Jefferson85

Unterkieferrücklage / Überbiss

Hallo,

 

ich bin zufällig auf das Forum hier gestoßen und hoffe mir kann jemand Tipps geben.

 

Ich bin M, 28 und hab das Problem, dass mein Unterkiefer zu weit hinten liegt, wodurch ein Rückbiss entsteht (jedenfalls dachte ich das, gleich dazu mehr).

 

Ich bin mit meinem Profil nicht ganz glücklich. Man würde es wohl als nach hinten schiefes Rückgesicht bezeichnen, da es konvex verläuft (Stirn ist vorne, dahinter Oberkiefer, nochmal dahinter Unterkiefer).

 

Heute war ich beim Kieferorthopäden, welcher meinte, das Problem wäre wahrscheinlich nicht skelletal sondern dental. Durch Engstand im UK gehen die dortigen Zähne weiter zurück, wodurch der Überbiss entsteht.

 

Von einer UKVV riet er mir ab, es wäre aus seiner Sicht übertherapiert. Der Overbite beträgt 5,5mm, Overjet 3mm.

Er würde nur mittels fester Zahnspange behandeln und die Zähne im UK nach vorn verlagern und im OK nach hinten.

 

Darüber mache ich mir jetzt allerdings so meine Gedanken. Die Profilproblematik wird meiner Meinung nach nicht gelöst, da am Knochen ja rein nichts verändert wird. Unterkiefer bleibt nach wie vor kurz und bildet schnell Doppelkinn, Kinn ist weiterhin viel zu weit weg von der Nase, unteres Gesichtsdrittel wirkt immernoch nach hinten fliehend.

 

Sollte ich mit meinem Anliegen vielleicht lieber zu einem MKG gehen?

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Erklärung zum Overbite und Overjet: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberbiss

 

Jeder Arzt sieht ein Problem aus der Sicht seines Fachgebiets, daher ist es nicht verwunderlich, dass der KFO vor allem die Zahnfehlstellung korrigieren möchte. Ein MKG-Chirurg kann dir was zu deinem Profil und einer möglichen Profilveränderung sagen, also sollte das die nächste Station sein. 

 

Wenn du dich dann für die OP entscheiden solltest, kannst du dir immer noch einen KFO suchen, der die Behandlung mitträgt und den Antrag bei der KK stellt.

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Man kann aber auch generell mehrere Kfo-Meinungen einholen und vielleicht sieht ein Kfo deine Problematik und würde alles betrachten und behandeln, wenn du direkt deine Sorgen mitteilst?!

 

Aber natürlich ist ein MKG immer ganz gut, da du ja sowieso einen brauchst, wenn du skelletal etwas ändern möchtest.

 

Viel Erfolg dir und scheue dich nie Fragen zu stellen - auch unbequeme oder bei Wörtern die du nicht verstehst. Ein guter Kfo/ KC etc. sollte dir alles verständlich erklären können.

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Danke für die Antworten.

 

Naja ich frage mich, wer am ehesten mein Ansprechpartner ist, wenn ich skelletal etwas ändern möchte? Ein KFO, ein MKG, ein Schönheitschirurg?

 

Also der KFO von gestern hat den ästethischen Aspekt völlig außer Acht gelassen und nur die medizinische Indikation gesehen.

Er sagte es ist bei mir ein Grenzfall und eine UKVV hält er für eine Übertherapie, machen kann man es aber.

 

In diesem Zusammenhang stellt sich mir die Frage, ob man eigentlich auch nur eine OP machen kann, ohne Zahnspange zu tragen vorher und nachher? Geht das?! (Der KFO von gestern hat es übrigens genau umgekehrt vorgeschlagen, nur Spange, keine OP)

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Hallo!

 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es möglich bzw. sinnvoll ist, eine OP ohne Spange zu machen. Das Problem ist: Sobald du operiert bist wird dir auffallen, dass deine Zähne oben und unten nicht mehr aufeinanderpassen, was es dir unmöglich macht, richtig zu kauen. Die Zähne haben sich über die Jahre mit der Kieferfehlstellung eingerichtet und passen so zusammen, wie du es zum Kauen brauchst. Aber das ist nach der OP schlagartig weg.

Bei mir wurde z.B. bisher nur eine GNE gemacht und seitdem habe ich ziemliche Probleme, mein Essen richtig zu zerkauen. Im Sommer bekomme ich dann auch eine Spange und dann erst ca. ein Jahr später meine Unterkiefervorverlagerung bzw. BIMAX (ist noch nicht raus). Mein KO meinte auch, man macht die OP erst nachdem die Zähne durch die Spange in die richtige Position gebracht worden sind.

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