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Kinnplastik, UKVV oder gar Bimax?

28 Beiträge in diesem Thema

Hallo Forengemeinde,

 

habe mich erst kürzlich hier angemeldet und mich zwischenzeitlich ein wenig eingelesen. Ursprünglich dachte ich darüber nach eine Kinnplastik durchführen zu lassen und meine Zähne von einem KFO richten zu lassen, da mich mein fliehendes Kinn stört und ich einen offenen Biss habe. Je mehr ich mich hier einlese desto mehr beschleicht mich das Gefühl dass es damit vermutlich nicht getan ist. 

 

Kurz zu meiner Situation:

 

Ich hatte als Teenager eine Spange, war jedoch recht unkooperativ was das Tragen der Gummis etc. anging. Mein KFO gab damals irgendwann auf. Im Ergebnis sind meine Zähne nun zwar ungefähr an der richtigen Stelle, jedoch nicht gerade perfekt. Zusätzlich habe ich einen offenen Biss in der Front, die hinteren Zähne hingegen sitzen gut aufeinander. Hinzu kommt wie bereits erwähnt mein fliehendes Kinn

 

Zur Orientierung unten anbei ein Foto aus dem Seitenprofil. Röntgenbilder habe ich leider bisher keine. Was mich besonders stört ist die große Wölbung nach innen zwischen unterem Kinn und Unterlippe. Ich denke der Eindruck des fliehenden Kinns kommt im Wesentlichen daher. Die Unterkante des Kinns selbst scheint mir gar nicht soweit nach hinten versetzt.

 

Bis gerade eben dachte ich dass es wohl auf eine KVV hinaus läuft wobei dann womöglich das Unterkinn selbst leicht gekürzt werden müsste. Jedoch würde sich bereits hier die Frage stellen was dann mit den Zähnen passiert. Meine unteren Schneidezähne sind zwar leicht nach hinten versetzt, jedoch nicht so weit. Bei einer UKVV wären sie danach wahrscheinlich zu weit vorne. Würde das der KFO vorher, bzw nachher ausgleichen? 

 

Nun fiel mir beim Durchstöbern alter Threads ein ähnlicher User auf bei dem das Philtrum ähnlich gewölbt ist wie bei mir was wohl darauf hindeutet, dass auch der Oberkiefer falsch sitzt. Mir ist klar dass ich um eine Untersuchung beim KFO nicht drumrum komme und werde daher einen Termin für nächsten Monat ausmachen. Solange würde ich mich über eure Einschätzungen freuen.

 

Viele Grüße

 

post-19294-0-79781800-1391027903_thumb.j

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öhm.... :44:

 

Evtl. liegts auch an dem kleinen Bildausschnitt und man muss eigentlich das gesamt Gesicht im Kontext betrachten.........

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Danke für die ehrliche Meinung. Nun, .... da das linke Bild mein Originalzustand ist, brauche ich wohl auch keine OP.

Hätte eigentlich schwören können, dass ich ein leicht fliehendes Kinn habe. Aber egal, schon wieder Geld gespart :)

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Hallo,

ich finde auch das Originalbild besser.

 

Ich glaube, du denkst,dass es fliehend ist, weil deine Haut unter dem Kinn etwas hängt, bzw schräg runter zum Hals verläuft und nicht am Kinn entlang,so wie es normal ist. Hoffe du weißt, was ich meine.

 

lg

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Ja, genau, ich würde höchstens eine kleine fettabsaugung machen, das macht auch schon einen großen unterschied aus.

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Ich finde dein Kinn auch nicht wirklich fliehend. Aber auf dem Photo sieht es so aus, als ob der UK und auch der OK etwas zu weit hinten liegen. 

Du schreibst, dass du einen offenen Biss hast? Frontal offen, also so, dass die Zähne des OKs nicht über die des UKs ragen, oder einen Overjet, so dass der UK einfach weiter hinten ist und darum vorne kein Kontakt besteht? 

 

Kannst du mal ein Bild vom Biss posten?

 

Wenn der Biss nicht passt und du wirklich etwas ändern möchtest, oder Beschwerden hast, dann würde ich keine Kompromisse eingehen und das volle Programm machen. Bzw. das, was KFO und KFC für nötig halten.

 

Eine erste Abklärung durch einen KFO kann sicher nicht schaden!

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Die Simulation sieht aus einem ästhetischen Standpunkt aus wirklich schrecklich aus.

 

Das, was du meinst, ist die "mentolabiale Kerbe" (mento-labial groove/sulcus) - kein fliehendes Kinn. Ich kann wirklich nicht verstehen warum diese dich stört. 

 

http://elementsofmorphology.nih.gov/images/anatomy-oral1-large.jpg

 

Gute / attraktive Gesichter haben diese ebenfalls.

 

Siehe: http://i.models.com/i/db/2011/10/67337/67337-800w.jpg

 

Anhand deines Bildes, behaupte ich, es kann durchaus an den Kiefern gearbeitet werden, UKVV wäre vertretbar, Bimax evtl. Aber dein Kinn muss (und wird!) genauso nach vorne gebracht werden, um ein ästhetisches Ergebnis zu ermöglichen. Um die Simulation von dir zu erzielen, wäre zwangsläufig eine Genioplastik (Chin-Wing oder Implantat) notwendig - aber wozu?

 

Edit: Nach längerer Betrachtung deines "Vorher"-Bildes komme ich zu der Auffassung, dass dein Oberkiefer in der Tat nicht sehr gut steht. Sieht nach Maxillärer Retrognathie aus. Also wäre, meiner Meinung nach, wenn du es beheben willst, eine Bimax unumgänglich. Eine reine OKVV wäre anhand deiner UK-Lage töricht. Hast ungefähr das selbe Problem wie ich.

Dieser Ratschlag ist unverbindlich, da ich deinen genauen Biss natürlich nicht kenne.

 

Darüber hinaus: Egal was die KFO sagen, eine reine Spangenbehandlung wird dir nicht das Resultat bringen, was du dir wünscht. Leider hilft in deinem (unserem) Alter nur ein chirurgischer Eingriff. Eine Spange kann die Regelokklusion wiederherstellen (und auch das meist nur temporär), viel mehr aber auch nicht. Das habe ich mir von 3 plastischen Chirurgen und unabhängiger eigener Recherche bestätigen lassen. Mir wollten sie auch erst eine reine KFO-Behandlung vorschlagen.

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Ja, genau, ich würde höchstens eine kleine fettabsaugung machen, das macht auch schon einen großen unterschied aus.

 

Eine Fettabsaugung!?

 

Ich bin ein absoluter Fitness-Junkie (4-5 Mal die Woche im Gym) und habe ganz sicher kein Gewichtsproblem. Ich wiege 90 Kg auf 1,84m. Mein Körperfettgehalt jedoch liegt bei lediglich 13%. Dass das auf dem Pic so aussieht als hätte ich ein Doppelkinn, liegt daran dass ich mein Kinn nach unten ausrichte um den Kopf für die Bilder in eine komplett waagerechte Position zu bringen. Dann entsteht ein solches Doppelkinn bei Männern. Oder meintest du eine Fettabsaugung unter dem Philtrum oder so ähnlich?

 

@berlino und Kiza:

 

Vielen Dank für eure intensiven Bemühungen. Ich werde versuchen morgen noch einige Pics vom Kiefer zu machen wo man mehr drauf erkennt. 

 

Anbei schon einmal noch ein Bild mit dem Rest vom Gesicht mitdran. Evtl. hilft das ja schon ein bisschen weiter für eine Einschätzung.

 

Grüße

post-19294-0-25370600-1391303272_thumb.j

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Ich finde es ist alles in ordnung mit deinem gesicht. Fast jeder mensch hat irgendeine fehlstellung vom gesicht, die meisten wissen es nicht mal. Ich wurde an deiner stelle nix machen sondern einfach dein leben leben. Die meisten menschen interessiert das aussehen anderer niccht. Vor allem bei männer achtet man auf andere sachen. Das ist jedenfalls meine meinung.

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Ich finde es ist alles in ordnung mit deinem gesicht. Fast jeder mensch hat irgendeine fehlstellung vom gesicht, die meisten wissen es nicht mal. Ich wurde an deiner stelle nix machen sondern einfach dein leben leben. Die meisten menschen interessiert das aussehen anderer niccht. Vor allem bei männer achtet man auf andere sachen. Das ist jedenfalls meine meinung.

 

Vielen Dank für die netten Worte. Das mit der Fettabsaugung hab ich aber immer noch nicht verstanden :)

 

 

Anbei nun ein Bild meines Kiefers. Ich denke es ist unstrittig dass zumindest eine Spange nicht fehl am Platze wäre ;)

post-19294-0-70002800-1391336529_thumb.j

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die diagnose von kiza stimmt schon. wenn du fragen hast, wende dich an ihn, er hat genau das gleiche problem wie du (noch ein buschen schlimmer).

 

- wenn du bei wenig körperfett und gerader kopfhaltung ein doppelkinn hast, ist das ein anzeichen einer uk-rücklage

- dein nasolabialwinkel ist obtus

- auf dem bild hast du einen frontal offenen biss und eine mittellinienverschiebung

- da du keinen überbiss hast und dein unterkiefer zu klein ist (s.o.) ist der OK auch zurückliegend

 

zur erklärung: die kieferrücklagen werden anhand eines fernröntgenbilds ermittelt und zwar im bezug zur schädelbasis. von außen betrachtet sieht das bei dir zwar einigermaßen normal aus, aber ich bin mir sehr sicher dass dein komplettes untergesicht unterentwickelt (unzureichend vorwärtsgewachsen) ist.

 

zu einem kfo zu gehen bringt nichts, der ist nur für gerade zähne zuständig. du musst zu einem mund-kiefer-gesicht chirurgen gehen, der kann dir deinen schädel begradigen.

du wirst ziemlich sicher mehr als eine op brauchen, weil die kiefer erstmal transversal vergrößert  und nachher noch mit einer bimax vorverlagert werden müssen.

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Ok dann mal vielen Dank euch allen.

 

Stellen sich im Prinzip nur zwei weiter Fragen.

Da wäre zunächst einmal die Chirurgenwahl. Bei mir im Umkreis liegt das Marienhospital in Suttgart. Die sind im Bereich plastische Nasenchirurgie führend. Sieht es im Bereich Kieferchirurgie ähnlich aus?

Last but not least die finanzielle Komponente. Ich nehme mal an in meinem Fall und Alter scheidet eine Kostenübernahme durch die Gesetzliche aus. Werde ich mit 10 000 Euro hinkommen für derart umfangreiche Eingriffe? Wohl eher nicht oder?......

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Geh zu einem KFO, der kann feststellen, ob die Kosten von der GKV übernommen werden (KIG Einstufung). Bei deiner extremen Fehlstellung werden die Kosten mit Sicherheit übernommen.

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Ok, aber Kiza schrieb ja dass der KFO ohnehin nichts machen kann. Das heißt ich lasse die KIG Einstufung vom KFO machen, gehe dann aber zu einem Chirurgen stattdessen mit dieser Einstufung in der Hand?

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Wenn bei dir eine vom Arzt als behandlungsbedürftig diagnostizierte Kieferfehlstellung vorliegt, übernimmt die KK die OP Kosten. Wenn du aufgrund einer Zahnfehlstellung in die entsprechende KIG fällst, müsste die KK auch die KFO Behandlung übernehmen.

Du solltest dir einen KFO suchen, der sich gut mit kombinierter kfo-kieferchirurgischer Erwachsenenbehandlung auskennt. außerdem solltest du dich auch bei einem MKG-Chirurgen beraten lassen.

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Also ich tue mich irgendwie ein bisschen schwer eine Bimax in meinem Fall zu simulieren. Habe es nun mal anhand eurer Beschreibungen versucht.

 

Ich denke ich werde dann mal in Heidelberg und Stuttgart einen Termin vereinbaren. So kann ich zwischen den Empfehlungen ein wenig abwägen. Habe zwar schon einige OPs hinter mir, aber vor einer Bimax habe ich doch ziemlichen Respekt. Auch der Umstand dass ich dabei viel Gewicht verlieren werde bereitet mir Unbehagen. Von den Risiken einer Nervenschädigung ganz zu schweigen.

 

Gemäß dem Fall ich würde mich zunächst gegen eine OP entscheiden und nur eine KFO-Behandlung durchführen, wäre dies ggf. sogar schädlich falls ich später dann doch noch eine UKVV oder Bimax machen möchte, weil der Biss dann nicht mehr passt? Oder wäre es denkbar  zunächst nur eine Spange zu tragen und die Zähne gerade zu rücken?

post-19294-0-21256700-1391433157_thumb.j

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mach es so:

 

geh zu einem MKG chirurgen und lass dich untersuchen.

der chirurg soll dir einen KFO empfehlen mit dem er gut zusammenarbeitet und schon einige OP Fälle behandelt hat.

 

der behandlungsablauf ist wie folgt:

 

du kriegst eine feste spange (multiband) noch bevor irgendwas operiert wird.

dann werden deine zahnbögen vom kfo ausgeformt.

dann kommt/kommen die OP(s)

danach trägst du noch ein paar monate die feste spange weiter bis der biss perfekt ist.

 

rechne bei deiner situation mal mit 2-3 jahren behandlungsdauer.

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ok vielen Dank. So werde ich es auch tun falls ich mich für eine OP entscheide.

 

Nehmen wir aber mal folgenden Fall an:

 

Aufgrund meiner Abwägungen nach den Beratungsgesprächen bei den Chirurgen komme ich zu dem Schluss die OP nicht durchführen zu lassen und finde mich vorerst mit dem unterentwickelten Kiefer ab. Dennoch hätte ich gerne gerade Zähne und lasse nur diese von einem KFO richten. Wäre dies dann ein Problem falls ich später doch noch die Bimax durchführen lassen möchte?

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Ich würde sagen, dass eine dentale Kompensation deiner jetzigen Kieferfehlstellung der Worst Case für eine eventuell darauf folgende OP ist, da die kieferorthopädische Behandlung bei den beiden Methoden vollkommen unterschiedlich abläuft.

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