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Schneekette

Moin aus Hamburg :D

Hallo Forum,

 

Ich bin eine 21 Jährige Hamburgerin und war heute im UKE. Ich hab eine Dysgnathie um 7mm und einen offenen Biss um 1 mm. Dank der Doppelindikation kann ich operiert werden (Halleluja :D). Ob man Bimax oder UKVV macht, steht noch nicht fest. auf jeden Fall: Unterkiefer nach vorne, Kinn nach vorne!

 

Es ist zwar alles noch in den Babysöckchen, ich muss noch mit dem Brief aus dem UKE zum KFO und dort alles bereden, aber die Zeichen sehen gut aus.

Ich werde schon regelmäßig im Mundbereich operiert (weshalb u.U. eine Bimax flach fallen müsste :/) und hoffe, ich hab dadurch schon etwas "Übung" darin, in Mundsachen einige Zeit behindert zu sein.

 

Ich freu mich total drauf. ich weiß, es wird keine große Party mit der OP und vor allem die Zeit danach, aber ich kann mich seit einigen Jahren nicht mehr sehen wegen meines Kiefers und das ist uncool.

 

Soweit, so gut. Dann würde ich mich freuen, von euch zu lesen und mit euch zu schreiben und ganz viele Infos und sowieso.

 

Schneekette

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Besonders kritisch ist dies bei Patienten mit einer Angle - Klasse II zu sehen. Als eine unerwünschte Operationsfolge ist in diesem Zusammenhang die postoperative kondyläre Resorption zu nennen. Das schreibt die Universität Hannover dazu. Gemeint ist eine Unterkiefervorverlagerung und kondyläre Resorption bedeutet Artrose. Um dieses Risiko zu minimieren ist eine postoperative muskuläre Anpassung sehr zu empfehlen. Zuständig dafür sind Logopäden. Wenn du weiterhin Spaß an dem Ganzen haben willst würde ich diesen Ratschlag beherzigen, den du hoffentlich auch von den behandelnden Ärzten erhalten hast.

 

Gruß Norbert

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Ich bin nicht sooo bewandert in Ärtzedeutsch.was sind Patienten mit einer Angle - Klasse II ?

und was ist eine postoperative kondyläre Resorption?

 

Danke für den Tipp, aber ich weiß nicht ganz, was das ist :)

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Juhu aus Hamburg nach Hamburg! Glückwunsch zu deinem erfolgreichen Termin!

Wie geht es jetzt weiter bei dir? Spange?

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Ich bin nicht sooo bewandert in Ärtzedeutsch.was sind Patienten mit einer Angle - Klasse II ?

und was ist eine postoperative kondyläre Resorption?

 

Wenn der Unterkiefer sich nicht ausreichend entwickelt hat und nach vorne verlagert werden soll um eine Klasse I (regelgerechtes Gebiss) zu erreichen, wird das als Klasse II bezeichnet.

 

Deine Gesichtsmuskulatur ist auf den Istzustand koditioniert und wird durch die Unterkiefervorverlagerung arg strapaziert sie belastet nach der OP das Gelenk. Als folge davon kann eine "kondyläre Resorption" (Arthrose im Gelenk, also eine Degeneration die auch entzündlich sein kann) entstehen. Dies ist eine häufige Operationsfolge. Deshalb ist es sehr ratsam die Muskulatur bereits vor der OP darauf vorzubereiten und natürlich auch nach der OP.

 

Ich habe deine Fragen übersehen und hoffe dir damit zu helfen, wenn auch etwas spät.

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@ Norbert

Wie kann man denn die Muskulatur auf die OP vorbereiten? Wäre z.B. der FaceFormer dafür geeignet?

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Der Face Former sollte nur unter Anleitung eines Logopäden verwendet werden. Dieser erarbeitet mit dir auch ein sinnvolles Programm um deine Muskulatur vorzubereiten. Ein wenig Erfahrung mit dieser speziellen Situation (OP Vorbereitung Klasse II)  sollte er haben. Wenn er nach Kittel geschult ist, sind ihm die Zusammenhänge vertraut.

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Meine logopädische Behandlung ist eigentlich abgeschlossen. Ich habe damals in der Therapie mit dem Faceformer geübt. Von gezielter OP Vorbereitung hat die Logopädin mir jedoch nichts erzählt. Es ging  um die richtige Zungenlage. Müsste ich eher zum Physiotherapeuten?

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Logopädische Behandlungen wenn sie erfolgreich sein sollen sind sehr langwierig etwa zwei Jahre. Auch dann muss in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden ob man wieder in alte Muster zurückfällt, so gesehen sollte man nicht von abgeschlossener logopädischen Behandlung sprechen.

 

Wie gesagt der Logopäde sollte für diese Aufgabe geschult sein. Er ist schon die richtige Adresse denn ein harmonisches Zusammenspiel der Gesichtsmuskulatur ist nur im Zusammenhang mit der Zunge möglich. Denkbar ist eine Zusammenarbeit mit dem Physiotherapeuten.

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