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kuchen

Teilkrone Kassenleistung

Hallo,

 

ich habe eine Frage. Und zwar hatte ich im April 2013 meine Bimax und werde wahrscheinlich in ca. einem Monat meine feste Klammer los. Jetzt ist der Biss leider noch auf beiden Seiten offen und ich habe Probleme mit einem Kiefergelenk. Mein Kieferchirug hat mich zu einer darauf spezialsierte Zahnärztin geschickt. Eine Aufbissschine gegen die Kiefergelenk Probeme Kostet eigenanteil ca. 180 EUR. Und dann würden halt noch die Teilkronen kommen, um den Biss zu schliessen. Ist dies eine Kassenleistung im Rahmen der KFO behandlung? Weil wenn der Biss nicht geschlossen ist heißt es für mich ja eigenlich, das diese Behanlung noch nicht erfolgreich abgeschlossen ist. Ist dann die Aufbissschiene nicht auch eigenlich Kassenleistung im Rahmen der KFO Behandlung? Hatte vorher NIE Probleme mit dem Kiefergelenk erst jetzt seit ich die Gummis nicht mehr einhängen muss.

 

 

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Und warum kann man den seitlich offenen Biss nicht schließen?? Das wäre doch besser als einige Zähne überkronen zu müssen.

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Hallo Kuchen,

 

nach meiner UKVV ließ sich der seitlich offene Biss ebenfalls durch KFO nicht mehr schließen, d.h. nach (langwieriger) Schienentherapie musste der offene Biss prothetisch geschlossen werden.

 

Egal wieso, weshalb und warum sich der offene Biss KFO-technisch nicht schließen lässt: Wenn der Biss prothetisch geschlossen wird, gibt es von der GKV nur einen Festzuschuss (bei einem lückenlos geführten Bonusheft lässt sich der Festzuschuss noch erhöhen). Der Löwenanteil der prothetischen Versorgung muss somit aus eigener Tasche gewuppt werden, sofern keine private Zusatzversicherung bestehen sollte.

 

Zu dem Eigenanteil Deiner anzufertigenden Aufbiss-Schiene: Wenn Du sonst nix für die Schiene bzw. die Schienenbehandlung zahlen musst, schon mal Daumen hoch für Deinen ZA (180 EUR könnten die nicht durch die GKV abgedeckten Kosten für die Gesichtsbogenvermessung sein).

 

Würmchen

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Laut KFO ist das maximum erreicht. Ich hate nach der OP auf beiden Seiten einen extrem offenen Biss. 

 

Was ich nicht verstehe, warum denn erst Schienentherapie dann Kronen?!? Wäre es nicht sinnvoller Kronen und dann Schiene?! Bzw. dann gar keine Schiene mehr, weil dann würde es ja passen oder verstehe ich da gerade etwas nicht?

Wie lange dauert denn die Schienentherapie? Weil nooooch bin ich Student und ich verdiene nicht so viel als Student, so dass der Festzuschuss erhöht werden könnte.

 

Wie viel kostet denn ca. eine Teilkrone? Und muß man alle Zähne überkronen, welche nicht aufeinander ruhen? Weil dann würde ich richtig arm bzw. könnte mir das garnicht leisten. Aber mit den schmerzen kann ich auch nicht leben so wie sie im Moment sind....

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Ich verstehe Deine vielen Fragen in Deinem letzten knappen Beitrag – es erging mir genauso und es ist nicht so einfach, kurze Antworten hierauf zu geben:

 

Hhm, ich versuch’s mal, wobei meine Antworten natürlich auf den von mir gemachten Erfahrungen fußen und keinesfalls für sich in Anspruch nehmen, dass dies der „Regelfall“ einer solchen Behandlung ist.

 

Du schreibst: „Aber mit den Schmerzen kann ich auch nicht leben so wie sie im Moment sind.“

 

Ziel muss es vorrangig sein, die Intensität der Schmerzen zu reduzieren bzw. Schmerzfreiheit zu erlangen. Hierzu wird im Vorfeld abgeklärt, ob die Schmerzen primär vom Kiefergelenk (KG) kommen oder von der Muskulatur (meist hat man beides), denn je nach dem, wo bei Dir das „Problem“ liegt, wird Dein ZA die entsprechende Schienenart bestimmen (es gibt zig Schienentypen, die unterschiedlich wirken). Im Verlauf der Schienentherapie stellt sich im Idealfall ein durch die Schiene (künstlich) geschaffener schmerzfreier Biss ein, der Voraussetzung für die Prothetik ist.

 

Wie lange so eine Schienentherapie dauert, ob unterschiedliche Schienentypen zum Einsatz kommen ..., all dies kann nicht pauschal beantwortet werden, weil jeder Patient unterschiedliche „Voraussetzungen“ mitbringt. Schlussendlich hängt das auch von der Erfahrung Deines Behandlers ab.

 

Zu den Kosten: Reden wir nicht lange um den heißen Brei: Teuer wird das allemal; je umfangreicher die Prothetik ausfällt und je nach dem, für welche prothetische Versorgung man sich entscheidet, umso teurer wird es. Was die Prothetik anbelangt, deckte in meinem Fall der von der GKV gezahlte Zuschuss knapp 25 % der Kosten. Sämtlich anfallenden Kosten für die Funktionsdiagnostik müssen selbst getragen werden: je nach dem, in welche Behandlerhände man sich begibt, können hier "Mondpreise" anfallen; in meinem Fall haben sich diese Kosten jedoch in einem moderaten (unteren Preis-)Rahmen gehalten.

 

Würmchen

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Hallo zusammen,

 

vielen Dank für die Info. Ich war heute noch mal beim KFO, um meinen letzten Draht zu bekommen. Nächsten Monat wird die feste Klammer entfernt danach bekomme ich eine lose. Ich hatte den Arzt noch mal auf den offenen Biss angesprochen er meinte das kann sich evtl. nach Entfernung der Klammer noch regeln. Die CMH Behanlung mit Schiene wäre jetzt zu früh und sogar hinderlich, weil die Zähne dann ja keinen Raum mehr hätten sich zu schliessen. Ich bin mal gespannt, was die nächste Zeit bringt....

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