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Kinnaufbau (Krankschreibung etc.)

Hallo! Wenn man einen reinen Kinnaufbau macht, um das fliehende Kinn (etw.) zu beseitigen, handelt es sich ja um eine Schönheitsoperation.

 

Hätte dazu noch ein paar Fragen:

 

1. Die Kosten dafür muss man selber tragen, aber wie ist es mit etwaigen Folgekosten (Komplikationen...)? Auch, oder? Aber das kann ja, wenn es blöd läuft, ins Unberechenbare gehen.

 

2. Hab irgendwo hier im Forum gelesen, dass man die OP selber zahlen muss, aber der Krankenhausaufenthalt von der Kasse bezahlt wird. KANN DAS SEIN??? Oder hab ich das falsch in Erinnerung? Wahrscheinlich schon, oder?

 

3. Zu der Unterlippe gibt es auch verschiedene Erfahrungen. Mir wurde (in diesem Forum) mitgeteilt, dass sie ein Stück weit oben wieder angenäht wird, dass man quasi nicht mehr mit der Zunge reinfahren kann. Jemand anderer hat gar nicht verstanden, was ich mit dem Begriff "oben angenähte Unterlippe" meinte.

 

Karin

 

 

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Ach ja, hatte noch vergessen: Da es sich bei einem Kinnaufbau um eine Schönheitsoperation handelt.. Man wird nicht krank geschrieben, oder? Ist ja kein medizinischer Notfall. Oder?

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Hi Karin,

 

ich denke, dass bei Komplikationen die Kasse die Kosten übernehmen würde. Dann ist es ja keine von dir gewünschte Behandlung oder Operation, sondern ein Muss, eine Notwendigkeit. Krankgeschrieben wird man meiner Meinung nach nicht. Hab hier mal gelesen, dass sich jemand dafür Urlaub genommen hat.

 

Als ich letztens meine UK-VV hatte, lag eine mit mir im Zimmer, die sich das Kinn richten hat lassen. Bei ihr wurde die komplette OP von der Kasse übernommen, da sie zuvor ein Gespräch mit einem Psychologen hatte, der festgestellt hat, dass sie darunter leidet. Von einer angenähten Unterlippe hat sie nichts erwähnt, das kommt wahrscheinlich aber auch auf die Art der OP an.

 

LG melsn

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Hallo! Wenn man einen reinen Kinnaufbau macht, um das fliehende Kinn (etw.) zu beseitigen, handelt es sich ja um eine Schönheitsoperation.

 

Hätte dazu noch ein paar Fragen:

 

1. Die Kosten dafür muss man selber tragen, aber wie ist es mit etwaigen Folgekosten (Komplikationen...)? Auch, oder? Aber das kann ja, wenn es blöd läuft, ins Unberechenbare gehen.

 

2. Hab irgendwo hier im Forum gelesen, dass man die OP selber zahlen muss, aber der Krankenhausaufenthalt von der Kasse bezahlt wird. KANN DAS SEIN??? Oder hab ich das falsch in Erinnerung? Wahrscheinlich schon, oder?

 

3. Zu der Unterlippe gibt es auch verschiedene Erfahrungen. Mir wurde (in diesem Forum) mitgeteilt, dass sie ein Stück weit oben wieder angenäht wird, dass man quasi nicht mehr mit der Zunge reinfahren kann. Jemand anderer hat gar nicht verstanden, was ich mit dem Begriff "oben angenähte Unterlippe" meinte.

 

Karin

 

Hallo Karin,

 

da ich zwar keinen Kinnaufbau plane, aber eine rein ästhetische Nasen-Op, habe ich mich mit den gleichen Fragen beschäftigt, die Dich auch beschäftigen.

 

1. Für Folgekosten gilt im Prinzip kann man die Webseite von Prof. Gubisch (http://www.professor-gubisch.de/Leistungen/Nase/Kosten/) zitieren:

Sollten sich durch eine rein ästhetische Operation medizinisch notwendige Behandlungen im Krankenhaus ergeben, ist Ihre Krankenkasse nach neuester Rechtsprechung nicht verpflichtet, hierfür die Kosten zu übernehmen.

Es gibt aber eine Versicherung, die genau dafür gedacht ist, die Folgekosten bei Komplikationen nach medizinisch nicht indizierten Operationen zu übernehmen (http://www.medassure.de ). Ich habe meinen Nasenchirurgen auch genau nach diesem Punkt befragt, wobei ich bei meinen Nasenchirurgen den Eindruck habe, dass bei Komplikationen relativ viel vom KH aufgefangen wird. Ich werde die Versicherung trotzdem abschließen (Kostenpunkt ca. 120 €), ich vertraue zwar dem Nasenchirurgen, aber nicht unbedingt meinem Körper.

 

2. Hast Du höchstwahrscheinlich falsch in Erinnerung, vielleicht wurde da eine Metallentfernung mit einem Kinnaufbau kombiniert, so dass man zwar den ästhetischen Teil selber zahlen musste, der KH-Aufenthalt aber wegen der ME übernommen wurde. Schon beim ersten Gespräch hat mir mein Nasenchirurg gesagt, was an Kosten auf mich zukommt, inklusive den Kosten für den KH-Aufenthalt. Auch auf dem Infomaterial zum OP-Termin ist nochmals sauber aufgelistet, wer welche Kosten in welcher Form (bar oder EC-Karte) bekommt und auch da ist der KH-Aufenthalt mit dabei. Dafür gibt es aber dann auch je nach Verfügbarkeit ein Einzelzimmer oder mindestens ein Doppelzimmer (auf einer Station, die auch 4er-Zimmer hat).

 

Ach ja, hatte noch vergessen: Da es sich bei einem Kinnaufbau um eine Schönheitsoperation handelt.. Man wird nicht krank geschrieben, oder? Ist ja kein medizinischer Notfall. Oder?

 

Naja, man bekommt Krankschreibung ja nicht nur in medizinischen Notfällen. Ich glaube, meine sämtlichen Krankschreibungen waren "mit Ansage", weil es immer geplante OPs waren, teilweise mit mehreren Wochen/Monaten Vorlauf. Aber für eine Schönheits-OP bekommst Du definitiv keine Krankschreibung, warum sollte Dein Arbeitgeber auch Dein Gehalt weiterzahlen, wenn Du Dich freiwillig (und ohne medizinische Notwendigkeit) unter das Messer legst? Ich werde meine Nasen-OP als Zeitausgleich machen lassen, weil ich es auch meinem Arbeitgeber gegenüber nicht fair finde, wenn ich Urlaub dafür nutze, mich von einer OP statt von der Arbeit zu erholen, aber wenn man diese Möglichkeit nicht hat, wird es auf Urlaub rauslaufen.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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