Filomena

Revision bei Pseudarthrose OK 02/2014 bei Prof. Kübler, Uniklinikum Würzburg

OP Bericht Teil 2

Hallo zusammen!

Was bisher geschah:

BIMAX am 11.09.2013

Revision am 25.10.2013 bei Instabilität des Oberkiefers aufgrund Plattenbruch bzw. -lockerung

Ausführlicher OP-Bericht: http://www.progenica.de/forum/topic/13881-bimax-092013-uniklinikum-würzburg-bei-pd-drdrklammert/?p=153075

Und jetzt:

erneute Revision am 28.02.2014 bei Pseudarthrose Oberkiefer

3 Tage präop:

Die Okklusion passt nicht mehr. Ich habe bereits seit Wochen das Gefühl, dass der OK nicht ganz fest ist, aber weder KFO noch KFC wollen das so richtig wahrhaben, denn schon nach der Revision im Oktober 2013 hieß es "das muss jetzt halten, in dem dünnen Knochen ist nix mehr, um noch mal was zu verschrauben!".

Nun muss es wohl, denn die Instabilität ist offensichtlich. Ich bekomme einen OP-Termin in drei Tagen. Vorher noch Anästhesie, KFO für passive Bögen mit Häkchen, Katerversorgung organisieren, etc.

1 Tag präop:

Holy Shit, bin ich aufgeregt. Bei den letzten beiden OPs war ich so gelassen, dass ich mich fast schon über mich selbst gewundert habe. Aber diesmal habe ich richtig Schiss. Was, wenn das nicht hält? Wenn es hält, aber furchtbar aussieht? Wenn es doch zu einer Nervenverletzung kommt, und ich chronische Schmerzen zurückbehalte? Ich dreh am Rad und traue mich nicht, eine Schlaftablette zu nehmen, aus Angst, am OP-Tag zu verschlafen...

Freitag, OP-Tag

Wie beim letzten Mal komme ich ganz früh morgens um 6:30 Uhr in die Klinik. Anders als die letzten beiden Male ist noch kein Zimmer frei, so dass ich erst mal wie bestellt und nicht abgeholt auf dem Flur sitze, was meiner Stimmung nicht unbedingt zuträglich ist. Um kurz nach sieben darf ich mich dann im Aufwachraum umziehen (das bekannte Outfit - Flügelhemdchen, Netzhose, Thrombosestrümpfe) und mein Dormicum nehmen. Ein Pfleger von der Station wickelt mir noch einen Turban und macht überflüssige Bemerkungen, wie furchtbar unpraktisch doch lange Haare seien. Dann geht es endlich los. Schleuse, OP-Tisch, warme Decke, Einleitung, Monitoring, Nadel legen, gute Nacht.

Operateur ist diesmal Prof. Dr. Dr. Kübler. Die Operation dauert knapp dreieinhalb Stunden, fast genauso lang wie die BIMAX selbst.

An den Aufwachraum habe ich diesmal kaum Erinnerungen. Die noch liegende Magensonde stört mich erstaunlicherweise kaum. Aber ups - warum hab ich denn das Netzhöschen nicht mehr an??? Ah, dann hat's wohl doch Knochen vom Beckenkamm gebraucht... Der restliche Ganzkörpercheck ergibt: ein iv-Zugang (grün), keine Drainagen, kein Blasenkatheter. Im Gesicht die bewährte Kühlmaske.

An den Besuch von Prof. Kübler und Dr. Böhm kann ich mich nicht mehr erinnern.

Nach drei Stunden im Aufwachraum komme ich in mein nun endlich freies Zimmer und verschlafe den Rest des Tages. Am Abend gibt es die erste Portion Sondenkost über die Magensonde. Ich bin deutlich platter als nach meinen ersten beiden Operationen.

Intraoperativ zeigte sich folgendes: stark vernarbte Platten, alle gelockert. Nach Entfernen der Platten war der OK komplett mobil, nirgendwo knöcherne Brücken. In den Frakturspalt wurden dann Knochenspäne vom Beckenkamm verkeilt und alles mit neuen Platten verschraubt. Deren Anbringen war schwierig, da der Knochen schon ziemlich durchlöchert ist aufgrund der zahlreichen Vor-Osteosynthesen.

Samstag, 1. post-op Tag

Erstes Frühstück: Antibiose um 7 Uhr. Zweites Frühstück: Sondenkost. Ansonsten gibt's nur Wasser und klare Brühe. Und das fünf Tage lang, wegen der Infektionsgefahr des Beckenkammtransplantats. Mit Krücken gehe ich ein paar Meter über den Flur, danach bin ich schon wieder völlig erledigt. Die Magensonde fängt an zu stören, es schmerzt beim Schlucken wie bei einer starken Angina. Jedes Schlucken kostet Überwindung. Mit Halstabletten, die ein Lokalanästhetikum enthalten, wird es für eine Weile besser. Die Sondenkost zu Mittag läuft etwas schnell ein, daraufhin versackt mir der Kreislauf. Aber Liegen ist momentan sowieso mein bevorzugter Zustand. Mit mir ist nicht viel anzufangen. Mein Gesicht ist ziemlich geschwollen, vor allem sind die Augen fast komplett zugeschwollen. Das liegt daran, dass die Platten bis an den inneren Augenwinkel hoch verschraubt sind.

Die Nacht ist der Tiefpunkt. Die Magensonde verursacht einen kontinuierlichen Würgereiz, der Magen fördert aber höchstenfalls Galle zu Tage. Ich sitze kaltschweißig und würgend auf dem Fußboden im Badezimmer. Die Nachtschwester darf mir die Sonde nicht ziehen, weil ärztliche Anordnung und so weiter. Aber ich. Und raus ist sie. Wir einigen uns, ich hätte mir die Magensonde "aus Versehen" im Schlaf gezogen. Die beste Nachtschwester der Welt.

Sonntag, 2.post-op Tag

Die Übelkeit ist zusammen mit der Magensonde verschwunden. Die Kalorienzufuhr leider auch. Jetzt also nur noch Wasser und Brühe. Der Tag verschwindet im Nebel meines Kopfes. Ich habe Kopfschmerzen und fühle mich, als sprenge es mir gleich die Schädeldecke. Die Kühlmaske habe ich mehr auf der Stirn als im Gesicht. Paracetamol und Novalgin als Kurzinfusion hilft leider überhaupt nichts. Irgenwann krame ich aus meiner Handtasche eine Tablette, die ich sonst bei Migräne nehme, ein Kombi-Präparat aus Paracetamol/Codein/Coffein, und eine Stunde später sind die Kopfschmerzen weg. Jetzt tut nur noch der Bauch weh - vor Hunger. Am Abend bin ich so schlapp, dass ich es nicht mal mehr alleine zur Toilette schaffe. Über Nacht bekomme ich jetzt parenterale Ernährung, also über die Vene. Da das ziemlichvenenreizend ist, wenn man es über eine Armvene gibt, läuft es die ganze Nacht über 8 Stunden.

Montag, 3. post-op Tag

Kalorienzufuhr ist super, egal auf welchem Weg. Ich befinde mich eindeutig auf dem aufsteigenden Ast. Ich schleiche zwar immer noch im Schneckentempo über die Station, mittlerweile aber ohne Krücken. Und ich kann mich wieder aufs Lesen konzentrieren, das ging die letzten beiden Tage gar nicht. Essenstechnisch bin ich weiter bei Wasser und Brühe und 800kcal iv über Nacht. Außerdem war ich heute früh das erste Mal seit der OP duschen - allein dadurch fühle ich mich wieder ein bisschen mehr wie ein Mensch.

Dienstag, 4.post-op Tag

Ich könnte töten für ein Babygläschen. Bei der Visite bekomme ich ein Upgrade von "klar-flüssig" auf "flüssige Kost". Leider hat das die Pflege noch nicht an die Küche weitergegeben, so dass ich mittags - zwei Schüsseln klare Brühe bekomme. Bah. Aus dem Stationskühlschrank für Patienten hole ich mir Joghurt und Pfirsichgläschen. Ein kulinarischer Höhepunkt!

Gefühl: Alles taub, zum Teil merke ich irgendwie was, kann aber warm/kalt oder spitz/stumpf nicht differenzieren.

Mittwoch, 5.post-op Tag

iv-Antibiose, endlich essen, lesen. Da eine mögliche Genese der Plattenlockerung und folgenden Pseudarthrose fortgesetztes Zähneknirschen ist, soll ich jetzt eine Knirschschiene bekommen. Und vorher natürlich Abdrücke. Was mir im Normalzustand schon Schweiß auf die Stirn treibt, wird fünf Tage nach OP wohl kaum besser werden... Schließlich sind die Fäden drin, und auch der Drahtverhau der KFO, der sonst ja für Abdrücke ausgebaut wird, bleibt jetzt drin...

Der Abdruck im UK macht gar keine Probleme. Im OK deckt zunächst eine nette Zahnmedizinstudentin alle Brackets mit Wachs ab, dann gibt's Gingicain-Spray in den Rachen (ohne Betäubung ist der Würgereiz nicht zu unterdrücken) und den Löffel hinterher. Ich konzentriere mich wie immer auf absurde Rechenaufgaben (237x18, oder so). Alles fein, der Löffel kommt etwas früher raus als üblich, um nicht so am frisch verplatteten OK zerren zu müssen.

Donnerstag, 6. post-op Tag

Ich darf nach Hause. Wenn ich mich noch zu wackelig fühlte, dürfte ich auch bis zum Wochenende bleiben. Die Schwellung, die zunächst furchtbar erschien, geht erstaunlich schnell zurück. Und je mehr die Schwellung abnimmt, desto mehr kann ich meine Platten fühlen, seitlich am Jochbogen und am inneren Augenwinkel.

Freitag, 7. post-op Tag

Ambulanter Termin in der Endokrinologie zur Knochenstoffwechseldiagnostik. Die üblichen Verdächtigen der Laborparameter, die Auskunft über Wohl und Wehe der Knochen geben, sind alle im dunkelgrünen Bereich. Vitamin D und Calcium nehme ich sowieso schon.

Dienstag, 11. post-op Tag

Kontrolltermin bei Prof. Kübler. Alles fest. Die Fäden im OK bleiben noch, die am Becken kommen raus. Nicht schlimm.

Freitag, 14. post-op Tag

Termin in der Poliklinik zum Anpassen der Knirschschiene. Am Anfang passt gar nix, da die Frontzähne genauso drüber knirschen, so dass die Schiene im Frontbereich soweit runtergeschliffen wird, bis ich nur noch im Molarenbereich knirschen kann und sich der Bereich 3 bis 3 gar nicht mehr berührt. Außerdem kommen die Fäden im OK raus, davor graut mir, denn die erste Faden ex war gefühlt "mit der Nagelschere das Zahnfleisch aufschneiden", und die zweite hab ich deshalb dann unter Analgosedierung machen lassen. Ich Weichei. Aber im Gegensatz zu damals (fortlaufende Naht) ist es diesmal eine Einzelknopfnaht, und da ist das Entfernen überhaupt nicht schlimm. Puh.

Donnerstag, 20. post-op Tag

Kontrolltermin, alles fest. Zur Reduktion des Knirschdrucks bekomme ich morgen noch Botox in den M. temporalis bds. gespritzt.

Freitag, 21. post-op Tag

Botox aus rein kosmetischer Indikation ist mir ein Rätsel. Autsch! Die Nadeln sind zwar dünn, aber die Stiche viele. Fünf pro Seite. Drei Tage wird es dauern, bis die Wirkung voll ausgeprägt ist.

Und oh ja, die Wirkung ist ausgeprägt. Ich hab ganz eingefallene Schläfen. Zum Glück fällt das unter meiner Brille kaum auf.

Insgesamt bin ich vier Wochen krank geschrieben, denn mein Minimalgewicht liegt bei 47,5kg, und das macht mir schon zu schaffen. Ich komme kaum in den zweiten Stock hoch, es fehlt einfach die Kraft.

Schmerzen: nicht im eigentlichen Sinn. So zwischen 10. und 20. post-op Tag hartnäckige Brennschmerzen, als wäre die Haut im Mittelgesicht zu eng, wie Nadelstiche, wie Sandsturm. Kälte hilft, Berührung auch (am besten beides - eigene kalte Hände, die hab ich immer dabei)

Acht Wochen post-op:

Kiefer stabil, Gefühl: OK links ganz normal, OK rechts: Kribbeln bei Berührung, Oberlippe/Bereich bis Nase bei Berührung wie kleiner Stromschlag. UK unverändert leichtes Kribbeln bei Berührung. Einschießende Brennschmerzen nur noch ganz selten.

Weiche Kost nach wie vor, aber eigentlich esse ich seit 6 Monaten nichts anderes. Weiche Nudeln, Reis und Brot ohne Rinde sind erlaubt. Gewicht knapp 50kg.

Prognose: ME ein Jahr post-op, bis dahin klinische Stabilitätskontrollen. Im Röntgen kann man leider keine Kallusbildung erkennen (Frakturspalt zu schmal, Überlagerung...).

Abwarten und Tee trinken. Ohne Kekse.

Seitens der KFO läuft nur das Minimalprogramm, um in das ganze System Ruhe zu bringen. Vor allem intermaxilläre Gummizüge sind streng untersagt.

Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist!

Filomena

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Puh ... krasse Geschichte. Aber toll, dass du den Mut nicht verlierst und einen guten KFC hast, der dich nicht hängen lässt. Ich wünsche dir ganz viel Glück mit dem Heilungsverlauf :-).

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Danke! "Heilknochen vom Becken" hat Dr. Böhm, der Oberarzt, der am Wochenende Visite gemacht hat, es genannt... Aber Mut und Selbstironie verlieren zählt nicht. So lange ich noch über mich selbst lachen kann, hab ich wenigstens auch immer was zu lachen! :-)

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Viel Glück für den weiteren Heilungsverlauf! Warum wurde bei der ersten Revisions-Op nicht gleich Knochen vom Beckenkamm eingesetzt? Soweit ich das rausgelesen habe, ist die Platte gebrochen als du wieder langsam mit dem Kauen begonnen hast... und die Platte wird gebrochen sein, da der Oberkiefer nicht festgewachsen ist und die Kaukräfte allein auf die Platte übertragen worden sind. Unverständlich wie da ein KFC so eine "halbe Sache" machen kann

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Progenie plus CMD / MAP ist immer mit großen myofunktionellen Defiziten vergesellschaftet. Die Zunge ist dabei das Hauptproblem sie tummelt sich im Unterkiefer wo sie nichts verloren hat. Wurde bei dir mal ein Klasse III Funktionsregler als Retentionsgerät angedacht (er würde die OP im OK vor den Kräften der Gesichtsmuskulatur schützen) und Logopädie um die Zungenlage zu korrigieren?

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Bei der ersten Revision (6 Wochen nach BIMAX) war ja noch gar keine Verknöcherung zu erwarten. Im Gegenteil, der Frakturspalt zeigte sich regelrecht bindegewebig-knorpelig durchbaut. Daher wurde die Ursache der lockeren Platte auf dünnen Knochen + große Verlagerungsstufe zurückgeführt. Da war noch nicht abzusehen, dass sich das ganze in Richtung Pseudarthrose entwickelt... Retrospektiv betrachtet hätte man gleich bei der BIMAX Knochenspäne z.B. vom UK anlagern können, aber hinterher ist man ja immer schlauer.

@norbert vogel: ich krieg mittlerweile schon Säure, wenn ich das wort "Funktionsregler" in diesem Forum nur irgendwo lese. Wäre es tatsächlich die eierlegende Wollmilchsau, würden auch Universitätsklinika damit behandeln und nicht nur ein einzelner niedergelassener Kieferorthopäde.

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Die Uni-Rostock verwendet Funktionsregler. Sie hält bei einer Klasse III Funktionsregler für das beste Therapiemittel und sie werden in der ganzen Welt verwendet, allerdings nur von Kieferorthopäden die in funktionellen Zusammenhängen denken. Ich habe die Gerätekonstruktion verbessert und damit auch die Anwendungsmöglichkeiten (Retentionsgerät). Ich habe lediglich gefragt ob auf funktionelle Zusammenhänge geachtet wurde. Wenn du glaubst auf solche Hinweise verzichten zu können habe ich damit kein Problem.

 

 

Migräne, chron. HWS-Beschwerden, Zähneknirschen, provozierbare Kiefergelenksluxation.

 

Das deutet schon auf funktionelle (neuromuskuläre) Defizite hin, die durch eine OP nicht behoben werden. Es werden lediglich räumliche Bedingungen geschaffen die regelgerechte Myofunktionen (Schluckmuster / Zungenlage / kompetenter Lippenschluss) erleichtern oder erst ermöglichen. Nur in seltenen Fällen stellen sich diese spontan ein.

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An vielen Universitäten werden zwar Funktionsregler eingesetzt aber eben nicht als Allheilmittel verehrt. Was bei einem Patienten und einem Befund "das Beste" sein mag, kann bei einem anderen nutzlos sein.

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Mush

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Geschrieben Heute, 23:41

An vielen Universitäten werden zwar Funktionsregler eingesetzt aber eben nicht als Allheilmittel verehrt. Was bei einem Patienten und einem Befund "das Beste" sein mag, kann bei einem anderen nutzlos sein.

 

Sag ich doch, er ist nur was für Leute die in funktionellen Zusammenhängen denken, also nichts für sie.

 

 

An vielen Universitäten werden zwar Funktionsregler eingesetzt aber eben nicht als Allheilmittel verehrt. Was bei einem Patienten und einem Befund "das Beste" sein mag, kann bei einem anderen nutzlos sein.

 

Hier gibt es aber einen Befund aus dem deutlich wird, dass muskuläre Dysfunktionen und Habits (Knirschen) als Ursache warum die OP nicht zufriedenstellend ist, sehr naheliegend sind. Wenn dabei Physiotherapie und Logopädie nicht ausreichend sind, gibt es halt nur Funktionsregler die den Therapeuten unterstützen können. Nennen sie ein anderes Gerät das bei dieser Problematik hilfreich wäre. Von Allheilmittel war von mir nie die Rede.

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Sag ich doch, er ist nur was für Leute die in funktionellen Zusammenhängen denken, also nichts für sie.

 

Ich glaube, was Sie in Wirklichkeit sagen wollen ist das.

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Bitte keine Diskussion über die (Un-)Sinnhaftigkeit des Standpunkts eines bestimmten Kieferorthopädietechnikers. Ich vertrete voll und ganz die Position von Mush und halte es darüber hinaus für unverantwortlich, wenn nicht gar grob fahrlässig, wie Sie in diesem Forum mit einem Anspruch der eigenen Unfehlbarkeit Positionen vertreten und Ratschläge erteilen, mit denen Sie Menschen, die die medizinisch-wissenschaftliche Evidenz Ihrer Aussagen nicht einschätzen können, zutiefst verunsichern. Ihr zwanghaftes Beharren auf einem Standpunkt und das Abschmettern jeglicher Kritik durch Wechsel auf eine persönliche Ebene zeigt mir nur, dass Ihnen die Argumente für eine Diskussion auf fachlicher Ebene fehlen.

Filomena

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Der Stand Der Dinge: Es hält. Alles stabil. Kein federn, kein wackeln. Ernährung: nach wie vor weich (Brot ohne Rinde, Wassermelone, Eis, so was halt). Knirschi-Schiene brav jede Nacht, einige Kerben bereits reingebissen.

Seit zwei Monaten spritze ich mir jeden Abend rekombinantes Parathormon (zugelassen in der Osteoporosebehandlung), off-label und eher experimentell, aber die Datenlage spricht dafür, dass es auch bei hartnäckigen Pseudarthrosen und verzögerter Frakturheilung hilft. Vielleicht schieße ich auch mit Elefanten auf Spatzen, aber bevor ich noch eine Ehrenrunde im OP drehe...

So long. Nächste Woche Termin KFO und MKG. Ich bin höchst zuversichtlich.

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