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Goriwyn

Wechsel in private Krankenversicherung während laufender Behandlung

Hallo,

 

da ich mich langsam mal darum kümmern muss, habe ich eine Frage an euch: Ist schonmal jemand während der laufenden kieferorthopädisch-chirurgischen Behandlung von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung gewechselt?

 

Hintergrund meines Anliegens ist, dass ich im kommenden März verbeamtet werde und daher die private Krankenversicherung sinnvoll wäre. Frage ist nur, was mit der bereits genehmigten Behandlung passiert, da meine OP (UK-VV) erst im Sommer sein soll.

 

Ich habe natürlich Bedenken, dass ich horrende Beiträge zahlen muss oder sonst irgendwelche Probleme kriege :( Bei meiner Einstellungsuntersuchung war der Kommentar nur: "Wenn sie eine Zahnspange tragen wollen, ist das ihre Sache!" - aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die privaten Krankenversicherungen so "doof" sind.

 

Hat jemand einen Rat für mich?

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Tja da heisst es anrufen und vergleichen. Denn nicht jede private KV bietet das selbe für ihr Geld.

 

Ich weiss zumindest das man das Geld vorstrecken darf und dann die Rechnung einreicht und ertstattet bekommt.

Aber wie es sich mit Zahnspange und Co verhält?

 

Die KV´s die für dich in Frage kommen, solltest du vorher anrufen und dann nachfragen und am besten alles schriftlich geben lassen.

 

Muss man als Beamte denn in eine private KV oder wählt man selber?

 

Also ich würde nicht freiwillig reingehen, habe nämlich schon doofe Sachen gehört und würde mich eher nach Zusatzvers. umhören?!

 

LG

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Da würde ich mich auch sehr genau erkundigen oder sogar erst das Ende der Behandlung abwarten.

 

Vor einigen Jahren (lebte noch in Deutschland) hatte ich mich mal für eine private Zusatzversicherung interessiert.

Zu dem Zeitpunkt befand ich mich gerade in einer kieferorthopädischen Behandlung. Da hieß es dann sofort, dass es einen Ausschluss für die Zähne geben würde. Also wegen dieser Zahnspange hätten sie dann auch überhaupt nichts für Zahnersatz etc. bezahlt.

 

Mit der Aussage "Wenn sie eine Zahnspange tragen wollen, ist das ihre Sache!" meinte er vielleicht einfach, dass das nichts mit der Versicherung zu tun hätte und dann Dein "Privatspaß" wäre? Dass sie die Kosten für eine so umfangreiche und schon angefangene Behandlung einfach so übernehmen würden, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.

 

LG, Iris

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Also das Problem ist einfach, dass ich als Beamte 50 % beihilfeberechtigt wäre und von daher wäre das schon deutlich günstiger. In der gesetzlichen würde ich den Höchstsatz zahlen (was um die 400 €), das lohnt sich wirklich nicht. Da kann ich zur Not eher die angefangene Kieferbehandlung zu Ende zahlen.

 

Sache ist einfach die, dass ich ja den Heil- und Behandlungsplan auf 100 % habe von der gesetzlichen. Ich habe auch schon gegoogelt und gelesen, dass es den privaten manchmal reichen könnte, dass man den einreicht, mehr als Risikozuschlag zahlt und ansonsten eben die Kosten übernommen werden.

 

Frage ist ja einfach, ob ich in die private reinkomme. Über ein Jahr gesetzlich die 400 € im Monat zahlen, dürfte sich auf keinen Fall lohnen.

 

Mit der Aussage "Wenn sie eine Zahnspange tragen wollen, ist das ihre Sache!" meinte er vielleicht einfach, dass das nichts mit der Versicherung zu tun hätte und dann Dein "Privatspaß" wäre?

 

Da ging es um den Gesundheitscheck für die Frage der Einstellung und möglichen Verbeamtung. Der nächste kommt erst wieder in 2 Jahren, zur Lebenszeitverbeamtung. Bis dahin bin ich hoffentlich mit dem Kieferkram durch.

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Ich habe natürlich Bedenken, dass ich horrende Beiträge zahlen muss oder sonst irgendwelche Probleme kriege :( Bei meiner Einstellungsuntersuchung war der Kommentar nur: "Wenn sie eine Zahnspange tragen wollen, ist das ihre Sache!" - aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die privaten Krankenversicherungen so "doof" sind.

 

Ich glaube auch, dass er die Aussage so meinte, dass dies deine Sache ist und die da keine Leistung übernehmen. Bevor du in die PKV einsteigst, solltest du dich sehr, sehr gründlich informieren. Ich würde dir sogar raten, zu einem Versicherungsmakler zu gehen. . Dort kann man vor ab schon mal einen Versicherungsvergleich durchführen. Aber schlussendlich um den passenden Tarif zu finden, würde ich zum Makler.

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Also das Problem ist einfach, dass ich als Beamte 50 % beihilfeberechtigt wäre und von daher wäre das schon deutlich günstiger. In der gesetzlichen würde ich den Höchstsatz zahlen (was um die 400 €), das lohnt sich wirklich nicht. Da kann ich zur Not eher die angefangene Kieferbehandlung zu Ende zahlen.

 

Sache ist einfach die, dass ich ja den Heil- und Behandlungsplan auf 100 % habe von der gesetzlichen. Ich habe auch schon gegoogelt und gelesen, dass es den privaten manchmal reichen könnte, dass man den einreicht, mehr als Risikozuschlag zahlt und ansonsten eben die Kosten übernommen werden.

 

Frage ist ja einfach, ob ich in die private reinkomme. Über ein Jahr gesetzlich die 400 € im Monat zahlen, dürfte sich auf keinen Fall lohnen.

 

Da ging es um den Gesundheitscheck für die Frage der Einstellung und möglichen Verbeamtung. Der nächste kommt erst wieder in 2 Jahren, zur Lebenszeitverbeamtung. Bis dahin bin ich hoffentlich mit dem Kieferkram durch.

 

IMHO liegt der Höchstsatz bei der Gesetzlichen für den Arbeitnehmer bei um die 300 Euro (nicht 400, wie du schreibst). Wieso "lohnt" sich das nicht? Ich als Angestellter muss ihn auch zahlen - denkst du mich fragt einer, ob sich das für mich "lohnt"? Jeder Gutverdiener, der sich über die hohen Beiträge zur Krankenversicherung aufregt, scheint nicht verstanden zu haben, dass es sich hierbei um ein *Solidarsystem* handelt, bei dem die Starken den Schwachen helfen, damit jemand, der von seinem mageren Gehalt gerade mal einen Beitrag von 50 Euro zahlen kann die gleiche medizinische Versorgung bekommt. Dass ausgerechnet die Gutverdiener sich derart asozial aus diesem Solidarsystem verabschieden ist einer der Gründe, warum das Geld hinten und vorne nicht reicht und ständig Leistungen gekürzt werden müssen.

Ich sage dir ganz offen, dass ich mich vor einigen Jahren selbst mal für eine private Krankenversicherung interessiert habe und heute heilfroh bin, es nicht getan zu haben. Sicher ist die Verlockung für dich sehr groß, noch dazu mit deinem Beamtenprivilegien, die das Ganze noch bezuschussen. Aber schau nach Griechenland, dann siehst du, was auch uns eines Tages blüht, und dann wirst du auch sehen, wie wenig haltbar die Versprechungen sind, die man dir bei deiner Verbeamtung gemacht hat.

Also Kopf einschalten, egal wie groß die Versuchung ist...

 

PS: Und Vorsicht vor Maklern ;-)

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@sancho: Was kommst du mir jetzt hier eigentlich so blöde, wenn ich mich einfach nur informiere? Nichts von dem, was du schreibst, ist mir nue. Ich zahle jetzt schon knappe 300 € für meine Krankenversicherung. Aber stell dir mal vor: Wenn ich verbeamtet werde, entfällt der Arbeitgeber-Anteil an meiner Versicherung. Das heißt, ich zahle beide Hälften komplett selbst, damit ich liege ich dann also weit über den 300 €. Die 400 € waren ein Beispiel, nach meinen Berechnungen lande ich wenn ich Pech habe sogar bei guten 600 €. Da kannst du dich mal fragen, was von meinen "Verlockungen, die mir bei der Verbeamtung versprochen wurden, noch übrig ist ;)

 

Also vielleicht selber mal Kopf einschalten, bevor man so arrogant daher redet. ;)

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Wenn ich das mit dem fehlenden Arbeitgeberanteil gewusst hätte, wäre mein Kommentar wohl etwas weniger scharf ausgefallen - obwohl ich gedacht hätte, mein Smiley hätte ihn noch halbwegs entschärft. Warum steht davon nichts in deinen vorherigen Beiträgen? Da ist nur zu lesen von "private Krankenkasse wäre sinnvoll" und "GKV würde sich dann plötzlich nicht mehr lohnen", als ginge es dir nur darum, aus der solidarisch finanzierten Krankenkasse möglichst den höchstmöglichen Profit für dich selbst rauszuschlagen, um danach in die PKV zu wechseln und somit nicht länger das arme Fußvolk mit deinen hohen Beiträgen quersubventionieren zu müssen. Weiß ja nicht, ob ich damit hier der einzige bin, aber für mein Verständnis hatten deine Schilderungen schon ein leicht präpotentes Geschmäckle. Hier schreiben Leute davon, dass sie Probleme haben, ihre Behandlung überhaupt genehmigt zu bekommen oder dass sie nicht wissen, wie sie das Geld für die Eigenbeteiligung (Modell-OP) aufbringen soll - da mutet dein Sachverhalt - mit Verlaub - doch wie ein ziemliches Luxus-"Problem" an.

In diesem Fall ist vielleicht aber eher die Gesetzgebung asozial, und ja, die PKV ist nunmal kein Wohltätigkeitsverein und gedenkt zuallererst, mit deinem Beiträgen Gewinne zu erwirtschaften. Aber vielleicht bekommst du ja deine Zähne mitversichert, wenn du bereit bist, eine etwas höhere Prämie zu zahlen.

Oder aber, hey: Am Ende kann dich keiner zwingen, dich verbeamten zu lassen, oder?

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Da ist nur zu lesen von "private Krankenkasse wäre sinnvoll" und "GKV würde sich dann plötzlich nicht mehr lohnen", als ginge es dir nur darum, aus der solidarisch finanzierten Krankenkasse möglichst den höchstmöglichen Profit für dich selbst rauszuschlagen, um danach in die PKV zu wechseln und somit nicht länger das arme Fußvolk mit deinen hohen Beiträgen quersubventionieren zu müssen

 

Sorry, das liest sich nach Verfolgungswahn ;)

 

Ich bin davon ausgegangen, dass sich hier die Leute melden, die von dem Thema Ahnung haben. Die wissen dann auch, dass die GKV unendlich teuer wird, wenn man verbeamtet wird, weil der Arbeitgeberanteil wegfällt. Wer das nicht weiß, kann sich von mir aus gerne einen anderen Thread suchen, anstatt hier unfreundlich rumzupampen.

 

Wenn du irgendwie auf Krawall gebürstet bist, dann lass das doch bitte woanders ab, damit sich hier die Leute melden, die vielleicht was Sinnvolles zum Thema beitragen können.

 

Um mal wieder zum Thema zu kommen: Dank eines lieben Kollegen habe ich das Folgende pdf gefunden: https://bestellungen.pkv.de/w/files/shop_krankenversicherung-in-der-pkv/100325_dauernde_oeffnung_der_pkv_fuer_beamtenanfaenger.pdf - Vielleicht ist das ja für den ein oder anderen interessant, der in einer vergleichbaren Situation ist. Ich werde mich mal erkundigen, ob das funktionieren könnte - gegen GKV ohne Arbeitgeberzuschuss wären auch 30 % Zuschlag bei der PKV zu verkraften.

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Was is denn hier los? Seid doch mal etwas freundlicher zueinender ;)

Also, recht spezielles Problem hier, wenn es dir auch um die Beihilfe geht, dann frag mal unter http://www.beamtentalk.de/beihilfe-reisekosten-etc-f4.html nach. Ansonsten würde ich einfach mal bei einer privaten Krankenkasse anrufen, ggf. eine, die in dem PDF da steht. Allerdings wäre ich eher skeptisch ob eine angefangene Behandlung übernommen wird. Andererseits, die wollen dich ja als Kunden haben, der dann auch möglichst lange dabei bleibt (ein Beamter wird jetzt nicht so oft die Krankenkasse wechseln). Daher, ich würde nicht ausschließen, dass das übernommen wird, vlt. wird sowas im Einzelfall übernommen.

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Sorry, das liest sich nach Verfolgungswahn ;)

 

Ich bin davon ausgegangen, dass sich hier die Leute melden, die von dem Thema Ahnung haben. Die wissen dann auch, dass die GKV unendlich teuer wird, wenn man verbeamtet wird, weil der Arbeitgeberanteil wegfällt. Wer das nicht weiß, kann sich von mir aus gerne einen anderen Thread suchen, anstatt hier unfreundlich rumzupampen.

 

Wenn du irgendwie auf Krawall gebürstet bist, dann lass das doch bitte woanders ab, damit sich hier die Leute melden, die vielleicht was Sinnvolles zum Thema beitragen können.

 

Um mal wieder zum Thema zu kommen: Dank eines lieben Kollegen habe ich das Folgende pdf gefunden: https://bestellungen.pkv.de/w/files/shop_krankenversicherung-in-der-pkv/100325_dauernde_oeffnung_der_pkv_fuer_beamtenanfaenger.pdf - Vielleicht ist das ja für den ein oder anderen interessant, der in einer vergleichbaren Situation ist. Ich werde mich mal erkundigen, ob das funktionieren könnte - gegen GKV ohne Arbeitgeberzuschuss wären auch 30 % Zuschlag bei der PKV zu verkraften.

Naja, ich hab dir erklärt wie ich deine Posts verstanden hab..vielleicht hab ich da auch was in den falschen Hals gekriegt. Weiß nicht, warum du mir da jetzt mit Verfolgungswahn kommst...

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