28 Beiträge in diesem Thema

Hallo an Alle!

 

Ich bin 21 Jahre alt und noch recht frisch hier im Forum.

Einen kleinen Vorstellungsbeitrag von mir findet ihr bereits >> << :biggrin:

 

So, nun zum eigentlichen:

Ich habe am 10.2. meine Kiefer-OP im AKH Wien bei Fr. Prof. Millesi. Je näher der Termin rückt, desto aufgeregter werde ich natürlich. :)

 

Jedes mal, wenn die Unsicherheit größer wird, such ich nach positiven Erfahrungsberichten hier im Forum. Das löst ein wenig die Verunsicherung und bestärkt ungemein :)

Auch das Gefühl, das ich bei meiner Kieferchirurgin habe, ist eigentlich sehr gut. Selten habe ich eine sooo liebe, bemühte und einfühlsame Kassen-Ärztin in einem öffentlichen Krankenhaus gesehn. Hut ab an dieser Stelle.

 

Dennoch breitet sich immer wieder in laufenden Abständen eine Unsicherheit vor der OP, dem Ergebnis und vor allem eine Angst gegenüber dem Ungewissen aus...
Meine Diagnose lautet Überbiss bzw Tiefbiss. Das heißt mein Unterkiefer ist zu weit hinten und soll nach vorne gebracht werden. Derzeit werden beim normalen Zusammenbeißen meine Zähne im Unterkiefer komplett von den Oberkieferzähnen verdeckt.

Da ich schon jetzt ein relativ "markantes" bzw für mich "auffälliges" Kinn habe, wird im Zuge dessen noch eine Kinnreduktion in Erwägung gezogen.

 

 

Meine kleines Problemchen:

 

Dass ich ein Fall für die Kieferchirurgie bin, habe ich bis vor ca. einem Jahr gar nicht gewusst, erst meine aktuelle, neue Kieferorthopädin in Wien hat mich auf diese Fehlstellung überhaupt erst aufmerksam gemacht.

Meine Unsicherheit besteht nun darin, dass ich mich manchmal frage, ob so ein Eingriff bei mir tatsächlich notwendig ist und ob die Vorteile, die ich dadurch haben werde, wirklich mit den OP-Risiken vergleichbar sind. Am meisten fürchte ich mich vor einer Verletzung des Nervs bzw vor den nicht mehr verschwindenden Taubheitsgefühlen in der Unterlippe und im Kinn.

 

Bei Menschen, die gesundheitliche Beschwerden haben bzw. unter ihrem Erscheinungsbild durch eine Kieferfehlstellung leiden, kann ich den Schritt zur OP sehr gut nachvollziehen. Bei mir ist es aber so, dass ich weder von äußerlichen Erscheinungsbild etwas merke, noch dass ich jemals irgendwelche Beschwerden wie z.B. Kiefergelenkschmerzen, usw. hatte. Lustigerweise schiebe ich meistens auch beim Lächeln automatisch meinen Kiefer nach vorne, d.h. die Fehlstellung fällt auch da einem Laien nicht wirklich auf.

 

Was denkt ihr? Würdet ihr jemandem zu solch einem Eingriff raten, obwohl diese Person derzeit keine Beschwerden hat?

Ich hab schon mehrfach gelesen, dass man erst in einigen Jahren bzw vielleicht auch erst im späten Alter Schmerzen aufgrund der Fehlstellung bekommen kann.

 

Momentan ist meine Hauptmotivation natürlich, dass ich nach der OP ein optisch perfektes Lächeln und Gebiss haben werde.

Lohnt es sich aber, das Risiko der OP nur zwecks minimalem Unterschied in der Optik auf sich zu nehmen? :o

Eine weitere Sorge ist, dass ich aufgrund der optischen Veränderung nach der UKVV wie ein Piranha aussehen könnte, weil der Unterkiefer ja nach vorne geschoben wird. (falls ihr versteht, was ich meine. :tongue:)

 

 

Genioplastik/Kieferreduktion - das Hauptproblem:

 

Wie schon gesagt, finde ich, dass ich ein recht auffälliges Kinn habe - besonders mein jetziges Profil stört mich schon.

Da mein Kinn bei einer UKVV noch weiter nach vorne kommen würde, stehe ich nun vor der Wahl, mir dieses ebenfalls vom Kieferchirurgen korrigieren zu lassen. Auf keinen Fall möchte ich nämlich nach der OP unter einem zu weit nach vorne stehendem "Hexenkinn" leiden müssen.

 

Meine Kierferchirurgin meinte bei unserem letzten Termin, dass ich den Vorher-/Nachhereffekt ganz gut selber simulieren könnte, indem ich meinen Unterkiefer einfach nach vorne schiebe. Das hab ich gleich ausgenutzt und ein paar Fotos gemacht, um euch das ganze auch noch besser zeigen zu können. :tongue:

 

Vielleicht fragt sich jetzt der ein oder die andere, warum ich bei diesen Bedenken die Kinnplasikt nicht gleich mitmachen lasse?

Die Antwort: Ich hab furchtbare Angst vor diesem erneuten Risiko über die Verletzung des Nervs.

Ich weiß zum Beispiel, ich könnte nicht damit umgehen, den Rest meine Lebens eine Taube Lippe/ein taubes Kinn zu haben, nur weil ich so bescheuert gewesen bin und diesen Eingriff hab machen lassen, obwohl der Unterschied zu vorher marginal gewesen und eigentlich niemandem aufgefallen wäre. Und so eine Kinnreduktion ist eben so ein erneutes Risiko.

 

Leider weiß ich wirklich nicht, was ich machen soll.

Da ich zu Hause nur von Freunden und Familie beraten werde und diese meiner Meinung nach recht subjektiv an das Thema herangehen bzw. meine Sorge mit dem "Hexenkinn" gar nicht sehen/verstehen, würde es mich sehr freuen, hier einige objektive Ratschläge zu bekommen.

Dieses "Grübchen" zwischen Kinn und Lippe ist eigentlich das, was mich besonders stört. Also dass da kein schöner Übergang stattfindet.

 

Findet ihr, ich übertreibe und mache mich umsonst verrückt? Seht ihr auch, was ich bei meinem Kinn meine?

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Taubheitsgefühl nach der Kinn-OP dauerhaft ist?

All eure Vorschläge und Meinungen sind herzlich Willkommen. :biggrin:

 

 

Eine Option wäre natürlich, mir das Kinn erstmal nicht korrigieren zu lassen und abzuwarten, wie das Ergebnis im Endeffekt aussieht.

Danach könnte ich dann ggf. nochmals privat einen Eingriff vornehmen lassen, eventuell bei einem Schönheitschirurgen/einer Schönheitschirurign, um mir das Kinn anpassen zu lassen. Was mich hier stört ist, dass dies eine erneute Operation wäre, die man machen müsste.

Dass ich für die Kosten dann selbst aufkommen muss, spielt derzeit eher eine untergeordnete Rolle. Da belastet mich mein womöglich zukünftiges "Hexenkinn" psychisch schon mehr.

 

Gibt es eigentlich Unterschiede bei den Operationsmethoden zwischen Kieferchirurg und Schönheitschirurg?

Und ist ein normaler Kieferchirurg/eine normale Kieferchirurgin überhaupt im Stande, das optische Optimum rauszuholen, oder schauen diese eher nur auf den funktionellen Aspekt. Hier taucht eben auch wieder die Sorge mit dem Piranha-Biss auf :tongue:

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

 

Puuuh.. das war jetzt ein unmenschliche Menge an Text, mit der ich euch vollgesabbert habe. Hoffentlich hat es überhaupt jemand bis hierher geschafft..^^
 

Hut ab und ein herzliches Danke an alle Tapferen, die sich die Mühe und Zeit genommen haben, meinen Beitrag bis zum Ende zu lesen. :)

Bin schon gespannt auf eure Antworten!
 

Liebe Grüße und eine gute Nacht,

Lidrael

 

Ps: Der Vergleich zw. Vorher/Nachher ist natürlich wesentlich erkennbarer beim Überlappen der beiden Fotos, hab sie aber hier mal nebeneinander eingefügt.

 

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Hallo erstmals :)

 

Gnarz what a question... wenn es dich interessieren würde, könntest du seine Vorstellungsrunde lesen und schwupps in zwei Sätzen würdest du herausfinden, dass der Threadstarter männlich ist...

 

Lidrael du musst gnazrs Frage auch nicht ernst nehmen!
 

 

Also was ich dich eigentlich fragen wollte:
Die nachher Bilder, wie sind die entstanden? Hast du die gemacht mit UK Vorschieben oder sind die vom KFC angefertigt worden?

 

Wenn der Eingriff laut deinem KFC medizinisch notwendig ist, würde ich es machen lassen.

Natürlich kann es sein, dass du momentan noch keine Beschwerden hast. Aber denke mal an die nächsten 40 Jahre ;)

Wenn die Kiefergelenke durch die Fehlstellung falsch belastet sind, etc.

 

Das Risiko einen Nerv zu verletzten ist (so viel ich weiss) bei einer UK Operation am grössten!

Da spreche ich aber nicht vom Kinn, weil bei einer Kinn-OP wird nur ganz vorne oberhalb des Kinns geschnitten und nicht wie bei einer UK-OP hinten bei den Backen. 
Daher denke ich, ist das Risiko bei einer Kinn-OP um einiges kleiner.

 

Ein KFC ist sehr wohl im Stande das perfekte optische herauszuholen. Natürlich ist die Funktion an 1. Stelle und das soll sie meiner Meinung nach auch bleiben!
Aber ein KFC weiss ganz genau, wie ein harmonisches Profil aussehen soll und wird sich dies sicher auch als Ziel nehmen!

 

Liebe Grüsse

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Wenn man sich erst seine Lebensgeschichte durchlesen muss, um sein Geschlecht zweifelsfrei zu identifizieren, sollte das einem zu denken geben.

Zur Frage: Die Kinnprojektion ist für einen Mann gut. Ein Reduktion halte ich nicht für sinnvoll. Die Sublabialfalte (das Grübchen) wird im Heilungsverlauf meist flacher. Unterspritzung mit Hyaluronsäure wäre auch möglich.

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Guten Morgen und danke für die liebe Antwort, fish! :)

Die Nachher-Bilder sind von mir selbst, also durch das Vorschieben des Unterkiefers gestern entstanden.
Ist mir auch von der KFC gesagt worden, dass das Ergebnis dadurch ganz gut zu simulieren geht.

Beim Kinn verunsichert mich eben die Tatsache, dass ich schon ein paar Berichte von Leuten gelesen habe, bei denen die Taubheit danach nicht mehr wegging.
Auch meine KFC meinte, es würde hier auf alle Fälle anfangs zu Gefühlsstörungen kommen, vor allem weil anscheinend durchs Kinn auch ganz viele kleine Nerven verlaufen und diese bei der OP verletzt werden würden. Für mich jetzt noch eine etwas unheimliche Vorstellung :tongue:

Liebe Grüße,

Lidrael


Ps (an gnarz): Was genau sollte mir denn hier zu denken geben? Im schlimmsten Fall hättest du auch ganz einfach nur auf mein Profil klicken müssen, ohne sonderlich viel zu lesen. Wär auch sicherlich schneller gegangen, als einen extra Beitrag zu verfassen. ;)

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Hallo Lidraelx,

 

ich zitiere Dich:

"Bei mir ist es aber so, dass ich weder von äußerlichen Erscheinungsbild etwas merke, noch dass ich jemals irgendwelche Beschwerden wie z.B. Kiefergelenkschmerzen, usw. hatte. Lustigerweise schiebe ich meistens auch beim Lächeln automatisch meinen Kiefer nach vorne, d.h. die Fehlstellung fällt auch da einem Laien nicht wirklich auf.

Lohnt es sich aber, das Risiko der OP nur zwecks minimalem Unterschied in der Optik auf sich zu nehmen?"

 

Dadurch hat sich das Thema meiner Meinung nach von selber erledigt. Solltest Du die OP doch auf Dich nehmen, könnten mehrere Gründe eine Rolle spielen:

- ein Geschenk für alle an der OP-Beteiligten. Kostet ja ganz schön was. Da hätte ich Dir als Zahnarzt / Kieferorthopäde natürlich auch zu geraten. Logisch.

- Langeweile zu Hause. Du warst noch nie im Krankenhaus und wolltest das auch mal erleben.

 

Mach die OP, wenn Du nichts Besserers zu tun hast, aber - nimm's mir nicht übel - was verrückteres hab ich schon lange nicht mehr gehört. Oder wolltest Du uns nur auf den Arm nehmen?  Du hast doch nicht ERNSTHAFT vor, Dich einer OP zu unterziehen???

 

VG, Karin

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Ui, ui, ui. Na hör mal, welch Unterstellungen! Erstmal danke für's Lesen meines Beitrags :)

Aber: glaubst du ernsthaft, ich hätte mir hier die Mühe gemacht, meine Sorgen zu schildern, um irgend jemanden auf den Arm zu nehmen? Sachen gibt's.. :483:

 

Ich bin mir der Risiken dieser OP durchaus bewusst.

Natürlich war ich nach der Diagnose beim KFO erstmal geschockt, niemals hätte ich überhaupt nur im Entferntesten gewagt daran zu denken, dass  ein chirurgischer Eingriff bei mir notwendig sei. Vielleicht weil ich damals auch nicht mal wusste, dass so eine OP überhaupt existiert.
Den Ärzten aber zu unterstellen, sie würden so eine Operation/Behandlung nur des Geldes wegen vornehmen, ungeachtet dessen, ob diese tatsächlich medizinisch notwenig ist oder nicht,  das empfinde ich schon als etwas fragwürdig. Hab ja schon fast den Eindruck als würdest du hier davon ausgehen, dass es bei meinem Fall "nur" um eine Schönheits-OP geht?!

Eine kieferorthopädische Behandlung war ja ohnehin notwendig (der Grund, warum ich einen KFO anfangs überhaupt aufgesucht habe sind nicht nicht veranlagte Zähne im UK, Platzschaffung für Implantate, etc.).

Wenn mir dann aber sowohl mein jetziger, als auch mein damaliger KFO die gleiche Fehlstellung diagnostizieren, dann regt das sehr wohl zum Nachdenken an. So viel vertrauen habe ich dann doch noch in die Ärzte, auch wenn du das jetzt vielleicht als Naivität abstempeln würdest.

 

Vielleicht noch eine kurze Info am Rande:
Mein Fall wird zudem komplett von der Krankenkasse übernommen, lediglich für den KFO muss ich selbst aufkommen.
Dies war unter anderem auch für mich ein weiterer Grund, der mir die medizinische Notwendigkeit bestätigt bzw. mich in meiner Entscheidung schlussendlich bestärkt hat. Krankenkassen prüfen ja generell alles doppelt und dreifach und sind ohnehin schon ziemlich zimperlich, was die Übernahme von Kosten betrifft, wenn es sich nicht um einen wirklich dringlich notwendigen Eingriff handelt. So zumindest meine Erfahrung. Bei mir gab es nicht die geringsten Komplikationen diesbezüglich, geschah also alles so gut wie automatisch, was die KFC betrifft.

 

Diese gewisse Unsicherheit ist eben nur da, weil ich derzeit noch keine Beschwerden habe. Und genau aus DIESEM Grund frage ich hier um Rat.

Die medizinische Begründung der Ärzte ist natürlich, dass ich mir mit dieser Fehlstellung mit der Zeit u.a. den Gaumen rausbeiße, später an Kiefergelenkschmerzen leiden könnte, und noch ein dutzend anderer Beschwerden kommen könnten. Und selbstverständlich sieht man meine Fehlstellung , wenn ich meinen Mund aufmache und >normal< zusammenbeiße. Es geht ja darum, dass ich meinen UK schon aus Gewohnheit immer nach vorne schiebe und es deshalb kaum auffällt. Ob das aber auf Dauer gesund sein kann, ist eine weitere Frage. Dass man es äußerlich nicht wirklich merkt und ich derzeit keine Probleme habe, schließt ja die med. Notwendigkei dieser OP meiner Meinung nach nicht aus.(?)
Ich such hier also Menschen, die vielleicht ähnliches erlebt haben bzw. ihre Erfahrungen und Meinungen mit mir teilen können.

 

Hier geht es also nicht um Langeweile oder dergleichen, wie du sie mir versuchst zu unterstellen. Zu behaupten, jemand würde den Schritt zu solch einem Eingriff schier aus Langeweile wagen, halte ich doch für etwas unverschämt... wenn ich das mal an dieser Stelle zum Ausdruck bringen darf. ;)

 

 

Liebe Grüße und danke,

Lidrael

 

 

Ach ja, hab gerade nachgesehn.

Für alle Interessierten und jene, die sich vielleicht damit auskennen; meine diagnostizierte Fehlstellung ist folgende:

Klasse II Verzahnung beidseitig, extremer Tiefbiss, traumatischer Einbiss im antagonistischen parodontalen Gebiet.

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kpchen, was sind denn das für Unterstellungen?

 

Nur weil jemand noch keine Schmerzen oder sonstige Probleme mit den Kiefergelenken oder sohat, heisst dass doch nicht, dass keine Kiefer-OP nötig ist.

Wo sind wir denn hier gelandet...

 

Lass dich nicht beirren von diesen Kommentaren. Normalerweise herrscht hier ein freundlicher Umgangston.

 

Bilder von deinem Biss würden mich noch interessieren!

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Ich kenne es so, dass man die UK-Vorverlagerung macht und später im Zuge der Plattenentnahme ggf. eine Genioplastik. Viele Patienten können sich mit der Situation nach der Vorverlagerung gut anfreunden und wollen keine Genioplastik mehr.

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Hallo Lidraelx,

 

"Klasse II Verzahnung beidseitig, extremer Tiefbiss, traumatischer Einbiss im antagonistischen parodontalen Gebiet."

 

Das alleine ist schon Grund genug für die OP ... Von Langeweile zuhause oder Lust auf Krankenhaus kann hier wohl keine Rede sein.

 

Wenn ich das richtig verstehe, beißt Du Dir mit den Unterkieferzähnen in den Gaumen?

Ein als extrem bezeichneter Tiefbiss ist bestimmt auch nicht gerade gut für die Gelenke. Wenn Du es jetzt machen lässt, hast Du damit Ruhe.

 

Die Gefahr von Nervenverletzungen ist natürlich da, aber ich habe hier im Forum noch nie gelesen, dass jemandem der Unterkiefernerv wirklich durchtrennt worden wäre. Oft wird der Nerv eben irritiert und reagiert dann mit Taubheit, die meistens aber nach und nach wieder verschwindet.

 

Ich selber hatte die UKVV und Kinnplastik in einer OP. Vorne rechts gab es einen tauben Streifen vom Kinn zur Unterlippe. Damit hätte ich problemlos leben können, aber das Gefühl kommt immer stärker wieder. Nur das Zahnfleisch an den unteren Schneidezähnen ist noch etwas taub, was aber überhaupt nicht stört.

 

LG, Iris

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Danke nochmal für deine liebe Unterstützung, fish :)

 

Komme gerade von meinem Termin bei der Kieferchirurgin zurück, war der letzte bis zu meiner Aufnahme am 9.2 im Krankenhaus.

Hab auch nochmal die Genioplastik bzw. auch dieses "Grübchen" angesprochen, dass meiner Meinung nach mein Kinn so "auffällig" aussehen lässt (auch wenn man das auf den Bildern oben vielleicht nicht so gut erkennen kann). KFC meinte, sie würde beim Zurücksetzen auch  den Winkel bzw die Höhe(?) des Kinns um eine kleine Spur verändern - damit wär dann auch diese Grübchen nicht mehr so dominant. Unsicher davor bin ich mir aber trotzdem bei den Risiken

 

Mush: Ja, genau, das hab ich bei einigen auch schon gelesen. Heute hat mir aber die KFC wieder bestätigt, dass es zu keinem Platteneinsatz kommen wird, da der Kiefer bei der OP nur mit kleinen Titanschrauben festgemacht wird. Anscheinend gibt es da verschiedene Operationsmethoden. Die Schrauben müssen scheinbar auch gar nicht entnommen werden. Das heißt die Option mit der Genioplastik bei Plattenentnahme fällt wohl für mich weg..

 

 

Ach ja, hier noch der kläglicher Versuch, meinen "natürlichen" Biss zu fotografieren. Natürlich ist die KFO-Behandlung bei weitem noch nicht abgeschlossen. Da für die OP vorbereitet wurde, sieht meine Zahnstellung dementsprechend auch etwas schlimmer aus als zu Beginn der Zahnspange :D

 

Liebe Grüße,

Lidrael

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Oh, hallo Iris! Sorry,hab deinen Eintrag erst im Nachhinein gesehn.

Den Einbiss in den Gaumen hab ich ehrlich gesagt so bewusst nie wirklich wahr genommen, bin erst bei der KFO darauf aufmerksam gemacht worden. Meine Zähne im UK berühren schon ein wenig das Zahnfleisch im Gaubembereich der OK-Zähne.Wenn ich darauf achte, dann kann ich das Erfühlen. Jetzt ist natürlich auch ein gewisser Abstand durch die Brackets gegeben. Ob es vorher extremer war, weiß ich leider nicht mehr so genau.

Würdest du sagen, dass die Kinnplastik den Erholungsprozess deines UK-Nervs gefühlsmäßig etwas behindert hat? Wie lang hat es denn bei dir ungefähr gedauert, bis das Gefühl angefangen hat, wieder zu kommen? Hast du irgendwelche Präparate zur Unterstützung des Heilungsprozesses eingenommen (z.B. Vitamin B.)

Interessieren würd mich vor allem, wie hoch eigentlich die Gefahr ist, den Nerv explizit bei der Kinnkorrektur zu schädigen. Bzw. in wie vielen Fällen eine dauerhafte Taubheit wegen Genioplastik zurück bleibt. Weiß das jemand oder hat da jmd. vielleicht selbst Erfahrungen gemacht?

Liebe Grüße,

Lidrael

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Dass der Nervenstrang (Nervus alveolaris inferior) geschädigt wird ist sehr sehr unwahrscheinlich, da er bereits vor dem Kinn endet. Ich denke, dass die Gefühlsstörungen dadurch kommen, dass ja viele ganz kleine Nerven von dem großen Nervenstrang aus zum Kinn führen und diese kleinen Nervenfasern werden dann eben durchtrennt bei der Kinn-Op und müssen dann wieder zusammenwachsen.

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Lidraelx, wollte Dich nicht kränken. Ich kenne Dich nicht, aber

 

- "Den Ärzten aber zu unterstellen, sie würden so eine Operation/Behandlung nur des Geldes wegen vornehmen, ungeachtet dessen, ob diese tatsächlich medizinisch notwenig ist oder nicht,  das empfinde ich schon als etwas fragwürdig."

 

- Hm, weiß nicht mehr, wieviele OPs in Deutschland es genau waren, die überflüssig sind, v.a. bei den Knien wird in Deutschland weltweit am meisten operiert... Müsstest die genauen Zahlen selber googlen. Ärzte leben von Kundschaft. Da gibt es leider so viele Beispiel (Organspenden etc. etc. etc.). Welche Interessen hat der Arzt im Sinne? Warum werden oft die falschen Zahnspangen verordnet, damit die Behandlungsdauer gestreckt wird (www.madsen.de)? Warum werden viele überflüssige IGEL-Leistungen angeboten? Alles zum Wohle des Patienten oder zum Wohle des Bankkontos des Arztes? Warum wird mir als Privatpatientin jedesmal eine Röntgenaufnahme bei einem normalen Zahnarztbesuch vorgeschlagen, eine professionelle Zahnreinigung alle drei Monate, das Austauschen der Füllungen ("Könnte man auch mal wieder austauschen...").

 

 

- "Hab ja schon fast den Eindruck als würdest du hier davon ausgehen, dass es bei meinem Fall "nur" um eine Schönheits-OP geht?!"

 

- Das ist doch nicht schlimm, wenn man mit seinem Äußeren unzufrieden ist und deshalb eine Schönheits-OP anstrebt. Aber Du hast mich missverstanden: Ich finde nicht, dass Du unattraktiv bist, ganz im Gegenteil. DESWEGEN wundert mich diese OP-Geschichte etwas. Ich spiele ja auch ständig mit dem Gedanken einer OP und zwar nur aus rein ästethischen Gründen. Es ist doch ok, dass man sich operieren lässt, wenn man sehr unzufrieden ist. Bloß bei dir habe ich bei den vorher-nacher-Bildern keinen Unterschied gesehen. Du sahst auf beiden ganz normal aus.

 

 

- "Diese gewisse Unsicherheit ist eben nur da, weil ich derzeit noch keine Beschwerden habe. Und genau aus DIESEM Grund frage ich hier um Rat.

Die medizinische Begründung der Ärzte ist natürlich, dass ich mir mit dieser Fehlstellung mit der Zeit u.a. den Gaumen rausbeiße, später an Kiefergelenkschmerzen leiden könnte, und noch ein dutzend anderer Beschwerden kommen könnten."

 

- Den Gaumen rausbeißen??? An Kiefergelenksschmerzen leiden KÖNNTE???

 

 

- "Dass man es äußerlich nicht wirklich merkt und ich derzeit keine Probleme habe, schließt ja die med. Notwendigkei dieser OP meiner Meinung nach nicht aus." 

 

- Hm. Ich denke, man KÖNNTE bei vielen Menschen viel operieren (bei Brillenträgern Augen lasern, Nase begradigen...).

 

 

- "Hier geht es also nicht um Langeweile oder dergleichen, wie du sie mir versuchst zu unterstellen. Zu behaupten, jemand würde den Schritt zu solch einem Eingriff schier aus Langeweile wagen, halte ich doch für etwas unverschämt... wenn ich das mal an dieser Stelle zum Ausdruck bringen darf. ;)"

 

- Stimmt, das war eine absolut überflüssige Bermerkung. Sorry!! Du denkst, ich nehm Dich nicht Ernst. Du kommst mir (im Guten Sinne) als jemand vor, der vielleicht etwas zu gutgläubig ist. (Zu gut für die Menschen / viele profitsüchtige Ärzte.)

 

Auf jeden Fall alles Gute!!!

 

 

.

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Hallo lidrael!

Wenn ich hier auch mal meinen Senf dazu geben darf?

Ich bin zwar mehr als doppelt so alt wie du, habe aber mit derselben Ausgangssituation das Ganze Prozedere auf mich genommen! Und zwar aus genau demselben Grund wie du!

Meine Zahnärztin hat vor Jahren schon immer wieder mal angeregt, über eine KFO nachzudenken! Damals hatte ich kleine Kinder, Hausbau, keine Zeit, keine Nerven, kein Geld und außerdem keine Notwendigkeit gesehen! Irgendwann hat mich dann mal ein akutes Problem mit den Kiefergelenken ereilt und die Schmerzen waren nicht lustig. War nach ein paar Tagen vorbei und bald vergessen. Nachdem ich den Spaß noch 2x ertragen durfte, hab ich natürlich begonnen nachzudenken! Spätfolgen einer Kieferfehlstellung können eben Gelenkschmerzen, vorzeitiger Zahnverlust, vorzeitiger Rückgang des Kieferknochen und in Folge evt. Probleme mit Implantaten, etc. sein.

Meine KFO hat mir dann beim Beratungsgespräch eröffnet, das in meinem Fall eine Spange nur in Kombination mit einer OP sinnvoll wäre. Gleichzeitig hat sie auf meine Frage geantwortet, ob sie es an meiner Stelle machen würde: Sie sind eine hübsche Frau und aus optischen Gründen würde ich es wahrscheinlich nicht machen. Sie können mit ihrer Fehlstellung vllt. auch problemlos alt werden, es kann aber auch Probleme geben!

Langer Rede kurzer Sinn- ich hab mich für das volle Paket entschieden und nicht bereut! Bei mir wurde eine UKVV und eine Kinnreduktion auf einmal gemacht. Das ist jetzt ziemlich genau ein Jahr her und Ja- ich hab noch eine kleine Stelle bei der Lippe die noch ein bißl gefühlsgestört ist, mich aber nicht beeinträchtigt! Und es tut sich immer wieder was! Mal kribbelts, mal juckts,... Einen spürbaren Schub hatte ich z.B. nach der Spangenentnahme! Und ich bin froh, das alles auf einmal gemacht wurde, weil meine Chirurgin bei einer UKVV die Schrauben oder wie bei mir Platten im Allgemeinen drin lässt und ich weiß nicht, ob ich mich fürs Kinn noch mal hingelegt hätte!

Also wenn du Angst wegen Gefühlsstörungen im Kinn hast...ich gehöre zu den positiven Beispielen!

Ich hoffe, ich hab dir mit meinem langem Bericht ein wenig helfen können- entscheiden musst du ja letztendlich trotzdem selbst!

Lg und alles Gute- andrea

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ich habe anscheinend auch einen tiefbiss, ist aber noch nicht vom kfo bestätigt! hab bei mir selbst mal verglichen! ich habe ja am 10. 2. bei deiner KFO einen beratungstermin, hoffe deine op klappt gut! bin gespannt was die KFO mir sagt, vielleicht brauche ich auch ne op! auf jedenfall müssen meine weißheitszähne mal dran glauben! hoffentlich wirds am ende dann nicht allzu kostspielig! ;-)

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Hey lidrael,

Ich finde gut das du den weg gehst und wünsche dir alles gute für die OP! Mir steht auch noch eine UKVV bevor... Was sein muss, muss sein damit man ein zufriedenstellendes Ergebnis bekommt

Was meinst du mit Grübchen am Kinn? Bei mir ist es so das mein Kinn ziemlich verspannt ist und das ständig, daher sieht es momentan auch teilweise echt komisch aus! Durch die UKVV erhoffe ich mir das alles entspannter ist, kann es mir aber irgendwie nicht vorstellen da ich meinen UK automatisch nach vorne schiebe, quasi so wie die OP es nachher richten soll. Ob die Verspannung nach der OP dann weg ist? Ich hoffe es! Hab im Februar einen Termin bei meinem KFC und werde ihn dann Löschern, hab aber schon jetzt Angst vor einer evtl negativen Antwort....

Alles gute für dich!!!

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Hallo ihr Lieben!
Zuerst mal ein großes Danke an alle ganz allgemein für die ganze Unterstützung! Freut mich grade sehr, eure ganzen Antworten zu lesen. :)

 

flo.86. genau so etwas ähnliches hat mir meine KFC auch gesagt. Aber ist es tatsächlich so, dass diese Nervenfasern wieder so leicht zusammen wachsen?

lollyka. Das tut mir natürlich leid für dich. Mich würd interessieren, wie du dieses Gefühl für dich selbst empfindest; ist es sehr störend? Ist es nur das Zahnfleisch im UK betroffen oder noch andere Regionen?

 

Danke kpchen für die nachträglich sehr lieben Worte!

Werd das auf alle Fälle mal genauer recherchieren. Schwarze Schafe kommen ja bekanntlich immer wieder vor. Was die Gutläubigkeit betrifft, magst du vermutlich recht haben. Noch ist mein Vertrauen da und ich bin der Sache allgemein recht optimistisch eingestellt. Die Entscheidung war natürlich für mich keine leichte und ich hoffe selbst, dass ich hiermit den richtigen Weg eingeschlagen habe und am Ende alles gut wird.

 

sondinchen84 .Super, dass das mit dem Termin geklappt hat. Ist ja genau am Tag meiner OP, merk ich grad.

Hoffe natürlich, dass du ohne OP davonkommst. Und vergiss nicht, mir zu erzählen, wie es für dich so war und was sie gesagt hat! :)

Antwort auf deine PN kommt auch gleich!

 

Hey gummibärli,

Danke erst mal dafür, dass du dein Geschichte hier mit mir teilst. Freu mich sehr für dich, dass du mit deinem Ergebnis und der OP zufrieden bist - ist natürlich auch ermutigend, so etwas zu lesen. Vor allem klingt es wirklich so, als hätten wir einen recht ähnlichen Fall. Ähnlich wie bei dir damals wirken für mich die ganzen möglichen zukünftigen Beschwerden noch recht abstrakt. Meine KFO meinte damals zu Behandlungsbeginn auch, sie könne mir gern eine Zahnspange auf Wunsch reinsetzen, um Platz für die Implantate zu schaffen. Aber wirklich sinnvoll wär die Spange in meinem Fall nur in Kombination mit einer OP. Im Endeffekt wage ich ja nun auch den Schritt zur OP und hoffe natürlich, dass bei mir ebenso alles gut läuft.

Ob ich mich jetzt für die Kinn-Operation Entscheide, das bleibt noch offen. Der Zwiespalt besteht ja auch darin: wenn ich schon die diesen Eingriff habe, dann will ich natürlich auch das beste aus meinem Profil rausholen, dieses hat mich schon immer gestört. Andererseits ist die Unsicherheit bezüglich der Taubheit für mich sehr groß. Hoffentlich komm ich selbst zu einem zufriedenstellenden Entschluss, zerbreche mir schon täglich den Kopf darüber.

Ach ja, was mich jetzt noch in wenig zum Schmunzeln gebracht hat: Wir teilen uns nicht nur die Ausgangssituation, sondern auch einen ähnlichen Namen. Meiner ist nämlich das männliche Pendant zu Andrea. Ein lustiger Zufall :tongue:

 

Sehr lieb von dir, danke, Melli000! :)

Puh, das mit dem Grübchen ist anhand der Fotos von oben schwer zu beschreiben. Was ich vor allem meine, ist, dass bei mir zwischen Unterlippe und Kinn kein besonders schöner Übergang ist. Das lässt mein Kinn so seltsam nach vorne stehend erscheinen. Von Vorne kaum sichtbar, wird's für mich vor allem im Profil zu einem Problem. Mochte eh schon nie wirklich meine Profilansicht.

Hab jetzt versucht, mal ein besseres Foto davon zu machen. Eines mit einem etwas unvorteilhafterem Lichteinfall und Winkel. Vielleicht erkennt man ja darauf besser, was ich meine. 

Auf dem rechten Bild habe ich wieder die Situation nach der UKVV durch Vorschieben des Kiefers simuliert. Einerseits, find ich, fällt da dieses komische Grübchen weniger auf, andererseits kommt gleichzeitig das Kinn (also dieser Knubbel) nochmal um ein Stück weiter nach vorne. Wirkt für mich auch nicht 100%ig stimmig und etwas eigenartig. KFC meinte eben, dass sie schauen würde, diese Grube bei der Kinnreduktion zu korrigieren. Hoffen würd ich mir natürlich, dass dieses optische Kinnproblem auch schon allein nach der UKVV und ohne eine Kinn-OP besser wird.

 

Bin auch schon gespannt, was dein KFC dir sagt. Vielleicht liegt die Verspannung tatsächlich nur an der unguten Muskelstellung und ist nach der Kieferkorrektur tatsächlich weg. Ist aber nur die Vermutung eines Laien, der sich nicht wirklich auskennt. :tongue:
Wünsch dir natürlich positive Nachrichten und alles gute bis dahin!

 

Liebe Grüße,
Lidrael

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Diese extreme Lippen-Kinn-Falte hatte ich auch. Bei mir ist es jetzt wesentlich "normaler"!

Wenn ich mir deine und meine Profilansicht anschau, war die Ausgangssituation sehr ähnlich! Und wenn ich ganz ehrlich sein darf (ich will dir aber nix einreden!), kann ich mir nicht vorstellen, das du mit der reinen UKVV zufrieden sein wirst! Wenn ich jetzt mein Kinn noch hätte, wär es wirklich viel zu prominent. Stichwort: Hexe!

Meine KFC hat aber von Haus aus gesagt: Unterkiefer und Kinn. Ich hab mir halt schon gedacht, sie hat nicht nur funktionell die Erfahrung, sondern auch optisch! Und ich bin gut damit gefahren!

Lg andrea

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Hallo Lidrael,

 

ob die Kinnplastik den Erholungsprozess des UK-Nervs behindert hat, weiß ich leider nicht.

 

Auf jeden Fall fing es schon in den ersten Tagen nach der OP an, an der Stelle zu „arbeiten“. Es fühlte sich an, als würden vorne rechts vom Kinn zur Unterlippe Ameisen laufen.

Einige Wochen später kamen Missempfindungen (wenn ich am Kinn anfasste, merkte ich das an der Lippe; wenn ich unten an der Kinnkante anfasste, spürte ich einen Druck an den unteren Schneidezähnen …) und leider auch ein unangenehmes Kinnbrennen dazu, das ich manchmal immer noch spüre. All das hat aber inzwischen sehr stark abgenommen.

 

Insgesamt war das Kinn recht empfindlich (und ist es teilweise immer noch).

Präparate habe ich überhaupt nicht genommen. Wegen meiner eingeschränkten Mundöffnung mache ich seit November Krankengymnastik für das Kiefergelenk, was meiner Meinung nach auch gegen die Taubheit gewirkt hat. Vor einigen Tagen wurde mir plötzlich bewusst, dass die taube Stelle viel kleiner geworden war.

 

Die OP ist jetzt zehn Monate her, und es hat sich wirklich viel getan. Wahrscheinlich wird auch die Resttaubheit noch verschwinden (wobei ich mit ihr leben könnte).

 

Wie groß die Gefahr einer Verletzung wirklich ist … bei einem erfahrenen Chirurg wahrscheinlich gering?

 

LG, Iris

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Puh, der Termin rückt jetzt immer näher, am Sonntag gehts ab ins Krankenhaus.
Danke nochmal für eure Antworten! Auf alle Fälle fühle ich mich jetzt darin bestärkt, die UKVV durchzuziehen. Wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass mich noch die Nervosität am Sonntagabend ereilen wird :tongue:

 

Bin leider noch immer sehr unschlüssig, was meine Kinn-OP betrifft. Ich glaub die Hauptsorge kommt davon, dass ich ja keine Ahnung habe, was mich als Ergebnis erwartet - möchte danach auch nicht mit einer kaum sichtbaren Veränderung bzw. womöglich noch mit einem fliehenden Kinn aufwachen.

Überwiegend stört mich ja dieses erwähnte Grübchen, ich glaub aber, dass es auch etwas der Winkel vom Kinn ist, der das Kinn etwas unharmonisch wirken lässt. So kommt's mir zumindest vor, wenn ich mir Profil-Bilder von Männern allgemein anschau.

 

Jetzt bin ich natürlich auch total unsicher geworden, ob das Kinn wirklich zu weit vorne ist, oder ich mir das nur einbilde. Ob es nicht eh schon allein durch UKVV besser wird. Freunde und Verwandte verunsichern da einen ungemein.Und dann liest man auch noch von Fällen, bei denen die Unterlippe nach der Genioplastik eingefallen/schmäler geworden ist. :481:  Das wär natürlich auch der Horror schlechthin.

 

Lg,

Lidrael

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So am besten, du versuchst jetzt gar nicht daran zu denken, was alles passieren kann,könnte, soll,etc.

Es wird so rauskommen, wie es rauskommen wird!

 

Vertrau deinem KFC, dass er gute arbeit leisten wird.

 

Lenk dich noch etwas ab und vor allem iss nochmals alles, was du gerne hast :) :) und GENIESSE ES!

Mach nochmal Sport oder sonstiges. Es wird dir nachher sicher fehlen !

Also los, keinen Kopf machen und nochmals das Wochenende geniessen

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musst du die kieferchirurgin privat bezahlen? Das ist aber nicht die von "ein Leben für die Schönheit" oder?

also ich wurde im AKH operiert, vom prof. Dr. Dr. bla bla Klug und der hat bei mir am Kinn nichts verändert, obwohl ich sooo darum gebeten habe!! Metallentnahme  wollte er auch keine machen, weil es unnötig wäre meinte er. ich seh immer noch genau aus wie vorher... mit einem sehr stark ausgeprägen kinn für eine frau (so wie bei einer Transe in etwa).

Dein Kinn nachher (im seitenprofil) hätt ich gern ;)  für einen mann eh eher ziehrlich...

 

lg und alles gute corina

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