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zabo

Relaktor Erfahrung

Hallo zusammen,

hat hier jemand Erfahrung mit dem Relaktor gemacht?.

Nach monatelangen Zahn/Zahnfleischproblemen bessert sich meine Situation nach unterbrochener KFO langsam. Nur mein Zahnfleisch ist immer noch sehr gereizt/gerötet. Die Zähne sind aber wieder fest;(Lockerungsgrad 0). Nur mein Biss istr immer noch unnatürlich schlecht. Durch die KFO bekam ich Kiefergelenksprobleme und mein linkes Kiefergelenk kugelt sich aus der Pfanne, glücklicherweise ohne Mundsperre. Ich trage nachts seit 2 Wochen eine harte Aufbisschiene im OK, diese soll den Biss finden und das Gelenk entlasten, ich merke Besserung. Die Schiene wurde bereits 2mal angepasst weil sich der Kiefer nach hinten verschoben hat Mein Biss ist jetzt besser als vorher aber immer noch schlecht.  Wenn sich mein Biss mittels Schiene gefunden hat und der ZA diese nichtmehr anpassen muss, möchte er mir mit Kunststoff einige Zähne aufbauen. Er sagte wenn er mir neue Kronen einsetzt würde das den Biss  neuromuskulär eher wieder verschlechtern. Ich möchte am liebsten auch keine KFO mehr, aber ich fürchte es gibt keine Alternative. Ist eine Relaktorbehandlung mit KFO zB. Brackets kombinierbar und auch  hilft auch gegen knirschen?. Welche Art einer funktionellen KFO gibt es die geringste Kräfte ermöglicht, bitte mit Produktbennenung?. Mein KFO an den ich aus KOstengründen gebunden bin behandelt ziemlich durchschnittlich.

MfG, zabo

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@Zabo

Ich habe Relaktor-Erfahrung (Tragezeit Oktober 2012 bis Mitte September 2013). Ich kann ihn uneingeschränkt weiterempfehlen. Der Vollständigkeit halber möchte ich erwähnen, dass ich - ebenfalls ab Oktober 2012 - eine ambulante Schmerztherapie angefangen hatte (über mehrere Monate bekam ich wöchentliche Spritzen (TLA = Therapeutische Lokalanästhesie) in Hals-, Nacken- und Kiefermuskulatur. Seit April d.J. bin ich meine Dauerschmerzen (endgültig) losgeworden.

 

Biss hat bei mir nach der OP auch nicht gestimmt, dieser konnte allerdings über eine lange Schienentherapie wieder „gefunden“ und schlussendlich in Prothetik umgesetzt werden.

 

Nachdem sich das muskuläre Gleichgewicht in der Kau-/Kiefermuskulatur im Laufe der letzten vier Jahre (also seit der OP) deutlich verändert hat, bin ich zurzeit in logopädischer Behandlung; in der Physio werden mir Übungen gezeigt, damit die UK-Bewegungen flüssiger werden (der ruckelt und zuckelt nämlich immer noch im Bewegungsablauf).

 

Würmchen

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@Zabo

Ich habe Relaktor-Erfahrung (Tragezeit Oktober 2012 bis Mitte September 2013). Ich kann ihn uneingeschränkt weiterempfehlen. Der Vollständigkeit halber möchte ich erwähnen, dass ich - ebenfalls ab Oktober 2012 - eine ambulante Schmerztherapie angefangen hatte (über mehrere Monate bekam ich wöchentliche Spritzen (TLA = Therapeutische Lokalanästhesie) in Hals-, Nacken- und Kiefermuskulatur. Seit April d.J. bin ich meine Dauerschmerzen (endgültig) losgeworden.

 

Biss hat bei mir nach der OP auch nicht gestimmt, dieser konnte allerdings über eine lange Schienentherapie wieder „gefunden“ und schlussendlich in Prothetik umgesetzt werden.

 

Nachdem sich das muskuläre Gleichgewicht in der Kau-/Kiefermuskulatur im Laufe der letzten vier Jahre (also seit der OP) deutlich verändert hat, bin ich zurzeit in logopädischer Behandlung; in der Physio werden mir Übungen gezeigt, damit die UK-Bewegungen flüssiger werden (der ruckelt und zuckelt nämlich immer noch im Bewegungsablauf).

 

Würmchen

Hast Du den Relaktor gleichzeitig mit der Schienentherapie angewandt?. Hast Du an den Wangen oder im Mundbereich auch abgenommen?. Ich war auch kurz in Logopädischer Behandlung, hat mich in meiner jetzigen Situation nicht weitergebracht, ich habe einen ziemlich steifen Unterkiefer der bei der Aussprache Probleme macht, bei einem W merke ich das besonders. Auch ein F hört sich bei mir anders an als vor der KFO. Mein Problem ist der gefühlt schiefe Biss durch die nach innen bewegten Zähne, Mundpflege ist jetzt schwieriger da meine Kronen nach innen also zur Zunge hin schräg sind. Welche Aussprachprobelme hast Du denn und hat die Logopädische schon Erfolg gebracht.

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@Zabo

 

„Hast Du den Relaktor gleichzeitig mit der Schienentherapie angewandt?“

Nach der Prothetik hat mir der KFO eine Zentrikschiene (Oberkieferschiene) angefertigt (das war im Sommer 2012). Ab Oktober 2012 bis Anfang April 2013 habe ich diese Schiene dann abwechselnd mit dem Relaktor getragen; von April 2013 bis Anfang September 2013 dann nachts ausnahmslos den Relaktor – seit September 2013 trage ich nichts: weder Schiene noch Relaktor.

Möglicherweise kommt nicht jeder gleichermaßen mit dem wechselnden Tragen unterschiedlicher Schienen zurecht; im ersten Jahr der Schienentherapie hatte ich „nur“ eine Schiene; ab dem zweiten Jahr nachts eine andere als die für tagsüber – wie gesagt, ich bin mit diesem Schienenwechsel gut gefahren.

 

 

„Hast Du an den Wangen oder im Mundbereich auch abgenommen?“

Ja, wobei re. mehr als li. Vom Gefühl her „trage“ ich die Last mehr im hinteren Backenzahnbereich, im vorderen Seitenzahnbereich kommt jetzt mehr und mehr Druck drauf, nachdem ich „Kräftigungsübungen“ (vor allem mit der Zunge) mache. Dieses „mehr Druck drauf kriegen“ auf den vorderen Seitenzahnbereich hatte ich zu Relaktor-Tragezeiten morgens, nachdem ich den Relaktor rausgenommen hatte, dieses Gefühl hat sich dann im Verlauf des Tages mehr und mehr verflüchtigt.

 

 

„Ich war auch kurz in Logopädischer Behandlung, hat mich in meiner jetzigen Situation nicht weitergebracht. ... ich habe einen ziemlich steifen Unterkiefer der bei der Aussprache Probleme macht, bei einem W merke ich das besonders. Auch ein F hört sich bei mir anders an als vor der KFO. ...“

Ähnlich ist es bei mir: Ich spreche mit zu geringem Sprechabstand, beim Sprechen ist die Mundmotorik nicht so dolle ausgeprägt – vielleicht sollte ich zum Bauchredner umschulen – Potential ist allemal vorhanden.   ;)

„F“-Laut muss ich vor’m Spiegel „üben“ – die Luft entweicht bei mir nicht langsam beim F-Sprechen; seit der UKVV habe ich Empfindungsstörungen vom Kinn bis einschließlich Unterlippe (es fühlt sich so an, als ob dieser Bereich ganz dick in Watte eingepackt ist). Ich spür z.B. beim „F“-Laut null Zahnkontakt der oberen Schneidezähne auf der Unterlippe (deshalb der Spiegel, damit ich es sehen kann).

 

Habe mit der Logopädie erst vor kurzem angefangen, konnte mich lange Zeit nicht entscheiden.

 

Würmchen

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"Würmchen" ist kein typischer Relaktorpatient. Aber sie hat öffentlich den Verlauf ihre Behandlung dokumentiert. Sie hat über Jahre sehr anschaulich all ihre Behandlungen beschrieben. Sie  hatte sich von Schmerzwert 10 auf zwei verbessert. Und ich hatte den Eindruck, dass sie drauf und dran ist sich mit diesem Wert zu arangieren. In dieser Phase habe ich sie fast genötigt sich einen Relaktor machen zu lassen. Dadurch kam wieder Bewegung in ihre Behandlung und ich glaube sie hat es nicht bereut.

 

Gruß Norbert

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Hey ,

 

@würmschen 

Wie Lange ist deine UKVV her , was ist da mit deiner Lippe los ?!

Habe bald auch meine UKVV , habe jetzt ja schon probleme beim sprechen .. eine Ständig taube Lippe wär für mich der Horror :( 

 

Gruß 

Zeigel 

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"Würmchen" ist kein typischer Relaktorpatient. Aber sie hat öffentlich den Verlauf ihre Behandlung dokumentiert. Sie hat über Jahre sehr anschaulich all ihre Behandlungen beschrieben. Sie  hatte sich von Schmerzwert 10 auf zwei verbessert. Und ich hatte den Eindruck, dass sie drauf und dran ist sich mit diesem Wert zu arangieren. In dieser Phase habe ich sie fast genötigt sich einen Relaktor machen zu lassen. Dadurch kam wieder Bewegung in ihre Behandlung und ich glaube sie hat es nicht bereut.

 

Gruß Norbert

Was ist ein typischer Relaktorpatient?

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@Zeigel

Taub ist die Lippe nicht, nur nicht mehr so sensibel, was leichte/zarte Berührungen anbelangt. Die UKVV ist (fast auf den Tag genau) 4 Jahre her.

 

 

@Norbert

In gewisser Weise hast Du natürlich recht, dass ab Oktober 2012 erneut Bewegung in meine Behandlung gekommen ist. Und ja, Dein Eindruck hat dich nicht getäuscht: ich hätte mich durchaus auch mit einem Schmerzlevel von „1-2“ abgefunden (was ja an sich schon mal ein Riesenfortschritt war).

 

 

LG Würmchen

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Tiefbiss fragt:

 

"Was ist ein typischer Relaktorpatient?"

 

Der ideale Patient ist der, dessen Kauapparat nicht invasiv verändert wurde und sich eine CMD / MAP eingestellt hat. Dem ist mit einer Wahrscheinlichkeit von deutlich über 90 % kausal orthopädisch also Relaktor plus Logopädie zu helfen ohne etwas an den Zähnen zu verändern. Mengenmäßig ist das der typische Relaktorpatient. Was sich viele nicht vorstellen können, weil sie glauben allein prothetische Fehler oder schlechte KFO wären dafür verantwortlich.

 

Schwierig wird es wenn bereits eine langjährige erfolglose Schienentherapie gemacht wurde. Häufig wirken diese invasiv und verstärken die Problematik. Das setzt sich fort wenn auch noch prothetische Anpassungen sprich eine vermeintlich bessere Okklusion eingestellt wurde.

 

Eine weiter Steigerung ist eine KFO-Behandlung die in eine CMD / MAP mündet, da ist dann entgültig jegliche Orientierung verlorengegangen und eine Therapie wird enorm erschwert.

 

Wenn eine kombiniert chirurgische KFO- Behandlung in eine schwere CMD / MAP mündet hat man die Krankengeschichte von "Würmchen".

 

Auch bei erschwerten Bedingungen ist der Relaktor hilfreich aber orthopädische Maßnahmen alleine sind da nicht mehr ausreichend. Aber immer notwendig.

 

Gruß Norbert

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@würmchen,

danke für deine ausführliche Antwort.

Ich hatte zwar keine UKVV aber eben Aussprachprobleme. Ich kenne keinen privat oder hier im Forum der durch KFO Aussprachprobleme bekommen hat. ich kann auch nicht nachvollziehen warum. Die Zunge hat ja einen wesentlichen Anteil an der Aussprache, gut zu simulieren bei Vokalen. Bei mir ist aber insbesondere das W und F problematisch. Ewähnenswert zB. spreche ich undeutlich aus. Eine Logopädie brachte mir keine Besserung. Meine Lippen/Mund- Gesichtsmuskulatur hat sich bestimmt verändert. Nur wie kann man das trainieren?. Es ist irgendwie ungeschmeidig und steif beim sprechen. Kennst Du noch andere die nach einer KFO Probleme bekommen haben?. Ich meine nicht die S-Laute wie lispeln. Was kann man tun um wieder richtig zu sprechen?. Wie alt bist Du?

Gruß,zabo

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@Zabo

 

Artikulationsprobleme selbst habe ich keine - alles klar und deutlich verständlich.Nur strengen mich z.B. länger andauernde Gespräche bzw. das Führen vieler Telefonate an. Wenn ich rede, rede ich "mit dem ganzen Gesicht", und wenn ich rede sieht das "angestrengt" aus,

 

Um z.B. die Lippenmuskulatur zu stärken, habe ich mit der Logopädin zwei Übungen mit dem Face-Former einstudiert und in der Physio werden mir zusätzliche Kräftigungsübungen gezeigt, damit ich den UK stabil in Position halten kann. Es werden mit Sicherheit hier noch andere Übungen folgen,

 

Zu meinem Alter: Bis zur Rente habe ich noch 20 Jahre.

 

Gruß zurück

Würmchen

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@Zabo

 

Artikulationsprobleme selbst habe ich keine - alles klar und deutlich verständlich.Nur strengen mich z.B. länger andauernde Gespräche bzw. das Führen vieler Telefonate an. Wenn ich rede, rede ich "mit dem ganzen Gesicht", und wenn ich rede sieht das "angestrengt" aus,

 

Um z.B. die Lippenmuskulatur zu stärken, habe ich mit der Logopädin zwei Übungen mit dem Face-Former einstudiert und in der Physio werden mir zusätzliche Kräftigungsübungen gezeigt, damit ich den UK stabil in Position halten kann. Es werden mit Sicherheit hier noch andere Übungen folgen,

 

Zu meinem Alter: Bis zur Rente habe ich noch 20 Jahre.

 

Gruß zurück

Würmchen

 

Danke für dein Feedback,

meine Fragen waren ziemlich persönlich, ich habe gerade mal wieder ne manuelle Therapie hinter mir. Der junge Therapeut, redete mehr statt zu therapieren/behandeln. Hier gibt es leider auch grosse Unterschiede in der Qualität und Ausübung. Hier im Forum habe ich manchmal den Eindruck als sei eine KFO cool, wahrscheinlich liegt es aber am jungen Alter.

Weiterhin gute Besserung,

MFG,zabo

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Mein letzter Physio war auch der Hit, Griesgram hoch 3, lachen, was das denn!! Habe nach 5 Sitzungen abgebrochen, mache jetzt erstmal eine Pause, mir reichts, habe kein Bock mehr mir immer Rezepte zu holen und Therapien zu beginnen, die nichts bringen!! Gehe im Januar für 9 Tage in eine kleine Reha und hoffe das es mal hilft und sinnvoll ist!

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Noch ein Satz von Therapeuten hat mir die Sprach verschlagen: " Sie sind ja eine Baustelle, da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll!" Habe dazu nichts gesagt.... :465:

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