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diamond2080

Kieferorthopädischer Lückenschluss am 2.5er?

Hallo Ihr Lieben,

 

puh ich versuche mal meine Situation so gut es geht verständlich zu erklären:

 

Ich habe am 2.5er eine Lücke, dort war ein Brückenmittelglied, welches wegen der Zahnspange entfernt werden musste, da sich die beiden anderen Zähne (2.4 und 2.6) sonst nicht bewegen lassen würden.

 

War nun am Donnerstag bei meinem KFO und wurde leider regelrecht damit überfallen, was nun mit dieser Lücke geschehen soll.

Für mich war eig. klar, dass nach abgeschlossener Behandlung die Brücke erneuert wird.

Der KFO meinte, man könne die Lücke auch kieferorthopädisch schließen. Als ich nach Nachteilen gefragt habe, sagte er mir es gäbe bei mir keine, da es in meinem Fall so wäre, dass nach der UKVV immer noch eine Verzahnung gegeben wäre.

Ich habe nun übernächste Woche einen Termin, bis zu dem ich mir überlegen kann, ob ich die Lücke per Spange schließen lasse oder doch später per Brücke schließen lassen möchte.

Nachdem ich mir nun ein paar Gedanken dazu gemacht habe, sind ein paar Fragen aufgetreten:

 

Ich habe einen Überbiss, deswegen werde ich im Juli eine UKVV haben.

Ich weiß nun durch meine GNE, bei der ja nun auch eine Lücke im OK zwischen den beiden 1ern entstanden ist, dass bei einem Lückenschluss nicht nur die Zähne von hinten nach vorne verschoben werden, sondern, dass ich ganzen auch die Zähne nach hinten gehen, sprich mein Überbiss ist dadurch schon etwas kleiner geworden. :)

Dadurch, dass mir im UK der 4.1er gezogen werden musste und die Lücke derzeit per Spange geschlossen wird, wird der Überbiss erst einmal wieder etwas größer werden.

 

Meine Frage ist nun, wenn ich nun die 2.5er Lücke per Spange schließen lasse, wird doch dann mein OK allgemein auch wieder etwas nach hinten verschoben, oder?

Das wäre natürlich auf den ersten Blick erst einmal wieder gut für meinen Überbiss, da der ja dann erst einmal wieder kleiner werden würde.

Jedoch wenn mein OK zurück geht, würde meine Nase doch mehr ins Gewicht fallen oder. Und da ich eh eine recht große und auffällige Nase habe, wäre diese Lösung doch nicht optimal oder?

Ich muss für mich ziemlich schnell zu einer Lösung dieser Fragen kommen, da meine UKVV im Juli ist und falls ich die Lücke per Spange schließen lassen werde, das alles schnell passieren muss, damit die Lücke bis zur OP im Juli auch zu ist.

 

Außerdem frage ich mich, da mein OK an sich eig "richtig" platziert ist, von Form und Größe und Zungenlage, wenn der OK dann durch den Lückenschluss wieder etwas kleiner wird, meine Zunge dann zu lang wäre?

 

Ich hoffe Ihr könntet mir einigermaßen folgen, ist für Euch wahrscheinlich eine verworrene Geschichte!

 

Ich hoffe trotzdem auf Euer Feedback.

 

Liebe Grüße und Frohe Ostern!   :287:  Sabi

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Als ich nach Nachteilen gefragt habe [...]

 

Das dauert länger als die Lücke aufzuhalten. Dies muss nicht ins Gewicht fallen, wenn die Behandlung aus anderen Gründen entsprechend lange dauert, kann in anderen Fällen aber die Behandlungszeit verlängern.

In manchen Fällen kann es auch passieren, dass der letzte Zahn im Unterkiefer später keinen Antagonisten mehr hat, da die ober Zahnreihe kürzer wird. Das lässt sich zwar (gut) handhaben, ist aber technisch gesehen natürlich ein Nachteil.

 

Meine Frage ist nun, wenn ich nun die 2.5er Lücke per Spange schließen lasse, wird doch dann mein OK allgemein auch wieder etwas nach hinten verschoben, oder?

 

Eine Rückwärtsbewegung der Zähne vor der Lücke wäre möglich, aber vermeidbar, beispielsweise durch Miniimplantate.

 

Jedoch wenn mein OK zurück geht, würde meine Nase doch mehr ins Gewicht fallen oder. Und da ich eh eine recht große und auffällige Nase habe, wäre diese Lösung doch nicht optimal oder?

 

Eine Dorsalbewegung der Schneidezähne ist bei einem offenen Nasolabialwinkel wirklich nicht unbedingt vorteilhaft, kann aber, wie gesagt, vermieden werden.

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