Manuela

Meine Bimax am 06.10.06 in Bad Homburg (Nachtrag)

Hallo Ihr Lieben,

mir ist noch ein wenig was eingefallen, was vielleicht noch für Euch interessant sein könnte, vor allem noch ein paar Tips was Ihr mitnehmen solltet:

Jetzt 13 Tage nach der OP kann ich nur sagen, dass es immer besser wird. Die Schwellung an den Backen ist schon fast weg. Hab nur noch dicke Lippen. Diese und das Kinn sind leider noch etwas taub.

Aber ich habe keine Schmerzen und ich bin mit meinem Biss und der Optik jetzt schon mehr als zufrieden.

Was war schlimmer als vorher gedacht

Ganz klar diese blöden Drainagen. Die sind echt super doof.... aber ab dem Tag wo diese Dinger draußen sind, geht es nur bergauf.

Das Krankenhaus Essen war auch unterste Schiene. Wir haben so gut wie gar nichts davon gegessen. Auch wenn wir nur Brei und Suppe essen können, kann man sich da auch ein wenig bemühen finde ich. Aber es hatte alles gar keinen Geschmack.

Was war nicht so schlimm wie vermutet

Vor der Narkose hatte ich so viel Angst.... aber ich habe sie diesmal echt gut vertragen. Hatte danach keinerlei Probleme damit.

Vor den Thrombose Spritzen hatte ich auch Panik.... die merkt man aber fast gar nicht wenn man entspannt bleibt! Vor allem kriegt man sie eh nur die ersten drei Tage. Genauso wie der Zugang zur Vene nach drei Tagen raus kommt.

Auch das Personal im Krankenhaus war sehr freundlich und hilfsbereit. Hier hat man ja auch schon ein paar Storys gelesen, die ich ganz und gar nicht bestätigen kann.

Was sollte dringend mit

- Capri Sonne (muss man nur zusammen drücken und man kann trinken... besser als die Spritzen)

- Kinderzahnbürste oder Meridol Zahnbürste

- Kinderzahnpasta (die ist nicht so scharf)

- Gästehandtücher (da man beim Essen echt viel kleckert)

- Nahrungsergänzungsdrinks (Fresubin Energy; gibt es in der Apotheke) Dank diesen Drinks hab ich nur 4 kg abgenommen!

- Trockenshampoo

- Dicke Wattestäbchen (ideal zum Nase putzen)

Zum Schluß kann ich nur sagen, dass ich jetzt mittlerweile sagen kann, dass ich die Op und auch die ganzen Strapazen wieder auf mich nehmen würde, wenn man das Ergebnis sieht.

Klar gibt es Tage, wo man einfach mal am liebsten in nen fetten Burger beißen will und die Schnauze voll hat von geschwollenen Backen, Brei und Suppe.

Aber ich denke diese Zeit geht auch rum.

Ich war in Bad Homburg mit der Klinik super zufrieden (bis auf das Essen) und natürlich auch mit der Arbeit von Dr. Kater und seinem Team. Habe mich in den besten Händen gefühlt! Er war jeden Tag persönlich in der Klinik und hat nach uns gesehen was ich echt super fand.

Auch nochmal ein ganz liebes Danke an Danas Mutti.... die hat sich die ersten Tage nach der OP auch so lieb um mich gekümmert! Leider konnte da von meiner Familie noch niemand bei mir sein und da hat das echt gut getan! Alleine ist man da irgendwie gleich mit allem total überfordert.

Alles Liebe an Alle und Ihr schafft das auch

Manuela

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