Horse M.D.

Gesichtsskoliose: OP unter ästhetischen Gesichtspunkten?

Hallo!

 

Ich habe eine Gesichtsskoliose und befinde mich deswegen in Kieferorthopädischer Behandlung zur Vorbereitung auf eine bimaxilläre Umstellungsosteotomie. Meine Beschwerden (Schmerzen o.ä.) halten sich bisher in Grenzen, nur das Gebiss ist auf der einen Seite deutlich mehr abgenutzt als auf der anderen. Aber ich leide doch unter der deutlich erkennbaren Asymmetrie meines Gesichts. Dr.K meinte, dass die Gesichtsskoliose mit dem Alter schlimmer werden könnte, darum habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen.

 

Angesichts der Risiken, über die ich hier von betroffenen Patienten einiges gelesen hatte, was mir vorher nicht bewusst war, bin ich mir nun nicht mehr sicher, ob der Nutzen das Risiko aufwiegt.

 

Ich würde daher gerne von anderen von einer Gesichtsskolise betroffenen Teilnehmern hier im Forum gerne wissen:
• Wie sehr habt ihr unter eurer Gesichtsskoliose gelitten?
• Wie sehr konnten durch die OP eure Beschwerden gelindert werden?

• Hat sich euer Erscheinungsbild nach der Umstellung zu eurer Zufriedenheit entwickelt? 

• Gibt es bleibende Taubheitsgefühle z.B. im Oberkiefer?

 

Liebe Grüße

DH

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Hi gnarz!

 

Es geht mir gar nicht um eine subjektive Beurteilung meiner Gesichtsästhetik durch andere, darum poste ich hier auch keine Bilder.

Ich interessiere mich vielmehr für die Erfahrungen anderer Patienten mit dem Befund "Gesichtsskoliose".

 

Mich würde interessieren, wie stark solche Patienten unter ihrer Ästhetik gelitten haben, ob ihnen durch eine OP geholfen werden konnte und wie stark und nachhaltig sich die OP auf deren Zufriedenheit mit dem eigenen Äußeren ausgewirkt hat.

 

LG

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Ich habe gerade "Gesichtsskoliose" gegoogelt und wessen Profilbild finde ich da? Gnarz! Ok, jetzt kann ich mir was darunter vorstellen.

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Wie gnarz sagt, kann man ohne Bild nichts genaueres sagen.

Allgemein geb ich dir den Tipp, über die Ursachen nachzudenken. Zwar ist man sich in der Ärztewelt nicht einig, aber es gibt Vermutungen, bzw. Einflussfaktoren. Übrigens: Gelenkschmerzen sind meist muskulärer Sache. Stell dich darauf ein, dass sich durch großen Änderungen, auch die Muskulatur darauf anpassen muss.

Ein Behandlungskonzept über KFC und KFO kann notwendig sein, bzw. werden.

 

Äußerlich wird sich vermutlich einiges ändern, ABER große Veränderungen, gehen mit großen Risiken (Taubheit) einher. Sei dir bewusst, dass der Tastsinn eines der wichtigisten Sinnesorgane ist.

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Die Ursachen sind relativ klar. Ich hatte als Kind einen Unfall, dadurch wurde die betroffene Gesichtshälfte im Wachstum gestört.

 

Ein übergreifendes Behandlungskonzept existiert bereits, Deckungszusage durch die PKV ebenfalls.

 

Auf das Risiko einer intraoperativen Läsion des N. alveolaris inferior angesprochen behauptete Dr.K, dass damit dank der von ihm entwickelten Kurzschnitttechnik nicht zu rechnen sei.

 

Das Risiko einer Taubheit im Oberkiefer kann ich hingegen nicht gut beurteilen. In der Literatur ist von 30% die Rede. Sind dann ggfs. eigentlich auch die Lippen taub, oder betrifft es vor allem das Zahnfleisch, den Gaumen und die Zähne im Oberkiefer?

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