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Spangenmann

Oberkiefer federt

Hallo.

 

Schon wenige Tage nach meiner Bimax merkte ich, dass der Oberkiefer sich ca. 1 mm nach oben verschieben lässt, wenn ich mit der Zunge von unten bzw. hinten gegen den Splint drücke.

Mittlerweile ist die OP ca. 5 Wochen her und es hat sich leider nichts geändert.

 

Ist das noch normal?

Muss ich jetzt mit Pseudarthrose und re-OP rechnen?

 

In den ersten 1-2 Wochen nach der OP hatte ich starke Schmerzen im Gaumenbereich dadurch, dass ich mit der Zunge bei jedem Schluckvorgang gegen den Gaumenbügel gedrückt habe.

Kann es sein, dass ich dadurch irgendwelche Platten/Schrauben lose gedrückt habe?

 

Oder ist davon auszugehen, dass der Oberkiefer noch fest wird, wenn ich ihn weiterhin schone?

 

Grüße

SM

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Ich hatte dieses "Federn " auch nach meiner GNE, was ziemlich gruselig war.

Am besten wäre, du fragst den KFC.

Bin gespannt, was die anderen noch berichten werden.

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Unbedingt deinen Chirurgen aufsuchen! Aber man wird jetzt nicht viel machen können, außer abzuwarten, ob sich der Kiefer festigt und evtl. ein 3D-Röntgenbild zu machen und sich den Bruchspalt anzusehen...

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Ich glaube, es waren an die 6 Wochen, dass ich beim zusammenbeißen immer das Gefühl hatte, mein Oberkiefer würde nachgeben, als ob ich auf marshmallows beiße, irgendwann wurde es dann besser. Bei mir hat es aber auch 6 Monate gedauert, bis ich einigermaßen wieder normal essen/ beißen konnte. Ich denke, dass ist bei jedem unterschiedlich.

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Hallo Spangenmann,

 

wenn man "Oberkiefer federt" in die Suche eingibt, erhält man einiges an Suchergebnissen: http://www.progenica.de/forum/index.php?app=core&module=search&do=search&fromMainBar=1 . Ich bin jetzt nicht jedem einzelnen Ergebnis eingegangen, meine aber, es waren sowohl Fälle dabei, bei denen es mit der Zeit noch fest wurde als auch, wo nochmals operiert werden mußt.

 

Es gibt aber noch eine weitere mögliche Erklärung: Hattest Du vor der OP eventuell einen offenen Biss? Ich hatte bei mir auch nach der Bimax den Eindruck, dass der OK sich beim Zusammenbeissen bewegt, sieht man ja sehr deutlich durch den Spangendraht. Bei mir lag es jedoch daran, dass nicht der OK beweglich war, sondern die Zähne. Vor der Bimax ist es mir nicht aufgefallen, zum einen steht man ja nicht vor dem Spiegel und schaut sich an, ob die Zähne sich bewegen, zum anderen hätte ich wahrscheinlich beim "Zusammenbeissen" sowieso keine Bewegung gesehen, weil ja durch den offenen Biss keine Kraftübertragung auf die Zähne/den Oberkiefer möglich war und man somit keine Bewegung sehen konnte.

 

Aber das ist alles nur wilde Spekulation, um es endgültig zu klären solltest Du einen Termin beim KC machen.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Nette Idee, Irene.

Leider ist es aber der Kiefer.

 

Ich seh`s am Zahnfleisch und spüre auch bei jedem Zubeißen einen starken Druck am Gaumen bzw. hinter der Nase.

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Hallo Spangenmann,

 

warst Du inzwischen beim KC oder hast Du wenigstens einen Termin ausgemacht um zu klären, was eigentlich genau los ist und wie weiter vorzugehen ist? Von hier aus können wir sowieso nur spekulieren, aber normal hört es sich nicht mehr an.

 

Irene

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Ja, der KC weiß bescheid. Bisher meinte er immer, das wäre durchaus im Bereich des Möglichen/Normalen nach so einer OP.

Aber mittlerweile sollte es wohl eigentlich nicht mehr wackeln. Ich passe schon immer total auf und beiße nicht richtig zu, kaue nicht usw.

 

In etwa 2 Wochen kommt der Splint raus. Bis dahin kann man wohl nur abwarten und hoffen.

Und ich vermute, dass es danach genauso weitergeht: Abwarten, beobachten, hoffen.

 

Wenn es dann nach ein paar Monaten immer noch nicht besser ist, muss der OK wohl nochmal operiert werden und dann geht der Spaß mit dem Essen, Splint, Nähten, Schwellung usw. von vorne los.

Jeder Arzt, den ich danach frage, sagt, das wäre ja total selten und unwahrscheinlich.

 

Auch habe ich eigentlich großes Vertrauen in meinen KC. Der ist gut und erfahren. Und auf dem Röntgenbild sah bisher auch alles gut aus.

 

Aber wie ich schon in einem anderen Beitrag zu dem Thema hier im Forum gelesen habe, frage auch ich mich: Wie sollen Knochen zusammenwachsen und fest werden, die sich ständig gegeneinander am Bewegen sind, wenn man schluckt usw.?

 

Mittlerweile bin ich sogar so verzweifelt, dass ich es schon mit Homöopathie (Symphytum) versuche!

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Aus meiner umfangreichen Pseudarthrosen- und Revisions-Erfahrung kann ich sagen, dass ich meinen instabilen OK auch daran gemerkt habe, dass in der Nase auch irgendwie was ruckelt. Versuch mal vorsichtig (!), den OK z.B. am Gaumen und am Knochen über den Frontzähnen zu packen (also nicht an den Zähnen selbst): Kannst Du dabei eine Bewegung provozieren bzw. das gleiche Gefühl auslösen? Vorm Spiegel sieht man das recht gut, ob sich der ganze OK bewegt oder nur einzelne Zähne.

Anderer Versuch: an den Frontzähnen im OK wackeln. Diese sind durch die KFO mitunter auch recht locker und können ein federndes Gefühl verursachen.

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Es ist eindeutig der OK.

 

Und ich glaube mittlerweile, dass - abgesehen von der ursprünglichen Ursache der zu lockeren Platten/Schrauben - die Gummis mein größtes Problem sind.

Je festere Gummis ich drin habe, umso stärker federt der OK. Ist ja auch logisch, weil die ihn dann wieder weiter nach unten ziehen.

 

Ich verstehe das so: Die Gummis sind dazu da, den UK in die richtige Position zu ziehen, damit der Biss stimmt und sich auch die Muskeln usw. an die neue Lage anpassen.

Aber kann das nicht warten, bis wenigstens der OK einigermaßen fest ist?

Kann man das alles nicht sowieso im Nachhinein KFO-mäßig einstellen?

 

Ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken, die Gummis jetzt einfach mal draussen zu lassen bis der OK schön verheilt ist und dann zu schauen, wo wir stehen.

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Wenn's hält, dann hält's. Wenn nicht, werden auch Gummis daran nix ändern. Vor allem nicht mehr, wenn es möglicherweise schon locker ist. Sollte es sich tatsächlich um eine Lockerung der Osteosynthese handeln, wird die von alleine nicht mehr fest.

Dass die Gummis die Symptome verschlechtern, erklärt sich von selbst. Weglassen der Gummis mag sich besser anfühlen, behebt aber die Ursache des lockeren OK nicht.

Also: möglichst bald Termin bei Deinem Kieferchirurgen machen! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die KFOler den Grad der Instabilität eher unterschätzen. Mein Behandler hielt das gar nicht für so dramatisch und hat dann etwas betreten geschaut, als die MKGler sofort die Indikation zur Großen Revision gestellt haben.

Kurze Rede, langer Sinn: ein lockerer Kiefer heilt höchstwahrscheinlich nicht von selbst...

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Beides. Wie gesagt: Das ist mir ja schon kurz nach der OP aufgefallen. Da hat er sich das auch angeschaut und gemeint, es sei normal.

Aber mittlerweile sind eben schon 6 Wochen rum und es hat sich nicht geändert.

 

Hier im Forum habe ich aber schon mehrere Beiträge gefunden, bei denen das offenbar auch so war und wo es sich nach einiger Zeit "von selbst" erledigt hat.

Boki z.B.:

 

Ich glaube, es waren an die 6 Wochen, dass ich beim zusammenbeißen immer das Gefühl hatte, mein Oberkiefer würde nachgeben, als ob ich auf marshmallows beiße, irgendwann wurde es dann besser.

 

Ich bin zwar kein KFC, aber ich halte es schon für logisch anzunehmen, dass der Kiefer viel besser heilen kann, je kleiner der Spalt ist. Und dass der Spalt deutlich kleiner ist, wenn keine Gummis dran ziehen.

 

Die Frage ist halt nur, welche Nachteile es hat, die Gummis weg zu lassen.

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Gummis weglassen Nachteil:

 

Deine eingestellte Kiefer-/ Bissposition vom KC könnte sich ändern und auch zu einem Rezidiv führen.

 

Die Gummis weglassen aus Eigenantrieb wäre einfach nur Dumm.

Wenn du immer noch besorgt bist, dann gehe zu deinem Kfo/KC und nerve sie weiter, in dem du fragst wie lange so ein Federn normal sei?!

Die Gummis bekommt man ja nicht aus Jux und Dollerei nur weil die Herr Doktoren ein ärgern wollen.

 

Alles Gute dir...

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Danke.

Das ist auch etwas, das ich noch nie verstanden habe:

 

Wie kann so einfach ein Rezidiv entstehen? Immerhin wurde doch die Form des Kiefers operativ verändert und mit Metallplatten fixiert. Wie soll sich das da so schnell zurückentwickeln?

Ohne Gewalteinwirkung werden die Platten ja wohl kaum schrumpfen/biegen/brechen, oder?

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Die Gummis halten den Kiefer in der Position, die vom KC geschaffen wurde. Wenn sie fehlen dann kann das Zusammenspiel von fehlender Stabilisierung und deiner Gesichtsmuskeln dazu führen, dass sich was verändert und meistens zum Negativen.

 

Der Knochen kann sich abbauen, poröser werden, Platten (oder eher deren Schrauben) könnten sich lockern etc.

 

Wie sehen deine momentanen Röntgenbilder aus - wächst der Knochen ordentlich zusammen? Ist das Knochenwachstum in der Norm? Wenn es sich nicht bessert dann solltest du um neue Aufnahmen bitten, um zu schauen ob der Knochen vernünftig zusammenwächst.

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Anhand von Röntgenbildern kann man keine Aussage bezüglich der Verknöcherung des Oberkiefers treffen. Man müsste eine DVT-Aufnahme machen. Das wird aber erst in wenigen Monaten sinnvoll sein. Bis dahin kann man wohl nur klinisch überprüfen, ob der Kiefer fest wird.

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Auch auf dem DVT kannst Du das nicht wirklich sehen, weil der Frakturspalt a) zu klein ist und B) es aufgrund der glatten "Bruch"kanten und der Verplattung kaum zu Kallusbildung kommt, sondern hier eine primäre Knochenheilung stattfindet.

Ursächlich kann z.B. eine Lockerung der Platten sein.

Risikofaktoren: OKVV, große (>5mm) Verlagerungsstufe.

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Das ist jetzt vielleicht ein bisschen OT...

 

Aber kann mir mal jemand erklären, wie so eine Verdrahtung funktioniert, die man früher nach einer Bimax immer gemacht hat? Man verbindet da doch praktisch nur die Brackets miteinander, oder?

In dem Fall wäre das dann ja für mich auch keine Lösung, da der UK wahrscheinlich sogar noch stärker am OK ziehen würde als mit Gummis, oder?

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Jupp, genauso isses. Brackets oder IMF-Schrauben werden mit Draht verbunden, und dann - Klappe zu. Keinen Schritt ohne Drahtschere machen. Bei mir war Komplettverschnürung gaaanz kurz mal im Rennen, aber damit würde ich ja beim Knirschen noch viel mehr Zug/Druck ausüben... Deshalb war das Thema (zum Glück) auch ganz schnell wieder vom Tisch.

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Mal ein kleines Update von mir:

 

Der KFC und ich sind der Meinung, dass die Heilung des OK wichtiger ist als die Gummis.

Daher bleiben sie jetzt erstmal draussen.

 

Ich habe auch den Eindruck, dass das funktioniert und der OK fester wird. Ohne Gummis kann ich ihn (jedenfalls) mit der Zunge auch kaum zum Wackeln bringen. Auch das Druckgefühl im OK, wenn ich mir der Zunge gegen den Gaumen drücke, hat nachgelassen.

 

Dafür habe ich jetzt aber leider Schmerzen in einem Kiefergelenk. Sie sind kurz nach dem Aufstehen morgens nicht spürbar, werden dann über den Tag hinweg (und durch Sprechen und Essen auch) immer stärker, bis sie dann abends sehr stark sind und die Einnahme von Ibu erforderlich wird. Das geht jetzt schon seit mehreren Tagen so. Entsprechender Thread:

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