Kauen" oft so an, als würde es sich gleich ausrenken. Sowohl Kieferorthopäde als auch MKG-Chirurg haben mir gesagt, dass man die Auswirkungen davon auf dem Röntgenbild sehen kann.

 

Richtige Beschwerden hatte ich allerdings nur selten. Stattdessen hatte ich jahrelang ca. einmal im Monat Migräne. Seit meiner OP (Unterkiefervorverlegung und Kinnplastik) tritt diese kaum noch auf.

 

Dass Deine Schmerzen und Verspannungen damit zusammenhängen, kann ich mir gut vorstellen.

Dass die Neuroleptika bei den Schmerzen helfen, kann ich mir schon vorstellen. Vielleicht entspannen sie die Muskeln oder haben andere schmerzlindernde Eigenschaften.

 

Wer sagt denn, dass Deine Schmerzen rein seelisch bedingt sind? Etwa ein Facharzt (KFO, MKG-Chirurg ...), nachdem er Deinen Kiefer genau untersucht hat? Oder ein anderer Arzt, der von Zähnen oder Kiefern kaum etwas versteht?

 

Wie groß ist der Überbiss?

Hier im Forum sind viele, die mit solchen oder ähnlichen Fehlstellungen an Verspannungen und Schmerzen leiden.

 

Psychische Probleme hatte ich durch die Fehlstellung nie.

 

LG, Iris

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Hallo iriss

Meine Familie , Freunde , Partnerin alle sagen , ich soll es sein lassen mich zusammen reißen und regelmäßig meine Tabletten nehmen ! Wenn ich versuche das Thema an zu sprechen , verdrehen schon alle die Augen und geben dumme Antworten !! Komischer weiße sagen die Ärzte das es medizinisch nötig sein kann bzw die kk es übernimmt (8mm tief und Überbiss ) . Leider bin ich bei Ärzten misstrauisch geworden seid meiner kfo Behandlung ! Im großen und ganzen dreht sich mein denken zu 98% um meine Zähne .. Das ganze war mal ne zeit lang weg , als ich meine Spange bekommen habe und ich mir eig sicher war das der Überbiss endlich verschwindet .. Aber nix war , der kfo hat mich von vorn bis hinten angezogen : ( Hmm naja die Psyche spielt da schon ne Rolle , den das nach vorne schieben ist ja irg wie ein selbst Schutz für sein selbstbild/Vertrauen..

Gruß

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Hallo,

 

auch wenn du psychische Probleme hast müssen deine Kieferprobleme nicht allein davon kommen.

 

Vielleicht schiebst du auch den Kiefer vor, weil die andere Position des Kiefers nicht stimmt - wie bei mir ?!

 

Ich selbst habe eine schizoaffektive Störung und Fibromyalgie (chron. Muskelschmerzen). Ich nehme auch Neuroleptika und fühle mich in keinster Weise beeinträchtigt - ach ja, außer Mundtrockenheit. Gegen die Schmerzen nehme ich Cymbalta 60 mg, und ansonsten Quetiapin 400mg retard und wegen Schlaflosigkeit Dominal 80 forte.

 

Durch eine KFO-Behandlung in der KIndheit bekam ich einen Zwangsbiß nach hinten. Meinen Unterkiefer schiebe ich seit Jahren vor, da ich in dieser Position keine oder weniger Kiefergelenk-Schmerzen habe. (habe nämlich Arthrose im KG) So kann ich allerdings nicht zubeißen, da ich nur einen Zahn treffe. Nun wird eine KFO und OK Vorverlagerung geplant. Vorher bekam ich noch eine Schiene, die den UK vorrutschen lässt um zu sehen ob denn die Beschwerden dadurch besser werden.NUn brauch ich das Schieben nicht mehr selbst zu ünernehmen ;-)

 

Geh doch  mal in eine Uniklinik in eine Dysgnathie-Sprechstunde, unbedingt zusammen mit einem Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, nicht nur ein KFO! Ich bin in der UNI Mainz und bin da sehr zufrieden - ich werde dort als ganzer Mensch wahrgenommen und nicht nur als Kiefergelenk oder als psychisch krank!!!

 

Grüße  :524:

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Bei mir wurde vor 3 Jahren mal was ähnliches wie dysmorphobie auch Entstellungssyndrom diagnostiziert.. Meine jetzige Psychiaterin meint , das sich das ganze in den Jahren verfeinert hat , und komplizierter geworden ist ! Auf antpsychotika (neuroleptika)spreche ich aber nicht wirklich an daher denke ich nicht, das es was psychotisches ist wie viele Ärzte zu mir meinten ..

Teilweise habe ich mich im laufe der Jahre an dieses Gefühl gewöhnt .. Aber in letzter zeit kommen immer länger und in kürzeren Abständen diese Phasen . Wo ich denke bzw mir einbilde das sich alles verschiebt und das alle meine Probleme an diesen überbiss hängen .. ich suche dann immer verzweifelt nach Lösungen und das macht mich dann depri .. Weil die Lösung die mir immer durch den Kopf geht ist "operieren" . Aber so viel Risiko für etwas was evtl überhaupt nicht hilft , mich sogar noch mehr verzweifeln lässt .. ich weiss nicht ?! Vorallem habe ich Grade erst ne Ausbildung angefangen : /

Gruß

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In der Uniklinik bei uns war ich schon : ) hatte nen festen Termin , habe aber dann nen Rückzieher gemacht .. Weil das nötige Kleingeld gefehlt hat und ich wie gesagt nicht wirklich unterstützt wurde ..

Um was handelt es sich da bei der Schiene !? Gibt's da nen namen ^^

Gruß

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Hallo Zeigel,

 

Familie, Freunde und Partnerin können sicherlich nicht beurteilen, ob bei Dir eine Kieferfehlstellung vorliegt (und eine Psychiaterin bestimmt auch nicht).

Das kann nur ein KFO oder Chirurg.

 

8 mm Überbiss zusammen mit einem Tiefbiss ist schon eine schwerwiegende Fehlstellung, die bestimmt für Deine Schmerzen verantwortlich sein könnte.

Ich glaube nicht, dass das mit Deinen psychischen Problemen zusammenhängt.

 

Wenn man Dich in der Uniklinik nicht ernstgenommen hat, versuch es anderswo. Vielleicht kann Dir sogar jemand hier im Forum einen kompetenten Behandler empfehlen.

 

LG, Iris

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Hallo Zeigel,

 

es ist eigentlich eine Michiganschiene im OK, aber der Wachsbiss wurde nicht im Schlussbiss genommen, sondern in der Position wie ich den UK vorschiebe - das ist ganz wichtig, sonst bekommt man nur eine Schiene für den Biss den man im Schlussbiß hat - also wie wenn du die Zähne nach hintenn zubeißt.

 

Wichtig !!!   Meine Schiene ist plan und  ist vorne freigeschliffen - meine Zähne können ungehindert nach vorne rutschen aber mit Eckzahnführung! Ich  wurde auf Anweisung in der Dysgnathiesprechstunde  in die Prothetik im gleichen Haus (Uni Mainz) geschickt, um eine Schiene anfertigen zu lassen.

 

Dort wurde auch eine Funktionsdiagnostig gemacht (ich musste nichts bezahlen, hatte sie aber auch nicht verlangt - die Prothetiker wollten dies). Bei anderen Kfos habe ich schon mal 800,- EUR hinlegen dürfen.

 

Die Schiene ist Kassenleistung !!! es sei denn du bist privat versichert.

Bei einer Dysgnathie-OP mit KFO-Behandlung übernimmt bei Vorliegen einer bestimmten KiG (Kiefer Indikations-Gruppe) die Krankenkasse die Behandlung. Die OP ist sowieso Kassenleistung.

 

Du hast freie Arztwahl: Du kannst dir also noch andere Meinungen anhören. Ich kann dir nur Uni Mainz empfehlen. In Frankfurt wurde ich nicht gut aufgeklärt. IN Mainz wurde mir auch alles negative erklärt was passieren kann, und ich habe mich dort gut aufgehoben gefühlt. Von wo kommst du denn? 

 

Ob es sich wirklich um eine Dysmorphobie handelt, würde ich mal richtig diagnostizieren lassen......ggf. auch mal stationär, da kannst du verschiedene Tests machen, und du wirst auf Station genau beobachtet, ob du eine richtige Psychose (schizophrenie o.ä. ) hast. Ich war in der UNI Heidelberg auf der Station Roller. Ich würde jeder Zeit dort wieder hingehen. Eine psychische Erkrankung entwickerlt sich nicht in ein paar Tagen - also warum nicht mal ne Auszeit für die Diagnosestellung nutzen.  Aber du weisst schon dass man von Drogen eine Psychose entwickeln kann? 

 

Ich würde so vorgehen:  1. Dysgnathiesprechstunde mit MKG-Chirurg und KFO   - bis du einen gefunden hast von dem du dich ernst genommen fühlst

 

                                       2. Wenn es am Kiefer liegt:   Behandlung beginnen -  die meisten machen zuerst eine Schiene, dann KFO +OP  - oder NUR SCHIENE

 

                                       3. wenn es NICHT am Kiefer liegt:    suche dir eine gute psychiatrische Abteilung zur Diagnosestellung und mache eine Therapie (ich finde   Verhaltenstherapie sehr gut - vielleicht brauchst du aber auch eine Tiefenpsychologische Therapie) 

 

                                      

Grüße

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Da kannst du deinen Akku wieder aufladen!   oder wie wär's mit Tagesklinik? finde ich aber stressiger -morgens hin abends heim.

 

Aber geh doch erst mal in eine Dysgnathiesprechstunde.

 

Gruß

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....

Meine frage : Gibt es hier jemanden der auch sein Kiefer nach vorne schiebt und dadurch negative Symptome empfindet ? Oder weiß jemand eine logische Erklärung ?

 

Ich stand schon einmal kurz vor einer op , habe diese aber abgebrochen , weil alle sagen das meine Schmerzen seelischen Ursprung haben : (

Meint ihr , eine op würde helfen ?

 

 

hallo Zeigel,

 

zu Frage 2:

Ich habe, genau wie Iris,  auch viele Jahre lang meinen Unterkeifer ständig nach vorne geschoben, um einen Überbiss zu kompensieren. Ich habe Gefügestörungen in der HWS und oft richtige Migräneattacken. Nachdem auch noch nachts Atemprobleme dazugekommen sind, hab ich mich mit 52 für "das volle Programme" einschl. OP entschieden. Ich merke jetzt schon, dass die Beschwerden weniger geworden sind.

 

zu 3:

Das kann man wahrscheinlich erst nach der Behandlung feststellen. Wenn aber eine gravierende Fehlstellung vorliegt, ist es doch auf jeden Fall den Versuch wert. Sonst wirst du immer dich immer wieder in regelmäßigen Abständen fragen, ob dir eine Behandlung inkl. OP nicht doch Linderung bringen würde. Ich habe 3 Jahre gewartet aus Angst vor der  OP, und ich ärgere mich so darüber. Aber lass dich noch einmal ausführlich beraten und wenn KFO und KFC überzeugend sind, solltest du allein entscheiden, ob du den Weg gehen möchtest und dich nicht von anderen beeinflussen lassen, die sich diesbezüglich gar kein Urteil erlauben dürften.

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Hey

@zahn31

Momentan bin ich in der Ausbildung bei einem Super betrieb , und will auf keinen fall schlechten Eindruck machen.. Habe bis jetzt nen recht guten Ruf und der Job tut mir Extreme gut .. Daher kommt es nicht gut wenn ich 1-2 Wochen fehle : ) eine stationäre Therapie ist nix für mich , weil ich meine Familie und Freundin um mich herum brauche , auch wenn sie kein Verständnis für meine Kiefer und Zahn Probleme haben..

Nach der Reihenfolge die du mir da vorschlägst , will ich auch Vorgehen .. Nur das ich nach der op evtl einen Physiotherapeuten und Logopäden aufsuchen will ..

Ja boki ich stehe alleine da , aber ich werde das jetzt in die Hand nehmen ... Von alleine passiert nix , und die wirkliche Lösung zur Seite zu schieben , weil es unangenehm ist zeit braucht und Risiken mit sich bringt , ist auch nicht sinnvoll wie ich immer mehr merke.. Ich bin 23 und lebe seid 6 Jahren in ständiger Angespanntheit und Benommenheit , dass nervt ... Natürlich hat das psychische Gründe , aber vielleicht basieren die seelischen Probleme auf dieser fehlstellugn ... Du hast recht , wenn ich den Schritt nicht wage , werde ich vielleicht nie erfahren ob es sich positiv auf meine Probleme auswirkt..

Der erst Schritt ist schon gemacht : ) Termin in einer Woche bei einem Kfc in Köln : ) dr Scherer glaub ich

Gruß

Zeigel

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Hallo,

 

sehr gut - Physiotherapie und Logopädie solltest du auf jeden Fall - nicht nur evtl. - machen. Ein guter MKG-Chirurg wird dir das auch empfehlen. Ich drück dir die Daumen für deinen Termin und hoffe dass sich eine gute Lösung für dich ergibt. Lass dir vom Kieferchirurgen vielleicht einen  KFO empfehlen mit dem er gute Erfahrungen gemacht hat. Und dann bilde dir deine Eigene Meinung.Du musst dich wohlfühlen im Gespräch und auf dem Behandlungsstuhl  :355:  

 

Gruß

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Hey , bei mir gibt es da nur ein kleines Problem mit einer kfo Behandlung ..

Nach meiner letzten vor ungefähr 2 Jahren , habe ich mir den gesamten Zahnberreich mit Kronen und Brücken sanieren lassen .. Damals wo ich die op hätte machen können wurde es von kfo und KFc so gesagt , das erst operiert wird und dann nicht wie üblich mit einer Spange der Biss verfeinert , Sondern im uk mit neuen Kronen 6 Monate nach der op passend gemacht !

Das Problem ist .. Mit dem KFc von damals komme ich noch Super klar .aber mit dem kfo der damals die Behandlung gemacht hat , hatte ich ein wenig Ärger .. Weil er mir kosten aufschwätzen wollte usw.. Jetzt weiß ich auch nicht genau wie das mit der Übernahme der kk aussieht ?? Normalerweise muss man noch in Behandlung sein ... oder geht das auch wenn man nach seiner letzten Behandlung ,die man privat bezahlt hat , aber vorerst auf eine op verzichtet hat .. Diese aber im Nachhinein doch machen will .. Geht das mit der Übernahme der kosten ?! Hmm die Sanierung der Kronen kann ich noch selbst bezahlen aber eine OP ? Unmöglich weil diese bis zu 30000 Euro kosten können ... Fragen über fragen immer und immer wieder xD

Gruß

Zeigel

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Eine Dysgnathie-OP ist immer eine Kassenleistung,  auch ohne KFO.   Und umgekehrt...eine KFO ist dann Kassenleistung bei Erwachsenen wenn KIG feststeht und eine OP nötig ist.

 

 

Meistens braucht man aber vor und oder nach der OP eine KFO. Die KFO wird von der KK bezahlt, wenn du in die KIG-Klassen (ich glaube mindestens Klasse 3) fällst, egal welches Alter. Falls du keine KIG 3 hast, kannst du es  trotzdem bei der KK versuchen und um eine Einzelfallentscheidung beim MDK (Medizienischer Dienst) bitten.....unbedingt mit "Körperlicher Untersuchung" verlangen, sonst wird nach Aktenlage entschieden und der GUtachter kennt dich ja nicht (Bescheinigung für die OP und notwendige KFO vom MKC nicht vergessen)

 

Frag bei deinem Termin den  KC  ob er eine KFO oder neue Kronen befürwortet.... vielleicht schickt er dich auch zu einem Prothetiker.   Ich finde Unikliniken sehr praktisch... da gibt es meistens alle Fachrichtungen in einem Haus oder auf einem Gelände, und die Ärzte sprechen sich untereinander auch ab. Man arbeitet also Hand in Hand.

 

Mir fällt gerade ein.... mein MKG-Chir. wollte ein Attest von meiner Psychiaterin, dass ich stabil genug für die OP bin, und dass ich die Medikamente (dadurch Mundtrockenheit...folge evtl Wundheilungsstörung möglich)  während der Wundheilung absetzen bzw. reduzieren kann. 

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Hey

Im Moment habe ich etwas Email Kontakt mit meinen Kfc , der kennt meine Problematik schon bzw noch ..

Er meint , das Die Operation von der kk übernommen wird und das kein Antrag gestellt werden muss .. Er aber aber vorher aktuelle Kiefer Modelle braucht usw !

Geht das bzw wie funktioniert das ohne einen Antrag !?

Gruß Zeigel

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Und er meint das ich mir einen hauszahnarzt suchen soll : )

Habe ich eben gemacht .. Der ist zwar bissien geschockt das ich mir den Kiefer brechen lassen will , aber er steht voll hinter mir : ) und er meinte , dass er sich dann mit einem Zahntechniker zusammen setzt .

Gruß

Zeigel

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Das hört sich doch schon mal ganz gut an.

 

Für die OP selbst braucht du ja keinen Anrtrag da es Kassenleistung ist. Für die OP wird meistens eine Modell-OP gemacht und anhand der Modelle eine OP Schiene (Splint) hergestellt.Die Modell-OP ist keine Kassenleistung - aber manche KC berechnen sie nicht extra - wie das geht weiß ich nicht. Kannst ja mal deinen KC fragen.

 

Gruß

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Um auf deine Ursprungsfrage zurück zukommen.

Stürze dich nicht übermütig auf eine OP. Bei Schmerzen im Gesicht und z.B. Rückenbereich ist das immer so eine Sache. Schließlich sind nach Rückenops sehr viele genauso gesund oder krank wie davor. Um jetzt nicht zu weit auszuholen, finde ich es besser, dass du abklärst wodurch und weshalb die Schmerzen hervorgerufen werden. Vielleicht solltest du dir erstmal das ständige Vorschieben des UK abgewöhnen und sonstiges Ansätze machen, die deine Verspannungen lösen. Sei dir auch bewusst, dass es Menschen mit erheblichen Kieferfehlstellungen gibt, die keine Schmerzen davon tragen. Um meinen Gedanken zu Ende zu bringen, die OP muss dir nicht garantieren, dass du schmerzfrei wirst.

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Hey mik

 

Wie gesagt , stand ich vor gut 9-10 Monaten schon mal vor einer OP ... habe diese aber dann doch abgebrochen und bis jetzt erstmal versucht mit Psychothera , Tabletten  usw die schmerzen und Beschwerden in den griff zu bekommen.

Aber ehrlich gesagt , ich kann nicht mehr ! Den Kiefer nicht nach vorne schieben , ist für mich unmöglich , selbst wenn ich alleine bin geht das nicht .. ich fühle mich dann teilweise entstellt , nicht normal .. Wenn ich den Uk nach vorne schiebe , fühle ich mich wohl selbst wenn ich alleine bin gibt es mir irgendwie Sicherheit ... Aber jetzt merke ich halt immer mehr , wie es meinen ganzen Körper in ein Ungleichgewicht bringt .. Vor allem meine Ohren und auch meine Motorik , Konzentration sogar meine Gleichgewichtssinn ist teilweise gestört .. Ich denke es liegt auch daran , das mein Gehirn permanent  den befehl bekommt , den Kiefer nach vorne zu schieben ...

 

Habe auch mal was von CMD gehört , der liebe herr Norbert Vogel , der hier über progenica versucht hat mir irgend was an zu drehen , hat mich jetzt teilweise auf diesen CMD Trip gebracht .. und lässt mich sogar wieder daran zweifeln , das eine OP dauerhaft für Linderung sorgt : ( 

Naja das Internet halt : /

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Hallo Zeigel,

 

ich möchte mich hier jetzt auch gerne einmischen.

 

Als du von dieser ständogen "Benommenheit" gesprochen hast, wurde ich hellhörig.

Kennst du das Phänomen der "Dissozoation"? Das haben viele Menschen und wenn sie psychisch krank sind ums häufiger.

 

Hier ein Link dazu:

http://www.hardtwaldklinik1.de/dissoziative-stoerungen.html

 

Ich möchte hier jetzt nicht irgendwelche Behauptungen anstellen, aber vielleicht hilft es dir, dich ein wenig von deiner Fixierung auf deinen Kiefer zu lösen.

Ich kenne dieses "Kiefer - Problem" sehr gut. Es kann einen wahnsinnig machen, wenn der Kiefer nie in die richtige Position kommt und man versucht alle Anspannung über ihn loszuwerden...

Aber glaube mir: Eine OP oder eine normale KFO - Behandlung löst nicht automatisch alle deine Probleme.

Der Ansatz muss ein ganz anderer sein, und zwar eine Psychotherapie.

Wenn ich hier so von deinen Problemen lese, würde ich dir eine dringende Empfehlung aussprechen.

Andererseits weiß ich, dass der eigene Leidensruck erst groß genug sein muss, bis man diesen Schritt wagt, also kann ich nicht mehr tun, als meine Sorge an dieser Stelle auszusprechen.

 

Ich hoffe, dass mein Text nicht irgendwie grenzüberschreitend ist, oder so...

Aber ich rede aus Erfahrung...

 

Alles Gute!

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 Es kann einen wahnsinnig machen, wenn der Kiefer nie in die richtige Position kommt und man versucht alle Anspannung über ihn loszuwerden...

 

Nein !! Ich versuche dadurch keinerlei Anspannungen los zu werden , sondern schiebe ich den Kiefer nach vorne , weil ich dann deutlich besser Aussehe... Mit Anspannung los werden , hat das rein garnix zu tun .

 

Aber natürlich werde ich nach der OP eine Psychotherapie sowie Logopädie anfangen.. das gute ist , meine Freundin ist im 2 Jahr ihres Logopäden Studiums .. und selbst sie sagt das eine OP verbunden mit Logopädie Helfen wird .

 

 

Gruß 

Zeigel

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