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GC German

Ein Sturz der alles veränderte: Kein Erfolg beim KFO

63 Beiträge in diesem Thema

Meine Geschichte (leider etwas lang, ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn es sich trotzdem jemand durchließt.)

 

Alles fing an mit einem kleinen Unfall im Alter von 10 Jahren (mittlerweile bin ich 19). Ich weiß nicht mehr genau, was mich dazu bewegt, auf jeden Fall kletterte ich eines Abends in der Küche auf die Eckbank. (Vermutlich um größer zu sein, ihr wisst ja, was man als Kind alles so macht). Doch leider geschahen dann zwei Sekunden, die mir bis heute psychische, als auch physische Beeinträchtigungen brachten. Ganz nebenbei auch noch meinen Eltern mehrere tausend Euro kosteten.

 

Ich stürzte und fiel auf meinem rechten Eckzahn. Mein Mund blutete, ich schrie und weinte. Es fühlte sich an wie gestern, als ich hoffte, endlich aus dem Alptraum aufzuwachen, doch es war kein Traum, es war die Realität. Schmerzen, Blut und das Gefühl, alle Zähne aus dem Mund geschlagen zu haben. Meine Geschwister eilten schnell zur Hilfe, meine Eltern waren ausgerechnet an dem Abend nicht daheim. Als sich die Lage ansatzweise beruhigt hatte, stellten wir fest, dass ich zum Glück kein Zahn verloren hatte, allerdings stand mein rechter Eckzahn ziemlich weit vorne.

 

Am nächsten Tag folgten Gespräche mit dem Zahnarzt und es eilte ein schneller Termin. Hier kontrollierte man den Zahn, die Nerven und alles was dazu gehört. Diese Tests fielen zum Glück alle gut aus. Man gab mir Mut, und sagte, der Zahn könnte sich von selbst wieder zurück verschieben, das tat er aber leider nicht.

 

Die folgenden 5 Jahre sind in dieser Geschichte recht langweilig gewesen, eine Zahnspange sollte ich erst tragen, wenn der Kiefer weiter ausgewachsen ist. An meinem Dracula Zahn gewöhnte ich mich.

 

Dann 2010 endlich der Anfang meiner kieferorthopädischen Behandlung, die leider alles andere als gut anfing. Ich war 15 (und damit noch unter 18), dennoch bezahlte die Krankenkasse keinen Cent. Da ja nur EIN Zahn schief war. (Ich finde es traurig, hat man alle Zähne ein bisschen schief, bekommt man alles bezahlt, hat man nur ein Zahn schief, der aber einem dafür fast die Backen aufschlitzt, bekommt man nichts wieder. Selbst ein Zuschuss wäre ja schon zufriedenstellend, aber nein, es gab gar nichts! Entweder alles oder nichts, völlig dämliche System, anstatt die Behandlungskosten auch noch einmal zu staffeln..) Naja ich schweife ab, jedenfalls meinten meine Eltern, dass eine Behandlung notwendig sei, so bekam ich meine Zahnspange.

 

Ich lebte gut damit, schließlich hatten mehrere meiner Freunde auch eine, dazu war ich überrascht, wie schnell meine Zähne Fortschritte machten..

 

2 Jahre trug ich die Feste (übliche Zeit), hin und wieder musste ich Zahnspangen-Gummis einhängen und ich machte das echt gewissenhaft. Freunde lachten mich beinahe aus, warum ich die selbst in der Schule trage, es sei doch voll nervig. Mir war es egal, ich war eben genau, folgte den Rat meines Kieferorthopäden und wollte schöne Zähne..

 

Der schiefe Eckzahn war nach einiger Zeit zwar in der Lücke, allerdings stand er dafür ziemlich hoch im Kiefer, sodass ich ein optisches Loch in der Zahnreihe hatte, wenn ich mein Mund schloss.

 

Nachdem ich weitere Gummis tragen, nach den zwei Jahren eine lose „Gummizahnspange“ bekam. (Mit der man weder essen, trinken noch vernünftig sprechen konnte) hatte ich die Prozedur endlich fast geschafft. Ich bekam eine lose Schiene, die ich zuerst durchgehend, irgendwann nur noch nachts tragen musste. Dann war die Behandlung abgeschlossen.

 

Mein Kieferorthopäde betonte oft, dass ich ein komplizierter Fall sei. (Irgendwie widersprüchlich, wenn man bedenkt, dass meine Behandlung laut Versicherungsmaßstab angeblich gar nicht notwendig sei…) Doch nach drei Jahren im Januar 2013 war endgültig Schluss. Eine Zahnarzthelferin betonte am letzten Tag, dass es ja echt schön geworden ist. Das glaubte ich und war zufrieden.

 

Mein Vater merkte immer wieder an, dass ja nur die linke Seite schön geworden ist, die Rechte (wo ich den Unfall hatte) sei in seinen Augen aber immer noch komplett schief. Die Zähne an sich waren zwar gerade (auch auf dem Abdruck), allerdings gingen sie schräg aufwärts (siehe Foto). Im Sommer 2013 dann (ein halbes Jahr nach Behandlungsende), entschlossen wir uns dann, noch einmal meinen Kieferorthopäden aufzusuchen. Denn irgendwie war das Ergebnis wirklich nicht akzeptabel. Jetzt sah ich es auch… Auch andere Leute sprachen mich schon darauf an… Nicht zu vergessen auch, dass man für die hohe Geldsumme ja auch das Recht auf ein schönes Ergebnis hat.

 

Wir gingen beide davon aus, dass meine Kieferorthopäden (Gemeinschaftspraxis) es sich nicht eingestehen wollten, doch auf jeden Fall nahmen sie sich BEIDE für mich Zeit. Zuerst meinte Frau Doktorin (wie erwartet), als sie nur auf dem Abdruck schaute, dass doch alles prima sei. Als sie mir dann beide (Herr und Frau Doktor) im Mund schauten, willigten sie aber sofort ein und meinten, dass es wirklich gut sei, dass ich noch mal wieder gekommen bin. Sie überlegten zusammen und nahmen sich wirklich Zeit für mich und berateten mich für die weitere Behandlung, die für mich aber auf jeden Fall NICHTS extra kosten wird.

 

Dann, Ende August 2013 bekam ich ein Termin und meine neue Zahnspange. Diesmal war es für mich wirklich schwierig, damit umzugehen, schließlich war ich schon 18, in der 13ten Klasse und auch gerne in Diskotheken und so gewesen.. Da sieht eine Zahnspange immer merkwürdig aus.. man kennt es ja.. Dazu musste ich wieder Gummis einhängen, was die Sache noch doppelt so unangenehm machte.

 

Doch das alles wurde übertönt von meinem Willen, jetzt hoffentlich wirklich mal gerade Zähne zu bekommen. Ich war wieder so gewissenhaft wie früher. Die Gummis trug ich auch wieder in der Schule. (Man bedenke, dass es nicht nur ein Gummi war, sondern zwei, die kreuz und quer zwischen den Zähnen gehängt wurden). Es war wirklich schwierig, das Sprechen fiel einem schwer, auch in den Pausen, als ich logischerweise auch mal etwas essen musste, war es immer lästig zum WC zu gehen, mir den ganzen Salat aus- und anschließend wieder einzuhängen. Doch ich machte es, eben mit dem starken Willen, gerade Zähne zu bekommen. Man sah Fortschritte, ohne Frage, aber irgendwie verschob sich alles nicht so wie es sein sollte.

 

Im April war es dann nach einem halben Jahr mit dem Schrecken vorbei, leider nicht aus positiven Gründen. Mein Kieferorthopäde meinte, es sei mit seinem Latein am Ende, er entfernte mir spontan die Zahnspange, da die Gummis leider nur die untersten Zähne hochzogen, ansonsten nichts bewirkten. Er meinte, es könnte erblich sein, so etwas hatte er vorher noch nicht erlebt.

 

Letzte Woche war ich beim normalen Hauszahnarzt, er meinte auch, dass es leider wirklich nicht alles optimal geworden ist und denkt, es könnte eine Folge des Unfalls (siehe oben) sein, wodurch leider einige Zähne zu stark im Knochen verwachsen seien. (Er betonte, dass er sich aber wirklich nicht sicher sei.)

 

Tja, nun sitze ich hier. Meinen nächsten Termin beim Kieferorthopäden habe ich Ende Mai. Ich denke, dass wird der Letzte sein, schließlich habe ich jetzt nichts kieferorthopädisches mehr im Mund. Neue Ergebnisse können jetzt ja nicht mehr kommen..

 

Mich macht das alles echt fertig. Fast 5 Jahre kieferorthopädische Behandlung, die ganzen Umstände drumherum, z.B. mit den Gummis, dazu die unheimlich hohen Behandlungskosten.

 

Und daraus ist etwas geworden, was ich nicht definieren kann, der ganze Mundraum ist auf der rechten Seite irgendwie verformt. Linke Hälfte optimal (war es aber auch schon vor der Behandlung), rechts ein wildes Chaos, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, wo ich da anfangen soll. Schaut euch es am besten selbst an…

 

Gibt es noch irgendwelche Chancen für mich? An die Kompetenz meiner Kieferorthopäden zweifle ich NICHT, denn da sie die einzigen bei mir in der Region sind, haben sie sehr viele behandelt, die ich kenne und ALLE davon haben optimale Zähne.. Warum ich nicht?!

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Ich würde mal einen Kieferchirurgen zu Rate ziehen. Immerhin kann der ja feststellen ob die Zähne mit dem Knochen verwachsen sind.

Und deine Kieferorthopäden können auch Röntgenbilder machen, auf denen man so etwas sehen kann. Das würde ich ihnen mal vorschlagen.

Außerdem gibt es sogenannte "Tiefziehspangen". Die hatte ich eine Woche bei meiner Invisalign Behandlung, da meine Backenzähne auch etwas zu tief im Zahnfleisch waren und diese wurden jetzt durch so eine Spange weiter raus gezogen.

Viel Glück!

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Ich habe auch so eine KFO-Odyssee hinter mir und kann dich gut verstehen.

Du solltest dich wohl echt mal von einem Kieferchirurgen beraten lassen und dann findet sich bestimmt eine Möglichkeit dir zu helfen! :)

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Hey,

 

danke für eure Ratschläge und euren Mut.

 

Ja, ich denke, ich werde zuerst einmal die Behandlung mit dem Kieferorthopäden abschließen und ihn zunächst mal darauf ansprechen.

An dem Rat eines Kieferchirurgen habe ich die letzten Tage auch gedacht, allerdings war ich immer der Meinung, dass er nur Überbiss, Kreuzbiss etc. behandelt kann, denn meine Vorstellungskraft, wie man meinen speziellen Fehlbiss operieren könnte ist stark begrenzt.

Da kommt natürlich auch noch die finanzielle Frage auf. Wie ist es mit den Kosten? Kann man da auf einer Leistung der gesetzlichen Krankenkassen zählen?

 

Prevail, gab es denn bei dir ein Happy End bzw. hattest du am Ende Erfolg?

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Sollte tatsächlich ein ankylosierter (mit dem Knochen verbackener) Zahn die Ursache des Problems sein, kann ein MKG-Chirurg zum Beispiel eine Segmentosteotomie durchführen. Dabei wird sozusagen um den Zahn herumgesägt, so dass er wieder bewegt werden kann.

Wichtig wäre aber, das anzusprechen bevor die aktuelle Behandlung offiziell abgeschlossen ist.

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Hallo GC,

 

belastet dich die Sitzuation aus optischen Gründen oder hast du auch Probleme beim Essen oder Schmerzen?

Ich finde so schlimm sieht es nicht aus! Wenn man natürlich ein perfektes Bild von geraden Zähnen im Kopf hat, ja... dann verstehe ich deine Unzufriedenheit.

 

Du bist erst 19, stimmts? Der Kiefer ist erst mit 20-21 Jahren ausgewachsen soweit ich weiß. Meine Behandlung (Zahnspange & BIMAX) begann mit 21. Wirf die Flinte nicht ins Korn!

Besuche mal einen Chirurg und einen anderen KFO. Ich weiß, du zweifelst selbst nicht an deinen KFOs, aber es ist doch immer mal ganz interessant andere Meinungen und Sichtweisen einzuholen ;-)

 

Ich wünsche dir viel Erfolg und halt uns auf dem Laufenden!

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Danke Mush! Die andere Sache zur OP wäre allerdings noch die, dass mein Kiefer ja nur auf der rechten Seite diese Schräglage hat. Wie kann ein Kieferchirurg so etwas korrigieren?

 

@Schaggeline: Danke für deinen Zuspruch! :-) Naja, optisch belastet mich das natürlich ziemlich, zumal, wie oben geschildert, ich die beinahe 5-Jährige Behandlung echt ernst durchgezogen habe. Körperlich ist es immer ein auf und ab, es gibt Tage dann knackt das Kiefergelenk echt fürchterlich und man denkt, dass der Kiefer jeden Moment auskugelt. Gesund fühlt sich das jedenfalls nicht an. Dann kann es aber auch mal sein, dass man nichts mehr merkt.

 

Ja, ich bin 19. ;-)  Einen guten Chirurg habe ich zum Glück schon bei der Entfernung meiner Weisheitszähne kennengelernt. Die Suche nach einem anderen Kieferorthopäden wird allerdings um einiges problematischer..

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Hey.

Wenn dein Kiefer knackt würde ich den Kieferorthopäden mal auf Invisalign ansprechen! Mein Kiefer hat auch oft geknackt und das lag an irgendeinem Problem mit dem Knochen, welches aber durch Invisalign mit behoben wird.

Ich will dich nicht dazu überreden, aber des Fragen beim KFO kostet ja nichts ;)

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Hey.

Wenn dein Kiefer knackt würde ich den Kieferorthopäden mal auf Invisalign ansprechen! Mein Kiefer hat auch oft geknackt und das lag an irgendeinem Problem mit dem Knochen, welches aber durch Invisalign mit behoben wird.

Ich will dich nicht dazu überreden, aber des Fragen beim KFO kostet ja nichts ;)

 

Wurde dir das versprochen oder ist das knacken durch Invisalign behoben?

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Danke Mush! Die andere Sache zur OP wäre allerdings noch die, dass mein Kiefer ja nur auf der rechten Seite diese Schräglage hat. Wie kann ein Kieferchirurg so etwas korrigieren?

 

 

Man kann fast alles operieren.

 

Laterognathien (so nennt man die Schieflage des Kiefers) werden für gewöhnlich in einer Bimax auch beseitigt.

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Um auf deine Frage zu antworten: Ja, ich würde schon sagen, dass es ein Happy End gab, man darf einfach nicht zu früh die Flinte ins Korn werfen ;)

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Okay, danke für eure Antworten! Ich werde das alles für den nächsten Termin beim KFO berücksichtigen.

 

@kiza: Komisch, ich habe das Web mit Google von vorne bis hinten durchsucht und nichts Derartiges gefunden. Nur die Standardfehlstellungen wie man sie sowieso schon kennt. Danke!

 

@Prevail: Danke, das macht Mut! :-) Du warst also nach der KFO-Behandlung beim Chirurgen? Oder wie war dein "Werdegang"? :D

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Ich habe noch einmal eine Innenaufnahme meines Oberkiefers gemacht, worauf alles noch einmal etwas anders wirkt. Da sieht es nicht wirklich so aus, als sei der Oberkiefer schräg, sondern als stehen zwei Zähne höher als die übrigen. Die rechten Backenzähne sehen relativ normal aus. Wie interpretiert ihr diese Aufnahme? Wäre es vielleicht auch möglich, dass ich im Wachstum mit meiner Zunge den Kiefer etwas verformt habe? Da ich unterbewusst oft mit der Zunge an der Wunde gefühlt habe.. (Ihr kennt es sicherlich, man weiß auch nicht, wieso man so etwas macht. :biggrin:)

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Heute war ich wie erwähnt beim KFO. Er war sehr positiv überrascht, dass sich in den letzten 7 Wochen doch noch so einiges in meinem Kiefer getan hat. (Obwohl ich, wie gesagt, keine Zahnspange oder Ähnliches mehr trage.) Mich hat es gewundert, dass sich Zähne dann auch ganz ohne Hilfsmittel doch noch in die richtige Richtung verschieben können.

 

Jedenfalls war es entgegen meinen Erwartungen doch noch nicht der letzte Termin. Er möchte es sich gerne noch einmal in sieben Wochen anschauen. Bis dahin hat er mir den Rat gegeben, fleißig Kaugummi zu kauen. :D

 

Ich bin gespannt, wie es sich entwickelt. :-)

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Manchmal haben Rezidive auch was gutes. Es kann schon sein, dass das mit den Gummis erzeugte Unglück sich spontan wieder reguliert.

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Danke Mush! Die andere Sache zur OP wäre allerdings noch die, dass mein Kiefer ja nur auf der rechten Seite diese Schräglage hat. Wie kann ein Kieferchirurg so etwas korrigieren?

@Schaggeline: Danke für deinen Zuspruch! :-) Naja, optisch belastet mich das natürlich ziemlich, zumal, wie oben geschildert, ich die beinahe 5-Jährige Behandlung echt ernst durchgezogen habe. Körperlich ist es immer ein auf und ab, es gibt Tage dann knackt das Kiefergelenk echt fürchterlich und man denkt, dass der Kiefer jeden Moment auskugelt. Gesund fühlt sich das jedenfalls nicht an. Dann kann es aber auch mal sein, dass man nichts mehr merkt.

Ja, ich bin 19. ;-) Einen guten Chirurg habe ich zum Glück schon bei der Entfernung meiner Weisheitszähne kennengelernt. Die Suche nach einem anderen Kieferorthopäden wird allerdings um einiges problematischer..

Hey, finde es auch sehr schade, dass du das alles mitmachen musstest :(

Ich kann dich sehr gut verstehen, bei mir ist auch einiges schief gegangen, allerdings weil mein erster KFO mist genaut hat. Ich habe dann mit 22!! Nochmal eine feste zahnspange bekommen..

Zum thema knacken: ich hatte das auch, das kann gefährlich sein, allein deshal würde ich unbedingt zum KC gehen! Ich hatte das auch, bei mir konnte das dann per op und zahnspange behoben werden. Zusätzlich hatte ich ne schieflage, bei mir war es so svhlimm dass man ich ein schiefes gesicht davon bekommrtm hatte. Das war wirklich schlimm, aber jetzt(mit 24) ist alles relativ korrigiert :) also gib die Hoffnung nicht auf. Ich musste nur nen teil der behandlung bezahlen, hätte aber gar nichts bezahlen müssen wenn ich unter 21 gewesen wäre. Das hat damals mein KC gesagt. Weil sobald das knacken und die schiefstellung mit schmerz und verspannungen und evtl Kopfschmerzen verbunden ist, zahlt das die kasse in den meisten Fällen. :) also geh unbedingt zu nem KC.. viel Glück und nicht die hoffnung verlieren! ;)

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Danke Mush! Die andere Sache zur OP wäre allerdings noch die, dass mein Kiefer ja nur auf der rechten Seite diese Schräglage hat. Wie kann ein Kieferchirurg so etwas .

Mush hatte es schon erklärt, dass der Chirurg nur den Eckzahn sozusagen chirurgisch "lockern" könnte, falls dieser ankylosiert wäre. Im Anschluß könnte man den Eckzahn dann bewegen bzw richtig einstellen.

Deine Aufnahmen sind nicht so günstig bzw aussagekräftig. Ob der kpl Kiefer schief ist oder diese Fehlstellung hauptsächlich durch den Eckzahn bedingt ist, kann man schlecht erkennen.

Ich würde mich auf jeden Fall mal bei einem anderen KFO vorstellen. Dass dein bisheriger Kieferorthopäde so viele Patienten hat, muss nicht gleichzeitig bedeuten, dass er kompetent ist. Zumal es, wie du erwähnt hast, der einzige in der Umgebung ist.

Ich finde das Ergebnis, nach der bereits zweiten Multiband Behandlung, alles andere als zufriedenstellend. Und das nicht nur kosmetisch. So leid es mir tut....aber auch die Stellung diverser anderer Zähne finde ich nicht akzeptabel, nach abgeschlossener Behandlung.

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Civciv:

 

Da kann man darüber streiten. Dass durch die Gummizüge in der Vertikalen Mist entstanden ist, darüber braucht man nicht zu reden. Der Oberkiefer ist zu klein und nur durch eine GNE anzupassen. Aber wenn man diesen Aufwand nicht betreiben will, wäre das eine akzeptable Kompromissbehandlung.

 

Gummizüge finde ich sehr fragwürdig, da wird schon sehr dem Zufall überlassen, was sich bewegt. Von gesteuerter Bewegung kann man da nicht mehr reden.

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Civciv:

Da kann man darüber streiten....n.

Über was bitte ?? ;) ich hatte ja einiges geschrieben...

Ach ja, und wenn der Dreier tatsächlich ankylosiert ist, bringt uns die GNE auch nicht weiter, oder?!

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Heute war ich wie erwähnt beim KFO. Er war sehr positiv überrascht, dass sich in den letzten 7 Wochen doch noch so einiges in meinem Kiefer getan hat. (Obwohl ich, wie gesagt, keine Zahnspange oder Ähnliches mehr trage.) Mich hat es gewundert, dass sich Zähne dann auch ganz ohne Hilfsmittel doch noch in die richtige Richtung verschieben können.

 

Wieso sollte der Dreier ankylosiert sein? GC German schreibt doch, dass ein possitives Rezidiv stattgefunden hat. Er soll mal ein aktuelles Bild einstellen. Zudem ist es nicht ungewöhnlich, dass mit Gummizügen überraschendes passiert. Da muss man nicht gleich den Teufel an die Wand malen.

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Weil der Dreier auf den Fotos, nach zwei MB Behandlungen einfach immer noch  "bescheiden" steht.

 

Dass der Arzt zu der Pat. sagt, er sei überrascht, dass sich "so viel" getan hätte, seit dem letzten Besuch, heißt ja nicht, dass der Dreier sich bewegt hat :483:

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