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Polaron

Welche Retention?

Ersteinmal ein herzliches Hallo an alle Forumsteilnehmer

 

Habe meine Spange schon 10 Monate, nun meinte meine KFOin, dass ich meine Spange wahrscheinlich in 3-4 Monaten los sein werde. Dies war für mich sehr überraschend, weil ich sie laut ursprünglichen Plan noch 1 Jahr lang hätte tragen müssen.

Behandlung geht also schneller vorran als Gedacht. Meine KFOin meinte ich sollte mir schon Gedanken über die Retention machen.

Sie schlug 2 feste Retainer im Ober- und Unterkiefer vor. Sind feste Retainer alleine genug und verschieben sich die Backenzähne nicht auch?

 

Bin 27 Jahre alt und bei mir war der 2er verfangen. In der Kieferorthopädischen Fachsprache lautete die Diagnose: OK: schmal Steilstehende Front, Mittellinienverschiebung nach rechts, 12 im Palatinalstand. Lücke 12 geschlossen. lim Kreuzbiss.

UK: Engstand in der Front, Frontzähne steilstehend 33,43 mesial gekippt. Ausgeprägte Spee'sche Kurve. 43 im Kreuzbiss.

Biss: leichte Kl.2 Relation, Tiefbiss: 6mm, Overjet: 0mm, Kreuzbiss in der Front.

Dies ein kurzer Überblick über meine Kieferanomalien, die jetzt zum großen Teil behoben worden sind. Hoffe das die Informationen ihnen bei der Beantwortung der oben gestellten Frage helfen werden.

 

MfG

Polaron

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Du wirst wahrscheinlich auch noch so Retentionsplatten bekommen. Dein KFO hat die festen Retainer wahrscheinlich angesprochen, da diese keine Kassenleistung sind und selbst gezahlt werden müssen. Retentionsplatten (Hawley-Retainer) sind Kassenleistungen und sollten auch einige Zeit zumindest nachts getragen werden...

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Hallo flo 89

 

Meine KFO hat nur von festen Retainern gesprochen, anscheinend möchte sie nur diese einsetzen. Ich weiß nicht bei welcher Krankenkasse du bist, aber in Deutschland ist eine kieferorthopädische Behandlung bei Erwachsenen generell keine Kassenleistung. Für die ganze Behandlung muss man selbst aufkommen, es sei denn man ist so wie ich Privat Zusatzversichert. Zahlt dann die Privatversicherung nicht die gesetzliche Krankenkasse.

Nur bei einer kieferchirurgisch-kieferorthopädischen Behandlung werden Teile von der Krankenkasse übernommen. War bei mir jedoch (zum Glück) nicht der Fall.

Deshalb meine Frage ist ein fester Retainer alleine ausreichend?

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In geschätzten 90% der Fälle reichen sie. Die restlichen 10% sind Fälle, in denen sich z. B. eine Klebestelle löst, oder in denen der Retainerdraht sich als zu schwach erweist.
Ich persönlich finde deshalb eine Kombination aus festen Retainern und herausnehmbaren Retentionsgeräten, die nachts getragen werden, gut. Mit dem Tragen dieser herausnehmbaren Apparaturen müssen Patienten mit Retainern bei Weitem nicht so konsequent sein wie jene, bei denen die ganze "Verantwortung" auf dem herausnehmbaren Gerät lastet.

Eine Sache zu den Seitenzähnen: Diese verschieben sich tatsächlich seltener als die Front. Der Grund ist, dass die Seitenzähne durch ihre Form und den Kontakt mit den Zähnen des Gegenkiefers besser gegenseitig stabilisieren. Eine große Ausnahme sind hier Lücken, die geschlossen wurden. Hier muss man gut darauf achten, dass sie nicht wieder aufgehen.

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Da muss ich Mush mal zustimmen, bei deiner Ausgangslage ist eine Kombination herausnehmbar und festsitzende Kleberetainer ratsam. Vorausgesetzt deine Behandlung ist physiologisch und bereitet dir keine Probleme. Länger als ein Jahr würde ich die herausnehmbaren Geräte nicht tragen.

 

Gruß Norbert

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Ja vielen Dank für die Ratschläge, werde meiner KFO somit vorschlagen mir auch die losen Hawley Retainer anzufertigen.
Derzeit entwickelt sich jedoch noch ein anderes Problem seit gut 3 Wochen vor allem nach dem Absetzen der Aufbissplatte habe ich immer öfter so ein Knacken im Kiefergelenk. Meine KFO möchte mir daher noch eine Aufbissschiene anfertigen. Wird diese das Problem beheben können, ist vielleicht etwas in der Behandlung fehlerhaft gelaufen? Kommen solche Symptome während einer kieferorthopädischen Behandlung öfter vor?

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Ich hatte solche Probleme am Ende der Behandlung tatsächlich auch. Schiene etc. haben das Knacken mittlerweile auf fast Null verringert. Erst mal keine Panik :-)

 

Ich finde die Kombination Retainerdrah und herausnehmbare Platten auch gut. Der Biss kann sich setzen, aber als bei diesen Plastikschienen, und die Schneidezähne bleiben in etwas wie sie sollen. 

Man sollte sich nicht vormachen, dass ein Gebiss in Stein gemeißelt wäre. Es verändert sich immer ein wenig, es sei denn vielleicht man trägt jeden Tag wirklich Schienen die alles das halten wo es ist.

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Vielen Dank für die Hinweise, mal sehen was noch meine KFO sagt und wann die Schiene angefertigt wird. Außerdem ist es noch nicht so weit, werde meine Spange für die letzten Korrekturen noch ca. 3 Monate tragen. War für mich dennoch eine schöne Überraschung als meine KFO mir sagte, dass die Spange beim übernächsten Termin wahrscheinlich entfernt werden kann. Habe noch mit einem Jahr gerechnet, so wie es am Anfang vorgesehen war. Die Behandlungsdauer war auf ca. 2 Jahre festgelegt.

Habe diesbezüglich noch einige Fragen: Kommt dies in der Kieferorthopädie oft vor, dass die Behandlung früher endet als ursprünglich geplant? Oder geben KFO am Anfang generell längere Zeiten an um Komplikationen zu berücksichtigen? Kommt es manchmal vor, dass mache KFO die Behandlung zu früh beenden? Ist es vielleicht ratsam die Spange für alle Fälle etwas länger zu behalten auch wenn alle Zähne bereits gerade sind? Hat es einen positiven Effekt auf die Retention, wenn die Zähne in ihrer Endposition nicht vom Retainer sondern eine Zeitlang von der Spange gehalten werden?

 

MfG

Polaron 

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Sei froh, denn oft dauert es eher länger als gedacht. Wenn du Grund zum Zweifel hast, lasse einen zweiten Arzt draufschauen was er dazu sagt. Es kommt durchaus mal vor, dass man als Patient noch nicht zufrieden ist.

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