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kpchen

Kinnplastik - Beckenkamm

Hallo zusammen!

 

Ich habe, wie schon mal geschrieben, einen Überbiss und ein krass fliehendes Kinn. Aber wirklich krass. Werde dazu bald mal Fotos einstellen, dann sieht man das richtig.

Der Überbiss, das sind so ca. 5-6 mm, ich würde also das Ganze sicherlich von der Kasse bezahlt bekommen, aber habe keine Lust mehr auf eine feste Spange 1- 2 Jahre vorher (Bin erst mal rel. alt, 39, UND Lehrerin. Das gäbe einen "Spaß" in der Schule.)

 

Außerdem hab ich total Angst vor dieser Unterkiefervorverlagerung (Nerven...).

 

Was haltet ihr davon, nur eine Kinnplastik machen zu lassen?

 

1. Geht das überhaupt mit Überbiss? Schon, oder? Dann bleibt halt der Überbiss, aber man hat ein Kinn - so stell ich mir das vor.

 

2. Manche schreiben, dass der Knochen dafür "dann doch" aus dem Becken entnommen werden musste. Das hat mich überrascht. Ich dachte, der Knochen für das Kinn wird IMMER aus dem Becken gesägt. Wo soll er denn sonst herkommen?

 

3. Mir ist klar, das bei Unterkiefer-OPs mehr Risiken als bei einer Oberkiefer-OP sind. Offenbar sind da mehr bzw. wichtigere Nerven betroffen. Meine Frage: Kann es sein, dass bei einer Kinnplastik (ohne UKVV) das Risiko kleiner ist als bei einer UKVV? (Ich finde die Risiken bei einer UKVV nämlich schon ganz schön krass.)

 

VG, Karin

 

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1. Es geht. Die Kieferfehlstellung (mit allen langfristigen Folgen) bleibt natürlich. Gibt es ein ästhetisch befriedigendes Ergebnis? In den meisten Fällen NEIN.

2. In den meisten Fällen reicht es den Kinnknochen zu durchtrennen und zu verschieben (sliding genioplasty). Wenn du wirklich ein "krasser" Fall bist, kann aber auch eine Knochenentnahme nöig sein.

3. Ja, das Risko ist geringer. Aber um Gotteswillen, mach gleich Nägel mit Köpfen und lass dir den Biss richten und mach dann noch einen Genioplastik. Sonst hast du ein unbefriedigendes Ergebnis und musst dir dann den Biss in 5-10 Jahren trotzdem richten lassen. Die Risiken bei einer UKVV sind überschaubar. Es ist extrem selten, dass Unterlippe und/oder Kinn vollständig taub bleiben (das betrifft nur das Gefühl, nicht die Funktion!!). Häufig bleiben aber kleine Areale taub z:B. Mundwinkel oder teile der Mundschleimhaut. Das beeinträchtigt aber das normale Leben nicht und wird auch überhaupt nicht wahrgenommen.

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Hallo kpchen!

 

Hast Du Dich denn schon einmal beraten lassen bei einem Kieferorthopäden? Ganz unverbindlich?

Es gibt ja auch Modelle, die fast unsichtbar sind bzw. sogar ganz unsichtbar (korrigiert mich, wenn ich falsch liege). Von innen angebrachte oder zahnfarbene. Falls Du die Kosten dafür selbst tragen kannst und möchtest.

 

Ich scheue mich selbst davor, den OP-Weg zu gehen, weil ich ebenfalls der Meinung bin, dass die Risiken eben nicht zu unterschätzen sind. Wie Dein Körper auf eine OP und auf so eine krasse Umstellung reagiert, siehst Du eben erst hinterher. Nicht nur Nerven, auch Muskeln, Gelenke etc. Von daher kann ich Dich gut verstehen.

Falls Du Dich beraten lässt, lass Dir nicht von außen noch einreden, von Profil her bräuchtest Du dringend eine OP.

Das habe ich mehrfach erlebt. Meiner ganz persönlichen Meinung nach ist der ausschlaggebende Grund für eine OP dann eben doch ein funktionelles Problem oder eben Schmerzen.

Aber wenn Dich Dein Profil schon so sehr selbst stört, dass Du die Kinnplastik und damit eben auch einen operativen Eingriff machen lassen würdest, dann wäre das "Gesamtpaket" wahrscheinlich schon richtig für Dich. Vielleicht bräuchtest Du dann gar keine Kinnplastik, weil sich durch den Eingriff Dein Profil schon zu Deinem Wunsch verbessert.

 

Übrigens habe ich auch schon von Patienten gelesen, die nach einer Kinnplastik gar nicht zufrieden waren, vom Aussehen oder "Anfühlen" usw.

Das kann Dir bei beiden Wegen passieren. Aber das ist Dir sicherlich klar.

 

Ich wünsche Dir, dass Du Dich mit dem Weg, den Du einschlagen wirst (nichts machen, Gesamtpaket, Kinnplastik) arrangieren kannst und damit glücklich wirst; die Entscheidung selbst ist das Schwierigste... Alles Gute!

 

 

@gnarz

1) Ob kpchen überhaupt irgendwelche negativen Folgen zu spüren bekommt, ist doch zumindest sehr fragtlich. Erst recht, da sie offenbar schon 39 Jahre gut damit leben konnte. Welche Folgen nach einer OP kommen, steht dem doch entgegen.

 

3)... von daher bitte hier keine "Neulinge" mit Aussagen verwirren, wie "musst Dir dann den Biss in 5-10 Jahren trotzdem richten lassen".

Es gibt auch Ärzte, die einem bescheinigen, dass man wunderbar mit so einer Fehlstellung leben kann. Sogar ganz ohne Probleme. Oder man arrangiert sich mit ihnen, falls sie kommen oder versucht sie sanfter zu therapieren. ;)

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