ticker

Zahn abgestorben bei OK-OP

Hallo alle zusammen,

ich wende mich insbesondere an diejenigen unter Euch, die die Entscheidung noch vor sich haben.

Wenn ich mich noch einmal neu entscheiden könnte, würde ich mich nicht nochmal operieren lassen.

Bis vor kurzem sah alles noch ganz gut aus. Ich war einfach froh, daß ich es hinter mir hatte.

Nun hat mein Zahnarzt aber die von mir schon vor einiger Zeit vermutete Diagnose bestätigt: Meine zwei vorderen Schneidezähne sind in der OP abgestorben.

Dr. Kater hatte mir vor der OP gesagt, dies sei äußerst selten.

Ich kenne aber noch jemanden, der das passiert ist.

Ich bin echt ärgerlich.

Und vor allem kommt jetzt richtig Stress auf mich zu.

Wurzelbehandlung und regelmäßiges (kostenaufwendiges) Bleichen der Schneidezähne, damit diese nicht mehr so schwarz sind.

Und durch die Wurzelbehandlung werden die Schneidezähne sehr bruchempfindlich, so daß ich aufpassen muss, daß sie mir nicht kaputt gehen.

Ich kann nur jedem, bei dem es nicht UNBEDINGT DRINGEND(!) nötig ist, von einem solchen Eingriff abraten.

Ihr wisst nicht, was da noch alles auf Euch zukommt, wenn Ihr nicht unheimlich viel Glück habt.

Ich wusste es vorher auch nicht.

Das ist nur meine Meinung. Aber ich meine es sehr ernst und ehrlich.

Viel Erfolg bei Euren Entscheidungen. Ihr könnt sie noch treffen, bei mir ist es zu spät.

Tickie.

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Hallo Tickie

bist du neu hier oder liest du eigentlich schon länger mit?

oh ich habs gerade entdeckt dass du ganz neu hier bist:!:

du liest sicherlich schon länger als Gast mit denn für einen Neuling wirkt das Ganze hier sicherlich erschlagend bei dieser Fülle von Informationen;)

dein erster Bericht wirkt recht einseitig was deinen Chirurgen betrifft;)

aber vielen Dank für diese Veröffentlichung!!!

ich denke diese Gefahr ist den Meisten hier nicht bewusst, mich eingeschlossen:neutral:

interessant wäre es wenn du dazu schreiben würdest was bei dir genau gemacht wurde, damit man parallelen ziehen kann

und die Progenicer hier nicht alle die Suchfunktion beanspruchen müssen;)

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Hallo Trickie,

das klingt ja gar nicht gut, was du da schreibst. Du Arme!! Eine Freundin von mir hat auch einen abgestorbenen Schneidezahn (jedoch nicht wg. OP) und die hat sich eine sehr dünne zahnfarbene Platte drauf machen lassen. Dadurch muss sie ihn sich nicht immer bleichen lassen. Wenn dich diese Methode interessiert, dann gib mir bescheid, dann informier ich mich noch genauer bei ihr.

Ich wünsch dir viel Durchhaltevermögen für das ganze Procedere...

LG, Johanna

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Hi,

Da hatte ich ja Glück, bei meiner GNE sind die vorderzähne heil geblieben.

Ich bin allerdings auch erschrocken, als am abend vor der OP der Chriurg mir so nebenbei sagte, dass die Vorderzähne absterben könnten.

Wobei er meinte, wenn man das dann sofort wurzelbehandelt, dann kann man den zahn fast "unversehrt" retten.

Bei meinem ersten Aufklärungsgespräch ( von einem älteren Kiferorthopäden ) wurde mir schon gesagt, dann durch die OP und die Zahnspange einige Zähne bzw. Wurzeln und Wurzelfüllungen K.O. gehen können. Und dass das Kiefergelenk durch die Umstellungen erst recht belastet wird, womöglich mehr als wenn mans lässt wie es ist.

Dennoch hab ich mich dafür entschieden. Mit dem Wissen, dass es Risiken birgt und unter Umständen schief gehen kann.

Aber alles was gut ist, was man wirklich will und wofür man kämpft, hat eben auch Nachteile, birgt ein Risiko.

Psychologisch war es für mich besser zu handeln, als weiterhin nichts zu tun.

Finde es aber sehr wichtig, dass das ganze im vollen Bewustsein gemacht wird, dass es ein schwerwiegender, risikoreicher und keineswegs harmloser Eingriff ist, mit weitreichenden, zum Teil unabsehbaren Folgen.

Darum gilt: vorher informieren, und zwar nicht nur einmal kurz, sondern so ausführlich und komplex wie möglich. Ich hab 5 Jahre dafür gebraucht.

;-)

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Hallo Tickie,

das ist ja echt schlimm. Was wurde denn bei dir genau gemacht?

Und bist du ansonsten zufrieden mit dem Ergebnis?

Ich hab auch eine OK-Vorverlagerung vor mir. Man hofft immer - und geht irgendwie auch davon aus: "Bei mir passiert das schon nicht".... Wenn man dann von Fällen hört, bei denen es eingetreten ist, macht einem das schon Angst....

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mein rechter 2er ist bei einer Urlaubsfahrt mit dem Auto aufeinmal dunkel geworden hat sich dann herausgestellt dass die Wurzel abgestorben ist. also muss nicht unbedingt ein op der Grund sein. und diese kann man ja auch mit einer Veneer behandlung oder vielleicht auch Bleeching wet machen.

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Hallo "Ticker",

bin natürlich sehr interessiert an dieser seltenen Komplikation, die ich außerordentlich bedauere. Gelegentlich ist die Sensibilität einzelner Zähne über Monate reduziert, so daß es hier zu Fehlinterpretationen seitens des Zahnarztes kommen kann, der dann u.U. unnötig eine Wurzelbehandlung einleitet. Man sollte unbedingt min. 6 Monate zuwarten.

Wenn es bei Ihnen anders sein sollte, senden Sie uns bitte Ihre aktuellen Röntgenbilder und Fotos der Zähne, damit wir Ursachenforschung betreiben und solche Folgen sicher ausschließen können.

Bitte helfen Sie uns dabei.

Mit freundlichen Grüßen

WMK

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Hallo Herr Kater, ich habe dazu mal eine Frage.

Wie ist das eigentlich, wenn der OK vom Schädel abgetrennt wird, um dann anders positioniert zu werden, da ist doch der ganze Blutkreislauf unterbrochen, wie funktionier5t denn das dann mit den Blutgefäßen? Finden diese Gefäße selbst wieder die Blutbahnen der einzelnen Zähne? Denn immerhin werden doch die ganzen Pulpen mit Nährstoffen versorgt. Danke für eine kleine Erklärung. Gruß matteo:D

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Meine zwei vorderen Schneidezähne sind in der OP abgestorben.

Hallo !

Mich würde dabei mal interessieren welche zwei Vorderzähne Du meinst, im OK oder im UK ?

Und was bei Dir operiert wurde , also Bimax oder nur eine Kieferumstellung (OK oder UK ) ?

LG

Jasna

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Hallo Herr Kater, ich habe dazu mal eine Frage.

Wie ist das eigentlich, wenn der OK vom Schädel abgetrennt wird, um dann anders positioniert zu werden, da ist doch der ganze Blutkreislauf unterbrochen, wie funktionier5t denn das dann mit den Blutgefäßen? Finden diese Gefäße selbst wieder die Blutbahnen der einzelnen Zähne? Denn immerhin werden doch die ganzen Pulpen mit Nährstoffen versorgt. Danke für eine kleine Erklärung. Gruß matteo:D

Ich bin zwar nicht Dr.Kater, aber ich würde es wie folgt erklären: Der OK ist ja nur an 4 Stellen mit dem Schädel befestigt. An diesen wird er dann auch abgekappt. Sollten jetzt Adern dort sein dann wird man doch bestimmt versuchen, diese zu erhalten.

So würde ich es sagen, aber Dr.Kater kennt sich da ja gewiss besser aus! ;)

Gruss

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So würde ich es sagen, aber Dr.Kater kennt sich da ja gewiss besser aus! ;)

das denke ich auch - denn der oberkiefer ist nicht nur an 4 punkten am gesichtsschädel befestigt, sondern 'durchgängig' ;) die blutversorgung der zähne läuft im übrigen innerhalb des mobilisierten kiefers, nur darum gehen nicht alle zähne hopps :D

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Mir ist auch während der Behandlung einer meiner Frontzähne abgestorben. Ich kam damals vom KFO, er hatte wieder einen neuen Bogen eingesetzt. Da das ja immer sehr drückt und weh tut, habe ich mir da auch nichts weiter bei gedacht. Mich hatte nur gewundert, dass der Zahn so kälteempfindlich ist. Als ich draußen spazieren war, musste ich immer den Mund geschlossen halten, weil der Zahn schmerzte, wenn Wind dran kam. Nach wenigen Tagen war das vorbei - also hab ich mir nichts weiter dabei gedacht. Zwei bis drei Wochen später fiel mir auf, dass der Zahn etwas matter aussah als die anderen. Hab das dann meinem KFO beim nächsten Termin erzählt und er machte einen Kältetest. Habe mit dem Zahn kaum mehr etwas gefühlt. Mein KFO meinte dann, dass meine Zähne durch die Knirscherei schon sehr angeschlagen waren und das der neue Bogen dem Frontzahn wohl den Rest gegeben hätte. Er meinte, eine Wurzelbehandlung käme erst in Frage, wenn die Behandlung abgeschlossen wär. Werde ihn da das nächste Mal nochmal drauf ansprechen.

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Hallo Rainer, danke für diese bildliche Vorstellung. Ich dachte erst, die Zahnwurzeln wären mit den Blutgefäßen schon faßt in einem Freiraum liegend. So aber ist wohl klar, wenn der Kieferknochen durchgetrennt wird, ist die Blutversorgung weiterhin garantiert, weil das Knochengewebe wohl siebartig mit Blut durchwandert wird. Dann ist es schon seltsam, das Zähne absterben können. Es ist vielleicht der fall, wenn die Zahnwurzel mit Blutgefäß zu sehr unter Spannung steht, dass die Verbindung dann gebrochen sein kann. Da hab ich gehört, sollen doch auch ganze Zähne transplantiert werden können.

Der Zahn wird also rausgenommen, wird gereinigt, oder sogar repariert, und dann wieder eingesetzt. Das hab ich von einem Bekannten gehört, und ich konnte es gar nicht glauben, dass sowas überhaupt geht. Scheint aber ein aufwendiger Eingriff zu sein und wird nicht von der KK übernommen. Scheint auch nicht mehr üblich zu sein. Gruß matteo

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das denke ich auch - denn der oberkiefer ist nicht nur an 4 punkten am gesichtsschädel befestigt, sondern 'durchgängig' ;)

So hatte er mir das aber selbst erklärt, deshalb meine Aussage....naja...keine Ahnung...

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Hi Ticker,

schöner Scheiß auf jeden Fall....!

Ist das restliche Ergebniss denn für Dich zufriedenstellend???

Im Nachhinein hätte ich wohl abgestorbene Zähne in Kauf genommen. Oder vielleicht sogar Implantate. Die bekomme ich sowieso irgendwann mal, da ein loses Gebiss nicht in Frage kommt.

Gehört halt zu den Risiken, die so eine OP mit sich bringt.

Unterschrieben hat man die OP Erklärung schnell...., Bewußt wird man sich über die Risiken oft erst hinter her, wenn sie auftreten...

olli

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Unterschrieben hat man die OP Erklärung schnell...., Bewußt wird man sich über die Risiken oft erst hinter her, wenn sie auftreten...

olli

Genau so ist es

Stefan

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oh mein gott .... *tot umfall*

also wenn echt ähne absterben können dannhab ich jetzt aber echt angst... denn mir ist mein linker zweier mal abgebrochen als ich 9 oder 10 war. meine damalige zahnärztin hat dann angeblich den nerv gezogen und mir ein zahn praktisch dan modeliert... vor zwei jahren hat sich dann plözlich mein "nicht vorhandener nerv" entzündet und hat eiter gebildet. mein jetziger zahnarzt hat mich dann also zu nem anderen arzt geschickt wo dann mein nerv weggelastert wurde und irgendwie entweder die wurzel oder den nerv dann so aufgefüllt, damit sich da nichtsmehr bilden kann. ka alsoich hab halt so meine geschichte mit den linken zweier deshalbbin ich da auch sehr empfindlich was diesen zahn oder generell meine zähne und kiefer angeht... ich hab auch schon schlechte erfahrungmit einem anderen kieferchirurgen gemacht, der mir meine oberen beiden 6er entfernt hat wegen zahnengstandes... (keiferchriurg da meine wurzeln sehr nah an der kieferhöhle lagen.

jah jetzt hab ich panische angst dass da noch mehr stress und kummer auf mich zukommt, denn ich hab auch schon (aufgrund meiner zahngeschichte und generell schlechter lebenssituation) oft mit suizidgedanken gespielt, aber ob ich wirklich suizidgefährdet war bezweifel ich aber immerhin hat mich das eben alles schon sehr belastet... meint ihr da könnte was passieren, also dass mir ein zahn abstirbt wegen meiner vorbelastung??? hilfeee.... *wimmer**panik*

am besten frag ich am donnerstag herrn kater persönlich....ich hoffe er kannmein gewissen beruhigen

lg eure leidensgenossin

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Wie du ja bei mir lesen kannst, müssen dir die Zähne nicht bei der OP absterben - das kann auch schon durch die Zahnspange passieren. Lass dich am besten noch mal von deinem KFO und Dr. Kater beraten.

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@ Ticker,wer sagt denn das die Zähne während oder durch die OP abgestorben sind. Kann ja sein das sie durch die KFO Behandlung abgestorben sind und du es nur erst später gemerkt hast. Hab gelesen das dies durch eine OP sehr sehr selten der Fall ist.l.g sabine

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Hallo,

zufällig bin ich auf dieses Forum gestoßen. Ich wollte mich eigentlich nur über devitalisierte Zähne informieren.

Vor etwas über einem Jahr bin ich ebenfalls operiert worden. Am Oberkiefer. Wie bei Ticker (oder Tickie?) war alles am Anfang ganz ok.

Mit dem Unterschied, daß ich mich vor der OP schon sehr verrückt gemacht hatte.

Eine Freundin von mir hatte mir genau das berichtet: Daß bei ihr auch drei Zähne abgestorben seien durch die OP.

Ich habe gedacht "Die Arme, die hat wohl echt Pech gehabt".

Denn den Schilderungen in der Praxis nach zu urteilen, schienen das letztlich mehr theoretische Risiken zu sein.

Am Ende konnte ich dann nichts anderes machen, als es einfach alles hinzunehmen. Sonst hätte ich mich noch Jahre lang gequält.

Trotzdem bin ich jetzt sehr enttäuscht.

Meine Zähne sind sonst gut, und ich hatte die OP vor allem durchführen lassen, damit sie nicht zu sehr abgenutzt (abgekaut) werden. Und jetzt ist einer ganz tot. -Kein so guter Deal irgendwie.

Jetzt war ich bei der Praxis Kater zur Nachsorge (irgendwie hatte ich die Einladung zur Plattenentnahme bzw. zum Nachtermin erst nach einem Jahr zugeschickt bekommen statt nach einem halben, was wohl ein Versehen war).

Dr. Schäfer meinte, es läge vermutlich an einer der Platten, die auf den Nerv oder die Wurzel(?) drücke. Ich habe gar nichts mehr gespürt in dem verfärbten Zahn und komischerweise auch nicht im Nachbarzahn.

Er sagte, es bestünden wenig Chancen, daß das nach der Entnahme der Platten wieder besser würde.

Mein Zahnarzt will sich das jetzt weiter angucken. Hoffen wir mal. Vielleicht geschieht ja noch ein Wunder ;-/

Ein bisschen geärgert habe ich mich auch über die Praxis.

Zu Dr. Kater wurde ich nicht vorgelassen (ich dachte, er sei so interessiert an solchen Fällen?).

Und bei der Gelegenheit habe ich mir mal alle meine unterschriebenen Zettel in Kopie aushändigen lassen.

Dabei habe ich festgestellt, daß auf einem der Zettel nachträglich zusätzliche Risiken eingetragen worden waren (in zunächst leer gelassene Felder).

-NACH meiner Unterschrift und in meiner Abwesenheit, wohl gemerkt.

Obwohl das Risiken sind, die bei mir nicht eingetreten sind, halte ich das für unseriös.

Das ist einfach nicht erlaubt.

Auch wenn ich halt zu doof war damals (oder zu eingeschüchtert), um mir eine Kopie aushändigen zu lassen.

P.S. Dass der Zahn durch die OP abgestorben ist, hat bei mir keiner der Fachmänner in Frage gestellt. Die Röntgenbilder sahen wohl so aus.

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Hallo, mittlerweile gab es ja eine Reihe von Reaktionen.

Entschuldigt, daß ich mich erst jetzt wieder melde. Ich habe einigen Stress was meine Zähne betrifft.

Ab jetzt werde ich auch nicht mehr so oft ins Forum gehen und mitlesen, da mich die Sache sowieso schon genug belastet (physisch und psychisch).

Trotzdem kurz meine Antworten auf die aufgekommenen Fragen:

1. Ich war noch bei einem anderen Kieferchirurgen und bei einem Gutachter der Krankenkasse. Beide haben anhand aktueller Bilder die Auffassung vertreten, daß durch den kieferchirurgischen Eingriff die Zahnwurzel verletzt worden ist.

Auf die Aussage meines KFO allein habe ich mich also nicht verlassen.

2. Es handelt sich um zwei Schneidezähne im Oberkiefer. Der "erste" und der "zweite" (von der Mittellinie aus betrachtet).

Mittlerweile sind beide Zähne wurzelbehandelt, ich werde aber noch öfter deswegen zum Zahnarzt müssen.

@ Kater: Die Behandlung liegt über eineinhalb Jahre zurück und daher wohl eindeutig außerhalb der 6-Monats-Frist.

Ich bin froh, daß die Wurzelbehandlung nun wenigstens durchgeführt ist, wenn es auch noch ein langes Nachspiel haben wird und ich die Sache wohl mein Leben lang mit mir rumschleppen werde.

Da ich berufstätig bin und viel mit Kunden zu tun habe, konnte ich mir die schwazren Zähne nicht erlauben.

Trotzdem ist es erschütternd, mit kaum 30 schon tote Zähne im Mund haben zu müssen.

3. Ihr wolltet noch wissen, was bei mir genau gemacht worden ist: Eine OK-Vorverlagerung (bei der es wohl passiert ist) zusammen mit einer UK-Rückverlagerung (mit Drehung).

4. Und ob ich zufrieden bin insgesamt, hat jemand gefragt: Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, ob die Korrektur das alles wert war. Mir liegt viel an Zahngesundheit. Und die schließt "lebende" Zähne ein, vielleicht bin ich da altmodisch.

Wie auch immer, eine gute Entscheidungen wünsche ich euch.

Lasst euch die Entscheidung nicht durch beruhigendes Zureden abnehmen. Nur Fakten solltet ihr als Argumente zulassen. Sonst macht ihr euch hinterher Vorwürfe.

Von beruhigenden Worten wie "unwahrscheinlich" oder dergleichen könnt ihr euch hinterher nichts mehr kaufen.

Mich würden einmal verlässliche und aussagekräftige Statistiken zur Häufigkeit der aufgetretenen Komplikationen interessieren.

Wenn ein Mitarbeiter in der Praxis einem beispielsweise vorher sagt, dass ER bisher nur soundso viele Fälle miterlebt hat, sagt das noch nicht viel aus.

Ich möchte so etwas schwarz auf weiß. Und mit Angabe über die Zahl der Fälle, die derjenige überhaupt schon mitbekommen hat.

Außerdem hielte ich konkretere Aufklärungs-Zettel für sinnvoll. Damit man es schwarz auf weiß hat.

Auf meinem Bogen damals stand nicht viel drauf. Nichts konkretes.

Und auf das, was mündlich gesagt (und nicht gesagt) wurde, kann man sich hinterher nicht mehr beziehen.

Dass ich mich vorher nicht gut informiert hätte, trifft übrigens auf mich nicht zu. Schon vor meiner OP (als dieses Forum hier gerade neu gegründet war, glaube ich) habe ich hier oft mitgelesen.

Ich habe mir viele Gedanken gemacht, was die Risiken angeht und mich gut informiert.

Trotzdem hatte ich nicht gedacht, daß das Risiko des Zahnabsterbens zum Beispiel so hoch ist.

Mir war immer gesagt worden (von Dr. Davids zB.), daß es auf die Größe des Eingriffs ankäme, und daß bei mir nicht viel "bewegt" werde und deshalb auch nicht leicht etwas kaputt gehen könne.

Von alledem habe ich jetzt nichts.

Bei mir ist es trotzdem passiert.

Und ich wüsste einfach gerne mal, wie vielen es noch so geht.

Mein KFO und der andere Chirurg sagten, das sei schon eines der größeren Risiken. Und dass das ganz klar sei, da "Traumatisierung" (so nannte er das) der Zähne eine der Hauptursachen für das Absterben sei und bei diesen Eingriffen ja schon ordentlich rungemacht werde an den entsprechenden Stellen.

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hallo ticker!

Ich kann deinen unmut sehr gut nachvollziehen.

Da ich berufstätig bin und viel mit Kunden zu tun habe, konnte ich mir die schwazren Zähne nicht erlauben.

Trotzdem ist es erschütternd, mit kaum 30 schon tote Zähne im Mund haben zu müssen.

Das ist in deinem Fall -wo du dich doch vor allem aus Kariespräventionsgründen operieren hast- tatsächlich erschütternd.

Da ich berufstätig bin und viel mit Kunden zu tun habe, konnte ich mir die schwazren Zähne nicht erlauben.
Dauernd bleichen kann nicht die richtige Lösung sein, zumal tote Zähen ja sehr leicht brüchig werden und nicht selten irgendwann abbröckeln. Da würd ich mir an deiner Stelle Kronen oder Veneers machen lassen.

Mich würden einmal verlässliche und aussagekräftige Statistiken zur Häufigkeit der aufgetretenen Komplikationen interessieren.

Wenn ein Mitarbeiter in der Praxis einem beispielsweise vorher sagt, dass ER bisher nur soundso viele Fälle miterlebt hat, sagt das noch nicht viel aus.

Ich möchte so etwas schwarz auf weiß. Und mit Angabe über die Zahl der Fälle, die derjenige überhaupt schon mitbekommen hat.

Außerdem hielte ich konkretere Aufklärungs-Zettel für sinnvoll. Damit man es schwarz auf weiß hat.

Da bin ich zu 100% deiner Meinung.

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Hallo,

Und bei der Gelegenheit habe ich mir mal alle meine unterschriebenen Zettel in Kopie aushändigen lassen.

Dabei habe ich festgestellt, daß auf einem der Zettel nachträglich zusätzliche Risiken eingetragen worden waren (in zunächst leer gelassene Felder).

-NACH meiner Unterschrift und in meiner Abwesenheit, wohl gemerkt.

Ich finde es skandalös das so etwas gemacht wird und etwas schockiert, warum niemand dazu Stellung nimmt.

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