bimaxx

Risiko-Aufklärung

Ich würde hier gerne einen thread für noch nicht operierte eröffnen, in dem sämtliche risiken aufgelistet sind, die bei oder nach einer Kiefer-Op auftreten können, da ja die meisten mkgs auf jegliche Aufklärung über Risiken verzichten.

Bitte schreibt stichpunktartig, welche Risiken euch eure Chirurgen vor der Op genannt haben:

 

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Die meisten Chirurgen verzichten sicher nicht auf eine mündliche Aufklärung. Einen Aufklärungsbogen, auf dem alle Risiken aufgelistet sind, musst du vor der OP unterschreiben!

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Da stimme ich gnarz zu!

 

Ein KFC muss dich über mögliche Risiken aufklären. (Ansonsten ist man selber schuld, wenn man nicht nachfragt)

"Typisch" sind beispielsweise Nerven, Taubheit, etc.

ABER: 
Natürlich wird dich ein KFC nicht über alle möglichen Risiken aufklären. Das ist meiner Meinung nach auch nicht nötig, da x 1000 Sachen bei jeder OP passieren können und jeder Einzelfall nur noch mehr Angst schüren würde. 

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Mündlich wurde mir die Taubheit und die mögliche Verletzung von Nerven genannt, wobei ich sagen muss, dass ich mehr garnicht wissen wollte.

 

Bekam aber auch einen Aufklärungsbogen wo alle Risiken Punkt für Punkt erwähnt wurden.

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selbstmord!

eine studentin hatte nach einer kiefer op selbstmord begangen, weil ein nerv verletzt wurde, der unentwegtes tränen/ weinen der augen hervorrief und ihr gesicht war taub. verständlich! bestimmt hat sie ihr chirurg ausgelacht..sie hätte stattdessen ihn umbringen sollen und nicht sich selbst.

 

woher sollen denn patienten wissen, ob der aufklärungsbogen, den ihnen der arzt zum unterschreiben vorlegt, tatsächlich alle gänigen risiken auflistet ?

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Der Aufklärungsbogen dient der Rechtssicherheit für den Arzt. Eine unvollständige Aufklärung kann für den Arzt im Falle von Komplikationen schwere Folgen haben, daher sind die Aufklärungsbögen wasserdicht.

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beispiele für weitere komplikationen außer taubheit und lähmung?

 

 

ich finde man sollte den selbstmord schon mit reinsetzen. 

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[...] da ja die meisten mkgs auf jegliche Aufklärung über Risiken verzichten.

 

Bei wie vielen warst Du?

 

[...] sie hätte stattdessen ihn umbringen sollen und nicht sich selbst.

 

Kann es sein, dass Du etwas gegen Chirurgen hast?

 

ich finde man sollte den selbstmord schon mit reinsetzen.

 

Da ist der MKG-Chirurg stärker gefährdet als seine Patienten. Dann sollte dieses Risiko auch genannt werden, wenn man einen Facebook-Account anlegt, oder einkaufen geht.

 

Für die Risikoaufklärung ist es erheblich, wie häufig eine bestimmte Komplikation auftritt, und das ist schon sinnvoll, denn würde man immer über alles aufklären, was irgendwann schon einmal geschehen ist, müsste man auch Reisebüros dazu verpflichten, vor den tödlichen Kühen auf Rügen zu warnen. Vor den Zoos sollten Warnhinweise angebracht werden, die die Leute über die dort lauernden Gefahren aufklären, und ich hoffe doch sehr, dass Du nicht am Straßenverkehr teilnimmst. Das wäre nämlich auch riskant.

 

Besonders wichtig ist eine Aufklärung bezüglich der Risiken, die in nennenswerter Häufigkeit bei der geplanten Maßnahme auftreten. Das sind bei Oberkiefereingriffen (speziell LeFort I-Osteotomie) Blutungskomplikationen. Im Unterkiefer ist es (bei der Obwegeser-Osteotomie und ähnlichen) die Verletzung des N. alveolaris inferor mit anschließender Taubheit der Haut im Unterkieferbereich.

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ich wurde aufgeklärt bei meiner bimax über Taubheit nerverletzung Hämatome Schwellungen Blutungen Entzündungen sowie die Möglichkeit eines rezidiv.und beim Narkose Gespräch über typische Risiken einer Narkose.

fand ich mehr aals ausreichend

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Der Selbstmord der Studentin war natürlich hefig, aber ein Einzelfall. Auf meinem Aufklärungsbogen wurden Depressionen aufgelistet, dann müsste man ja alle Auswirkungen von Depressionen auflisten und um ganz genau zu sein, müsste man im Krankenhaus zu jeder Schmerztablette den Beipackzettel dazu gelegt bekommen.

Risiken gibt es leider überall und je mehr man weiß, desto mehr Angst hat man vor einer OP.

Ich schau dann mal ob ich den Aufklärungsbogen noch irgendwo rumliegen hab.

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bei mir stand noch drauf dass das risiko einer zweiten op am nächsten / übernächsten tag besteht falls irgendetwas schief gehen sollte.

dann dass bluttransfusionen notwendig sein können wenn man zu viel blut verliert.

dass man sich öfters übergeben muss, wenn zuviel blut in den magen gelangt - dem kann aber mit einer magensonde vorgebeugt werden

nervenschädigung

zahnverlust

narben

plus hald die üblichen narkose sachen.

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übrigens: es ist nicht nur die häufigkeit des auftretens, die über die notwendigkeit der aufklärung entscheidet, sondern auch wie weitreichend die konsequenzen der komplikation sind. Infektionen im Knochen (Osteomyelitis) ist z.B. ziemlich selten, hat aber natürlich massive Auswirkungen auf Ergebnis, Weiterbehandlung, etc...

Bei der Narkose gibt es eine gewisse "Basisaufklärung" plus patientenspezifische Risiken bei bestimmten Vorerkrankungen (Diabetes, Bluthochdruck, Asthma, Rauchen, ...). Letzteres betrifft hier wahrscheinlich nicht so viele, den schwer internistisch vorerkrankt sind vermutlich die wenigsten, die sich so hochelektiven Eingriffen wie Umstellungsosteotomien unterziehen.

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