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DerBeißer

Keine 4mm Abstand weil Zungenfehlfunktion Schneidezähne nach vorne drückte

Hallo,

 

ich war in der Uni Sprechstunde und man hat mir gesagt, dass ich normalerweise ein Fall für eine Umstellungsotheotomie wäre aber

dadurch, dass ich eine Zungenfehlfunktion habe wurden meine unteren Schneidezähne soweit nach vorne gedrückt, dass ich das Kriterium

4mm Abstand nicht mehr erfülle.

 

Durch die Dysgnathie hatte ich in meinem 34 jährigen Leben so allerhand Probleme. Die harte Erkenntnis, was mir die Dysgnathie in meinem Leben alles schon versaut hat, setzt erst jetzt langsam ein. Ich würde deshalb auch vor einem Gang zum Psychologen nicht mehr zurücklschrecken, um meine OP bezahlt zu bekommen, wenn es denn was nützen würde.

 

Wie sollte ich eurer Meinung nach vorgehen. Die besten Jahre meines Lebens sind fast vorbei und deswegen will ich die Sache so schnell wie möglich hinter mich bringen, damit ich noch ein wenig meine Jugend genießen kann.

 

Wie vorgehen?

Gibt es eine Chance für eine zumindest teilweise Übernahme der Krankenkassen?

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Hallo,

 

es wäre gut, wenn du noch etwas genauer beschreiben könntest was die Ärzte gesagt haben. Soweit ich es verstanden habe, liegt dein Unterkiefer zu weit hinten, aber dadurch, dass die Zähne die Kieferfehlstellung kompensiert haben, liegst du nicht mehr in dem Bereich in dem die Krankenkasse die Kosten übernehmen würde?

 

Soweit ich weiß ist es so, dass dann die Krankenkasse zwar nicht die Kosten für die kieferorthopädische Behandlung zahlt (also Zahnspange), aber die Kosten für die Kieferumstellungsoperation schon übernimmt. Also die Op sollte von der Kasse schon übernommen werden, wenn ein Kieferchirurg sagt, dass sie notwendig ist. Also telefonierst du am besten mal mit deiner Krankenkasse.

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Vielen Dank für die tolle und prompte Hilfe hier!

Ich wurde in einer UNI Klinik in der freien Sprechstunde beraten. Ja, ich werde jetzt erstmal zum Logopäden gehen und meinen Sprachfehler(Lispeln) der durch die Zungenfehlfunktion ausgelöst ist in den Griff bekommen, danach werde ich Norberts Weg einschlagen. Wie lange dauert es denn, bis sich die Zähne umgestellt haben?

 

Die behandelnde Ärztin war sich unsicher, ob ich wegen der Zungenfehlfunktion nicht doch noch die OP bezahlt bekommen würde und hat einen Kollegen konsultiert. Dieser meinte dann, dass die Kassen nur nach dem IST Zustand gehen und danach sind die Vorderzähne von den Hinterzähnen nicht weit genug entfernt um eine Operation zu rechtfertigen bei der der Unterkiefer nach vorne gestellt wird.

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Wenn Platz vorhanden ist, geht das relativ schnell (etwa drei Monate, wahrscheinlich sogar schneller). Wenn aber nirgens Lücken sind wird es komplizierter. Es kommt auch darauf an wie fleisig du mitarbeitest. Für deinen Sprachfehler sollte sich die räumliche Situation verbessert haben, das gilt auch für deine Zunge. Trotzdem ist es sehr ratsam schon jetzt damit zu beginnen. Sprich du kannst jetzt schon was verbessern aber damit es perfekt wird, braucht es verbesserte Rahmenbedingungen. Optimal ist ein Logopäde der myofunktionell geschult ist.

 

Gruß Norbert

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Gehe zum KFO und lasse dir ein einfaches herausnehmbares Gerät machen um deine UK-Front soweit nach hinten zu holen, damit du die KIG Anforderungen erfüllst. Wenn der KFO clever ist verlangt er nicht mal was dafür, weil er an der anschließenden Behandlung genug verdient. Darüber sollte halt nichts in der Akte stehen (ich würde sagen ein entschuldbarer Betrug).

 

Betrug ist Betrug. Sorry, aber das geht garnicht!!

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@ Norbert

 

"Wenn der KFO clever ist" .....lässt er die Finger von Betrügereien. Hätte nicht gedacht dass von dir so ein Rat kommt...du bist doch vom Fach.....oder?

 

@ Beißer

 

Ehrlich währt am längsten.......versuche den KFO-Plan bei der Kasse einzureichen.....lasse dir vom KC ein Attest über die Dysgnathie schreiben und bitte um eine Eizelfallentscheidung.....wer nicht wagt...... die OP ist sowieso Kassenleistung.

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Platz ist genügend vorhanden :) Hört sich alles gut an. Also die KFO wird in jedem Fall von den Kassen übernommen? Hab ich das richtig verstanden?

Wofür müsste ich denn dann zahlen?

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Nein, das hast du falsch verstanden........die OP ist immer Kassenleistung.....aber ohne Kfo gibt es meistens keine OP, da die Zähne ja nach der OP passen sollen. 

 

Lass dir ne Bescheinigung vom KC und KFO geben in der steht dass sie eine Dygnathie-OP befürworten. Dann spreche mit deiner Krankenkasse und bitte um eine Einzelfallentscheidung...dann musst du evtl zum MDK.

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Ich hätte wohl besser schreiben sollen "um jeglicher Diskussion aus dem Weg zu gehen". Die Begründung ist nicht logisch, er erfüllt die KIG Bestimmungen. Es ist von korrekter Achsneigung die inzisale Stufe zu messen. Das kann jeder KFO verantworten das so zu messen. Keine Ahnung warum "DerBeiser" so beraten wurde. Jetzt beruhigt euch mal wieder.

 

Gruß Norbert

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Ich will mich nicht an der Diskussion beteiligen, weise aber darauf hin, dass ich weiter oben einen Beitrag entfernen musste, da er einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen enthielt.

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Mush schreibt:

 

"Ich will mich nicht an der Diskussion beteiligen"

 

Warum nicht, wer dann wenn nicht sie kann diese Frage beantworten.

 

Die Frage steht im Raum - "Ist die KIG Bestimmung erfüllt in diesem Fall oder nicht". Das war dumm formuliert aber ein gangbarer Weg falls wiklich die Bestimmungen so hirnrissig sind. Was ich mir allerdings nicht vorstellen kann.

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Mush:

 

"ich war in der Uni Sprechstunde und man hat mir gesagt, dass ich normalerweise ein Fall für eine Umstellungsotheotomie wäre aber

dadurch, dass ich eine Zungenfehlfunktion habe wurden meine unteren Schneidezähne soweit nach vorne gedrückt, dass ich das Kriterium

4mm Abstand nicht mehr erfülle."

 

Also wie wird gemessen, mit regelgerechter Achsneigung oder ist der Ist - Zustand maßgebend, der für die OP uninteressant ist. Das würde alle interessieren.

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Es wird von Schneidezahnkante zu Schneidezahnkante gemessen, sowohl in sagittaler als auch in vertikaler Richtung. Die Kippung der Zähne wird dabei nicht betrachtet.

 

Soweit ich weiß war das vor einigen Jahren noch anders, aber jetzt kann es passieren, dass man nicht mehr in die entsprechende KIG fällt, wenn die Zähne die Fehlstellung zu sehr kompensiert haben.

 

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