Charly05

OP gegen Willen?

Hallo liebe Forum-User.

Kurz zu meiner Person: 18 Jahre und bisher noch nie Beschwerden bzw. Schmerzen mit meinem Kiefer gehabt.

Zu meinem Problem: Bei Beratungsgesprächen mit 2 KFO's wurde mir stets eine orthopädische+chirurgische Behandlung vorgeschlagen, sprich Zahnspange und darauffolgend eine Bimax. Mit meiner Zahnstellung bin ich absolut unzufrieden und habe seit gestern eine feste Zahnspange, also somit die orthopädische Behandlung begonnen. Jedoch bin ich absolut nicht bereit eine Bimax durchführen zu lassen, da es für mich ästhetisch und funktionell nie ein Problem gegeben hat.

Nun ist meine Frage, ob ich diese OP zwingend machen muss und garnicht mehr drumherum komme, da die Behandlung ja schon angefangen hat?

Danke im Vorraus für Ratschläge.

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Hallo

 

Nein, natürlich MUSS niemand eine OP machen, die er nicht möchte.

 

Hast du denn den Behandlungsplan mit deinem KFO nicht abgesprochen? Bzw hast du ihm nie gesagt, dass du keine OP möchtest.

 

Eine Behandlung ohne OP geht natürlich auch- vielleicht gibts dann halt einfach nicht das perfekte Ergebnis. 

Aber dein KFO muss wissen, was er behandelt. Da er die Zähne mit der Spange zb für die OP vorbereiten kann oder halt eben anders.

Daher ist es sehr wichtig, dass du und dein KFO das selbe Ziel haben und darauf hinarbeiten.

 

Sprich also deinen KFO dringendst darauf an!

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Natürlich ist es allein deine Entscheidung, ob du die OP machen lässt.

 

Ab dem Zeitpunkt, an dem die OP aus dem Behandlungsplan rausgestrichen wurde, wird die KK die KFO-Behandlung allerdings nicht mehr bezahlen und den Eigenanteil wird man dir ebenfalls nicht rückerstatten. Das nur zur Info ... sollte natürlich nicht der einzige Grund für eine OP sein.

 

Außerdem ist die Behandlung eine andere, wenn es nicht um die OP-Vorbereitung geht ... also schnellstens mit dem KFO reden!

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Wir kennen deine Fehlstellung nicht und deswegen gebe ich fish Recht, dass du dich da mit deinem Kieferorthopäden auseinandersetzten musst - es ist nämlich kontraproduktiv wenn beide Parteien auf unterschiedliche Ergebnisse hinausarbeiten. Und ich denke, rein zum Spaß werden dir die Orthopäden die Operation nicht vorgeschlagen haben. Warst du denn auch überhaupt beim Chirurgen zum vorstellen?

 

´(Du weißt aber auch, dass bei Personen über 18 Jahre, die Kieferorthopädische Behandlung nur von der Krankenkasse übernommen wird, wenn es auf eine Operation hinausläuft?)

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Ich gebe meinen Vorrednern Recht! Was ich noch hinzuzufügen habe, du bist jetzt erst 18 Jahre... du sagst du hast jetzt noch keine funktionellen Störungen... je nachdem wie groß deine Fehlstellung ist, wirst du früher oder später mit Folgeerscheinungen rechnen müssen. Dein KFO und auch dein KFC sollten dich darüber auch aufgeklärt haben. 

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Viele personen leben trotz kieferfehlstellung bis ins hohe alter beschwerdefrei. Wenn du funktionell und astehtisch kein problem damit hast wurde ich dir von der op sehr abraten, die chance das du nachher mehr probleme hast als vorher ist sehr hoch. Ich habe mittlweile mit einigen personen gesprochen und mehrere bereuen ihre op, teils als funktioneller sicht und teils aus optischer sicht. Ich finde es unverantwortlich wenn arzte personen eine op aufrücken wollen wenn keine probleme vorliegen.

Wie gesagt, es gibt soviel leute mit kieferffehlstellungen die sehr wohl bis ins hohe alter beschwerdefrei leben.

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Das ist wie bei Rauchern... soviele bekommen keinen Lungenkrebs bis ins hohe Alter... dann gibt es ganz junge Leute, die niemals eine Kippe angerührt haben und elendig daran sterben. 

 

Ich will hier nix verharmlosen, aber die Ärzte wissen was daraus resultieren kann. Natürlich wollen sie auch was verdienen ;-) keine Frage...! 

 

Man sollte sich halt ausführlich mit dem Thema beschäftigen und es klingt beim TE so, als wenn er zwar eine Behandlung machen möchte aber dann doch nur einen Teil davon... 

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Danke erstmal für die vielen Antworten.

Habe morgen einen Termin beim Chirurgen und werde ihn morgen nochmal darauf ansprechen..

Müsste der komplette Behandlungsplan dann über Bord geschmissen werden, wenn keine OP erwünscht ist? Ja Susi261177, halt nur die orthopädische Behandlung, zwecks Fehlstellung der Zähne.

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Wie gesagt, es gibt soviel leute mit kieferffehlstellungen die sehr wohl bis ins hohe alter beschwerdefrei leben.

 

Lollyka hat recht ... garantieren kann man nichts. Bei manchen Leuten fängt es mit den Kieferproblemen nach der OP auch erst richtig an. Man muss sich eben im Klaren darüber sein, dass es auch schief gehen kann, wenn man sich für die OP entscheidet.

 

 

Müsste der komplette Behandlungsplan dann über Bord geschmissen werden, wenn keine OP erwünscht ist?

 

Ja, denn im Moment ist das Ziel des KFOs die Ausformung der Zahnbögen, damit diese nach der OP aufeinander passen. Der Biss vor der OP ist erstmal egal. Zum Beispiel ist mein Unterbiss durch die KFO-Behandlung größer geworden. Wenn du nur die KFO-Behandlung willst, wird der KFO auch versuchen, den Unter- oder Überbiss so gut es geht dental zu kompensieren.

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Klar hat sie Recht... das ist aber bei ganz vielen Sachen im menschlichen Körper der Fall. Einmal geschnippelt, können eher Probleme entstehen als wenn man es so lässt u konservativ behandelt :-)

 

Deswegen sollte man sich darüber auch im Klaren sein, das sehe ich bei Charly05 nicht so. Es scheint mir daß man nicht richtig zugehört hat, bzw. die ganzen Informationen nicht ganz verarbeitet worden sind. Dann sollte man aber nachfragen bevor man die Behandlung beginnt... 

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Hallo Charly,

 

das sind alles Sachen, die man VOR einer Behandlung überlegen sollte ...

 

Dir ist schon klar, dass die KK die KFO-Kosten zurückfordern wird, wenn Du die OP nicht machen lässt? Ab 18 wird eine KFO-Behandlung nur in Verbindung mit einer OP erstattet ...

 

Außerdem kann es passieren, dass Deine Zahnstellung sich bis zur OP noch verschlechtern wird. Das war z.B. bei mir der Fall: Mein Unterkiefer war zu weit hinten. Der Oberkiefer war zu schmal und wurde mit der Spange verbreitert. In den letzten Monaten vor der OP wirkte der Unterkiefer dadurch im Gegensatz zum Oberkiefer noch kleiner ... Wenn ich die OP dann abgeblasen hätte, wäre die ganze Stellung schlechter gewesen als vor der Behandlung.

 

Du solltest unbedingt mit dem KFO besprechen, ob bei Deiner Fehlstellung überhaupt ohne OP etwas zu erreichen wäre. Bei vielen Fehlstellungen hat eine Spange ohne die OP gar keinen Sinn.

 

LG, Iris

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Ich möchte noch hinzufügen, dass OP nicht automatisch heißt, dass die Kk zahlt. Das wird hier oft einfach so behauptet, ist aber nicht zwingend so. Wäre bei mir z.B. nicht der Fall gewesen.

Ich habe mich auch gegen die OP entschieden, aber nicht des Geldes wegen. Ich bin Ende 30 und habe keine funtionellen Einschränkungen oder optische Gründe für die OP. Also kam es für mich nicht in Frage.

Am besten du besprichst mit deinem KFO genau, warum er die Op für richtig hält, ob es Alternativen gibt und was die jeweiligen Risiken sind. Und lies dir ruhig hier im Forum die Erfahrungsberichte durch. Es gibt viel Beruhigendes, aber auch viel Erschreckendes.

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Das hat niemand behauptet 17again ;-) wir haben vergessen zu erwähnen, daß man halt ins KIG fallen muß, um die OP + kieferorthopädische Behandlung bezahlt zu bekommen. Diese Information bekommt man aber vom KFO "vorher" gesagt! Und sich hier permanent zu wiederholen, nur weil sich jemand nicht ausführlicher mit dem Thema beschäftigt hat, ist auch irgendwann anstrengend ;-) 

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Naja, Charly schien mir auf den ersten Blick noch nicht zu den Besserinformierten zu gehören ;-)

Ich wollte es deshalb nochmal sagen. Ich bin mir auch sicher, dass viele glauben, dass OP-Bedürftigkeit und passende KIG-Einstufung Hand in Hand gehen.

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So ist es ja auch, wenn die KIG-Einstufung erreicht ist und die OP-Bedürftigkeit vorhanden ist, wird es übernommen. Auch wenn manche KK sich dagegen wehren wollen...

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Ja, aber es gibt halt auch den Fall, wo die OP-Bedürftigkeit gegeben ist und die KIG-Einstufung trotzdem nicht ausreicht. So war es bei mir und mir war das nur bei Lektüre des Forums keineswegs klar. Ich dachte, OP=Kasse zahlt, weil es hier oft so klingt. Deswegen betone ich das so. Spielt aber für Charly vermutlich keine Rolle und soll deshalb jetzt auch nicht weiter Thema sein.

Was aber für Charly möglicherweise eine Rolle spielt: Dass ich die OP nicht gemacht, bedeutet für mich, dass ich ein lebenslanger Retentionsfall bin, das muss man dann halt abwägen.

 

Und ich möchte noch sagen, dass die Risikoaufklärung bei mir zumindest sehr in Richting OP verzerrt war. Mir wurden zwar lang und breit die Risiken ohne OP aufgezählt, alle Risiken der OP aber geflissentlich verschwiegen. Nicht mal, dass man direkt danach nicht sofort wieder normal essen kann, hat man mir gesagt. Statt dessen "nicht schlimmer als eine Weisheitszahn OP". "Klar können Sie nach ein paar Tagen, sobald das Zahnfleich verheilt ist, wieder alles essen." Ach ja, auch sowas wie Steak? "Ach so, nein das natürlich nicht". Kann es zu bleibender Taubheit kommen? "Nein" Wirklich nicht? "Na gut, manchmal" usw. usw.

Ich musste dem KFC alles aus der Nase ziehen. Ich wusste überhaupt nur deshalb um die Risiken, weil ich hier davon gelesen habe. Die Risikoaufklärung (dazu gibt es auch irgendwo einen Thread) ist manchmal wirklich unter aller Sau.

Insofern halte ich es mit lollyka, ich finde es auch unverantwortlich, wie Patenten z.T. in die OP hinein gequatscht werden. Da muss man sicherlich den Einzelfall betrachten und genau unterscheiden, aber wenn ich als KFO oder KFC ein Produkt zu verkaufen habe, versuche ich auch, es zu verkaufen, nicht wahr?

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Ja da geb ich dir Recht. Meine OP-Aufklärung war auch net so der Burner, aber im Bogen den man unterschreiben muß, steht ja alles drauf. Und ohne deine Unterschrift, können die dich net operieren... 

 

Bin auch so froh, daß es dieses Forum gibt :-)

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Ich bin auch froh, hat mir bei meiner Entscheidung OP oder nicht sehr geholfen. :smile:

 

Den Aufklärungsbogen bekommt man doch erst direkt vor der OP, dann kann man sich ja nicht mehr umentscheiden und sagen, ich machs doch nicht, deswegen fände ich es gut, wenn Ärzte schon vor Behandlungsbeginn ehrlich aufklären, damit man sich im Zweifel für eine Behandlung ohne OP entscheiden kann.

 

 

 

Was ist eigentlich aus Charly geworden? Gibt es was Neues?

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Hm. Irgendwie habt ihr komische Ärzte. Mir wurde bereits nach dem 2ten KFC Besuch (3 Jahre vor der OP!!) deutlich erläutert, welche Risiken es während der OP gibt und auch danach. Ohne dass ich alles aus der Nase ziehen musste.

Aber mich würde es auch interessieren wie es hier weiterging :)

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An Charly05:

Ich zitiere Dich: "Jedoch bin ich absolut nicht bereit eine Bimax durchführen zu lassen, da es für mich ästhetisch und funktionell nie ein Problem gegeben hat."

 

Lies Dich mal gründlich in diesem Forum hier ein, dann wirst Du Dich bestimmt gegen eine OP entscheiden. Ich persönlich ziehe eine OP aus rein ästhetischen Grünen in Betracht.

 

Weil es irgendwann man diese dubiosen "funktionellen Probleme" geben KÖNNTE, würde ich persönlich mich nie so einem gravierenden Eingriff unterziehen. Hab mal irgendwo gelesen, dass 60 / 70% der Bevölkerung eine Kieferfehlstellung haben. Sorry, weiß nicht, ob die Zahlen stimmen und auch nicht, wo das war...

Bekommen die alle später "funktionelle Probleme"?

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...viele, aber höchstwahrscheinlich nicht alle. Fakt ist, man sollte niemals einen Eingriff an sich vornehmen lassen, hinter dem man nicht hundertprozentig steht - dazu ist die Sache an sich einfach zu heftig.

Niemand ist perfekt, und bei jedem äußern sich Dysharmonien des Kiefers eben anders. Manche merken bis ins hohe Alter nichts, andere leiden unter Kopfschmerzen, andere knirschen mit den Zähnen und wieder andere sind derart eingeschränkt, dass sie Athrose, Schmerzen etc. haben und on top nicht mit ihrem Äußeren zufrieden sind. Ich war jetzt auch kein Extremfall, aber alles in mir schrie: mach es und es war die absolut richtige Entscheidung. Obgleich es bei mir nicht extrem war, litt ich unter  starken Schmerzen und auch unter meinem Äußeren wegen der Fehlstellung und mich dann selbst mit der Thematik OP beschäftigt.

 

Davon beim KFO einfach überrumpelt zu werden, halte ich für wenig sinnvoll. Ich habe vor Jahren einmal miterlebt wie mein ehemaliger KFO ganz trocken zu einem jungen Mädchen sagte, da helfe nur noch eine OP - Ende und aus. Damals fühlte es sich für mich so an, als hätte er das Todesurteil ausgesprochen. Sprich: wenn man selbst den Nutzen nicht erkennt und auf sein Bauchgefühl hört, welches möglicherweise sagt, ich kann mit der Fehlstellung leben, dann sollte man so eine OP lassen. Am Ende muss man für sich selbst entscheiden und dann erübrigt sich die Diskussion darüber ob es sinnvoll wäre nahezu die komplette Weltbevölkerung unter das Messer zu bringen, weil möglicherweise der Großteil davon irgendwann einmal funktionelle Probleme bekommen könnte. Zumal es immer mehr Personen gibt, die sich auch noch mit 40+ operieren lassen..

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Ist doch scheiß egal ob du das Geld von der Krankenkasse nicht zurück kriegst, wenn du die OP nicht machst!

 

Wenn du dich magst so wie du bist, lass dir auf kein fall einreden das du diese OP machen solltest… vergess den Gedanken ganz schnell mal wieder, kann ich dir nur ans Herzen legen!

 

Was nützt dir der Perfekte Biss, wenn das Ergebnis nicht stimmt u. u…

Sie erzählen Dir viel und zeigen dir ganz viele Vorher Nachher Bilder von Patienten…

 

Finger Weg!!!

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Ansonsten wechsele den Kieferorthopädien…

Den in ganz Deutschland gibt es keinen Kieferchirurgen der was von Ästhetik versteht…

 

Außer man sieht die Fehlbildung vom Flugzeug aus, dann ja… da kann man auch nicht viel falsch machen!!! Auch wenn es hart klingt, was mir auch leid tut, es ist aber so!!!

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