diamond2080

Erfahrungen Übergeben/ Brechen nach Kiefer-OP

29 Beiträge in diesem Thema

Hallo Zusammen,

 

bei mir ist es im Juli soweit - die große Unterkiefervorverlagerung steht an...

 

Es gibt eine Sache, die mir große Sorgen macht: :453:

Man muss sich ja manchmal übergeben von der OP und/ oder zu viel Blut im Magen.

Man kann und soll aber den Mund nach der OP nicht weit öffnen.

Bei mir und wie ich von Freunden gehört hab, ist es aber so, dass ich es nicht kontrollieren kann, wie weit ich den Mund beim Brechen öffne, bzw. wird er automatisch weit aufgerissen.

Das macht mir totale Angst, ist doch sicher seeeeehr schmerzhaft oder gar gefährlich, muss man dann erneut operiert werden, weil alles wieder "kaputt" ist?????   :621:

 

Um eure Erfahrungen wäre ich wirklich sehr dankbar!

 

Liebe Grüße

 

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hallöchen ,

 

ich kann dir nur von meinen erfahrungen berichten und dir sagen mir war nach der narkose nicht mal eine sekunde schlecht bzw musste ich mich  übergeben :)

und die , die sich übergeben mussten haben dabei auch nichts kaputt gemacht - ich stell mir das eben nicht gerade angenehm vor !

meistens kommt die "kotzerrei" allerdings vom narkosemittel - und nicht vom blut im magen !

 

also wenn du vollnarkosen immer gut vertragen hast - würde ich mir da keine al zu großen sorgen machn :)

 

 

lG sam

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Meine Bimax war vor einer Woche.

Ich musste mich (trotz Magensonde) zweimal auf der Intensivstation übergeben. (Blut im Magen) War nicht sehr angenehm.

 

Solange Du nicht mit dem Kopf herumwirbelst und irgendwo gegen knallst, wüsste ich aber nicht, was da kaputt gehen sollte. Ich bin nach der OP mit offenem Mund bzw. Biss aufgewacht und kann ihn schwellungsbedingt immer noch nicht schmerzfrei schließen. Wenn bereits das Erbrechen nach einer OP zum "Kaputtmachen" führen würde, würde man das wohl häufiger lesen. Dass die Mundöffnung beim Erbrechen irgendwie besonders wehgetan hätte, kann ich auch nicht sagen. Du bist ja sowieso voller Schmerzmittel usw.

Dem Mund passieren während der OP sehr viel schlimmere Dinge, als beim Erbrechen danach.

 

Mich persönlich hat beim Erbrechen vor allem die Übelkeit davor gestört und so der psychische Faktor: Man liegt auf der Intensiv, würgt, kotzt eklige schwarze Brühe durch die Gegend, hört, wie sie auf den Boden platscht, in meinem Fall hat der Pfleger mit beim Zurechtrücken der Kühlmaske dann auch mal direkt ins Auge gegriffen...die Mundöffnung ist im Vergleich kein großes Problem gewesen.

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Hallo diamond,

 

ich habe leider reichlich Erfahrung mich Brechen nach Kiefern-OP. Und auch wenn sem etwas anderes behauptet, das Brechen kommt unter anderem vom Blut im Magen, Blut ist allgemein ein ausgezeichnetes Brechmittel. Das ist aber mit ein Grund, warum bei den Kiefern-OPs eine Magensonde gelegt wird, eben um das Blut abzusaugen. Die meisten bekommen aber von der Magensonde nichts mit, es kann aber auch sinnvoll sein, wenn sie etwas länger liegt, um danach noch Blut abzusaugen.

 

Bei der ersten OK-VV mit mehrfachem Übergeben war ich verdrahtet, da konnte nicht viel passieren. Jetzt bei der Bimax hatte ich zwar Magensonde mit Absaugen und die entsprechende Prophylaxe bei Übelkeit, aber beim ersten Trinkversuch nach der Bimax mußte ich anfangen zu würgen und habe den Mund soweit aufgerissen, dass mindestens ein Gummi, wenn nicht sogar zwei gerissen sind (steht eventuell in meinem Erfahrungsbericht) und es ist dabei nichts passiert. Danach wurde das ganz normale Kontroll-Röntgen nach der OP gemacht und es war alles in Ordnung. Ich kann mich nicht dran erinnern, dass es schmerzhaft gewesen wäre und unangenehm nur insoweit, wie halt Würgen oder Brechen unangenehm sind.

 

Meiner Meinung nach und dem, was ich hier gelesen habe, passiert beim Brechen normalerweise nichts, es ist eher ein psychologisches Problem von der Art, wie soll das überhaupt funktionieren, wenn der Mund zu ist, aber glaube mir, es funktioniert selbst mit verdrahtetem Mund. Außerdem darf man ja nicht vergessen, dass es ja eher Blut/Schleimklumpen sind und nicht etwas festes, das normalerweise noch irgendeinen Ausweg nach draußen finden kann.

 

Mache Dir nicht allzuviele Gedanken darüber, passieren kann dabei eigentlich nicht wirklich etwas bzw. wenn etwas passiert ist, gab es wahrscheinlich sowieso noch ganz andere Probleme. Falls Du aber schon mal nach einer Narkose gebrochen hast, erwähne es dem Narkosearzt gegenüber, es gibt eine Prophylaxe dafür, die aber die gesetzlichen anscheinend nur zahlen dürfen, wenn es vorher schon mal ein Problem gab.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Hi

Keine Sorge, da kann nichts passieren. Ich hatte vor 5 Wochen meine Bimax und hatte arg mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen. Bei mir war der Übeltäter das Blut im Magen. Das ist fakt, weil der Magen nunmal kein Blut verdauen kann.

Mir hat das Erbrechen aber nich wehgetan und kaputt gegangen ist auch nichts :)

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Hi,

 

Also die meisten haben wohl keine Probleme.

Ich hatte vor kurzem auch ne UKVV und mir war nie schlecht.

Ich hatte nur nach der OP das Problem, dass sich so viel Schleim im Hals gesammelt hat und der dann rausmusste, als dann alles voll war. War aber nicht all zu schlimm. Eher wie Husten und dann kommt das Zeug raus und nach der ersten Nacht (nur 2-3 mal passiert) war wieder alles in Ordnung.

Der Mund war komplett vergummit. Den konnte ich kein mm aufmachen, aber bin trotzdem nicht erstickt.

 

mfg

Michael

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Hallo

 

Meine Bimax ist schon vier Jahre her, trotzdem: ich musste sehr stark brechen nach der OP. Ist aber nichts passiert und den Mund macht man schon nicht zu weit auf nach der OP.

 

Alles Gute

 

Miranda

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Hallo diamond,

 

 Und auch wenn sem etwas anderes behauptet, das Brechen kommt unter anderem vom Blut im Magen, Blut ist allgemein ein ausgezeichnetes Brechmittel. Das ist aber mit ein Grund, warum bei den Kiefern-OPs eine Magensonde gelegt wird, eben um das Blut abzusaugen. Die meisten bekommen aber von der Magensonde nichts mit, es kann aber auch sinnvoll sein, wenn sie etwas länger liegt, um danach noch Blut abzusaugen.

 

 

 

deshalb auch meistens  - es kotzen sich auch nicht am kiefer operrierte nach vollnarkosen an :)  ( ohne blut im magen )  um das mal krass zu sagen - liegt an der nebenerscheinung vom narkosemittel propofol  

natürrlich spielt das blut das dir in den magen rinnt auch ne rolle :) - ich stells mir eben NICHt angehnem vor eben aus dem grund " man möchte ja nichts kaputt machen "  trotzdem würde ch mir da keine all zu großen sorgen machen wie gesagt du wirst nicht die oder der erste sein der sich nach der OP übergiebt !

 

 

Nochmals alles Gute

lG sem

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Da gebe ich sem Recht, meine Schwiegermama hat nach jeder Knie-OP die ganze Nacht durchgebrochen... liegt viel am Narkosemittel und am Menschen selber, wie man psychisch drauf ist.

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deshalb auch meistens  - es kotzen sich auch nicht am kiefer operrierte nach vollnarkosen an :)  ( ohne blut im magen )  um das mal krass zu sagen - liegt an der nebenerscheinung vom narkosemittel propofol  

natürrlich spielt das blut das dir in den magen rinnt auch ne rolle :) - ich stells mir eben NICHt angehnem vor eben aus dem grund " man möchte ja nichts kaputt machen "  trotzdem würde ch mir da keine all zu großen sorgen machen wie gesagt du wirst nicht die oder der erste sein der sich nach der OP übergiebt !

 

 

Nochmals alles Gute

lG sem

 

 

Da gebe ich sem Recht, meine Schwiegermama hat nach jeder Knie-OP die ganze Nacht durchgebrochen... liegt viel am Narkosemittel und am Menschen selber, wie man psychisch drauf ist.

 

Susi,

 

hat Deine Schwiegermutter keine Prophylaxe gegen Übelkeit bekommen? Ich wollte nämlich sem schon antworten, dass ich diese Nebenwirkung des Propofols wahrscheinlich gar nicht kenne, weil ich bei meiner allerersten OP (der OK-VV) mehrfach gebrochen habe und danach bei allen weiteren Vollnarkosen (insgesamt noch 10 (Stand April 2014) :-() immer eine Prophylaxe gegen Übelkeit bekomme habe, egal in welchem KH oder Praxis. Wenn dann noch etwas wieder rauswollte, war es eher der mechanische Reiz durch Schleim-/Blut, nicht die Tatsache, dass mir schlecht war. Interessanterweise war mir auch beim Brechen nach der OK-VV nur immer unmittelbar vor dem Brechen schlecht, ansonsten ging es mir wirklich gut. Und bei allen anderen OP an Schulter, Knie, Sprunggelenk war mir nie schlecht, aber wie gesagt habe ich schon immer vor der OP etwas gegen Übelkeit bekommen.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Doch sie hat immer was bekommen, weil sie weiß daß sie so empfindlich reagiert... hat nie was geholfen, komisch oder?

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da ham mas wieder - von mensch zu mensch unterschiedlich !

wenigstens noch eine "harmlose" form der nebenwirkungen :)

 

 

lG :473:  ps - schönes weekend ^^

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Stimmt... meine Nebenwirkung war ständiges Kribbeln am ganzen Körper, als wenn 1000 Nadeln gleichzeitig piecksen... aaaah war auch eklig.

 

Wünsch auch nen schöööönes Weekend :-D

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Hallo,

Bei mir hatte es vorher geheissen, brechen nach der op kommt gar nicht vor, weil man eine rachenabstopfung während der op hat und daher kein Blut runterläuft.

Offenbar lief dann doch welches runter...

Nach der op, beim verlegen aufs Zimmer, wurde ich ständig gefragt, ob mir schlecht ist, war es aber gar nicht. Erst ein paar Stunden später merkte ich eine plötzliche Übelkeit, ich schaffte es noch, den rufknopf zu drücken und eine nierenschale zu greifen, es ging dann aber doch einiges auf die Bettdecke :-o

Die Schwester schaute nichtmal sehr erstaunt, nur "aha, geronnenes Blut", und schickte sich an, frische Bettwäsche zu holen.

Trotz vieler Gummis und Splint ging es problemlos raus und war bei weitem nicht so eklig, wie man das sonst eher kennt...

Also keine sorge deswegen!

Vg,bergfee

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Oh bergfee, das kenne ich auch! Auch mir sagte mein KFC das mit dem Stopfen, gebracht hat es leider nichts. Zudem hatte ich auch noch im Vorgespräch gesagt, dass mir allgemein schnell schlecht wird.

Tja, drei Mal musste ich mich nach der OP übergeben, beim ersten Mal haben sich die Drainagen verabschiedet, was ich allerdings gar nicht gemerkt habe.

Auch bei mir war es geronnenes Blut. Allerdings hatte ich keinen Splint, nur zwei Gummis pro Seite von oben nach unten. Das Erbrechen war daher kein Problem. Außerdem fühlt man sich noch so leicht nach der OP, also keine Angst.

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Hallo Ihr Lieben,

 

schon mal vielen Dank für eure Antworten, die nehmen mir schon ein wenig die Angst.

 

Gerne höre ich noch weitere Erfahrungen.

 

Liebe Grüße

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Ich hatte eine Magensonde bis zum nächsten Morgen, durch die mehrmals das Blut aus dem Magen abgesaugt wurde - das war ganz kurz unangenehm, aber dafür war mir nie schlecht, ich musste nicht brechen und die Medikamente habe ich auch durch das Ding bekommen - sehr angenehm! :)

 

Wo wirst du denn operiert?

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Puuuuhhh Vardite, ich glaub da würde ich fast lieber kotzen.. Schläuche i.wo, das wär für mich der absolute Hammer..

Ich werde in Bad Homburg operiert. Wo bist du denn operiert worden?

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Heidelberg. Ja, ich hatte auch super Respekt vor der Magensonde - vollkommen unberechtigt. Das Ding war eine echte Erleichterung und nicht wirklich störend. Die Medikaemente schlucken zu müssen, wäre mAn deutlich unangenehmer gewesen.

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Ja ich hatte 5 Tage ne Magensonde und habe da auch Essen und Medikamente bekommen.

Als die raus war, musste ich die Medis zermörsert schlucken. Das hab ich auch nur einmal gemacht, weil das Zeug einfach übelst bitter ist. Selbst mit Saft nachspülen hat nicht geholfen und ich hatte ne viertel Stunde den Geschmack im Mund.

 

Also lieber Magensonde, die hat mich auch nicht gestört.

 

MFG

Michael

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Ein Tipp von mir:

 

Du wirst ja die ersten paar Tage per Magensonde ernährt nehme ich an , stell diese zuerst ruhig langsam ein (vom Durchfluss her). Mir war während meinen 2 OPs (GNE und BIMAX) bisher nur einmal kurz schlecht geworden nachdem ein Pfleger die Magensonde, bzw die zugehörige Pumpe auf 500ml/h statt den üblichen 200 gestellt hatte^^

 

Dauert zwar ewig bis dann ein 400ml Beutel durchgelaufen ist aber naja Zeitmangel hat man ja nicht wenn man im KH liegt :D

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Was für ein luxuriöses KH.

Ich musste den Kram mit der großen Spritze da reindrücken.

Einmal Mediakmente, dann die Flüssignahrung und dann immer mit Tee nachspülen.

Ich hab angeblich immer zu wenig gegessen, hatte auch gar keinen Hunger.

Dann haben die mir deswegen nach ein paar tagen Suppe und so gebracht. Das ist wenigstens warm im Bauch.

 

Aber ich hätte die Woche auch fasst nix essen brauchen. Gar kein hunger und genug fettreserven.

 

lg Michael

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Hallo ihr Lieben,

 

ich möchte mich auch noch kurz zu dem Thema äußern. Ich hatte vor 8 Wochen eine Bimax und vor 1,5 Jahren eine GNE.

Bei beiden OP's war mir nicht schlecht. Nicht mal ansatzweise. Ich hatte auch keine Magensonde nach der OP. Hab gleich nach 2 Tagen Kartoffelbrei gegessen, um wieder zu Kräften zu kommen und ansonsten eben die Suppe reingeschaufelt. Ich hatte keinen Splint im Mund und musste nur Gummis spannen. Zum Essen durfte ich die Gummis herausnehmen. Hatte auch kein einziges Mal Schmerzen bzw. musste kein einziges Mal nach Schmerzmittel fragen. Wenn ich mir hier so eure Erfahrungsberichte durchlese bin ich glaub echt gut weggekommen.

 

Liebe Grüße und schöne Ostern.

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Ok, gut zu wissen, dass euch die Sonde nicht gestört hat!

Aber was mich erstaunt, dass ihr die Medis schlucken musstet..

Bei meiner GNE wurden mir sämtliche Medis durch den Zugang am Arm gespritzt...

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