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bimaxx

Fluoridfreie Zahnpasta

52 Beiträge in diesem Thema

hey leute,

 

wie sind eure erfahrungen mit fluoridfreier Zahnpasta, evtl noch dazu bio?

ich habe, seitdem ich sie benutze ablsolut keinen zahnstein mehr und meine mundschleimhaut ist auch nicht mehr gereizt.

bin auf bio zahnpasta umgestiegen, nachdem ich erfahren habe, dass die putzkörper in üblicher zahnpasta aus plastik sind und bei denjenigen für schmerzempfindliche zahnhälse nanoplastik-partikel beigemischt sind - ihhh! :481:

 

 

 

 

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Sehr gute Entscheidung :)

Fluorid härtet den Zahn... und was passiert mit gehärteten Dingen?.... sie brechen mit der Zeit! ausserdem ist es nur Gift!
lg

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Ich studiere Mineralogie und kann vielleicht etwas mehr zu dem Thema sagen, ob die Zahnpasten Plastik enthalten weiß ich nicht. Könnte in meinem Praktikum vieleicht eine kleine Probe Zahnpasta im Röntgendiffraktometer untersuchen, besser wäre natürlich eine Raman Untersuchung, denn hier könnte man auch amorphe Substanzen untersuchen. Jedoch würde man auch im Röntgendiffraktogramm grob sehen was tatsächlich in der Zahnpaste drinn ist.

Meine Prof. an der Uni sagte, dass Fluorid den Zahnschmelz gar nicht härtet es bildet lediglich einen Komplex an der Zahnoberfläche, was dann die Zahnoberfläche schützt. Die säureproduzierenden Bakterien müssen nämlich erst die Schicht des Fluoridkomplexes zerstören bis sie zum Zahnschmelz vordringen können. Vielmehr macht Fluorid nicht, natürlich dringt ein kleiner Teil in die Zahnstruktur ein, ob es jedoch dort für Stabilität sorgt ist zu bezweifeln. Es kann vieleicht die OH Gruppen im Hydroxylapatit ersetzten, ob dies gut ist müsste man wohl genauer untersuchen. 

Viel wichtiger für die Kristallstruktur sind jedoch die Kationen ohne sie bricht die Kristallstruktur irgendwann zusammen. Im Apatit ist dies Calcium. Da der Zahnschmelz zum großen Teil aus Apatiten besteht sollte man daher eine Zahnpasta mit Ca bzw. Carbonaten verwenden, oder gleich mit Apatiten.

Es scheint wirklich so zu sein, dass die Sache mit dem F überbewertet wird zumal wie schon Corina erwähnt hat, F eine toxische Wirkung hat. Zuviel F kann somit mehr schaden als es nützt. 

 

lg

Polaron

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Dass Fluoride wirksam vor Karies schützen, lässt sich nicht leugnen. Hier ist eine Meta-Studie zu dem Thema. Das ist in diesem Fall eine Studie, in der 75 andere Studien zusammengefasst und ausgewertet wurden. Das Ergebnis ist, dass ab einer Konzentration von 1000 ppm ein signifikanter Kariesschutz gegeben ist. Die Maximalkonzentration für Erwachsenenzahncreme in Deutschlad liegt übrigens bei 1500 ppm (0,15 %). Eine normale Zahnpastatube enthält 75 ml und wiegt ca. 120 g. Das entspricht maximal 180 mg Fluorid.

 

Akute Vergiftungserscheinungen können ab einer Dosis von 5 mg / kg Körpergewicht auftreten. Das wären bei einem 40 kg schweren Menschen 200 mg, also etwas mehr eine Tube Zahncreme. Für chronische Effekte, wie die Dentalfluorose sind zwar deutlich geringere Mengen ausreichend, aber auch diese werden beim Zähneputzen deutlich unterschritten (Quelle). Es ist also nicht schlimm, mal etwas fluoridhaltige Zahncreme zu verschlucken, aber man sollte sich nicht von ihre ernähren. Dass Fluoride einen nennenswerten Schaden anrichten, ist schon sehr unwahrscheinlich.

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In Zahnpasten ist so einiges an Chemie drin, ob man nun eine flouridhaltige nutzt oder nicht, kann ja jeder selbst entscheiden.

 

Ob nun Flourid oder nicht, macht nicht den Unterschied zwischen Karies und kein Karies. Wer flouridfreie Zahnpasta nutzt, aber entsprechend

gründlich mit Zahnbürste, Interdentalbürsten und Zahnseide ist und nicht dauerhaft zucker- und säurehaltige Lebensmittel konsumiert, kommt

garantiert weiter, als jemand der nur die Zahnbürste und flouridhaltige Zahnpasta nutzt.

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Ich habe die Schutzwirkung von F nicht generell in Frage gestellt, habe ja gesagt das F an der Zahnoberfläche ein Komplex bildet, der eine Schutzschicht bildet. Die Bakterien müssen somit erst diesen Schutzfilm zerstören bevor sie den Zahnschmelz angreifen können.

Somit trägt F schon erheblich zum Kariesschutz bei, er regeneriert aber den Zahnschmelz in keinster Weise. Bereits vorhandene Schäden in der Kristallstruktur des Zahnschmelzes kann F nicht beheben. Da der Zahnschmelz zum großen Teil aus Apatiten besteht ist es wichtig den Zähnen Ca hinzuzufügen. Die größten Schäden an der Kristallstruktur von Apatit werden nämlich durch Verlust der Ca Kationen verursacht.

Somit ist meiner Ansicht nach beides wichtig F als Schutzfilm sowie die Zufuhr von Ca, die den Verlust des Ca aus dem Apatit reduziert. Man kann das Apatit aber auch gleich auf die Zahnoberfläche auftragen, dadurch bildet sich ein Schutzfilm aus "künstlichem Zahnschmelz" über dem Natürlichem. Dies Schützt die Zähne ebenfalls, weil die Säuren bzw. die Bakterien die diese produzieren, erst die Schicht des "künstlichen Zahnschmelzes" zerstören müssen bevor sie den Natürlichen angreifen können. Gleichzeitig können die Zähne das Ca vom "künstlich aufgetragenem Zahnschmelz" teilweise aufnehmen. Dies ist der Ansatz von der Biorepair Zahnpasta, natürlich muss in Langzeitstudien noch geklärt werden wie gut dieser Ansatz funktioniert. Wegen des Ca müsste es theoretisch aber besser funktioniern als bei Zahnpasten die nur F enthalten.

Ich benutze mittlerweile beides Zahnpasten mit F und Ca sowie Zahnpasten mit Apatit.

 

"Künstlicher Zahnschmelz": Ist im Prinzip ein problematischer Begriff, meistens enthalten Zahnpasten Hydroxylapatit. Zwar besteht der Zahnschmelz zum großen Teil aus Hydroxylapatit und auch aus anderen Apatiten, jedoch nicht zu 100%. Es gibt im Zahnschmelz noch andere Substanzen, zudem ist die genaue Struktur von Zahnschmelz noch nicht vollständig verstanden worden.

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Ich habe die Schutzwirkung von F nicht generell in Frage gestellt, habe ja gesagt das F an der Zahnoberfläche ein Komplex bildet, der eine Schutzschicht bildet. Die Bakterien müssen somit erst diesen Schutzfilm zerstören bevor sie den Zahnschmelz angreifen können.

Somit trägt F schon erheblich zum Kariesschutz bei, er regeneriert aber den Zahnschmelz in keinster Weise. Bereits vorhandene Schäden in der Kristallstruktur des Zahnschmelzes kann F nicht beheben. Da der Zahnschmelz zum großen Teil aus Apatiten besteht ist es wichtig den Zähnen Ca hinzuzufügen. Die größten Schäden an der Kristallstruktur von Apatit werden nämlich durch Verlust der Ca Kationen verursacht.

Somit ist meiner Ansicht nach beides wichtig F als Schutzfilm sowie die Zufuhr von Ca, die den Verlust des Ca aus dem Apatit reduziert. Man kann das Apatit aber auch gleich auf die Zahnoberfläche auftragen, dadurch bildet sich ein Schutzfilm aus "künstlichem Zahnschmelz" über dem Natürlichem. Dies Schützt die Zähne ebenfalls, weil die Säuren bzw. die Bakterien die diese produzieren, erst die Schicht des "künstlichen Zahnschmelzes" zerstören müssen bevor sie den Natürlichen angreifen können. Gleichzeitig können die Zähne das Ca vom "künstlich aufgetragenem Zahnschmelz" teilweise aufnehmen. Dies ist der Ansatz von der Biorepair Zahnpasta, natürlich muss in Langzeitstudien noch geklärt werden wie gut dieser Ansatz funktioniert. Wegen des Ca müsste es theoretisch aber besser funktioniern als bei Zahnpasten die nur F enthalten.

Ich benutze mittlerweile beides Zahnpasten mit F und Ca sowie Zahnpasten mit Apatit.

 

"Künstlicher Zahnschmelz": Ist im Prinzip ein problematischer Begriff, meistens enthalten Zahnpasten Hydroxylapatit. Zwar besteht der Zahnschmelz zum großen Teil aus Hydroxylapatit und auch aus anderen Apatiten, jedoch nicht zu 100%. Es gibt im Zahnschmelz noch andere Substanzen, zudem ist die genaue Struktur von Zahnschmelz noch nicht vollständig verstanden worden.

Hallo welche Zahncremes beinhalten Apatite?

Was hälts Du von GC Tooth Mousse?, http://www.dentaler.de/Tooth-Mousse

MfG

zabo

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Hydroxylapatit enthält die Bio Repair Zahnpasta, vieleicht auch andere mir ist aber nur diese bekannt. Das GC Tooth Mousse enthält  Ca was gut ist, im Pinzip ist es auch eine Art von Apatit, weil Ca Phosphat chemisch gesehen Apatit ist. Es ist in dem Tooth Mousse jedoch amorph, somit ist es laut Deffinition kein Mineral und somit kein Apatit. Die Zähne können das Ca jedoch weiterhin Aufnehmen, die amorphe Struktur würde ich nicht als Problem betrachten. Amorphe Substanzen können in manchen Situationen sogar von Vorteil sein. Im Prinzip würde ich dieses Mousse als gute Sache betrachten. Die enthaltenen Benzoate könnten bei empfindlichen Menschen allerdings allergische Reaktionen hervorrufen.

Hatte als Mineraloge allerdings nur 1 Semester Chemie, weshalb ich mir bei diesen organischen Stoffen nicht ganz sicher bin. Als angehender Minerolge kann ich dir aber empfehlen Zahnpasten mit Ca zu verwenden. Ca ist für die kristalline Struktur des Zahnschmelzes viel wichtiger als F. Ca kommt dabei meistens in Carbonaten CaCO3 (Elmex sensitiv professional) oder in Apatiten vor (Hydroxylapatit Ca5[OH|(PO4)3]).

Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen.

 

MfG

Polaron

 

Zum Apatit: Es gibt mehrere Arten von Apatit das OH kann auch durch F bzw. Cl ersetzt werden, auch können einige Ca Positionen mit Sr besetzt sein. Deshalb kann man nicht nur von dem einen Apatit sprechen.

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Noch ein Nachtrag zum GC Tooth Mousse. Die enthaltenen Bezoate könnten problematisch sein, würde mir dieses Mousse daher nicht unbedingt kaufen.  Im Zusammenspiel mit anderen Substanzen wie Säuren könnten chemische Reaktionen ablaufen die einige Bezoat Moleküle in Benzol umwandeln könnten. Wie gesagt könnten, kommt nicht zwangsläufig vor.

Wie gesagt mit 100% Gewissheit kann ich dies nicht sagen, bin kein Chemiker 1 Semester org. Chemie ist zu wenig.

 

MfG

Polaron

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ich hab mal diese biorepair pasta ausprobiert.

die zähne sind danach tatsächlich glatter und sicher sind die risse und dentinkakälchen verschlossen, aber mir war danach total übel.

finde es außerdem nicht so toll, dass da diese konservierungstoffe (parabene) drin sind, klar sind die notwendig für dir pasta.. wenn schon gesagt wird, dass die im shampoo oder deo im Körper als krebsverursachend gelten, auweia..die mundschleimhaut nimmt sowas noch viel schneller auf und alles geht sofrt ins blut.

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Hallo,

 

ich möchte das Thema "Fluor" nochmal aufgreifen (ich weiß, dass der Beitrag schon sehr alt ist).

 

Am Montag kam auf Pro Sieben / Galileo ein Bericht über Fluor (Verschwörbar Fluor). Man kann sich den Bericht in der Mediathek nochmal ansehen.

 

Der Bericht ist ganz interessant und informativ. Wer allerdings erwartet, eine Antwort auf die Frage "Fluor - ja oder nein" zu erhalten, wird diese auch hier nicht bekommen.

 

Ich habe jahrelang nicht darüber nachgedacht, dass die Zahnpasta mit Fluor vielleicht schädlich, oder gar giftig, sein könnte. Ich habe sie einfach benutzt. Irgendwann habe ich mal im Freundeskreis nachgefragt und kam zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass doch einige Leute Zahnpasta ohne Fluor benutzen.

 

Ich benutze nun seit einiger Zeit nur noch Zahnpasta ohne Fluor (wechselnde Marken, meistens aus dem Bioladen). Die vom KFO verschriebene Mundspülung mit Fluor benutze ich auch nicht mehr. Bis jetzt ist alles in Ordnung mit meinen Zähnen. Sollte ich allerdings feststellen, dass ich Karies bekomme, dann werde ich nochmal drüber nachdenken.

 

Viele Grüße

 

Roda

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Also ich benutze jetzt seit knapp nen halben Jahr ne flouridfreie Zahnpasta aus nem Bio-Markt, benutze aber gleichzeitig Xylit.

 

Ich bin zufrieden und mein kfo hatte mir letztens auch nen indirektes Kompliment gemacht. "Um meine Zahnhygiene brauche er sich ja eh keine Sorgen machen"... :)

 

Wichtig ist glaube ich regelmäßiges Säubern der Zähne und das Massieren des Zahnfleisches.

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Das ist bei mir ähnlich. Meine Zahnpflege wurde auch gelobt. Dass ich die vom KFO verschriebene Fluorid-Lösung nicht benutze, habe ich ihm allerdings nicht erzählt. Ich weiß allerdings nicht, wie das bei der Zahnspangenentnahme sein wird. Da wird wohl üblicherweise Fluor auf die Zähne gemacht. Aber das kann man ja dann auch ablehnen.

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Galileo ist wohl leider die schlimmste Quelle für Pseudowissen, die man sich vorstellen kann. Als Laborratte bin ich fast dafür das zu verbieten.

Zahnschmelz besteht z.T. aus Fluorapatit. Ca5[F|(PO4)3]. Es ist also ein Komplex aus Calcium-, Fluorid- und Phosphationen.

 

Das entsteht aus Hydroxylapatit durch Fluoridierung und ist deutlich säurestabiler als Hydroxylapatit. Durch die Zahnpasta bilden sich vor allem kleine Komplexe, die sich u.a. auch in die kleinen Öffnungen im Schmelz legen, weshalb man auch schon am Tag danach eine deutliche Reduktion der Schmerzempfindlichkeit am Zahn beobachtet. Wenn man abends z.B. Elmex Gele verwendet, dann merkt man morgens, dass die Zähne sich besonders eklig pelzig anfühlen. Das liegt genau daran. Bifluorid ist auch ein wunderbarer Weg, um schmerzempfindliche Zahnhälse ruhig zu stellen, ohne gleich zu schlimmen Methoden greifen zu müssen.  Die Kariesempfindlichkeit wird nachweislich deutlich gesenkt. 

 

Diese Diskussion, dass Fluorid so schlimm wäre, kann ich ehrlich gesagt nur belächeln. Das ist ähnlich oder noch weniger fundiert als die Aluminiumsalz-Deo-Geschichte. Niemand soll ja die Zahnpastatube aufessen. Sich der Sache zu verweigern, ist für mich nicht ganz nachvollziehbar. In Masse aufgenommen, ist es natürlich nicht gesund bis sehr gefährlich, aber das passiert einfach nicht, wenn man nicht mehrere Tuben aufisst. Es ist also doch eher eine Verweigerung gegen den medizinischen Fortschritt. Gerade in den Zahnzwischenräumen bildet sich schnell Initialkaries, weil man es einfach nicht so sauber kriegt beim Putzen. Mit Zahnseide jeden Tag zu hantieren halte ich für das Zahnfleisch für nicht so toll und alles kriegt man da auch nicht sauber. Hier wirkt eine fluoridhaltige Creme schon gut. Am Besten finde ich allerdings immer noch das Elmex Gele einmal wöchentlich, bei Zahnspangenbehandlung ruhig zweimal in der Woche. Meine Zahnpflege wurde auch immer nur gelobt und wird sie heute noch, trotz Fluorid. Meine Zahnärztin hat Gott sei Dank seit der Kindheit darauf geachtet, dass die Putztechnik sinnvoll ist und dass die Zähne auch richtig sauber werden. Aber ich habe nie regelmäßig Zahnseite verwendet, außer während der Brackets. Stattdessen wurde ich bereits als Kind dazu verdonnert, jeden Sonntag dieses zugegeben ekelige Elmex Gele zu verwenden. Bin jetzt 25, lebe noch und habe keine einzige Füllung in den Zähnen. Putzen tue ich übrigens morgens vor dem Essen und abends jeweils mit einer normalen Zahnpasta mit 1450 ppm Fluorid (haben inzwischen fast alle).  Also so schlimm kann das Fluorid nicht gewesen sein. 

 

 

Eine kleine Bitte hätte ich noch: Nicht Fluorid-Ionen mit dem Element Fluor  á la Galileo gleichsetzen. Fluor ist ein Halogen, ein Gas und ist so ungefähr das reaktivste was du finden kannst, sogar Chlorgas ist ein Witz dagegen. Fluor reagiert sogar mit Schokolade unter der Entwicklung einer Flamme, was durchaus beeindruckend ist. Hierzu eine kleine Anekdote: Ich hatte mal einen Chemielehrer, der ist vollkommen ausgeflippt, als eine Schülerin die Hand hob und fragte: "Herr X... sagen Sie mal.. in Zahnpasta..da ist ja Fluor drin... ist das nicht giftig und gefährlich?" 

Die Reaktion war köstlich. Er schmiss sein Buch auf den Tisch, stampfe zu der Schülerin, um ihr dann folgendes  von Angesicht zu Angesicht mitzuteilen: "Wenn da Fluor drin wäre, dann wäre dein verdammter Kopf weg nach dem Zähneputzen... und die Zahnbürste auch....kapiert?!"

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Ich verstehe es einfach nicht, wie soll etwas gut für einen sein was in Masse eingenommen schädlich ist? Nur weil man davon sehr wenig aufnimmt wird es nicht unschädlich. Auch kleinste mengen können im körper schaden anrichten, vllt nicht sofort sichtbar aber schleichend.

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Wenn du 5-6 Liter Wasser auf einmal trinkst, dann tötet es dich... 200g Kochsalz auf einmal.. goodbye. Zu viel Sauerstoff? Du ahnst es?

Du nimmst jeden Tag Substanzen ein, die dich in großer Menge töten können. Die Dosis macht eben das Gift. Übrigens ist Arsen tatsächlich ein essentielles Element.. das heißt jetzt aber nicht, das jetzt irgendwer an Rattengift schlecken soll, sondern, dass man es in Spuren automatisch aufnimmt. Der Körper muss sogar Fluorid aufnehmen, denn sonst hätte er nie eine Zahn bilden können. Es ist ein für den Körper notwendiges Ion. In Mineralwasser findet man übrigens Spuren von Uran.. und das hat ausnahmsweise wirklich keinerlei positive Wirkung in irgendeiner Dosis. Da hilft auch kein Biowasser.

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das heißt jetzt aber nicht, das jetzt irgendwer an Rattengift schlecken soll ...

Das tun aber täglich Millionen von Menschen. Der Blutgerinnugshemmer Phenprocoumon (Handelsname Marcumar) sorgt dafür dass Menschen nach Thrombose, Embolie, Schlaganfall u.a. ein normales Leben führen können. Die Ratte verblutet innerlich.

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Das tun aber täglich Millionen von Menschen. Der Blutgerinnugshemmer Phenprocoumon (Handelsname Marcumar) sorgt dafür dass Menschen nach Thrombose, Embolie, Schlaganfall u.a. ein normales Leben führen können. Die Ratte verblutet innerlich.

 

Die von dir zitierte Substanz ist aber ein 4-Hydroxycumarin, das vom Cumarin, einem Vitamin K-Analogon abgeleitet ist. Das verhindert die Blutgerinnung, weil es Carboxylierungsreaktionen an wichtigen Gerinnungsfaktoren unterbindet. Vitamin K ist dabei nämlich der essentielle Kofaktor.

 

Das hat mit Arsen jetzt gar nichts zu tun, auch wenn man es vielleicht auch heute so einsetzt. Früher hat man allerdings mal Arsenverbindungen (ich glaube Arsenit) genutzt um Ratten oder bei Missbrauch die ungeliebte Schwiegermutter zu entsorgen ;-)

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Ich putze seit fast 2 Jahren ohne Fluorid und spüle mind. 2x täglich mit Xylit, mache auch Bonbons selber für unterwegs. Konnte dadurch endlich das lästige Zahnsteinproblem eindämmen. Die Zähne sehen auch besser aus, bei Fluorid hatte ich immer den Eindruck, dass da richtig eine wie verfärbte Schicht drauf ist.

Mich widert inzwischen der Geschmack normaler Zahnpasta an, Bio ist so viel milder, nichts von diesem den halben Mund verätzende künstliche Minzegefühl, wo sich teils sogar Stücke der Mundschleimhaut abgelöst haben.

 

Ich habe als Kind sogar jahrelang Fluorid genommen und immer damit geputzt, dennoch habe ich heute mit 30 zehn Füllungen.

 

Ich denke aber, dass es wichtig ist, andere Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Nur Zahnpasta ohne genügt eher nicht. Bei mir ist es das zusätzliche Xylit.

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In Tee ist ja sehr viel Fluorid enthalten, den Effekt auf die Zähne kennt man ja. Bei Zahnpasta wage ich zu bezweifeln, dass Verfärbungen möglich sind, grade bei normalem Gebrauch. Wenn du bereits 10 Füllungen hast, dann könntest du darüber nachdenken, dass du dir mal beim Zahnarzt nach dem Putzen die Zähne blau färben lässt. Selbst wenn man denkt, man hat alles noch so gründlich geputzt, gibt es manchmal Ecken, die man nur mit einer ganz speziellen Haltung trifft, die einem der Zahnarzt gut zeigen kann. Das ist einfach das Beste was man machen kann, mal vom Zahnarzt kontrollieren zu lassen, wie man putzt und sich zeigen zu lassen, wo man geschludert hat. Man ist ja einfach ein Gewohnheitstier. 

 

Zahnstein hat nämlich meines Wissens nach eher weniger mit Fluorid zu tun, sondern mit mangelnder Hygiene. Vielleicht verursacht deine neue Pasta auch einfach mehr Abrieb, weil die Schleifmittel aggressiver sind, als bei den Plastik-Kügelchen? Oder du nutzt auch eine andere Zahnbürstensorte usw.?. Manche behaupten auch, dass Xylitol die Remineralisation der Zähne positiv beeinflusst. Das Anhaften von Plaque soll angeblich vermindert werden. Allerdings kann ich dir versichern, dass man auch mit einer ganz normalen handelsüblichen Fluorid-Zahncreme, sowie einer weichen bis mittelstarken Zahnbürste mit der richtigen Technik im Prinzip zahnsteinfrei sein kann. Das schaffe ich sogar mit den Dr. Best Zahnbürsten, die meine Zahnärztin verteufelt  ;-)

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Ich habe schon mal an solche Anfärbetabletten gedacht bzw. gibt es für Kinder in einer Drogerie sogar Mundwasser. Werde es mir besorgen. Zudem muss ich nach 4 Jahren auch mal wieder zur PZR. Zahnbürste ist gleich geblieben. Ich merke das deutlich an den unteren Schneidezähnen, dass die nicht mehr so schnell ''versteinern'' in der Lücke innen.

 

Also das mit den 10 Füllungen hat schon eine Vorgeschichte: Von 0-21 war ich bei einem Zahnarzt, der meine massiven Putzmängel nicht mal bemerkt hat. Ich hatte teils fette Zahnfleischentzündungen mit Eitertaschen und dauernd Bluten. In der Zeit 3 Füllungen, alle erst bei massiven Schmerzen gelegt. Gott sie Dank ist der dann in Rente und dann war eben erst mal einiges zu reparieren. Die letzte Füllung wurde vor 5 Jahren gelegt.

Laut meiner Zahnärztin, die auch meine CMD-Behandlung macht, habe ich generell gute Zähne. Die Füllungen sind alle nicht tief bis auf eine und zudem kenne ich genug, die in meinem Alter bereits wurzelbehandelte Zähne, Brücken, Kronen und sogar Implantate haben. Die vorvorrige Zahnärztin, von der alle Füllungen stammen, war auch immer sehr penibel und hat wohl sofort alle gemacht. Inzwischen weiß ich, dass besonders beginnender Karies auch ausheilen kann, bei Xylit ist mir das selber an einer Stelle passiert. Ich habe durch einen Umzug den Zahnarzt gewechselt und dann war da nichts mehr.

 

Mein Sorgenkind ist eher das Zahnfleisch, was wegen der frühen Probleme teils zurückgegangen ist.

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Gerade unten zwischen den Schneidezähnen sammelt sich wirklich sehr schnell was. Ich finde, dass man dort am Besten diese Technik verwendet, wo man vom Zahnfleisch wegwischt. Das soll angeblich das Zahnfleisch besser schonen, als die Kreisbewegungen. 

 

"Das Borstenfeld wird schräg in einem Winkel von etwa 45 Grad zur Zahnachse auf das Zahnfleisch gedrückt. Aus dieser Grundhaltung wird das Borstenfeld zum Zahn hin abgerollt. Das Zahnfleisch wird gut massiert, jedoch ist die Reinigung der Zahnfleischfurche nicht so optimal wie bei der Zahnputztechnik nach Bass. (Dauer: ca. 5-mal pro Zahnabschnitt). Die Technik ist geeignet bei Zahnfleischrückgang." (nur aus Wikipedia)

 
 
Ich persönlich finde, dass man so unten zwischen den Schneidezähnen ganz gut alles rausgebürstet bekommt, am besten mit einer ultra-feinen Zahnbürste. Zumindest verwende ich eine ganz feine und eine mittlere. Die feine für außen und die mittlere für den Rest. Seit dem machen mir die Zahnhälse weniger Probleme. Nach 2 mal Brackets hat das Zahnfleisch nämlich durch die exzessive Putzerei jedes mal doch schon ein wenig gelitten. Würde ich noch mal tragen müssen, würde ich mehr Munddusche und weniger Zahnbürste einsetzen währen der Bracket-Zeit.
 
Diese Färbetabletten gibt es wirklich auch für zu Hause, nur fand ich es immer sinnvoll, wenn der Zahnarzt dann mit seinem Spiegelchen wirklich alles kontrolliert hat und auf jede Stelle aktiv hingewiesen. Meine Zahnärztin hat das wirklich gnadenlos zwei mal im Jahr durchgezogen bis ich 18 war. Bei mir hat das geholfen..andere Kinder waren da resistenter und haben dann auch mal klare Worte bekommen. Mein Bruder ist mal mit fettem Zahnstein hingegangen und kam dann auf die Idee, es würde ja reichen, wenn man vor dem Kontrolltermin gut putzen würde.. Da gab es dann ein "Willst du mich eigentlich verscheißern? Du kannst richtig putzen, aber du machst es offenbar sonst nicht!" 

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Also ich habe eine elektrische Zahnbürste, mit der ich da mehrmals nach oben wegfahre. Anders geht es auch vom Winkel her nicht.

 

Meinst du eine Interdentalbürste? Kann ich leider nirgendwo benutzen, habe viel zu enge Zwischenräume. Und dünner als 0,4 gibt es wohl nicht, das ist ultrafein. Ca alle 2-3 Tage habe ich eine etwas flauschigere Zahnseide im Gebrauch. Aber auch gerade da schätze ich Xylit, das kann man natürlich fast überall hinpressen im aufgelösten Zustand.

Die Zwischenräume sind wohl auch weniger das Problem bei mir. Die Füllungen sind alle auf den Kauflächen bis auf 1x Zahnhalskaries am 6er und einmal Frontzahn oben hinten, da könnte man sagen, es geht Richtung Zwischenraum.

 

Wenn ich noch irgendwo Belag fühle und auch vorn an den Schneidezähnen, greife ich zu einer Kinderzahnbürste. Ich habe allerdings inzwischen extrem selten mal blutendes Zahnfleisch.

 

Ich habe zu meiner Bracketzeit keine Extra-Hygiene betrieben. Das einzige, was man darauf zurückführen könnte, wäre das zurückgegangene Zahnfleisch an den beringten 6er-Zähnen (die 7er hatte ich damals noch nicht).

 

Momentan bewegen sich die oberen Frontzähne dank der MFT/Logopädie wohl etwas und ich träume schon von einer kleinen Interdentalbürste ; )

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