Milan92

Ich kann damit nicht mehr leben

Hallo liebe forum user ich bin der milan und 21 jahre alt ich bin zufällig auf das forum gestossen als ich das thema kieferoperation im internet gesucht habe also es geht um mich wie gesagt ich bin 21 jahr alt und leide sehr unter dem überbiss mehr als 1 cm ich hab dadurch depressionen bekommen und sozialphobie ich hab keine ausbildung bin nur zuhause und weiss einfach nicht mehr weiter immer wenn ich daran denke eine opeartion zu machen bekommen unbeschreibliche gefühle und lebenslust

kaum zu beschreiben fange an zu weinen usw  ich denke das ist der richtige weg ich frage mich wie kann ich die operation bekommen von der krankenkasse bezahlt weil ich bin mir sicher wenn das noch ein jahr so weiter geht werde ich selbstmord begehen  ihr müsst auch nicht schreiben das liegt an der depression ich leide wirklich stark am überbiss und würdet ihr mir die operation empfehlen ?

 

LG Milan

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Hallo Milan,

 

am besten gehst Du mal zu einem Kieferorthopäden und lässt Dich beraten.

 

Wenn Du in Deutschland lebst und Deine Fehlstellung bestimmten Kriterien entspricht, stehen die Chancen gut, dass die Behandlung (Kieferorthopädie und Operation) größtenteils von der Krankenkasse übernommen wird. 1 cm Überbiss klingt schon nach einer starken Fehlstellung, sodass das eigentlich kein Problem sein sollte. Ein KFO könnte Dir aber mehr dazu sagen.

 

In Österreich wird in solchen Fällen - soviel ich weiß - nur die Operation von der Kasse erstattet.

 

Ob Deine Depressionen wirklich von der Fehlstellung kommen, kann ich natürlich nicht beurteilen. Unabhängig davon ist es aber auf jeden Fall überlegenswert, den Überbiss behandeln zu lassen, da er Probleme mit den Gelenken und vieles andere verursachen kann.

(Ich selbst hatte eine OP und würde es immer wieder tun).

 

LG, Iris

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Hallo Milan,

Iris hat recht, auf zum Angriff! Suche dir ein paar Kieferorthopäden und mache Termine, hör dir an was die zu sagen haben. Dann geht der Rest eigentlich ziemlich fix.

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Ja, auf zum Kieferorthopäden, aber bitte auch zu einem psychologischen Psychotherapeuten. Das ist kein Scherz. So eine Behandlung ist ein langer, nicht immer leichter, Weg. Wenn man, sei es auch aus nachvollziehbaren Gründen, ohnehin seelisch angeschlagen ist, sollte man sicherstellen, dass einen die nicht ganz so schönen Tage nicht noch weiter runterreißen.

Alles Gute für Deinen Weg!

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Ich schließe mich Mush an, hol dir Unterstützung für die körperliche und psychische Ebene. Du wirst erstaunt sein, wie viel sich in einem Jahr verändern kann, wenn man die ersten Schritte erstmal gegangen ist, die Erfahrung habe ich selbst gemacht :). Und wenn du willst, berichte hier im Forum, wie es vorangeht, hier sind viele mit ähnlichen Erfahrungen, die es interessiert.

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ich hab dadurch depressionen bekommen und sozialphobie

 

Bist du sicher, dass die Zahnfehlstellung die URSACHE deiner Depressionen ist? Ich wäre mit so einer Aussage ganz vorsichtig. Am Ende stehst du da, mit korrigiertem Kiefer, und hast immer noch Depressionen.

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Hallo Milan!

 

Ich kann dich sehr gut verstehen. Missbildungen und Asymmetrien im Gesicht, Kieferfehlstellungen, falsche Proportionen wirken sich ungemein schwerwiegend auf die Lebensqualität der Betroffenen aus. Viele hier im Forum können das sicher nachvollziehen. Ich selbst kam mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte auf die Welt und litt v.a. in der Jugendzeit schwer darunter. Deswegen bin ich mir fast sicher, dass deine Depressionen aus deiner Kieferfehlstellung resultieren. 

 

Erschwerend ist natürlich deine Lebenssituation - keine Ausbildung, wenig Geld zur Verfügung ... Um weiter zu kommen im Leben muss man Opfer bringen. Die Kassen übernehmen viel bei Kieferfehlstellungen und angeborenen Fehlbildungen. Um aber  - v.a. was das Ästhetische betrifft - zu einem optimalen Behandlungsergebnis zu kommen, ist es unumgänglich, einiges selbst zu investieren. Ich habe mein Studium vor zwei Jahren abgebrochen, dort war ich aufgrund meiner "Hässlichkeit" ohnehin immer ein Außenseiter, und habe mir einen Job gesucht. Zwar hab ich schon vorher gearbeitet, jedoch nur Teilzeit, davon konnte ich während der Studienzeit leben, mir aber nichts zusätzlich zusammensparen. Der Job, den ich die letzten Jahre machte, war nicht sehr toll. Aber ich musste da durch. Jetzt habe ich soviel beisammen, dass ich mir einiges leisten kann, das die Kassen nicht übernehmen, bei mir eben eine zusätzliche Kinnplastik, Lippenkorrektur, Veneers, wenn die Spange heraußen ist. Letztes Jahr habe ich mir auch meine Segelohren anlegen lassen.

Jetzt habe ich meine Spange seit Sept. 2013 drinnen, für die OP ist 6.5. geplant - UKVV.

 

Auch du kannst das schaffen! Die Korrektur deiner Fehlstellungen ist so wichtig, mit gesteigerter Attraktivität steigt auch deine Lebensqualität und die Depression wird sicher abklingen.

 

lg

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