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Anna_84

Ich und mein Kiefer/Kinn

37 Beiträge in diesem Thema

Ich heiße Anna (Pseudonym) und bin 29 Jahre alt.

Mein Kiefer/Kinn beschäftigen mich schon mein ganzes Leben.

 

Vor etwa 10 Jahren hatte ich eine Kieferorthopädische Behandlung, die meine Zähne begradigen SOLLTE, sind aber wieder auseinander gegangen. Ansonsten war damals auch die Option einer Operation Thema, aber meine Eltern haben dagegen gestimmt, da ihr die Risiken zu groß gewesen wäre (mögliche Gefühlstaubheit, Kieferbrechen).

 

Als ich dann 18 Jahre alt war und selbst entscheiden konnte, hatte ich zu viel Angst davor und man meinte, ich müsste es selbst bezahlen.

 

Jetzt bin ich fast 30 Jahre alt und das Thema ist nicht vom Tisch. Ich habe sowohl Funktionsstörungen als auch psychische Probleme, dazu noch ein fliehendes Kinn (ich denke, das bedingt sich von der Kieferfehlstellung her). Und all das sieht man. Ein Kieferorthopäde meinte mal, dass mir 1 mm. Fehlstellung fehlen würde, um es als "Erkrankung" zu deklarieren. Das kann es doch nicht sein.

 

Und jetzt würde ich mich gerne trauen und das Thema wieder angehen, aber ich weiß nicht wie. Wo, also zu welchem Arzt ich hinmuss, und ob mir die Krankenkasse die Behandlung bezahlen würde.

 

Gerne würde ich mich mit euch darüber austauschen und den Schritt in die Veränderung wagen.

 

 

Viele Grüße

Anna

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Hi Anna,

 

erste Anlaufstelle ist wieder der KFO. Der kann dir auch sagen, wie gut die Chancen für die Genehmigung durch die KK stehen. Nach dem Besuch beim KFO gehst du mit Röntgenbildern und Modellen zum MKG-Chirurgen und lässt dich beraten. Der Befund vom KFC geht dann über den KFO zur KK. Wenn die OP genehmigt wird, bekommst du das ganze Paket inkl. KFO-Behandlung bezahlt. Grundsätzlich lohnt es sich, die Meinung mehrerer KFOs einzuholen, auch wenn einer die Notwendigkeit der OP schon verneint hat, die Meinungen gehen da nämlich oft auseinander.

 

Gruß

Lukas

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Hallo Lukas,

 

danke für deine schnelle Antwort.

Dann werd' ich mich mal auf die Suche machen.

 

Du kannst nicht zufällig einen KFO aus dem Ruhrgebiet empfehlen?

Oder kennst eine Webseite mit einer Auflistung von Kieferorthopäden, die sich insbesondere mit Kieferfehlstellungen auskennen?

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Nein so eine Webseite gibt es leider nicht. Theoretisch sollte jeder KFO eine Kieferfehlstellung diagnostizieren können (praktisch scheitern sie gelegentlich daran). Am Besten fängst du bei der Suche in deinem direkten Umfeld an. Ich habe eine Liste aller KFOs in meiner Stadt aufgestellt, mir auf Grundlage von Arztbewertungen und deren Webseiten einen ersten Eindruck verschafft und dann einige besucht. Bis jetzt bin ich zufrieden mit meiner Wahl.

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Ich möchte dir eine Dysgnathie-Sprechstunde z. B. an einer Uniklinik empfehlen, bei der gleichzeitig KFO und MKG-Chir. anwesend sind. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.

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Danke für eure Rückmeldungen.

Ich habe 2 Klinken in der Nähe gegoogelt, die auch diese Dysgnathie-Sprechstunden anbieten, dort werde ich morgen mal anrufen und mir einen Termin geben lassen, ansonsten auch Kieferorthopäden aus meiner näheren Umgebung suchen.

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Die Kliniken brauchen aber meist Röntgenbilder und Modelle im Voraus, zu einem KFO musst du also vorher. Zumindest war das bei der Dysgnathiesprechstunde an der Uniklinik Münster so, die ich sehr empfehlen kann.

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Da ich ja rein altertechnisch als "Erwachsen" gelte, muss ich dann für Röntgenbilder und Gipsmodelle selber aufkommen?

Oder übernimmt das erste Beratungsgespräch, die Röntgenbilder und Abdrücke auch die Krankenkasse?

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Das Beratungsgespräch übernimmt die KK aber den Abdruck, Röntgen und Modell mußt du erstmal selber übernehmen. Kommt es dann zu einer Übernahme der Gesamtkosten, wird dir das Geld wieder rückerstattet vom KFO. So lief es zumindest bei mir ab.

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Ich habe von KFOs gelesen, die die Erstberatung privat abrechnen. War bei mir nie so. Hängt vielleicht auch davon ab, ob eine medizinische Notwendigkeit während der Untersuchung festgestellt wird. Für Röntgenbilder und Modelle musste ich ebenfalls nichts bezahlen.

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Jepp genau probier es aus... Denk dran, die Beratung an sich übernimmt die KK, wenn der KFO dafür Geld will, dann ist das unseriös und derjenige will eh nur dein Geld! 

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Ich habe aktuell einen Thread eröffnet, wo ich Bilder von meinem Mund-Bereich gemacht habe. Vielleicht könnt ihr mir hier auch sagen, was ihr davon haltet, bzw. ob ihr auch einen "behandlungsbedarf" seht?

Also ICH sehe ihn..

Meine Unterlippe hängt igendwie runter, als hätte sie kein Halt. Meine Oberlippe muss ich etwas nach unten ziehen, damit es einen Mundschluss gibt und ich hab das Gefühl, dass ich meine Backenzähne mehr benutze als meine Schneidezähne, die im Gegensatz zu den Backenzähnen kaum "genutzt" aussehen. Außerdem knackt mein Kiefer und an einer der Kiefergelenke wurde schon eine leichte Athrose festgestellt :(

 

Hab halt nur immer wieder Probleme mit der Fremdwahrnehmung der anderen (näheres Umfeld), die eine Behandlung nicht für nötig halten.

 

Was sagt ihr dazu?

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Auf die Meinung anderer würde ich nicht so viel Wert legen. Familie und Freunden fällt sowas nie negativ auf und Fremden ist es egal. Letztendlich sollte das eigene Körpergefühl entscheiden. Da du nun schon lange unzufrieden bist, ist eine OP wahrscheinlich eine gute Option für dich.

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Man sieht schon daß was gemacht werden sollte. Allerdings halte ich mich da zurück, da ich kein Arzt bin... Außerdem muß man Röntgenbilder und Abdrücke zur Hilfe nehmen, wo wir Laien hier aber auch net allzuviel mit anfangen können. Sprech da jetzt aber nur von mir ;-) einige haben hohe Erfahrungswerte. 

 

Daß da andere in deiner Umgebung keinen handlungsbedarf sehen ist völlig normal. Denn du lebst ja schon dein ganzes Leben damit und außerdem sieht man ja nix großartiges von der Fehlstellung, das können die anderen seeehr schwer nachvollziehen. Mit solchen Schwätzern wirst du dich immer auseinandersetzen müssen... niemand kann das nachempfinden, es sei denn er hat selber so eine Fehlstellung oder lebt mit dir zusammen...

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Ja, leider..

 

Und ich habe wirklich eine lange Leidensgeschichte damit.. u.a. Hänselleien in der Schule.

 

Die Wahrnehmung der anderen(näheres Umfeld) ließ mich bisher daran zweifeln, ob ich selbst nicht "übertreibe" mit meiner Wahrnehmung. Aber mein Bauchfühl hat es immer verneint. Ich würde es gerne ändern. Und ich werd mich jetzt auch wieder auf dem Weg machen, auch wenn ich schon fast 30 Jahre alt bin.

Aber ich erhoffe mich einfach mehr Lebensqualität davon.

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Hi Anna,

 

ich hab mir deine Bilder angesehen und finde das schon was gemacht werden sollte. Ich hatte ein auch so ein Problem, habe mir schon mein UK vorverlegen lassen, da mich mein fliehendes Kinn sehr gestört hat.

 

Ich bin kein Arzt, aber ich kann nachvollziehen wie du dich fühlst.

 

Laß dich zuerst gut beraten bevor du den Schritt zur OP wagst.

Dein Geischt ist schmal, ich habe auch ein schmales Gesicht, leider wurde ich nicht über chin wing op's informiert, sonst hätte ich mich für so einen Eingriff entschieden.

Bei mir wurde mein UK mittels Genioplastik vorverlegt.

 

Aber bitte laß dich von einem KC gut beraten, besser noch, du holst dir mehrere Meinungen von guten KC ein.

 

Viel Glück!

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Liebe Lili,

 

danke für deine Antwort.

Was ist denn die Chin-Win-Technik? Und inwiefern ist sie anders als die "Genioplastik"?

Hat die Art der Operation in dem Fall Auswirkung auf das Gesamtbild?

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Hi Anna,

 

bei einer chin wing OP wird nicht nur der vordere Teil des Unterkieferknochens abgetrennt und vorversetzt, sondern der gesamte Unterkieferrand.

Das heißt, daß daurch die Kieferwinkel an Volumen gewinnen.

 

Aber du mußt dich dazu genau bei einem KC informieren, ich habe dir das nur gesagt, weil mir dein Gesicht schmal vorkommt, so sieht es am Bild aus. 

 

Jeder kieferchirurgische Eingriff hat Auswirkungen auf das Gesambild des Gesichts, wie gesagt, laß dich gut beraten!

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Liebe Lili,

 

danke für deine Antwort.

Ich habe diese Methode auch mal gegoogelt, ich glaube zu verstehen, was du meintest mit dem schmalen Gesicht und der Methode.

Wenn durch diese Methode meine Kieferwinkel noch verstärkt werden, wäre das optisch sicher ansprechender, als nur mein Mini-Kinn.

 

Ich hatte soeben meinen ersten Kieferorthopädischen Termin.

Kieferorthopäde 1 meinte:

Klar, sind meine Zähne schief etc., aber es müsste keine Operation gemacht werden.

 

Das fliehende Kinn wäre, seiner Meinung, nicht Ergebnis einer Unterkieferrückstellung,

sondern müsste wenn dann Kieferchirurgisch behandelt werden. Dabei hat der die Genioplastik genannt.

Von Chin Win hat er nichts gesagt.

 

Die Kosten für die kieferorthopädische Behandlung müsste ich selber bezahlen, das würde sich für eine Behandlungszeit von 2 Jahren

auf 5000 Euro belaufen.

 

Ich habe aber nun erstmal so 5 Termine bei verschiedenen Kieferorthopäden gemacht, diese Woche Donnerstag

ist der nächste. Ich werde mir erstmal alle Meinungen anhören. Zudem habe ich einen Termin bei einer Dysgnathie-Sprechstunde.

 

Klar.. sollte "NUR" der Kiefer behandelt werden können (und die Zähne, mit ner Zahnklammer), wäre das ja an sich auch gut.

Ich bestehe nicht unbedingt auf eine Kieferverlagernde Operation. Aber das fliehende Kinn stört mich wirklich enorm.

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Wenn das Kinn nicht wegen einer kieferrückstellung so ist, warum soll dann kieferchirurgisch was gemacht werden??? Die Aussage von dem KFO widerspricht sich doch total!

Bin gespannt wie viele Meinungen du nachher hast! Evtl 5 verschiedene? Ich hätte mich vielleicht erstmal auf 2 KFO eingelassen zum Erstgespräch, nachher weißt du vielleicht garnicht mehr was los ist?!

Wünsch dir dennoch viel erfolg.

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Er meinte, WENN mich das stören SOLLTE, dann KÖNNTE ich das kieferchirurgisch machen.

Es hat es mir als Option überlassen.

 

Hat aber so darüber gesprochen, als wäre es eben ganz normal, dass alle Menschen verschiedene Ausprägungen haben

.. der eine hätte mehr "Kinn", der andere weniger.. So nach dem Motto: "Man kann auch damit leben"

Das ist mir auch klar..

 

Ich will damit allerdings nicht leben..

Also erstmal weiter zum nächsten Kieferorthopäden.

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Hey,

 

es ist jetzt ein wenig Zeit vergangen.. und ich bin weiterhin unglücklich damit.

 

Gestern war ich bei einem MKC in einer Essener Klinik zum Dysgnathie Beratungsgespräch
.. und dieser meinte zwar, dass eine Dysgnathie vorläge, aber dass diese nicht ausgeprägt genug sei

um eine Operation zu veranlassen.

 

Das kann doch alles nicht wahr sein..

 

Es ist nicht so, dass ich unbedingt operariert werden möchte.. aber ich

möchte, dass sich da etwas verändert.. das was passiert!

 

Jetzt habe ich den Entschluss gefasst und für August einen Termin in Bad Homburg gemacht

um mir eine qualifizierte 2. Meinung einzuholen, dann im September in Berlin.

Montag werde ich mich von einem anderen MKC der auch "Schonheitschirrug" ist

in Köln beraten lassen. Ggf. beraten lassen zur Kinnkorrektur.

 

Ich bin echt verärgert..

 

Denn ich bilde mir die Symptome ja nicht ein..

Wie Kieferschmerzen, keinen Biss, Probleme beim Lippenschluss,

ständige Atmung durch den Mund.. und dadurch immer wieder Infekte..

 

Hat jemand von euch auch diese frustrierende Erfahrung machen müssen?

 

Liebe Grüße

Anna

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