KieferKnacker

schleichende Kieferrückbildung? ... Verzweiflung

53 Beiträge in diesem Thema

Pure Verzweiflung..

Mein Biss ist merklich schlechter geworden. Ich weiß nicht was ich tun soll. Der KFO hat das letzte mal gemeint ich soll die Tiefziehschiene weiterhin brav tragen damit mein Oberkiefer nicht enger wird aber ansonsten wäre alles ok.

Ich finde aber dass man langsam sieht das eben nicht alles ok ist. Jeden Morgen nach dem Aufstehen ist der Biss total schlecht und manchmal wird es dann tagsüber wieder etwas angenehmer aber auch nicht immer. Ich merke das ich nur noch mit den hintersten Backenzähnen Kontakt habe.

 

Zu mir: ich hatte im August 2012 eine Bimax und vorher einen starken Überbiss und frontal offenen Biss zudem hatte ich einen zu engen Oberkiefer. Anfang 2013 kam die feste Spange nach einem dreiviertel Jahr raus und  Anfang September 2013 war die ME.

Aufgefallen das etwas schlechter ist, ist es mir zum ersten mal Ende des Jahres 2013. Also vor 3 Monaten aber da der KFO nichts gesagt hat hab ich gedacht ich rede mir das nur ein.

 

Nun sieht man ja auch auf den Bilder das der Biss seitlich offen ist, kein Kontakt vorhanden ist und der Überbiss wieder mehr wird. Oft ist wenn ich einfach mit geschlossenen Augen vor dem Spiegel zu beiße die Mittellinie verschoben. Nach der Bimax und der Entfernung der festen Zahnspange war mein Biss echt gut und jetzt passiert so etwas.

Es ist lang nicht so schlimm wie vor der OP aber wenn man die Qualen der OP und Zahnspange bedenkt ist das nicht zufriedenstellend.

Ich habe einfach Angst das es schlimmer wird.

 

Hat noch jemand das Problem das der Biss schleichend schlechter wird?

Oder rede ich mir das wirklich nur ein? Ich habe mal ein paar Bilder von der aktuellen Situation angehängt.

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Sieht stark danach aus, als ob der Oberkieferzahnbogen kollabiert und der Unterkiefer wieder nach hinten wandert.

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Nein das wurde nicht für nötig empfunden damals. Und es hat bis vor 3 Monaten ja alles ganz gut gepasst.

Und jetzt wird es immer schlimmer :(

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Ui, Ui, Ui, warum bist du nicht schon früher zum KFO gegangen?

Vielleicht bin ich da zu hyper, aber wenn ich die Spange raus habe, und sich mein Biss auch nur minimal verändert, würde ich sofort zum KFO rennen ;)

Hast du einen Retainer erhalten oder wie werden die Zähne fixiert? Hast du eine Nachtspange? wenn du sagst, dass sich der Biss in der Nacht verändert, würde dies evt etwas bringen!
 

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Da scheint das Kind bereits in den Brunnen gefallen zu sein. Aber da alles noch weich ist, könnte ich mir vorstellen, dass es mit einer einfachen herausnehmbaren Dehnplatte  wieder korrigierbar ist. Aber es ist ein Skandal, dass keine Logopädie (myofunktionelle Therapie) empfohlen wurde. Das solltes du auf jeden Fall machen.

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Ich war ja Mitte Februar. Da war es schon etwas verändert aber der KFO meinte alles im grünen Bereich.

Und da der Biss irgendwie ständig anders war ist es mir zuerst auch nicht so aufgefallen aber in letzter Zeit war es eben deutlich und jetzt im Prüfungsstress in der Uni hab ich es von mir weg geschoben und auch oft gedacht das es vielleicht nur im Moment so aussieht. Aber es wird ja eher schlimmer als besser und deshalb muss jetzt mal was getan werden.

 

Ich hab im Unterkiefer an den Frontzähnen einen Retainer geklebt und für den Oberkiefer habe ich eine Tiefziehschiene mit Zungenschild die ich auch tatsächliche JEDE Nacht trage.

 

Mich wundert es das der KFO nichts gesagt hat im Februar da man damals schon etwas gesehen hat meiner Meinung nach.

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Umso länger man darüber nachdenkt merkt man schleichende Anzeichen. Beim Mundschluss merkt man die oberen Frontzähne deutlich. Man hat wieder öfter den Mund auf ..

Ein Horror wenn der Spaß wieder von vorne losgeht...

 

@Norbert: Der KFO meinte das bei meiner Zunge alles so weit passt und als zusätzlicher Schutz wurde nach einem halben Jahr meine Tiefziehschiene ausgetauscht gegen eine Tiefziehschiene mit Zungenschild

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Das ist Quatsch und ersetzt keine myofunktionelle Therapie. Sowas kann nur einem Kieferorthopäden einfallen. Schon die Tiefziehschiene ist eine schlechte Idee da gehört eine  herausnehmbare Spange in den OK deren Halteelemente die Okklusion nicht oder zumindest kaum behindert und das Unglück wäre nicht passiert.

 

Mush: einfach ignorieren

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Da hast du vielleicht nicht ganz Unrecht. Ich hatte erst herausnehmbare Spangen für oben und unten und da hat  das ganze noch nicht angefangen.

Die haben aber nach der ME nicht mehr gepasst und dann kam der Retainer unten rein und die Tiefziehschiene oben.

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Wie dick ist denn die Schiene? Transversal, was ja bei dir das Problem ist, bietet eine Schiene wenig Halt. Werde aktiv, nicht lang auf einen Termin warten sonder hinmarschieren und erst wieder gehen wenn eine Lösung gefunden ist.

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Drück sie mal ein wenig mit den Fingern zusammen. Du wirst erstaunt sein wie wenig Kraft man dafür braucht. Das bekommt deine Gesichtsmuskulatur locker hin.

 

Gnarz schreibt:

Sieht stark danach aus, als ob der Oberkieferzahnbogen kollabiert und der Unterkiefer wieder nach hinten wandert.

 

Wenn der Oberkiefer kollabiert  entsteht eine inzisale Stufe. Es ist eher unwahrscheinlich, dass der UK sich weiter nach hinten orientiert.

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Also meiner Meinung nach macht dein KFO keinen sonderlich kompetenten Eindruck. Hast Du schonmal eine Zweitmeinung eingeholt?

Es ist nämlich allerhöchste Eisenbahn da jetzt einzuschreiten, sieht nämlich - ohne Unmut schüren zu wollen - eh schon nicht sonderlich gut aus...

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Die herausnehmbaren Spangen passten nach der ME nicht mehr?

Wie ist denn das möglich?

 

Da wäre ich auch verzweifelt ... Überbiss und eine so schlechte Okklusion nach all dem ...

Der KFO scheint wirklich nicht sehr kompetent zu sein, wenn er das nicht bemerkt hat/bemerken wollte.

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Nein bisher keine Zweitmeinung da ich mich bei meinem KFO immer gut aufgehoben gefühlt habe und die auch eng mit der Uni Klinik zusammenarbeiten. Sie haben es geschafft meinen Biss gut zu machen was der erste KFO nicht geschafft hat.

Wobei mein Zahnarzt schon im Sommer gemeint hat dass man das beobachten muss weil der Biss nicht gleichmäßig ist, also ich beiße nicht gleichstark zu aber er meinte man muss das nur beobachten.

 

Ich konnte sie bestimmt 3 Wochen nicht tragen und die untere hat nicht mehr gepasst.Man hat aber nichts gesehen und der KFO konnte es sich auch nicht erklären. Der KFO hat sich den Biss angeschaut und gemeint es ist alles ok und dann wurden Abdrücke für den Retainer gemacht und der wurde dann geklebt.

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Das Ergebnis des Kieferorthpäden finde ich gut. Und das Rezidiv sollte korigierbar sein. Es ist überwiegend skelettal. Aber tonische Muster gehören eben auch behandelt. Angedachte Schienen mit Zungenschild sind allerdings das Gegenteil davon. Vertretbar wären sehr kurze (scharf dürfen sie sein, man piekst sich einmal, dann lässt man das bleiben) Spikes knapp hinter den OK Zähnen. Aber auch diese sollten mit dem Logopäden abgesprochen werden. Als KFO-Techniker habe ich mich geweigert Zungenschilde anzufertigen.

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Grad der offene biss ist anfällig dafür..

Intressiern würd mich, hast du deine zunge selbst schon kontrolliert??

Wo liegt sie beim sprechn, schluckn und ruhelage...

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Kurz vorweg: Auch ich würde empfehlen, den Kieferorthopäden deutlich auf das Problem anzusprechen. Sollte dabei der Eindruck des Abbügelns entstehen, gibt es immer noch die Möglichkeit, eine Zweitmeinung einzuholen.

 

Was die möglichen Ursachen so eines Rezidivs angeht, gibt es mehrere Möglichkeiten. Allein anhand von Fotos kann niemand sagen, was wirklich passiert ist. Hier mal eine Auswahl dessen, was passiert oder nicht passiert sein könnte ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • skelettales Rezidiv: Dass ein im Zuge einer Dysgnathie-OP verlagerter Knochen sich wieder zurückbildet nachdem er vollständig verheilt ist, ist nicht möglich. Skelettale Rezidive treten eher kurz nach der OP auf, solange diese Knochenheilung eben noch nicht stattfinden konnte. Eine schleichende Veränderung lange nach der OP passt nicht dazu. Anders mag es aussehen, wenn die Heilung, beispielsweise in Form einer Pseudarthrose (bindegewebige statt knöcherne Verbindung) unvollständig abgelaufen wäre. Dies führt aber in der Regel schon früher zu Beschwerden.
  • "Sunday Bite": Es gibt Fälle, in denen das Behandlungsergebnis toll aussieht, aber nur weil der Patient den Unterkiefer ständig nach vorne schiebt. Die Betroffenen sind sich dessen aber in aller Regel wohl bewusst.
  • Dentales Rezidiv: Die Kiefer stehen immer noch so, wie man sie bei der OP positioniert hat. Die Zähne wurden aber bei der Vorbehandlung in dieselbe Richtung bewegt wie die Kiefer bei der OP, und diese Bewegung geht wieder zurück.
  • Arthrose: Bilden sich, beispielsweise in Folge einer rheumatischen Erkrankung oder einer ungünstigen Position in den Gelenkgruben, die Gelenkköpfchen zurück, wandert der Unterkiefer nach hinten, und der Biss öffnet sich.

 

Genauso wie man an dieser Stelle nicht sagen kann, was genau passiert ist, kann man auch keine seriöse Aussage darüber treffen, wie es hätte verhindert werden können.

 

@KieferKnacker:

Dann geht es nächste Woche wohl sofort zum KFO um das abzuklären.

 

Ja, geh hin und lass das überprüfen. Was immer es wirklich ist, wird offenbar nicht besser wenn man wartet. Alles Gute!

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Der Arzt sollte sich vor allem mal schleunigst darum kümmern, eine weitere Verschmälerung des OK und Verbreiterung des UK aufzuhalten. Irgendwas ist da sehr instabil wenn du sogar über den Tag unterschiedliche Bisspositionen hast. Rechts sieht das ja schon stark nach dem Kreuzbiss aus. Wenn der erst mal entstanden ist, dann kannst du zugucken wie er von Tag zu Tag schlimmer wird. Außerdem würde ich behaupten, dass mit regelmäßiger Retention in der Nacht ein Rezidiv diesen Ausmaßes nicht wirklich vorstellbar ist, wenn zum Zeitpunkt des Behandlungsabschlusses alles toll gewesen sein soll. Es sieht mir so aus, als wäre da von Anfang an eine enge Kontrolle nötig gewesen. Vor allem kann seit Februrar nicht so viel passiert sein. So perfekt war das Ergebnis wahrscheinlich nie, wenn es so stark wandert. Vor allem verstehe ich nicht, wieso man dir ausgerechnet ne Tiefziehschiene macht zur Retention wenn du vorher einen offenen Biss hattest. Das begrüßt doch eine erneute Bissöffnung. Also um ehrlich zu sein, halte ich deinen Arzt für nicht sehr fähig. Hol dir eine zweite Meinung. Solange es noch zu retten ist. Der ganze Mist mit der OP soll ja wohl nicht umsonst gewesen sein. Der Biss ist, so würde meine Zahnärztin es plump sagen "scheiße" wenn man bedenkt dass du operiert wurdest, was ja einen absolut perfekten Biss ermöglichen soll.

Wenn ich mir ansehe wie schlecht der von dir aus untere linke Eckzahn steht und wie weit sich der 4er dahinter zur Wange neigt, während der 5er wieder nach innen kippt, frage ich mich, wie sich das gebildet haben soll, wenn es nach der Behandlung grade stand und die immer Platten oder die Schiene hattest. Hast du Bilder nach Abschluss deiner Behandlung? Will deinem Arzt kein Urecht tun, aber das hört sich alles verdächtig an. Auf jeden Fall ist schnelles Handeln angesagt.

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Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber wurde mal ein DVT gemacht? Wenn das Problem kurz nach der ME begonnen hat, kann es auch sein, dass im schlimmesten Fall der Knochen nicht richtig durchbaut ist bzw. weich oder so. Die Platten haben dann den nochen noch stabilisert.

 

Ich hatte von 2-3 Fällen hier binnen der letzten Jahre gelesen, wo das Problem eines Rezidives kurz nach der ME kam und sich herausstellte, dass der Knochen nicht stabil war.

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Das stimmt. Ich habe unsere fruchtlose Diskussion verschoben. Dort können wir sie auch fortführen, wenn es sein muss, aber wie Paranoia richtig feststellt, ist die Lesbarkeit des Threads schwer beeinträchtigt.

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