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stricky345

Handlungsbedarf nötig? Fragen zu Kieferwinkelaufbau.

Hallo,

 

hoffe, die Fragen hier sind angebracht, ansonsten darf der Thread gelöscht werden. Ich habe nur eine kurze Frage zu meiner Kiefersymmetrie. Ich möchte hier mein Problem nicht aufbauschen, da wenn eine Asymmetrie besteht, diese meiner Meinung nach nur gering ist, aber da ich relativ viele Probleme mit Kieferknacken und Schmerzen (besonders morgens habe) und gefühlt meinen Mund nicht so weit aufkriege, wollte ich einmal hier nachfragen, ob eine Kieferasymmetrie besteht die evtl. oben genannte Probleme verursachen könnte. Wende mich an dieses Forum, da die kieferorthopädliche Versorgung hier ein wenig, naja, zu Wünschen übrig lässt (ich hatte gGlück bei Schilderung meiner Probleme überhaupt eine Nachtschiene zu bekommen, Röntgenbilder kann man sich komplett abschminken). Zu sehen ist halt mMn der schiefe Mund, Nase und die linke Kieferpartie wirkt leicht 'dicker'. Evtl. ist auch der Mund-Kinn-Abstand zu lang, aber keine Ahnung, ob das irgendeine Aussage macht. Es besteht außerdem eine Kyphose.

 

Wenn ihr noch mehr Bilder braucht, um die Lage besser zu beurteilen, lasst es mich wissen.

 

Meine zweite Frage bezieht sich auf einen Kieferwinkelaufbau. Ist dies eine gängige Schönheits-OP? Habe ein wenig im Internet gesucht und nicht wirklich viel zu den Risiken gefunden. Soweit ich weiß werden Implantate verwendet, aber ist von Implantaten im Kieferbereich nicht abzuraten? Gibt es eine irgendwo online eine Kostenübersicht? Überlege diese OP machen zu lassen, da leider mein Kieferwinkel kaum sichtbar ist und in den Hals übergeht.

 

Vielen Dank für eure Hilfe und wie gesagt, ich möchte das Problem nicht unnötig aufbauschen!

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Ich würde ja aufgrund der Bilder einfach mal frech behaupten, dass vielleicht auch einfach deine Nasenspitze nicht mittig sitzt.. wie wahrscheinlich bei 99 % aller Menschen..Beide Gesichtshälften sind eigentlich nie total symmetrisch. Selbst wenn du im TV mal bei Stars und Sternchen drauf achtest, wirst du feststellen dass bei vielen weder die Kinnspitze ganz mittig sitzt noch die Nasenspitze. Was ich sagen will: Es fällt jetzt nichts bei dir so richtig auf. Sicherlich sieht die linke Gesichtshälfte etwas ausgeprägter aus, aber eben in einem Maß wie es die bei vielen Leute ist (auf jeden Fall keine Klaus Kleber-Dimension ;-)). Wenn du wirklich funktionelle Probleme hast, dann solltest du mal beim KFO vorbeischauen und vielleicht mal eine Funktionsanalyse machen lassen. Hast du bei den Zähnen eine Mittellinienabweichung oder einen vergrößerten Überbiss oder Kreuzbiss? Wenn die "Asymmetrie" nämlich durch eine Schwenkung der UK zu einer Seite kommt, dann hat man oft auch eine Abweichung der Mittellinien und eben einen vergrößerten Überbiss oder einen Kreuzbiss. 

 

Wenn du das Knacken besonders morgens hast, dann bist du wahrscheinlich genau wie ich selbst nachts damit beschäftigt heftig mit den Zähnen zu knirschen/zu pressen. Wie mir ein Kfo dazu mal so schön sagte: "Fahren Sie mal ihre Antennen ein, gehen Sie raus, machen Sie Sport und machen sie sich nicht ständig Gedanken. Dann müssen Sie ihren Stress auch nichts nachts abarbeiten". Am Ende haben mir diese "Tipps" nur wenig geholfen, aber ein Aktivator für die Nacht, der ein festes Zusammenbeißen verhindert brachte mir dann die Erlösung. Der Arzt hat mir damals irgendwas von "Abstützung des Gelenks" erzählt, verstanden habe ich es nicht, dennoch funktioniert es ziemlich gut.

 

Viel Glück und viele Grüße!

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Hi,

 

danke für die Antwort! Ich glaube, dass ich keine Mittellinienabweichung habe, ob Kreuzbiss, oder Überbiss besteht, kann ich nicht genau sagen (würden evtl. Profilbilder helfen?). Wie genau meinst du die Schwenkung des UKs? Eine Verschiebung in der horizontalen Ebene, so dass die Zähne nicht mehr aufeinanderpassen, oder in der vertikalen, sodass die Backenzähne auf einer Seite mehr Kontakt haben als auf der anderen? Letzteres wäre möglich, ist aber in Eigendiagnose schwer zu beantworten. Funktionanalyse? Wie genau sieht die aus, damit ich auch weiß, worauf ich bei einem KFO-Besuch achten sollte.

 

Und wie weit ist eigentlich so eine normale Mundöffnung? Ich merke bei Sprachübungen, dass ich den Mund nie soweit aufkriege, wie ich es gerne machen würde und eher 'nuschle' weil ich die 'Klappe nicht aufkrieg'.

 

Nachtrag: Da man jetzt doch noch ein bisschen anfängt rumzuspinnen (argh, sorry Leute), habe ich mal kurz eine Frage, diese negative Wangenwölbung unter'm Auge (Pfeil), ist die normal, oder kann die auch mit der Kieferstellung zusammenhängen? Bei der anderen Profilseite ist es nicht so ausgeprägt, auch das Kinn scheint dort weiter vorzustehen (wenn das überhaupt möglich ist). Sie ist mal nach Bild krasser, mal weniger. Wie gesagt, möchte das ganze hier nicht zu sehr aufbauschen, aber man macht sich dann am Ende des Tages doch schon seine 'Gedanken'.

 

Nochmal Danke!

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Schwenkung der UK zu einer Seite meine ich so: Die Mitte des Unterkiefers stimmt nicht mit der Mitte des Oberkiefers/ der Mitte des Gesichts überein, sprich das Kinn weicht zu einer Seite ab, weil der Unterkiefer zu einer Seite geschwenkt steht. Es kann dann sein, dass man auf einer Seite einen Rückbiss hat und auf der anderen nicht. 

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Hey also ich hab hier mal von folgenden Symptomen gelesen.

Und eins fand ich zurteffend:

 

"Beschwerden im Bereich der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur können sich vielfältig äußern.

Die Symptome wie Knacken, Reiben oder “Verhaken” der Kiefergelenke, sowie eine eingeschränkte Mundöffnung oder Schwierigkeiten beim Kauen sind typische Anzeichen für ein dysfunktionelles Kiefergelenk. In solchen Fällen spricht man von einer Arthropathie.

Drückende Schmerzen im Gesicht, Kopfschmerzen oder Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule können Anzeichen für eine muskuläre Störung sein. Eine Myopathie kann die mögliche Diagnose sein.

Fühlt sich der Zusammenbiss der Zähne ungewöhnlich, unbequem oder nicht „richtig“ an, kann mitunter eine Okklusopathie die Ursache dessen sein.

Werden anfallsartige, episodische zum Teil schnell einschießende Schmerzen beschrieben, kann eine Neuropathie vorliegen. Eine typische Erkrankung dieser Art ist beispielsweise dieTrigeminusneuralgie. Liegen Nervenschädigungen z.B. nach einer Viruserkrankung oder einem Unfall vor, können die Beschwerden auch dauerhaft auftreten. Liegen Parafunktionen wie Knirschen oder Pressen vor, spricht man von Bruxismus.

Ganz allgemein bezeichnet man diese Krankheitsbildern auch als sogenannte Craniomandibuläre Dysfunktion oder als Myoarthropathie."

 

Ich würde also auch denken,dass es ein dysfunktionelles Kiefergelenk ist.

Du solltest vielleicht vorher mal zum Zahnarzt und der sollte dir,wenn nötig einen Physiotherapeuten oder Schmerztherapeuten empfehlen.

 

 

LG  :473:

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