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katmari

OP _ Rückbildung _ OP?

Hallo ihr!

Ich treibe mich nun schon eine Weile heimlich in diesem Forum herum, und bin total erleichtert und froh, zu lesen dass ich mit meinen Problemen (die ja im eigenen Umfeld niemand so richtig nachvollziehen kann...) bei Weitem nicht allein dastehe! Danke dafür!

Nun springe ich doch einmal über meinen Schatten und schreibe den ersten Beitrag.

Ich habe, vermutlich nach einem schweren Sturz aufs Kinn in jungen Jahren, Probleme mit Biss und Kiefergelenk.
Mit 10 Jahren habe ich die KFO begonnen, mit 17 dann stellte sich heraus, dass es nur durch Orthopädie nicht in den Griff zu kriegen sei. Die rechte Kieferseite wuchs einfach nicht weiter, während die linke nicht beeinträchtigt immer länger wurde.
Ich hab mich dann zum chirurgischen Eingriff entschieden, damals noch mit zusammengebundenen Zähnen dank Zahnspange und Notschere immer dabei…  Unterkieferrückverlagerung, wobei der Eingriff nur links gemacht wurde.

Alles lief gut, ich fühlte mich wohl mit dem Ergebnis, und mit 18 war ich dann die Zahnspange auch endlich los!

 

Dass ich immernoch nicht mit den Backenzähnen aufeinanderkam, störte mich wenig, da ich es auch gar nicht anders gewohnt war. Aber mit der Zeit hatte ich das Gefühl, dass meine linke Kieferhälfte wieder prominenter wurde. Auch knackte der Kiefer wieder beim Mundöffnen, ich hatte das Gefühl, nicht nur eine Kieferstellung zu haben, sondern mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, wobei die, in der ich meistens 'fahre', eine eher gewaltvolle Führung ist.

Und die Kopfschmerzen wurden dementsprechend auch wieder stärker.

 

Ich hatte jedoch eine dermaßene Abneigung gegen jegliches Rumdoktorn am Mund entwickelt, dass ich erst jetzt, 10 Jahre später wieder zum KFO ging, weil mein einer Vorderzahn, auf den mittlerweile alle Wucht lastet, immer mehr zu Wackeln anfing. Nach ausgiebiger Untersuchung wurde vorgeschlagen, eine Bimax machen zu lassen.

 

Der MKG-Chirurg sagte mir, es sei kein Wunder, dass ich heute vermutlich wieder aussehe, wie vor der OP; die einseitige Behandlung in Kombination mit der Verschnürung statt Verankerung mit Platten hätten die Muskulatur so gering beeinflusst, dass die Spannung alles wieder in die alte Position gezogen hätte.
Mit der heutigen Technik seien die Aussichten dahingehend besser.

Nun sind aber die Befürchtungen nicht wirklich totzukriegen, wieder einen Eingriff machen zu lassen, der sich in ein paar Jahren wieder als nutzlos erweist… Mich belasten mein Aussehen und die Kopfschmerzen sehr, und auch der Wackelzahn ist natürlich nichts, was auf Dauer so bleiben kann.
Ich setze große Hoffnung darauf, dass mir mit der Bimax geholfen werden kann.
Es wäre toll, wenn  hier jemand Erfahrung hat, die schon etwas länger zurückliegt und beobachtet hat, wie sich die Kieferstellung nach der OP entwickelt. Ich hoffe, im Gespräch mit euch in diesem Forum ein paar meiner Bedenken zerstreuen zu können.

Danke und Grüße,
Kathrin

 

 

 

 

 

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Hallo Kathrin,

 

du hast ja einiges durchmachen müssen in deiner Jugend. Tut mir sehr leid, daß sich diese OP damals nur bedingt gelohnt hat. Ich kann dir leider nichts dazu sagen, wie es sein wird wenn eine Bimax ein paar Jahre zurückliegt, aber ich denke ein paar liebe Leidensgenossen können dir da sicher noch ihre Erfahrungen zu aufschreiben :-) 

 

Hast du denn jetzt schon einen Beratungstermin für die Bimax gehabt? Weil auch die Ärzte können dir ein wenig die Angst nehmen. 

 

LG Susi

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Hallo Kathrin,

 

habe leider erst heute dein Thema gelesen, weil bei mir die Bimax schon einige Jahre her ist und ich nicht mehr oft im Forum bin! Hoffe, dass ich dir ein wenig helfen kann!

 

Also ich wurde im Dezember 2007 in Bad Homburg operiert und war zunächst vom Ergebnis begeistert. Heute 7 Jahre später sehe ich das ganze sehr skeptisch und weiß nicht, ob ich es wieder machen lassen würde. Bei mir sind die Kiefergelenke sehr schwach ausgebildet und dadurch hat sich alles wieder verschoben und verlagert :620:

Bevor du irgendetwas machen lässt, würde ich erst mal abklären, wie es mit deinen Gelenken aussieht und 2. (sehr wichtig!!!!) dass dein KO mindestens so gut ist wie der Chirurg. Denn er muss nacharbeiten und das ganze auch stabilisieren. Ist bei mir leider schief gelaufen, weil da jemand verpennt hat!

 

Also, mindestens zweite Meinung einholen, sehr gute Ärzte suchen und dann evtl. nochmal ran! Ich habe keine Freude an meinem Ergebnis und würde es gerne korrigieren, auch wegen der Nackenverspannungen und Kopfschmerzen. Aber eine weitere OP würde das Gelenk nicht mitmachen und für eine privat zu zahlende KO Behandlung fehlt mir leider das Geld......

 

LG Katja

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hi katmari:) also meine op(ukrv) liegt schon ca 5 jahre her, verändert hat sich bei mir seit der op nichts.

Ich hab die schrauben noch drin, kann sein, dass die schrauben den kiefer daran hindern sich in die alte position zu verschieben.

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