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Sylvi

Entfernung gesunder Zähne während KFO-Behandlung

34 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen!

Wollte mich bei Euch mal erkundingen, bei wem von Euch (vermutlich) eine Dysgnathie deshalb aufgetreten ist, weil während einer kieferorthopädischen Behandlung gesunde Zähne gezogen worden sind, um Platz zu schaffen.

Sinnvollerweise sollte bei diesem Platzproblem eine GNE durchgeführt werden, aber viele KFOs sind wohl immer noch der Ansicht, man müsse Zähne ziehen, damit man mehr Platz hat. Genau das wurde bei mir auch gemacht und beide Chirurgen bei denen ich war haben gesagt, dass dies der Grund für meine Dysgnathie sei. Diese Maßnahme ist auch zu Lasten meines Gesichtsprofils gegangen. Bin natürlich voll verärgert. Weshalb machen die KFOs das dann überhaupt? Wahrscheinlich weil es im ersten Moment der wirtschaftlichste Weg ist, wo wir wieder beim Thema Krankenkassen-Politik wären. In der Uni-Klinik in Tübingen hat man mir gesagt, dass man hinsichtlich dieses "Phänomens" schon länger forscht. Aber aufgeklärt wird man bei den KFO wohl nicht wirklich, weil die denken alle, die kriegen das selber irgendwie hin.

Obwohl man weiß, dass viele Dysgnathien auf das Ziehen gesunder Zähne zurückzuführen ist, wird diese Maßnahme immer und immer wieder durchgeführt, das kanns doch echt nicht sein. Und wir als Laien verlassen uns auf die Spezialisten und dürfen es nachher ausbaden.

Würde mich interessieren, wer außer mir das gleiche "Schicksal" erlitten hat.

Sylvi

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Liebe Leser,

Zähneziehen in einem Kindesalter, in dem der fehlende Platz noch aussichtsreich hätte gewonnen werden können, ist in der Tat KÖRPERVERLETZUNG. Die verjährt in 3 Jahren ab Erreichen der Volljährigkeit, also dann mit 21.

Werden die Kiefer dann mit festen Spangen zusammengezurrt, verengen sie sich vorne oft zu einem schmalen Mäuschen-Gebiss mit eingeengtem Zungenraum, und auch Kiefergelenks-Beschwerden scheinen dann häufiger. Ich hatte dazu mal 4 französische Forum-Funde auf einem Haufen (in meinem Alternativen-Kapitel verewigt, www.sanfte-zahnklammern.de )

>Sinnvollerweise sollte bei diesem Platzproblem eine GNE durchgeführt werden,

++ Gaumennaht aufbrechen bei 7- bis 9-jährigen, wie heute zunehmend praktiziert, ist aber nicht nur traumatisierend, sondern auch Körperverletzung.

Weiß denn keiner mehr, womit sanfterer Platzgewinn in der Wachstumsphase möglich ist?

Mit Dehnplatten quer und/oder längs, oder hinter den Eckzähnen (sog. Y-Platten), Funktionsreglern (bei Progenie Typ 3), Bimler-Spangen und anderen Kaugummieffekt-Spangen, Crozat-Spangen (keine Kassenleistung) und in bestimmten Fällen auch mit Bionatoren, usw. usw.

>Weshalb machen die KFOs das dann überhaupt? Wahrscheinlich weil es im ersten Moment der wirtschaftlichste Weg ist, wo wir wieder beim Thema Krankenkassen-Politik wären.

++ Der profitabelste, genauer gesagt, glaube ich. Raubbau bringt kurzfristig den meisten Profit.

Da der Käufer hier aber nicht derjenige ist, der das Produkt abkriegt, sind Marktmechanismen außer Kraft. Wirtschaftlicher wäre eine vollständig „herausnehmbare“ Behandlung z.B. mit o.g. Spangen, aber damit weniger profitabel und nicht im Sinne der einflussreichen Verdiener.

>Und wir als Laien verlassen uns auf die Spezialisten und dürfen es nachher ausbaden.

++ Spezialisten, oder Fachidioten, oder Zyniker, die Kürzungen an wehrlosen Kindern abreagieren? Über diese Zähnezieh-Misere und Alternativen und über Kieferorthopäden-Suche sollte man Eltern informieren, BEVOR es für ihre Kinder zu spät ist.

Viele Grüße, Larissa (Hordeotech)

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Hallo Larissa,

vielen Dank für Deine Info. Mich ärgert die Sache sehr und bei mir ist es ja ohnehin schon zu spät. Ich will aber auf jeden Fall etwas dafür tun, damit es anderen nicht auch so ergeht. Es kann ja wohl nicht wirklich wahr sein, dass die meisten KFOs nach so einer Methode arbeiten. Die von Dir beschriebenen Folgen sind bei mir der Fall, kein Platz für die Zunge, Knacken im Kiefergelenk und das Profil....

Gibt es denn gar keine Möglichkeit, den Kassen oder den KFOs das Ganze klar zu machen? Es ist ja wohl eindeutig, dass da einiges schief läuft, aber es wird nichts dagegen gemacht und Eltern bzw. Patienten werden nicht richtig aufgeklärt. Man muss der Öffentlichkeit doch diese wirklich WICHTIGE Information irgendwie zugänglich machen können.

Grüße Sylvi

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Hallo Sylvi,

>Es kann ja wohl nicht wirklich wahr sein, dass die meisten KFOs nach so einer Methode arbeiten.

++ Ich weiß nicht wieviel % es sind, ist auch von Ort zu Ort verschieden.

Ich glaube aber, dass Zähneziehen hier in Potsdam in den letzten Jahren zugenommen hat

ERSTER GRUND wäre die Verdrängung von herausnehmbaren durch feste Spangen, die eine völlig andere Technologie sind.

Bei Herausnehmbaren ist Platzgewinn kaum Mehraufwand, während Lückenschluss langwierig ist. Bei festen Spangen hingegen erfordert Platzgewinn Zusatzteile, während Lückenschluss routinemäßig mit den genannten Folgen durchgezogen werden kann.

ZWEITER GRUND wären die Kürzungen. Sie drängen jene Sorte von Behandlern, die Patienten nur als Geldquelle sehen, zu Methoden, die viel Profit bei wenig individueller Fallbetrachtung bringen.

Eine andere Spezies sind die Abzocker. Hier in der Gegend nicht so häufig. Die beißen in Gegenden mit hoher Arbeitslosigkeit wohl auch auf Granit.

Auf beide Sorten muss man Druck machen oder sie ansonsten boykottieren.

Aber die Lobby hat sich die Massenmedien gut unter die Nägel gerissen, einschließlich der Stiftung WARENTEST.

So dass Eltern, die nach weiterer Info suchen, nur schwer auf sanftere Alternativen stoßen.

Wenn der Schaden schon geschehen ist, dann sollte endlich mal jemand den RECHTSWEG beschreiten! Wobei ein Zivilprozess aussichtsreicher wäre als ein Strafprozess, weil man für ersteren einen Fachanwalt heuern kann. Ich habe dazu ein Buch („Vorsicht Arzt“ von H. G. Möntmann) mit Adressen.

Schon ein einzelner Sieg hier gäbe so ein Rauschen im Blätterwald der Fachpresse, dass leichtfertiges Zähneziehen dann nicht mehr so leichtfertig wäre.

Gerade hat mir ein Fachmann geschrieben:

>>Gerade für Zahnärzte mit Eigenlabor, die diese (herausnehmbaren) Geräte selbst herstellen, sind die Geräte wirtschaftlich. Auch die Routinekontrollen sind zeitlich wesentlich kürzer als bei einer umfangreichen Multibandbehandlung. Bei einer FKO-Therapie (Doppeldecker-Spangen, die das Wachstum nutzen) ist auch das Endergebnis stabiler.<<

+++ Wo ein Wille wäre, wäre also auch ein Weg. Pro Patient weniger verdienen, dafür aber auch weniger Arbeit mit ihm haben, v.a. auch weniger Notfälle.

WIE kriegen wir also mehr Öffentlichkeit?

+++ Im Internet für meine Webseite trommeln.

+++ Nicht nur im kleinen Kreis Freunde, Nachbarn und Kollegen, Verwandte und Bekannte aufklären, sondern das Thema in Gesundheits-, Jugend- oder Eltern-Organisationen hineintragen. Dabei ist auch der Aspekt wichtig, dass Familienkassen geschont werden können.

Flugis sind von meiner Seite herunterladbar, größere Mengen (80 – 120 Stück) kann ich auch kostenlos schicken, Mail an mich genügt. Bald stelle ich neben dem Allgemein-Flugi noch speziellere rein.

Für (Grund-)Schulen und Elternabende, Nachhilfezentren, KITAS und SchüLas, Sportvereine (feste Spangen bergen VERLETZUNGSGEFAHR), Kunst- und Musikschulen (feste Spangen stören das Spielen von Blechblasinstrumenten), Volkshochschulen, Infotische auf (Gesundheits-)Veranstaltungen.

Für Nachbarschafts-, Gemeinde- und Selbsthilfe-Zentren, gerade auch für Menschen mit Behinderungen (für die ist die Mundhygiene-Behinderung durch feste Spangen noch gravierender).

Nicht zu vergessen die Info-Ständer in Bio-, Welt-, Second-Hand- und anderen Läden.

+++ Wenn Interessenten gefunden sind, mir Möglichkeit zu einem Vortrag, einem Radio- oder Fernseh-Beitrag einfädeln. In Kürze ist übrigens ein erster Amateurfilm von einem Vortrag von mir erhältlich, ca. 40 Minuten.

+++ Eine Patientenorganisation gründen, die Gegen-Lobbyarbeit leistet. Für wie viele andere Leiden gibt es die längst, weil sonst Patientenbelange unter den Tisch fallen!

Arbeiten wir also dafür, dass die Förderung sanfter Zahnspangen SCHNELLER wachsen kann, als sie von der anderen Seite her erodiert wird!

Denn ich kann mir lebhaft vorstellen, wie amerikanische Feste-Spangen-Hersteller ihre Eroberungsfeldzüge in die Praxen und vor allem auch in die Universitäten anderer Länder planen. Funktionskieferorthopädie (FKO, siehe oben) versteht dort kaum jemand. Was manche nicht davon abhält, gegen diese gesunde Methode zu mobben. Nebenbei, deren kommerzielles Krankheitssystem verpulvert mit Abstand das meiste Geld, aber sind sie deswegen am gesündesten?

Auch für uns wir´s immer teurer,und dafür kriegen wir immer öfter Schrott. Weil die Absahner zu einflussreich sind. Unser Gesundheitspolitik-Flugblatt (AK Gesundheitspolitik der Ökologisch-Demokratischen Partei) ist hier in Testversion, Vorder- und Rückseite:

Innenseite 0.19 MB pdf

http://www.sanfte-zahnklammern.de/images/faltbl9.pdf

Außenseite, 0.12 MB pdf

http://www.sanfte-zahnklammern.de/images/falt9rue.pdf

Viele Grüße,

Larissa Dloczik

ÖDP wählen, oder unsere Partner, die Familienpartei!

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Liebe Larissa,

da ich selber in einer Anwaltskanzlei arbeite weiß ich, wie aussichtslos Arzthaftungsprozesse sind, selbst dann, wenn die Lage eigentlich eindeutig zu sein scheint. Diese Prozesse sind mit einem erheblichen Kostenrisiko verbunden, außerdem sind immer Gutachten von anderen Ärzten erforderlich. Und wir wir ja wissen, hackt die eine Krähe der anderen kein Auge aus...

Mir persönlich ist das Risiko zu groß. Habe auch schon mit meinem Anwalt, für den ich arbeite, darüber gesprochen. Das Problem ist auch nachzuweisen, dass es damals, als die Maßnahme durchgeführt wurde, nicht mehr dem Stand der medizinischen Entwicklung entsprach.

Ich bezweifle also, dass ein solcher Prozess mit Erfolg durchgeführt werden kann. Klar wäre ein obsiegendes Urteil mit Sicherheit ein Schritt, die ganzen Missstände mal aufzudecken und die ganze Thematik in eine andere Richtung zu bewegen. Aber wir sind hier ja leider nicht in Amerika....

Ich persönlich habe mir gerade die letzten Tage sehr viele Gedanken darüber gemacht, wie man hinsichtlich dieser Problematik etwas bewegen kann. Und ich würde da sehr gerne etwas unternehmen. Mir geht es da in erster Linie auch nicht um mich (klar würde ich mich auch freuen, wenn man bei mir auch noch einen Regresse erfolgreich durchführen könnte, allein des Rechts wegen) sondern darum, andere Betroffene hierauf aufmerksam zu machen, damit es nicht noch mehr Leuten so ergeht. Dabei habe ich auch schon daran gedacht, umfangreiche Informationen zu sammen und das Ganze dann mal an die Medien zu geben. Fraglich ist, ob das diese überhaupt interessiert und wie weit die Informationen durchdringen.

Also falls ich irgendetwas tun kann bzw. Du mir irgendwie helfen kannst, etwas zu unternehmen, dann sag mir doch einfach Bescheid.

Sylvi

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Hallo Sylvi,

Ja, wäre die RECHTSLAGE der Patienten nicht so beschi**en, dann wären fahrlässig produzierte Folgeschäden keine neuen Einnahmequellen. Hier unterscheidet sich der Medizinbetrieb von ALLEN anderen Branchen!

Also AB AN DIE ÖFFENTLICHKEIT damit! In Medien, die einerseits noch unabhängig sind, aber andererseits verbreitet genug.

Ich bin dabei! Nicht länger warten (Tag für Tag werden Kindern die Gebisse verstümmelt), sondern jetzt aktiv werden!

Zeitung taz?

FLIEGE im Fernsehen?

Weitere Vorschläge?

Dagegen habe ich mal vergeblich einen kurzen und konstruktiven Leserbrief zu einem Zahnspangen-Artikel im FOCUS geschrieben, der unter anderem den hochprofitablen Dübeln im Gaumen (KFO-Implantate) weiteren Boden bereiten sollte. Die haben gar keine Leserbriefe dazu gebracht. Also, diese Sorte Zeitschriften nicht.

Im Moment ärgere ich mich über die Neuauflage des Zähne-Machwerks der Stiftung Warentest. Ein Beispielfall dort hat einen sehr tiefen Biss - wie ich damals auch. Meiner ist mit 2 Jahren Aktivator, 15/24 h zu tragen, schmerzlos gesundgewachsen.

Dort wird das arme Kind, obwohl 3 Jahre jünger als ich damals, über 2 Jahre mit einer festen Spange gequält, und das kostet doppelt so viel. VON UNSERER ALLER BEITRÄGEN !!! Seitens der Kassen habe ich aber bisher noch kein Gehör gefunden.

Ich hätte auch brennend gern einen geschäftstüchtigen Frankfurter KFO vor den Kadi gebracht, der um 1987 mindestens zwei 7-Jährige offenbar zum Ausprobieren einer neuen Gaumennaht-Sprengungsapparatur missbraucht hat. Aber leider hoffnungslos verjährt. Das berichtende Opfer litt damals unter Schmerzen, Hinderung beim Essen und Sprechen, dann unter jahrelangem psychischem Trauma (Zahnarzt-Angst). Wie soll eine 7-jährige so eine Tortur verdauen? Das ist anders als mit 11 Jahren, mit 15 Jahren oder erwachsen... Zudem leidet das Opfer bis heute unter der dadurch verbreiteren Nase. Diese bekannte Nebenwirkung war den Eltern nicht nur verschwiegen worden (sonst hätten sie nicht zugestimmt), sondern darüber hinaus waren sie dreist belogen worden, nur so ließe sich Platz für die Weisheitszähne gewinnen. Ein Blödsinn, der kaum zu überbieten ist!

Anschließend hatte ich geraten, an die (lokale) Presse zu gehen, auch in der Hoffnung, dadurch noch frischere, nicht verjährte Opfer dieses Verbrechers zu finden, aber da hat sie gekniffen...

Also, auf ein Neues! Ruf mich mal an, siehe auf meiner Webseite.

Larissa (Hordeotech)

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Hallo Larissa,

ich komme grad nochmals auf die Verjährungsfrist zurück. Wo ist denn das geregelt, dass die Sachen 3 Jahre nach Volljährigkeit verjähren? M. E. beginngt die Verjährungsfrist immer ab Kenntnis Tat/Täter zu laufen. In meinem Fall wäre das letztes Jahr im Januar gewesen, als ich das erste mal hörte, dass das Zähneziehen für die Dysgnathie vermutlich ursächlich ist.

Die Frage ist, welche Medien Interesse haben. Prinzipiell hat man als einzelne Person wohl nicht so viele Chancen, es sei denn es ist etwas wirklich Brisantes (brisant ist es sicher, aber wohl nicht aus Sicht der Medien). Um das darzustellen, muss man wohl schon eine Vielzahl von Betroffenen aufweisen können. Man müsste also ziemlich viel Infomaterial von verschiedenen Leuten sammeln, aber deswegen frage ich ja, wem es genauso gegangen ist. Mike, der neu hier ist, hatte auch geschrieben, dass ihm Zähne gezogen wurden und er nur noch 24 hat, genauso wie ich. Im nachhinein finde ich den Gedanken wahnsinnig: 8 total gesunde Zähne ziehen!!!

Aber ich will die Sache hier jetzt durchziehen und etwas BEWEGEN. Es darf einfach nicht noch viele andere treffen. Dem muss ein Riegel vorgeschoben werden.

Werde mich demnächst bei Dir melden.

Bis dann mal

Sylvi

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Hallo,

mein Sohn (13) hat einen offenen Biss und einen Überbiss von 9 mm bei Behandlungsbeginn.

Er ist seit ca. 1 1/2 Jahren in kieferorthopädischer Behandlung, davon trug er ca. ein 3/4 Jahr im OK eine herausnehmbare Spange, um den OK zu verbeitern und nun seit ca. einem 3/4 Jahr einen Aktivator nach Teuscher (siehe hier: http://www.kfo-online.de/lexikon/T/teuscher-aktivator.html). Der Überbiss hat sich nun auf 6 mm verbessert, der offene Biss ist aber nach wie vor und die KFO zieht in Erwägung, 2 Zähne zu ziehen - wir haben demnächst ein Gespräch mit ihr deswegen.

Nachdem ich ja selber in KFO-Behandlung bin und hier auch viel lese, würde ich das (wegen der evtl. Folgen) gerne vermeiden, welche Alternativen gibt es ? Möchte möglichst viele Informationen vor diesem Gespräch sammeln und so gut wie möglich vorbereitet sein.

Liebe Grüße,

DL

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Hallo an alle.

Das Thema Zähne ziehen hat mich fast meine Behandlung gar nicht erst anfangen lassen, bis ich erfahren habe, daß es auch anders geht. Seither bin ich glühender Anhänger von Zweit- und Drittmeinungen!!!

Der erste Kfo, bei dem ich war, wollte mir vier Eckzähne ziehen, weil er der Meinung war, daß mein Kiefer zu eng sei, um einen vernünftigen Biss herstellen zu können. Da mir das von vielen Freunden aus der Schulzeit noch bekannt vorkam, habe ich an dieser Meinung auch erstmal nicht gezweifelt.

Da ich aber mit 30 Jahren schon wegen der festen Zahnspange so meine Probleme hatte, wollte ich nicht auch noch ein Jahr oder länger mit 4 Zahnlücken rumlaufen. Ich habe fast heulend diese Praxis verlassen und sie auch nie wieder betreten.

Ein paar Wochen später habe ich mich aufgerafft und mich bei einer anderen (meiner jetzigen Kfo) vorgestellt. Sie hat mir von sich aus eine Behandlung ohne Zähne ziehen vorgeschlagen. Dafür mit OP. Ich habe diesen Weg gewählt und würde es jederzeit wieder tun. Das Ergebnis ist nahezu perfekt. Meine Chirurg, meine Kfo, ein anderer Kfo (zu dem ich mal wegen eines "Notfalls" musste) und vor allem ich selbst, sind vom Ergebnis begeistert. Hätte ich mir die Zähne ziehen lassen, wäre eine so gute Occlusion nicht möglich gewesen und mein Profil wäre noch flacher geworden, als es vorher schon war.

Also habe ich mir mal so meine eigene kleine Meinung zu diesem Thema gemacht:

Kfo Nr.1 schätze ich mal auf Anfang 60, kurz vor der Rente, vielleicht ist er an neuen Behandlungsmöglichkeiten oder Fortbildungen nicht mehr interessiert!? Jetzige Kfo ist Mitte - Ende 30. Ihre Ausbildung entspricht wahrscheinlich eher den neueren Standards. Vor 20 Jahren war es scheinbar so üblich, Zähen zu ziehen. Ich kenne kaum jemanden (Freunde, Kollegen), der im Teenageralter eine feste Spange hatte und dem keine Zähne gezogen wurden.

Sicherlich ist es bei einigen Patienten unvermeidbar, Zähne zu ziehen. Aber für mich klingt es so, als ob das manchmel etwas vorschnell geschieht. Weil man es halt schon immer so gemacht hat. Und da wirds echt Zeit, umzudenken!!!

Viele Grüße,

sub

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Hallo Ihr!

Ich muss jetzt mal ganz doof fragen: Ist das Ziehen von Zähnen aufgrund Platzmangels nur im Kindesalter schlecht oder verändert es auch noch das Profil von Erwachsenen?

Bei mir müssten im OK auch die 4er gezogen werden, da ich einen leichten Engstand habe, der die 1er etwas nach vorne drückt. Ich hab mich mal probehalber vor den Spiegel gestellt und gegrinst - und ich muss sagen, dass die Lücken an der Stelle gar nicht mal soooo arg auffallen würden. Eine negative Profilveränderung als Folge möchte ich allerdings nicht haben..... Andererseits muss ich ehrlich sagen, dass ich mich mit einer GNE auch nicht wirklich anfreunden kann. So eine große Lücke zwischen den 1ern wäre für mich der Horror (auch wenn die wieder weg geht) und eine zusätzliche OP auch...

Die KFO, bei der ich war, war eigentlich noch recht jung und wirkte auf mich sehr kompetent.....ich denk, ich werd sie einfach mal drauf ansprechen.....

Grüße!

Simone

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Hi Simone,

ich habe meiner jetzigen Kfo nach ihrer Diagnose vom Plan des ersten Kfo erzählt und sie um ihre Meinung dazu gebeten. Sie wollte sich erst nicht richtig dazu äussern. Ich glaube, sie hatte Angst, einen Kollegen schlecht zu machen. Da ich aber nicht locker gelassen habe, sagte sie mir, daß es in meinem Fall kein zufriedenstellendes Ergebnis gegeben hätte. Sie hat mir das auch sehr nachvollziehbar an einem Modell erklärt.

Ich hatte einen offenen Biss und meine OK war 6mm zu weit hinten. Man hätte durch das Zähneziehen zwar den Biss einigermassen schliessen können, aber die optimale Lösung wäre es nicht geworden. Und die wünschen wir uns doch alle, oder nicht? Ausserdem wäre meine Oberlippe, die vorher eh schon recht flach war (also das zwischen Nase und Lippe) dadurch "eingefallen".

Durch die OP wurde dieser Bereich nach vorne gesetzt und ist dadurch voller, was sich bei mir positiv ausgewirkt hat.

Das ist natürlich von Fall zu Fall verschieden. Der Kfo sagte mir, daß nicht genug Platz da wäre und man deswegen ziehen müsse. Ein Platzproblem gab es aber gar nicht. Wenn tatsächlich eines vorhanden ist, muss man eben abwägen. Zähnen ziehen verändert ein Profil. Eine GNE verbreitert die Nase. Diese Entscheidung wurde mir zum Glück erspart. Ich hatte keine GNE. Nur feste Spange und OP. Alles zusammen 20 Monate. In zwei Wochen kommen die Brackets raus. Yiehaa!!!

Liebe Grüße,

sub

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@Daumenlutscher und Sohn:

UNBEDINGT weitere Meinungen einholen!

>nun seit ca. einem 3/4 Jahr einen Aktivator nach Teuscher. Der Überbiss hat sich nun auf 6 mm verbessert, der offene Biss ist aber nach wie vor

++ Ich wüsste auch nicht, wie dieser Hau-Ruck-Headgear-Aktivator gegen einen offenen Biss helfen sollte.

> und die KFO zieht in Erwägung, 2 Zähne zu ziehen.

++ UND WIE SOLL DAS GEGEN EINEN OFFENEN BISS HELFEN? Oder falls gegen den noch bestehenden Überbiss, dann ist das eine alte amerikanische Brutalmethode mit Verschlechterung des Profils, Beengung des Zungenraums und drohender Zahnwurzel-Schädigung.

Man könnte meinen, der will deinen Sohn zum Dauerkunden machen.

Ich glaube, Schrott-Behandlung droht mehr auf dem Lande, denn in der Großstadt ist der nächste Anbieter so nah, dass es Stümper schwerer haben.

Und mehr in den neuen Bundesländern, die nach der Wende vermutlich mit einen Express-Marketing-Feldzug der Feste-Spangen-Hersteller beharkt worden sind.

So hat dort so mancher Behandler den richtigen Gebrauch der Herausnehmbaren, wie sie z.B. vor 20 Jahren (West) meinen starken Tiefbiss geheilt haben, über Bord geworfen, aber den korrekten Gebrauch der festen Spangen auch nicht richtig gelernt. Und dann sind Patienten, die keine Bagatellfälle sind, dort gearscht! Z.B. gerade gehört in Wittenberge, Brandenburg: starker Überbiss, schon 10 (!) Jahre in Behandlung, wovon 4 (!) Jahre feste Spange, dabei mit 16 Jahren 2 Zähne gezogen, nun mit 18 Jahren Rückfall, sieht nicht besser aus als unbehandelt. Und die 20% Einbehalt, ca. 700 Euro, wurden auch noch nicht erstattet.

Alternativen?

Falls dein Sohn nicht schon zu alt für diese sanften Methoden ist (wie weit offen ist der Biss, wieviel Wachstum ist noch zu erwarten?), ERSTENS, unter

http://www.sanfte-zahnklammern.de/spangen/geraetelisteb/geraetelisteb.html

vierter von oben:

Bionator mit Silikon, auf dem die Seitenzähne herumkauen und so einen Druck einwärts erfahren, während die Schneidezähne „in der Luft hängen“.

ZWEITENS weiter unten an dieser Stelle und etwas konventioneller, gleiches Wirkungsprinzip: Kinetor nach Stockfisch.

Ich kenne einen Kieferorthopäden, der damit erfolgreich offene Bisse behandelt. Ein Versuch damit wäre kein Risiko. Das hätte man besser schon vor 1.5 Jahren gemacht. Der Kinetor wirkt 3-dimensional und kann ZUGLEICH auch dehnen.

@Sylvi:

>ich komme grad nochmals auf die Verjährungsfrist zurück. Wo ist denn das geregelt, dass die Sachen 3 Jahre nach Volljährigkeit verjähren?

++ Hat mir ein Anwalt gesagt.

@sub:

> Aber für mich klingt es so, als ob das manchmel etwas vorschnell geschieht.

++ Das glaube ich auch.

>Weil man es halt schon immer so gemacht hat.

++ Nicht wirklich. Die Zähnezieher deiner Schulzeit hatten vielleicht eine Ausbildung an festen Spangen nach TWEED, einen Verfechter des Zähneziehens. Ein Konkurrent hat über den mal das Gerücht gestreut, der wäre Ku-Klux-Klan-Anhänger gewesen und hätte nicht gewolt, dass weiße Kinder Niggergesichter haben...

In meiner Schulzeit waren dagegen herausnehmbare Spangen noch die Regel. Zähneziehen kam damit auch vor, aber war die Ausnahme, nicht die Regel.

Wie ich hier schon am 12.06. geschrieben habe, bringt eine Behandlung mit Zähneziehen und festen Spangen unter den derzeitigen Verteilungskampf-Bedingungen mehr Profit. Der Behandler braucht dabei wenig zu denken, aber das Kind hat den Schaden – lebenslang! Eine Behandlung mit herausnehmbaren Spangen, in die die Platzgewin-Funktionen unschwer integriert werden können, wäre günstiger – und damit weniger lukrativ.

@Simone:

>Bei mir müssten im OK auch die 4er gezogen werden, da ich einen leichten Engstand habe, der die 1er etwas nach vorne drückt.

++ 1. Man kann Zähne auch schmaler schleifen. Der gesamte Substanz-Verlust an Schmelz und Wurzeln ist bei dieser „kleinen“ Behandlung sicherlich viel geringer als bei Zähneziehen + fester Spange.

++ 2. Auch beim Erwachsenen kann man im Oberkiefer noch bis zu 4 mm mit herausnehmbarer Dehnspange gewinnen, wenn auch langsam.

Sieh mal die 2 Erwachsenen-Fallbeispiele bei mir www.sanfte-zahnklammern.de , 1x Platte samt Dehnung, und

++ 3. 1x Engstand-Auflösung durch sukzessives Zurückschieben mit Crozat.

Und sollte dabei ein leichter Rest-Engstand verbleiben, so sieht der noch natürlicher und gesünder aus als ein reduziertes, mit fester Spange zusammengezurrtes Gebiss und Profil.

MfG, Larissa (Hordeotech)

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Hi Larissa!

Meinst Du mit dem Abschleifen die approximale Schmelzreduktion?

Ich hab davon in Zusammenhang mit Invisalign gelesen und fand die Idee ganz gut (zumal die KFO ja nur einen leichten Engstand diagnostiziert hat). Weißt Du, wer so ein Abschleifen macht? KFO, Zahnarzt, ...?!

Grüßle!

Simone

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hi simone,

Meinst Du mit dem Abschleifen die approximale Schmelzreduktion?

Ich hab davon in Zusammenhang mit Invisalign gelesen und fand die Idee ganz gut (zumal die KFO ja nur einen leichten Engstand diagnostiziert hat). Weißt Du, wer so ein Abschleifen macht? KFO, Zahnarzt, ...?!

jau, das meint sie. auch 'stripping' genannt. macht der kieferorthopäde deines vertrauens :)

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Hallo Sylvi

Ja ich hab genau das gleiche durchmachen müssen und bei mir hat sich alles zum schlechten gewendet. Bevor mir die Zähne gezogen wurden war ich echt zufrieden mit meinem Gesicht und wollte eigentlich nur gerade Zähne haben. Aufgeklärt hat mich damals leider niemand, und mein KFO meinte zuerst wenn er alles and Modellen und Röntgenbildern ausgewertet hat, dann wird es mehrere Behandlungsmöglichkeiten geben, dem war dann aber nicht so, und meinte man käme um das Zähne ziehen nicht drum rum. Ich hab ihm da vertraut und jetzt hab ich den Salat. Bin nach langer Zeit bei Doc Kater gelandet und bei einer neuen guten KFO.

Hoff es wendet sich jetzt alles wieder zum Guten.

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Liebe Foristen,

jetzt mal Hand auf´s Herz:

wenn ihr in eurem Job Fahrlässigkeiten begeht, und Leute dadurch zu Schaden kommen, dann werdet ihr doch verantwortlich gemacht?

Nur in der Medizinbranche werden sichere Methoden durch riskantere verdrängt, was mehr Geschädigte erzeugt, aber die Schädiger können in diesem unserem Lande, außer in eklatanten Fällen, dafür kaum zur Verantwortung gezogen werden. Stattdessen verdienen sie am Reparatur-Versuch der Schäden nochmal, und oft noch mehr. Während die Geschädigten nochmal leiden...

Sowas gilt auch für Arzneien: risikoarme Naturarzneien und -heilverfahren werden kaum noch erstattet. Und nur eine Minderheit der neuen Pharmaka hilft wirklich dort, wogegen es vorher nichts Rechtes gab. Die meisten verdrängen bloß altbewährte Pillen, sind dabei aber teurer und haben neue Risiken.

Was Zahnspangen angeht, wurden risikoarme herausnehmbare Spangen, mit denen sich im rechten Alter statt Zähneziehen leicht Platz gewinnen lässt, von riskanteren festen Spangen verdrängt, bei denen Platzgewinnung gegenüber Zähneziehen einigen Mehraufwand erfordert. Nach Expertenmeinung werden heute 60% der für Zahnspangen gezogenen Zähne UNNÖTIG gezogen!!

Liebe Leser, wenn ein KFO euch, oder mehr noch euren Kindern Zähneziehen oder andere brachialen Methoden ankündigt, wie Gaumennaht-Sprengung (GNE), Außenspangen, Schrauben in den Knochen drehen (=„Minipins“, wie niedlich das klingt) usw., dann bitte IMMER weitere Meinungen einholen! Ggf. auch von einem Ganzheitlichen (www.gko-online.de). Dadurch können lange Leidenswege vermieden werden.

Die Nutzung des Wachstums ermöglicht sanfte Behandlungen, aber nicht jeder KFO handelt mehr so.

Gerade hatte ich wieder 2 so Fälle, einen in der Jugend grob verpfuscht (einen offenen Biss erzeugt, wo vorher keiner war!) und daher nun mit 20 ein schwerer Fall, und abermals an einen Stümper geraten!

Der anderen wurde mit 9 Jahren die Gaumennaht aufgebrochen, und danach ist seit nun 3 Jahre ein Gaumenbügel fest eingebaut (in diesen 3 Jahren hätte man bestimmt 3x die fehlende Breite mit einer losen Spange gewinnen können!), der weiteres Breitenwachstum verhindert und zur „festen Kundenbindung“ dient und jetzt einen Wechsel, weg von der vorgesehenen festen Spange, erschwert.

Heute ist sogar kein Einzelfall mehr, dass Kinder, deren Wachstum durchaus noch zur sanften Kiefer-Korrektur mit Funktionskieferorthopädie (meist Doppeldecker-Spangen) nutzbar wäre, stattdessen bis zur OP-Reife warten sollen.

Wer sehen will, wieviel mit sanften Methoden möglich ist, sehe die Fallbeispiele auf meiner Seite an. Die ist auch von keinem Dr. Mäusefänger oder so gesponsert.

Bei viel weniger schwerwiegenden Entscheidungen, wie Auto-Kauf oder Computer-Kauf, wird doch vorher oft intensiv verglichen. Dort ist es aber auch leichter, an unabhängige Info zu kommen. In Gesundheitsfragen dagegen, bloß nicht Stiftung Warentest! Die ist dort fest in den Händen der Profiteure. Nebenbei, Gesundheit ist auch keine Ware.

Sollte uns das nicht zu denken geben?

MfG, Lariss

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Wer sehen will, wieviel mit sanften Methoden möglich ist, sehe die Fallbeispiele auf meiner Seite an. Die ist auch von keinem Dr. Mäusefänger oder so gesponsert.

Vorsicht Larissa, Sie bewegen sich auf dünnen Eis. Das Forum Progenica lebt vor allem durch interessante Beiträge von Betroffenen und durch alternative Beiträge von Ihnen. Was aber nicht heißen soll, daß dieses Forum zu Werbezwecken oder zu Diskriminierung anders denkender Personen zu verwenden ist. Dies betrifft Ihre Feststellungen:

1. Die Forumsmitglieder sind Mäuse

2. Dr. Mäusefänger

3. Sponsoring durch Dr. Mäusefänger oder so

Wenn Sie als Sponsor mich als Vater von Marco meinen, der mit Taschengeld seinen Sohn monatlich unterstützt, da er als Student noch über kein eigenes Einkommen verfügt, kann ich Ihnen versichern, dass ich weder einen Doktortitel noch den Nachnamen Mäusefänger besitze.

Kann es sein, daß es für Sie unvorstellbar ist, daß es noch Menschen gibt, die Ideale haben, diese auch versuchen in die Tat umzusetzen, ohne dafür die Hand zu öffnen und entsprechende Gegenleistungen zu verlangen?

Ich denke, daß man bei aller Begeisterung für eine Sache übers Ziel hinausschießen kann, selbst unser Bayer. Ministerpräsident Dr. Stoiber hat sich wie bekannt, für seine Aussage über die Ostdeutschen Wähler entschuldigt, das gleiche dürfte Ihnen in den nächsten Tagen sicher nicht zu schwer fallen.

Freundliche Grüße

Dad

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hallo,

[...]

Wenn Sie als Sponsor mich als Vater von Marco meinen, der mit Taschengeld seinen Sohn monatlich unterstützt, da er als Student noch über kein eigenes Einkommen verfügt, kann ich Ihnen versichern, dass ich weder einen Doktortitel noch den Nachnamen Mäusefänger besitze.

[...]

danke für ihren beitrag - ich habe gehofft, dass endlich mal jemand das schreibt, was ich schon lange denke. im übrigen wird dieses REIN gemeinnützige projekt hier auch nicht von irgendwelchen anderen doktoren gesponsort; hier geht es ausschliesslich um den erfahrungsaustausch von menschen, deren kieferorthopädische probleme NICHT mehr durch eine sogenannte 'sanfte' zahlheilkunde zu behandeln sind und waren. wer das nicht als tatsache hinzunehmen vermag, für den besteht keinerlei weitere verpflichtung, weiterhin im forum zu lesen.

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Lieber Dad, liebe Leser,

1. Die Forumsmitglieder sind Mäuse

„Mäuse“ bedeutet auch „Geld“. Dies ist längst nicht das erste Forum, im dem ich sehe, wie Leute von Kiefer-OPs schwärmen (sogar, wenn deren Anlass eine früher verschlampte Behandlung war), oder scharf auf eine OP sind und sich ärgern, wenn ihre Kasse sie nicht zahlen will.

Wenn Sie als Sponsor mich als Vater von Marco meinen

Wieso glauben Sie das?

Kann es sein, daß es für Sie unvorstellbar ist, daß es noch Menschen gibt, die Ideale haben, diese auch versuchen in die Tat umzusetzen, ohne dafür die Hand zu öffnen und entsprechende Gegenleistungen zu verlangen?

Wie sollte ich dann selbst meine Seite betreiben? Ich verdiene NICHTS daran!

Ich denke, daß man bei aller Begeisterung für eine Sache übers Ziel hinausschießen kann.

Dito.

Ich diskriminiere keine Andersdenkenden. Mich nerven manchmal nur die überhaupt-zu-wenig-Denkenden.

Die mitsamt technischen Einzelheiten schildern, was sie, oder gar ihre Kinder alles an kieferorthopädischen Qualen erleiden, und wie dabei ihr Geldbeutel geplündert wird, aber die trotzdem nie an Alternativen denken (wie ging das z.B. früher?), oder an rechtzeitiges Einholen weiterer Meinungen.

Die „Informationsgesellschaft“ droht einen mit soviel Katastrophen-Meldungen und Info-Müll zu überfluten, dass die Muße zum gründlichen Suchen solch wichtiger Information verloren geht.

hier geht es ausschliesslich um den erfahrungsaustausch von menschen, deren kieferorthopädische probleme NICHT mehr durch eine sogenannte 'sanfte' zahlheilkunde zu behandeln sind und waren.

Ja, im rechten Alter für sanfte Behandlung schreiben die Kleinen hier noch nicht. Aber wenn keiner darüber schreibt, dann wird sie vergessen.

Was RECHTZEITIGE Behandlung, ohne Wartenlassen bis zur Verschlimmerung, angeht, hier eine Expertenmeiung dazu (Absender ist mir bekannt):

Ich bin kieferorthopädisch tätiger Allgemeinzahnarzt. Zuerst einmal prinzipiell Lob für Ihre Seite/ Ihr Forum zum Thema herausnehmbare Geräte.

Ich bin auch der Meinung, dass fast alles mit herausnehmbaren Geräten lösbar ist. (...) Gerade für Zahnärzte mit Eigenlabor, die diese Geräte selbst herstellen, sind die Geräte wirtschaftlich. Auch die Routinekontrollen sind zeitlich wesentlich kürzer als bei einer umfangreichen Multibandbehandlung. Bei einer FKO-Therapie ist auch das Endergebnis stabiler.

Ehrlichgestanden tun sich für „rechtzeitige Behandlung“ heute in manchen Fällen Versorgungslücken auf. Aber ich weiß auch schon Anbieter, die diese Lücken zu familienfreundlichen Preisen füllen.

Viele Grüße, Larissa

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Hallo Larissa,

wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind, werden Sie sich eingestehen müssen, daß Ihre Antwort auf meinen Beitrag vom 03.09.05 nicht im mindesten den Erwartungen entspricht.

Ihren Kernsatz „ Die ist auch von keinem Dr. Mäusefänger oder so gesponsert“ hatte ich in drei Teile aufgegliedert,

1. Die Forumsmitglieder sind Mäuse

Ihre Antwort hierauf: Mäuse bedeutet auch Geld.....

2. Dr. Mäusefänger

Hierzu erfolgte von Ihnen keine Stellungnahme

3. Sponsoring durch Dr. Mäusefänger oder so

Ihre Antwort hierauf: Wieso glauben Sie das?

Was Sie mit Ihrer Kernaussage, „die ist auch von keinem Dr. Mäusefänger oder so gesponsert“ sagen wollten steht hier nach wie vor im Raum und es stünde Ihnen gut an, sich hierfür zu entschuldigen.

Freundliche Grüße

Dad

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Hallo alle miteinander,

ich möchte mich jetzt auch mal in diese Diskussion einklinken, nachdem ich diesen Thread ursprünglich mal aufgemacht habe.

Ich gehöre auch zu den Geschädigten einer Fehlbehandlung. Allerdings weiß ich nicht, wie damals, als bei mir 8 Zähne gezogen wurden, der medizinische Stand war. Es ist immerhin über 10 Jahre her, was nicht heißt, dass ich es nicht trotzdem fatal finde.

Auf jeden Fall möchte ich Folgendes anmerken: Es macht jetzt fast keinen Sinn mehr, sich über das vergangene und die falsche Behanldung aufzuregen, weil es schlichtweg zu spät ist und nichts mehr ändert. Allerdings würde ich gerne dahingenhend etwas bewegen, dass in ZUKUNFT eine bessere Aufklärung durch die Ärzte erfolgt und diese Methode, soweit sie nicht tatsächlich erforderlich ist bzw. sich keine Alternativen anbieten, unterbunden wird.

Ich bin was die OP anbelangt auf jeden Fall nicht euphorisch und schwärme auch nicht darüber. Ich leg mich keineswegs gerne unters Messer. Zwar hab ich keine höllischen Ängste, aber heute in zwei Wochen lieg ich wohl grad im OP und so langsam wird es mir doch etwas mulmig zumute. Ich glaube keiner, der diese OP vor bzw. hinter sich hat macht das gerne. Aber Patienten, die sehr unter ihrem Aussehen bzw. unter Kieferknacken, falschem Biss, Kopfschmerzen o. ä. leiden dürfen ja wohl begeistert sein, wenn die OP zu einem tollen Ergebnis geführt hat.

Fakt ist auch, dass die Fehlbehandlung und die mangelnde Aufklärung - was ich nach wie vor kritisiere - nichts an meiner schlechten Nasenatmung ändert. Diese wird durch die OP - so hoffe ich und bin da recht zuversichtlich - behoben werden.

Ärgerlich finde ich es vielmehr, dass heutzutage, wo man viel mehr über die Folgen weiß, Patienten bzw. Eltern von Patienten nicht ausreichend aufklärt und immer noch dazu neigt, Zähne zu ziehen. Und in genau der Richtung wollte ich etwas bewegen.

Zu guter letzt möchte ich noch sagen, dass ich es nicht gut finde, wenn hier hetzerische Beiträge zu finden sind. Klar schwärmen hier sehr viele von Dr. Kater, das wird sicher seine Gründe haben. Dies heißt aber nicht, dass andere Chirurgen weniger kompetent sind. Ich finde, jeder sollte die Meinung der anderen Forumsmitglieder akzeptieren, keinesfalls aber jemandem seine eigene Meinung aufdrängen oder eine Hetzjagd einleiten.

Ich finde es prinzipiell toll, dass sich viele Leute mit Engagement für oder gegen etwas einsetzen, finde jedoch, dass man immer sachlich bleiben sollte.

Sylvia

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An dieser Stelle möchte auch ich mich mal in die Diskussion einmischen und mich besonders mit meinem Beitrag mal an Larissa wenden.

Sie sind immer so angetan von alternativen Behandlungsmethoden etc. Aber haben sie sich auch schonmal bewußt gemacht, dass dies nicht immer der Königsweg ist und sein kann? Ich denke nicht und ich weiß wovon ich rede, da ich selber betroffen bin.

Bereits mit drei Jahren zeichnete sich bei mir ein Vorbiss ab. Und meine Eltern haben sich direkt erkundigt und sich mit dem Thema beschäftigt. Dann bin ich auch in kieferorthopädischer Behandlung gewesen (ohne Zahnextraktion und nur mit losen Spangen). Gut die Zähne standen danach gut aber der Vorbiß (ich konnte und kann immer noch meinen Daumen zwischen die Zahnreihen stecken wenn ich zubeiße) und der offene Biß blieb. Schon damals sagte man mir, dass da nur noch etwas mit einer OP zu machen sei. Da ich mit 14 verständlicherweise große Angst davor hatte ( die kam zu der seelischen Belsatung hinzu, denn ich bin sehr damit gehänselt worden) haben meine Eltern sich nach "schonenden Alternativen umgesehen. So kam ich dann mit 15 zum Bionator in Kombination mit einer anderen Spange (Crozat).

Der Gutachter der Kasse befürchtete damals schon das ich zusätzlich ein Kreuzbiss entwickeln konnte. Meine Eltern haben die Kosten dann selber auf sich genommen. Dachten sie doch, sie würden mir eine schonendere Behandlung zuteil werden. Weil alternativ.... Sie kennen die Gründe wohl am besten!

Leider wurde daruch alles nur schlimmer. Durch das künstliche Vorziehen des UK und die damit verbundene Umstellung der Muskeln bekam ich ständige Verspannungen, Kopfschmerzen bis hin zur Migräne. Mein Kiefergelenk wurde dadurch aus der Pfanne gezogen, so das ich jetzt eine Diskusverlagerung "mein eigen" nennen darf. Und das kann manchmal starke Schmerzen verursachen. Teilweise bekam ich solche Probleme mit dem Ohr, dass wenn ich den Kopf drehte ich auf dem Ohr nichts mehr hören konnte.....so könnte ich weiter fortfahren. Bei lle diesen Sachen wurden während der Behandlung nur abgewunken. Es hat niemanden interessiert.

Letztendlich war ich bei drei Behandlern die mit dem Bionator therapierten. Die alle empfohlen wurden ( meine Eltern hatten extra eine List angefordert). Und alle waren unabhängig voneinander fest davon überzeugt sie könnten alles verändern. Versprachen mir das Blaue vom Himmel.

Jetzt Jahre später kämpfe ich immer noch mit den Folgen dieser unverantwortlichen Behandlung. Ich weiß jetzt auch im Nachhinein das diese Behandlungmethode bei meinem Fall und in dem Alter wo sie begonnen worden ist mehr als unverantwortlich war.

Ich bin jetzt froh einen guten KFO meines Vertrauens gefunden zu haben und ebenfalls einen Chirurgen. Ich persönlich wie auch viele andere hier haben sich nicht nur einen Chirurgen angesehen und zu seiner Meinung befragt. Bei mir waren es drei und die waren sich alle mehr als einig.

Wie Sylvi bin auch ich nicht wild auf die OP. Aber ich weiß, dass danach vieles besser für mich werden wird und ich dann mit fast 26 Jahren endlich mal wieder jeder andere Mensch auch ganz normal in ein Brötchen beißen kann und nicht nur seitlich alles abreißen muss.

Beiträge wie ihrer machen mich ehrlich gesagt sauer! Ich will nicht sagen, dass alternative Methoden nicht oft besser sein können oder manchen Menschen rechtzeitig damit geholfen werden kann. Aber bitte hören sie damit auf es so hinzustellen als wenn das immer eine Lösung wäre.

Die Menschen die hier im Forum sind haben alle ihre eigene Geschichte und haben sich die Entscheidung zur OP nicht einfach gemacht!

Also akzeptieren Sie bitte auch andere Meinungen als ihre eigene, denn meine und bestimmt auch die Erfahrung anderer haben gezeigt das ihr Weg oft nicht funktioniert.

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hallo,

Dies ist längst nicht das erste Forum, im dem ich sehe, wie Leute von Kiefer-OPs schwärmen (sogar, wenn deren Anlass eine früher verschlampte Behandlung war), oder scharf auf eine OP sind und sich ärgern, wenn ihre Kasse sie nicht zahlen will.

ganz ehrlich: das ist mit abstand die realistätsfernste und dümmste aussage, die ich hier seit langer zeit gelesen habe. kein mensch schwärmt hier auch nur annähernd von kiefer-ops oder ist in irgendeinerweise scharf darauf - so eine bemerkung kann nun wirklich nur von jemandem kommen, der sich so gar nicht mit der thematik auseinandergesetzt hat, die dieses forum entstehen liess. sie glauben gar nicht, was ich darum gegeben hätte, mich nicht dieser prozedur unterziehen lassen zu müssen. aber es war -wie bei den meisten anderen hier auch- auf eine andere art und weise NICHT zu lösen! sehen sie das ein, oder lassen sie es einfach bleiben.

Mich nerven manchmal nur die überhaupt-zu-wenig-Denkenden.

das werfen sie allen ernstes ANDEREN vor? schon mal daran gedacht, auch nur geringfügig über den eigenen tellerrand zu schauen und nicht der ganzen welt die eigenen 'sanften' methoden als unerreichte lösung aller kieferorthopädischen probleme zu predigen?

Was RECHTZEITIGE Behandlung, ohne Wartenlassen bis zur Verschlimmerung, angeht, hier eine Expertenmeiung dazu (Absender ist mir bekannt):

ich bin mir sicher, sie wissen, dass es zahlreiche expertenmeinungen gibt, die das verrückterweise komplett anders sehen. warum stellen sie nur die eine seite dar und halten mit der anderen komplett hinter dem berg? wissen sie, wie die sog. schulmedizin an den meisten deutschen hochschulen über diese thematik denkt? nein? dann sollten sie sich darüber dringend informieren. ich finde die ablehnende haltung dieser alternativen (oder lassen sie mich sagen: komplementären) kieferorthopädie im übrigen auch ziemlich daneben - aber das, was sie hier betreiben, steht diesen praktiken in keinster weise nach.

möglicherweise haben sie verständnis dafür, dass mich ihr engstirniges und unsensibles auftreten hier im forum ziemlich sauer macht. der aufbau dieser website hat marco und mich einen ganzen haufen arbeit und nerven gekostet. wenn uns dann unterstellt wird, wird würden von irgendeiner chirurgen-lobby gesponsort, platzt mir gelinde gesagt der kragen.

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Hallo an alle,

jetzt muss ich auch noch kurz ein Statement dazu abgeben!

ich finde es von Larissa unverantwortlich in dieser Art und Weise pauschal gegen Therapien zu wettern, wo doch eigentlich klar ist, dass jeder "Fall" individuell zu behandeln ist! Sich fuer eine OP zu entscheiden, ist kein einfacher Schritt - jeder hier kennt die Risiken!

Bei mir, z.B., ist die jetzige Behandlung mit nachfolgender OP auf eine Behandlung im Kindesalter (10J) mit loser Spange im OK (Vorbiss) zurueckzufuehren. Der behandelnde Arzt hat die OK-Front zu weit zurueckgedrueckt, sodass das UK zurueckweichen musste, um die UK-Front hinter die OK-Front zu bringen - es entstand ein Deckbiss mit UK-Ruecklage...nach der Behandlung mit der losen Spange wollte er mit einer festen Spange weiterbehandeln! Was nun? Ohne OP ist dies leider nicht mehr zu "reparieren" - natuerlich, es gibt die Moeglichkeit der sogenannten Kompensation, diese geht jedoch zu Lasten des Profils, und der Erfolg ist auch nicht gewaehrleistet! Es war fuer mich keine leichte Entscheidung.

Es stellt sich nun die Frage - wenn der behandelnde Arzt zu wenig aufklaert oder "falsch" behandelt, wie kann ich als Patient das erkennen? Ich muss dem Arzt vertrauen, dass dieser weiss, wie er seine Faehigkeiten einsetzt! Es geht nicht nur um Aufklaerung, es spielen mehr Faktoren eine Rolle, man darf keine Pauschalanklage erheben!!!!

Es ist viel wichtiger, dass man um die verschiedenen Moeglichkeiten einer ganzheitlichen KFO weiss und auch gut beraten wird, und die, fuer einen optimalste Behandlung auszusuchen. Dieses Forum hilft bei Fragestellungen durch die verschiedensten Threads - keiner "schwaermt" hier von seinen OP´s, es ist eine Art Wissensweitergabe von erlebten Wissen, und dies ist enorm wichtig!

Vielleicht gibt es ja eine andere Art der Bewerbung von sanften Zahnklammern, die weniger aggressiv ist und macht - dann schenkt man dem gerne Gehoer!

LG M.

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Liebe Leser,

O.K., wir stellen also fest:

diese Webseite ist NICHT von Chirurgen, Lobbyisten oder sonstwie Interessenvertretern gesponsert. Und die Foristen sind weder Mäuse, noch Anbeter von Göttern in Weiß.

Diese Lobby ist aber aktiv. Wie sonst ist zu erklären, dass heute (kein Einzelfall) schon 7-jährige Progeniker in die OP-Warteschlange geschoben werden sollen? Statt ihnen z.B. einen bewährten Funktionsregler 3 zu geben.

@ Cat: Scharlatane gibt es leider überall, bei sanften wie bei harten Methoden.

1. Dein schwerer Fall ist bedauerlich. Ich glaube, da war schon der erste Behandler der Sache nicht gewachsen. Was nicht heißt, dass ein echter Könner das so frühzeitig nicht mit sanften Methoden hätte hinkriegen können – mit anderen als den „08/15-Spangen“.

2. Ansonsten, bei mir hat eine sanfte Unterkiefer-Vorverlagerung mit ähnlichem Gerät mit 13 Jahren noch geklappt. Aber da war ich wohl ein „gutartiger“ Fall, ohne so eine ungünstige Wachstumsrichtung, wegen der du in die Bionatoren nicht „hineinwachsen“ konntest. Und was anderes hatten die Ganzheitlichen nicht. Es gibt aber Kaugummieffekt-Spangen, die sind wirksamer als Bionatoren, aber leider schwerer zu bekommen.

3. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass Stümperei mit harten Methoden in der gesamten Bevölkerung mehr Schäden anrichtet, als Stümperei mit sanften Methoden.

@ Rainer:

wie Leute von Kiefer-OPs schwärmen (sogar, wenn deren Anlass eine früher verschlampte Behandlung war), oder scharf auf eine OP sind und sich ärgern, wenn ihre Kasse sie nicht zahlen will.

O.K., „schwärmen“ nehme ich hier zurück, da waren die krassesten Fälle in einem französischen Forum, das inzwischen weg ist.

Dagegen, was „scharf drauf sein“ angeht, so hatte ich noch folgenden aus eurem Unterforum „Kassen../Kosten“ in meiner engstirnigen Erinnerung:

„KFO weigert sich, Antrag an Kasse zu stellen“, begonnen am 20.Juni.

Denn zum völlig unverantwortlichen Vergleich kenne ich jemanden, von Zahnspangen unbeleckt, der hat prima Zähne und dessen Gipsmodelle passen prima zusammen, aber die Zähne im Mund nicht, weil ein Kiefer-Ast länger gewachsen ist als der andere. Obwohl er davon Beschwerden hat, ist man sehr zögerlich mit Operieren, er hat erst verschiedene Schienen bekommen...

@ Marion:

wo doch eigentlich klar ist, dass jeder "Fall" individuell zu behandeln ist!

Dieser Forderung schließe ich mich an. Leider verfahren manche Behandler mit Zahnspangen erstmal nach „Standardprozedur“. Und nicht-standardisierbaren Fällen widerfährt dann Pfusch (siehe oben).

Bzw. in deinem Fall ist das aktive übermäßige Zurückdrücken der OK-Front rätselhaft! Aber solche Deckbisse mit UK-Zwangsrückführung sind bei Kindern durchaus sanft behandelbar. Es hilft dir jetzt nicht mehr, wenn ich sage, zu jenem Zeitpunkt hätte man den Behandler wechseln sollen.

Ich kenne auch einen Erwachsenen, bei dem eine sanfte Behandlung dieser Situation versucht wird. Erfolg bleibt abzuwarten. „Es klappt nicht immer“, hat sein Arzt ihm vorher gesagt.

So, FRIEDE jetzt?

Viele Grüße,

Larissa

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