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Sefine

Fester Aufbiss (bite turbos)

Hallo zusammen,

 

ich habe vor 8 Tagen eine feste Zahnspange (OK + UK) mit Keramikbrackets bekommen. Weil meine OK-Schneidezähne beim Schließen des Kiefers die Brackets des UK berührt haben wurden mir hinter den oberen Schneidezähnen feste Aufbisse angebracht. Glücklicherweise war ich praktisch ab dem ersten Tag schmerzfrei, aber wirklich gewöhnt habe ich mich noch nicht daran.

Meine drei Fragen an euch:

1. Gewöhnt man sich irgendwann an das Essen mit den Teilen? Es passiert mir immer wieder, dass ich schmerzhaft auf die Aufbisse beiße oder von Hinten dagegen komme. Durch die Aufbisse haben meine Backenzähne im OK und UK keinen Kontakt mehr - daran habe ich mich aber fast schon gewöhnt. Nur das Beißen auf die Aufbisse nervt fürchterlich.

2. Im Moment lispele ich noch, weil der S-Laut ja nun hinter den Schneidezähnen geformt wird und da jetzt die Aufbisse sind. Geht das noch weg?

3. Mein UK hat relativ viel Spiel und kann tatsächlich so weit nach hinten rutschen, dass ich manchmal mit den Unterkieferschneidezähnen hinter den Aufbissen lande. Besonders nachts, wenn sich die Muskeln entspannen, passiert mir das immer wieder. Das wird dann unangenehm, wenn die Zähne von hinten gegen die Aufbisse drücken. Ist das normal oder sollte ich die KFO mal darauf ansprechen?

 

Ich habe erst in 7 Wochen den nächsten Termin bei der Kieferorthopädin und muss dann dringend nochmal nachfragen, wie lang der Aufbiss an meinen Zähnen bleiben soll. Die Auskunft der Arzthelferin war nur "Naja, die bleiben schon erstmal eine Weile drinn." Mehr konnte ich ihr leider nicht entlocken.

 

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen mit Aufbissen gemacht?

 

Lieber Gruß!

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3. Mein UK hat relativ viel Spiel und kann tatsächlich so weit nach hinten rutschen, dass ich manchmal mit den Unterkieferschneidezähnen hinter den Aufbissen lande. Besonders nachts, wenn sich die Muskeln entspannen, passiert mir das immer wieder. Das wird dann unangenehm, wenn die Zähne von hinten gegen die Aufbisse drücken. Ist das normal oder sollte ich die KFO mal darauf ansprechen?

 

Das soll nicht sein. Da muss man das Plateau so gestalten damit das nicht passieren kann.

 

Gruß Norbert

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Schon merkwürdig das Kfo´s beide Kiefer mit Keramikbrackets versehen, wenn doch absehbar sein könnte, dass die Zähne des Ok auf die unteren Brackets kommen werden?! Deswegen den Patienten mit Aufbissen zu nötigen +  den eh schon ungewohntem Material im Mundraum, finde ich persönlich nicht gerade ne Beratungsglanzleistung - es sei denn du wurdest eingehend beraten, dass das passieren wird und hast trotzdem zugestimmt.

 

Aus diesem Grund bekommen nämlich die meisten unten Metallbrackets verpasst, damit überhaupt nicht erst die Gefahr des Zahnschmelzabbisses geschehen kann und man nicht noch so "tolle" Sachen wie Schneidezahnaufbisse dazugenommen werden müssen.

Rein technisch hast du einen eher tieferen Biss und soll sich das geben mit der Behandlung oder darfst du jetzt bis Ende die Aufbisse behalten?

 

Und ich denke es ist nicht gut, wenn deine unteren Zähne die vorderen oben über Nacht dauerhaft drücken. Es ist kontraproduktiv und unnötiger Stress, der zu Verspannungen und Schmerzen führen kann. Da solltest du mal nachfragen.

 

Alles Gute weiterhin...

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Danke für eure Antworten! Ich werde dann Montag mal einen Termin bei der Kieferorthopädin machen und nachhorchen.

 

@Oleander: Ich habe dazu vergessen zu erwähnen, dass die Aufbisse wohl zusätzlich auch gut für die Entwicklung meines Bisses sein sollen. Mein UK ist ein Stück zu weit hinten und soll am Ende der Behandlung etwas nach vorne kommen. Die KFO meinte zur Entscheidung für die Aufbisse (nach dem Einsetzen der Spange), dass dadurch dann auch Zeit eingespart werden sollte.

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Ich kann dich voll und ganz bei den Problemen mit den Aufbissen verstehen. Habe im Dezember eine feste Zahnspange bekommen und ohne mir vorher ein Sterbenswörtchen zu verraten wurden diese  Aufbisse angebracht. Meine Erfahrung: man gewöhnt sich nicht dran und das Lispeln bleibt. Ich konnte die Dinger nicht ertragen und habe sie mit ner Pfeile weggeraspelt soweit es ging. Danach war es besser. Mein jetzt ehemaliger KFO konnte/wollte mir auch keine Angabe dazu machen wie lange die Aufbisse bleiben sollen. Meine Vermutung ist das die mindestens ein halbes Jahr drin bleiben sollten.

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Hey, Sefine :)

Die ersten beiden Punkte trafen auch auf mal auf mich zu. Ich trage auch seit Beginn meiner Behandlung Aufbisse hinter den Schneidezähnen. Ich hatte auch lange Zeit keinen Kontakt zwischen den Backenzähnen. Nach einigen Monaten hatte sich das aber gelegt. Ich habe die erste Zeit auch regelmäßig ausversehen auf die Aufbisse gebissen. Man ist ja anfangs noch den tiefen Biss von früher gewohnt. Sobald die Backenzähne wieder Kontakt haben, passiert das aber nicht mehr.

Das Problem mit dem Lispeln kenne ich auch nur zu gut. Das legt sich aber irgendwann. Je mehr du redest, desto schneller geht es. Man kann zuhause auch etwas üben, indem man Texte laut vorliest und schwierige Wörter mit "s"- und "z"-Lauten übt. In Gesprächen habe ich die schwierigen Wörter einfach etwas langsamer ausgesprochen. Das vereinfacht die Aussprache anfangs schon sehr.

Ich trage die Aufbisse jetzt seit einem Jahr und merke sich eigentlich nicht mehr :)

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Die ersten beiden Punkte trafen auch auf mal auf mich zu. Ich trage auch seit Beginn meiner Behandlung Aufbisse hinter den Schneidezähnen. Ich hatte auch lange Zeit keinen Kontakt zwischen den Backenzähnen. Nach einigen Monaten hatte sich das aber gelegt. Ich habe die erste Zeit auch regelmäßig ausversehen auf die Aufbisse gebissen. Man ist ja anfangs noch den tiefen Biss von früher gewohnt. Sobald die Backenzähne wieder Kontakt haben, passiert das aber nicht mehr.

 

Gegen Aufbisse ist im Grunde nichts einzuwenden wenn sie zur Bisshebung notwendig sind. Aber man sollte nicht hinter die "bite turbos" beissen. Das Problem muss man lösen.

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Danke fürs Mut machen, Ella!

Jetzt ist nochmal eine Woche vergangen und ich gewöhne mich immer mehr an die Aufbisse. Mittlerweile kann ich beim Kauen anscheinend besser abschätzen, wo die Teile sind und ich beiße nicht mehr so unangenehm darauf.

Mein Lispeln ist auch weniger geworden :)

Tatsächlich bleiben die wohl einen Großteil meiner auf 1,5 Jahre angesetzten Behandlung drinnen, aber mittlerweile kann ich mir vorstellen, das zu schaffen.

Nach Rücksprache mit meiner KFO bleiben die Aufbisse übrigens wie sie sind, auch wenn ich noch ein kleines Stück dahinter komme. Sie meint, so lange es nicht weit genug ist, um einen Kontakt zwischen Bracket und Zahn herzustellen, ist das so okay. Zumahl es beim Kauen nicht mehr passiert, sondern nur noch manchmal nachts. Ich habe sowieso das Gefühl, dass mein Kiefer jetzt schon lieber weiter vorne bleibt und das "dahinter rutschen" nur noch mit sehr viel Anstrengung und auch dann nur kaum noch möglich ist.

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@Norbert Vogel: Ja,das mit dem Dahinter-Beißen ist sicherlich nicht Sinn der Sache,wenn das auf Dauer bleibt. Aber wie Sefine schreibt, ist das ja schon fast überwunden,zum Glück!

@Sefine: ich muss meine Aufbisse auch die gesamte Behandlung über tragen. Das war ein riesen Schock,weil ich die Dinger schon am Anfang leid war, aber wie gesagt, es wird nur besser. Und ich finde gut,dass du es so positiv nimmst:) Es gibt wirklich schlimmeres. Und den sprachfehler muss man eben anfangs mit etwas Humor nehmen. Nach dem mir die Zahnspange eingesetzt wurde und noch keine Schmerzen da waren,war ich mit meinem Freund noch schnell bei subway was essen. Der Mitarbeiter hat mich ausgelacht,als ich die chipotle southwest sauce nehmen wollte;)) ich muss zugeben,ich musste selbst lachen. Die Aufbissträger und Lingualzahnspangenträger werden wissen,was ich meine.

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