Cavallina

Schmerzen im Kiefer -> falscher Biss?

171 Beiträge in diesem Thema

Hallo ihr Lieben,

 

ich bin neu hier und habe einige Fragen. Zunächst aber mal zu meiner Vorgeschichte und zu meinen Problemen.

 

Ich war bereits in meiner Kindheit/Jugend gute 6 Jahre in kieferorthopädischer Behandlung, davon etwa 4 Jahre mit fester Zahnspange. Leider wurden mir damals aufgrund Platzmangels in beiden Kiefern alle 4er gezogen (worüber ich bis heute traurig bin, da sie alle kerngesund waren).

 

Inzwischen sind 13 Jahre seit Abschluss der KFO-Behandlung von damals vergangen. An die damalige Zeit habe ich grauenvolle Erinnerungen (ich hatte damals leider eine sehr grobe KFO :481: ). Drei der vier Weisheitszähne sind problemlos gekommen, der vierte oben links musste operativ entfernt werden, da er sich dumm unter der Zahnkrone des Nachbarzahnes verhakt hatte und zur Seite geschoben hatte, sodass ich ein massives Spannungsgefühl auf den Frontzähnen hatte. Verschoben hatte sich glücklicherweise im Oberkiefer dadurch nichts und die drei restlichen Weisheitszähne sind gesund und konnten problemlos kommen.

 

Nun habe ich seit Jahren Schmerzen im linken Kiefergelenk (die Schmerzen hatte ich aber auch schon bevor der Weisheitszahn gezogen wurde; daran hat sich nichts geändert). Anfangs war es nur ab und zu, dann öfter und inzwischen täglich :481: . Die Schmerzen habe ich schon seit Jahren, aber nun werden sie langsam unerträglich. Das Kiefergelenk knackt auch hin und wieder und die Mundöffnung ist schon seit jeher eingeschränkt. Beide Kiefer sind eher schmal. Anfangs vermutete mein Zahnarzt, dass ich mit den Zähnen knirschen würde und ich bekam eine Knirschschiene. Die konnte ich aber nicht so wirklich gut tragen, weil ich mir damit die Wangen innen wundgescheuert hatte. Es fanden sich auch keinerlei Abriebspuren auf den Zähnen. Ein weiteres Problem ist, dass das Zahnfleisch sich an sämtlichen Zähnen zurückbildet, ohne dass eine bakterielle Infektion oder zu starkes Schrubben mit der Zahnbürste dafür die Ursache wären. Mein Zahnarzt meint, dies läge an einem falschen Biss und die dadurch entstehende Fehlbelastung. Mein Zahnarzt ist auch der Meinung, dass die Belastungssituation in meinem Kiefer schlechter sei, dadurch, dass mir damals alle 4er gezogen wurden. Ich beiße auf der rechten Seite mit einigen Backenzähnen nicht richtig aufeinander, da ist eine Lücke dazwischen. Die Mittellinie ist leicht verschoben. Der Unterkiefer hängt irgendwie schräg (nach rechts unten). Die Schneidezähne im Unterkeifer haben sich leider auch wieder verschoben und schieben sich teilweise wieder über- bzw. hintereinander bzw. verdrehen sich wieder. Da scheint es auf jeden Fall immer noch zu eng zu sein.

 

Zusätzlich habe ich eine Skoliose und einen Beckenschiefstand. Was jetzt woher rührt und ob es da Zusammenhänge gibt, kann ich nicht sagen.

 

Mein Zahnarzt hat mir jetzt zunächst Physiotherapie für den Kiefer verordnet. Aber das bringt leider nicht wirklich viel. Und er hat mich jetzt zum KFO überwiesen. Dort war ich jetzt, aber der hat nur 20 Sekunden die Zähne angeschaut und gemeint, es wundere ihn nicht, dass ich Schmerzen hätte, aber er bräuchte erst ein MRT. Termin dafür hab ich aber erst in vier Wochen. Mehr hat er nicht gemacht und konnte oder wollte mir auch nicht sagen, wie die Behandlung aussehen solle, nur, dass es behandlungsbedürftig ist. Weder er noch mein Zahnarzt konnten mir sagen, ob das so irgendwie zu regulieren geht oder ob eventuell sogar eine OP nötig wäre.

 

Für mich verlief der Termin beim KFO ziemlich unzufriedenstellend. Ich hatte mir zumindest Behandlungsvorschläge erhofft. Es ist letztlich ja auch eine Kostenfrage, da eine Behandlung im Erwachsenenalter ja meist selbst bezahlt werden muss :481: . Es schwebte nur das Wort "Schienenbehandlung" im Raum. Aber ich weiß nicht, ob man damit tatsächlich irgendwas großartig regulieren kann oder ob das dann nur Geldabzocke ist. Mir geht es nicht um die Optik, mir geht es um die funktionellen Einschränkungen, die ich habe.

 

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Worauf sollte ich bei den Terminen beim KFO achten? Bringen Schienen überhaupt etwas? Ist ein MRT tatsächlich sinnvoll bzw. notwendig? Welche Untersuchungen sollten auf jeden Fall noch durchgeführt werden? Woran erkenne ich einen guten KFO?

 

Ich kann halt selber leider überhaupt nicht einschätzen, ob das operiert werden müsste, glaube aber eigentlich eher nicht. Ich denke, dafür ist es nicht schlimm genug. Was ich halt nur auf jeden Fall vermeiden möchte, dass mir noch weitere Zähne gezogen werden müssen oder die restlichen Weisheitszähne gezogen werden. Die würde ich gerne behalten. Mir fehlen ja leider eh schon Zähne, dadurch, dass mir damals eben alle 4er gezogen wurden. Da möchte ich nicht noch weitere gesunde Zähne opfern. Da habe ich halt Angst, dass mir dazu geraten wird, weil es im Unterkiefer so eng ist, dass sich die Zähne schon wieder übereinander schieben bzw. sich verdrehen :481: . Gäbe es da andere Möglichkeiten, ohne weitere Zähne ziehen zu müssen?

 

Sorry, jetzt ist es aber lang geworden. Aber ich befinde mich mal wieder ganz am Anfang einer neuen kieferorthopädischen Behandlung und habe keine Ahnung, was da jetzt alles auf mich zukommt (zukommen könnte). Für eure Hilfe danke ich euch schonmal ganz herzlich.

 

Grüßle,

 

Cavallina

1 Person gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Gebe mskie recht.

Bitte vereinbare zusätzliche Beratungsgespräche bei anderen Kfo´s. Auch wenn es vielleicht in deiner Gegend schwierig sein könnte aber mehr Meinungen und Eindrücke schaden hierbei nicht.

 

Ich hatte 3 Beratungsgespräche; der erste wäre für mich richtig teuer gekommen (Invisalign und ob dass das richtige für meine Fehlstellung gewesen wäre?), die 2te Beratung war unterirdisch mies: 5 Minuten wurden einem Fachbegriffe um die Ohren gehauen und man hat sich gefühlt als wäre man als Mensch nicht wahrgenommen und der letzte konnte mich fachlich und menschlich überzeugen.

 

Sicherlich kann dir vielleicht ein Kfo schlecht was über deine Gelenke sagen, wenn er es nicht auf einem Röntgen- oder MRT-Bild gesehen hat aber eine grobe Einschätzung über deinen Biss/ Kiefer kann man mit Sicherheit sagen (Ob nun ein Schmalkiefer vorliegt und Platzmangel herrscht, wie die momentane Verzahnung ist etc.) und was es so an Durchschnittskosten geben könnte.

 

Lass dich nicht drängen und hole dir mehrere Meinungen ein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo ihr beiden,

und erstmal vielen Dank für eure Antworten.

Mir noch eine weitere Meinung einzuholen hatte ich mir auch schon überlegt. Aber wie läuft das ab? Rufe ich da einfach in einer anderen KFO-Praxis an und schildere denen, dass mein Zahnarzt mir eine KFO-Behandlung empfiehlt und ich nun gerne eine zweite Meinung dazu hätte? Und wie liefe das dann kostentechnisch mit der KK? Denn für den jetzigen Ersttermin musste ich noch nichts zahlen. Aber da wurden auch noch keinerlei Röntgenbilder oder Abdrücke gemacht. Anscheinend müsste ich die schon selber zahlen, wenn nicht vorher bereits feststünde, dass wahrscheinlich eine OP nötig wäre. Ich blicke da eh nicht so ganz durch, wann die Kassen was übernehmen und wann nicht. Ich meine, mir geht es ja nicht um die Optik, sondern weil ich funktionale Probleme habe. Sonst würde ich nach meinen damaligen schlechten Erfahrungen nie im Leben freiwillig nochmal zu nem KFO gehen.

Ich hab hier inzwischen auch schon etwas im Forum gestöbert und bin auf Maßangaben zur Kieferbreite gestoßen. Nur habe ich irgendwie nicht so recht verstanden, von wo bis wo da gemessen wird? Von Außenkante letzter Zahn bis Außenkante letzter Zahn auf der anderen Seite? Das wären bei mir im Ober- und im Unterkiefer etwa 6 cm. Ich weiß jetzt nicht, was eine halbwegs normale Breite bei einem ausgewachsenen weiblich Kiefer wären.

Grüßle,

Cavallina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich würde eine Logopädische (myofunktionelle) Diagnostik machen lassen. Das sollte auf jeden Fall ein dafür ausgebildeter Logopäde machen. Damit kann man ausschließen ob myofunktionelle Defizite der Grund deiner Beschwerden sind. Es ist naheliegend, dass deine Beschwerden muskulär verursacht sind und das abzuklären ist sehr zu empfehlen. Das sollte vor invasiven Maßnahmen wie KFO / Prothetik oder Chirurgie gemacht werden.

 

Gruß Norbert

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Cavallina,

 

ob man auf einem MRT in Deinem Fall etwas sehen wird, kann man natürlich so aus der Ferne nicht sagen. Um sich die Morphologie des Kiefergelenks anzusehen, ist so ein MRT auch besser als beispielsweise ein Röntgenbild. Allerdings wundert es mich, dass das quasi als erstes gemacht wird und dem nur eine so kurze Untersuchung vorausgegangen ist, wenn es wirklich nur ~20 Sekunden waren. Sofern Du unzufrieden bist, hast Du aber immer die Möglichkeit, weitere Meinungen einzuholen, beispielsweise auch von einer Uniklinik. Das kostet zwar etwas Zeit, schadet aber auf keinen Fall und bringt Dich vielleicht weiter.

Eine Schiene in Verbindung mit Physiotherapie kommt bei CMD-Beschwerden übrigens häufig zum Einsatz.

 

Noch ein Hinweis zum Beitrag von Herrn Vogel: Logopäden sind nicht dafür zuständig, Kieferfehlstellungen oder CMD, geschweige denn pathologische Gelenkveränderungen zu diagnostizieren oder zu behandeln. Deshalb war es schon richtig, dass Du zum Zahnarzt gegangen bist.

 

Alles Gute!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mush:

 

 

Noch ein Hinweis zum Beitrag von Herrn Vogel: Logopäden sind nicht dafür zuständig, Kieferfehlstellungen oder CMD, geschweige denn pathologische Gelenkveränderungen zu diagnostizieren oder zu behandeln. Deshalb war es schon richtig, dass Du zum Zahnarzt gegangen bist.

 

Muss das denn immer so weiter gehen, das was sie schreiben soll der Logopäde auch nicht diagnostizieren dafür ist er nicht qualifiziert er kann aber myofunktionelle Defizite feststellen und nur er ist dafür ausreichend ausgebildet. Der Kieferorthopäde oder Zahnarzt kann das bestenfalls vermuten aber eine genaue Diagnostik kann er nicht leisten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Kann man sich denn nicht endlich darauf einigen, das Zahnarzt/Kieferorthopäde/Kieferchirurg und Logopäde am besten parallel arbeiten und sich gegenseitig ergänzen sollten?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo nochmals,

 

und nochmals Danke für eure Antworten.

 

Aber könnte das nicht auch ein auf CMD und Craniosakraltherapie spezialisierter Physiotherapeut auch erkennen, ob es hauptsächlich muskulär bedingt ist? Ich bin ja zur Zeit in physiotherapeutischer Behandlung deswegen. Und meine Therapeutin ist der Meinung, dass zwar einige Muskeln verspannt sind, diesem aber sehr wahrscheinlich ein funktionelles Problem zugrunde liegt, die die Verspannungen auslösen und nicht umgekehrt die Verspannungen die Ursache für die ganzen weiteren Beschwerden ist. Ich denke, das wirkt wahrscheinlich immer in irgendeiner Weise zusammen.

 

Warum der KFO unbedingt erst das MRT haben möchte, verstehe ich auch nicht so ganz :625: . Mein Zahnarzt meinte, dass er sich wohl erhofft, darauf irgendwas zu erkennen, womit er eine eventuelle Übernahme der Kosten durch die KK begründen könnte :625: . Aber ich frage mich, ob er nicht trotzdem hätte eine Röntgenaufnahme anfertigen können :625: . So ganz verstehe ich sein Vorgehen nicht.

 

Was mich nur selbst wundert, dass ich die ganzen Beschwerden eigentlich erst seit der damaligen KFO-Behandlung habe und davor war zumindest schmerztechnisch bzw. beschwerdetechnisch alles okay. Meiner Meinung nach wurde damals mehr auf die Zahnstellung geachtet (dass die alle schön gerade stehen) und die Kieferstellung nicht so sehr mitbeachtet. Und ein bisschen hat sich eben seitdem auch wieder was verschoben. Aber der Biss hatte nie wirklich gepasst (vielleicht vor Beginn der damaligen KFO-Behandlung noch eher, aber seitdem nicht mehr wirklich).

 

Ich werde mal schauen, ob ich bei einem anderen KFO noch einen Termin bekommen kann und nachfragen, wie das abläuft.

 

Grüßle,

 

Cavallina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

 

Aber könnte das nicht auch ein auf CMD und Craniosakraltherapie spezialisierter Physiotherapeut auch erkennen, ob es hauptsächlich muskulär bedingt ist?

 

Das ist sehr unwahrscheinlich, er kann erkennen, dass Verspannungen der Gesichtsmuskulatur bestehen und diese kurzfristig lindern. Aber kausal trägt er nicht zur Lösung des Problems bei wenn die Ursache ein unglückliches Schluckmuster ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Funktionelle Schluckstörungen (Myofunktionelle Störungen)

Im Rahmen einer funktionellen Schluckstörung im Erwachsenenalter können mehrere Symptome auftreten: inkompletter Mundschluss/Mundatmung, auffällige Lippen-/Zungenstruktur, unphysiologische Zungenruhelage und Vorverlagerung der Zunge beim Schlucken bei insgesamt unausgeglichener Muskelbalance im Mund-, Gesichts- und Halsbereich. Es können sich Zähneknirschen, Zahnimpressionen, Entzündungen des Zahnfleischs/Zahnbetts, Kiefergelenkspathologien und ein Schmerzfunktionssyndrom zeigen. Begleitend können Artikulationsstörungen (häufig das /s/ und /sch/ betreffend) sowie Zahn- und Kieferfehlstellungen auftreten.

 

(Quelle: "dbl" Deutscher Bundesverband für Logopädie)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Norbert,

 

ich dachte bisher eigentlich immer, dass Schlucken ein Reflex wäre, den man willentlich gar nicht so arg beeinflussen könnte.

 

Jedenfalls würde ich das bei mir eigentlich eher ausschließen, da ich weder beim Schlucken geschweige denn beim Atmen oder Sprechen Probleme habe. Ich habe nur Zähne, die irgendwie nicht gescheit aufeinander passen und Schmerzen im Kiefergelenk.

 

Aber ich habe mir jetzt bei einem zweiten Kieferorthopäden einen Termin für eine zweite Meinung geben lassen. Ich hoffe, der ich auskunftsfreudiger als der erste. Ich würde halt schon gerne wissen, woran ich bin und was in etwa auf mich zukäme (ich weiß, für genaue Aussagen bräuchte man Röntgenbilder, Abdrücke etc.), aber immerhin einen groben Anhaltspunkt, was da los ist und wie man das in etwa behandeln könnte.

 

Grüßle,

 

Cavallina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Cavallina:

 

Schlucken ist eine Vitalfunktion die der Körper primär steuert und auf jeden Fall sicherstellt. Wenn du da Fehlfunktionen hast bedeutet das nicht unbedingt, dass du das am eigentlichen Schluckvorgang bemerkst. Durch eine aufwendige mechanische Diagnostik erfährst du etwas über die Folgen dieser Dysfunktion aber die Ursachen bleiben im Dunkeln. Das abzuklären ist minimalinvasiv und wird von den Kassen bezahlt. Was spricht dagegen das vor größeren Schritten wie KFO oder Chirurgie zu tun? Jedenfalls hoffe ich für dich, dass du eine Lösung für deine Schmerzen findest.

 

Gruß Norbert

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Was abzuklären ist minimalinvasiv und wird von den Kassen bezahlt. Was spricht dagegen das vor größeren Schritten wie KFO oder Chirurgie zu tun?

 

Mit der Logik könnte man jede nicht-invasive Maßnahme rechtfertigen, die vermutlich nichts mit den Beschwerden zu tun hat. Um ein plastisches Beispiel zu bemühen spräche auch nicht viel gegen eine klinische und nicht invasive Untersuchung beim Proktologen, doch die Aussicht auf die ersehnten Antworten und einen für die geschilderten Beschwerden relevanten Befund wäre eher schlecht. Nicht ganz so extrem, aber grundsätzlich ähnlich verhält es sich in solchen Fällen mit der Logopädie.

 

Cavallina macht es schon richtig. Sofern bei ihr ein logopädischer Handlungsbedarf vorliegt, wird sie aller Wahrscheinlichkeit nach auch eine entsprechende Überweisung erhalten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mush,

 

kann ein Proktologe überhaupt nichtinvasiv untersuchen, zumindestens aus Sicht des Patienten :-(? Vielleicht sollte man den Proktologen durch den Podologen ersetzen, in ganz, ganz, ganz seltenen Fällen könnte es sogar einen Zusammenhang zwischen Fußproblemen und Kieferproblemen geben und beim Podologen sollte es eigentlich nichtinvasiv sein.

 

Irene

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also bitte mush, das ist blödsinn das du sagst wen sie logo braucht wird sie eine überweisung bekommen..die meisten kfo, kfc denkn an das nicht mal ansatzweise..

Und in diesen fall ist ja anscheinend noch kein kfo dabei gewesen der ihr helfen konnte..

Machma eine neue schiene, wird schon werden...

Haaalllloooo, wo bleibt den der rat von den kfo 's , geh mal zum logo( aso wird ja nicht notwendig sein)

In diesen fall würd ich auch mal sagn, alle musken im kieferbereich gehören bearbeitet, und das macht halt nun mal ein logobäde..

Ich hatte knackn das ich glaubte mein kiefer hängt sich aus, dank logo, alles weg..

Und auch jetzt nach der op, für mich unverzichtbar..

Bekanntlich sind die muskeln im mund ganz schön stark und können einiges bewirken, und ich glaube nicht das knackn und kieferschmerzrn ein kfo mit spange, schienen, ect wegmachn kann..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Schokolädchen:

kann ein Proktologe überhaupt nichtinvasiv untersuchen, zumindestens aus Sicht des Patienten  :sad:?

 

Diese Frage wäre fast einen eigenen Thread wert, aber ohne näheres zu wissen, würde ich mal sagen: Nur mal gucken geht immer.

 

@tanja3333

Also bitte mush, das ist blödsinn das du sagst wen sie logo braucht wird sie eine überweisung bekommen..

 

ach...?

 

die meisten kfo, kfc denkn an das nicht mal ansatzweise..

 

Kennst Du die meisten? Ich nicht, aber zumindest habe ich einige Kieferorthopäden im Bekanntenkreis. Unter denen ist niemand, der keine Logopädierezepte ausstellt.

 

Natürlich löst logo nicht alle probleme, aber in kombi kanns echt nicht schaden

 

Um genau diesen Punkt geht es: Wenn "Kann nicht schaden" ein Argument wäre, ließe sich so alles rechtfertigen, was nicht schaden kann. Anders wäre es, wenn Cavallina einen dental frontoffenen Biss hätte. Da wäre den Gedanke an Logopädie sehr naheliegend. Allerdings beschreibt sie hier Probleme, die - vorsichtig ausgedrückt - nicht mit dem übereinstimmen, was logopädisch beeinflussbar ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mush:

 

Das kann man doch nicht einfach ignorieren das findet sich bei jedem Logopäden der myofunktionelle Therapie als Schwerpunkt hat. Die Symptome von "Cavallina" gehören zum klassischen Behandlungsspektrum eines Logopäden. Diese haben sich weiterentwickelt und können mehr als sie in ihrem Studium gelernt haben. Lesen sie meine Patietenberichte es ist ertaunlich was möglich ist alleine durch eine Beseitigung der Spannungsproblematik.

 

Im Rahmen einer funktionellen Schluckstörung im Erwachsenenalter können mehrere Symptome auftreten: inkompletter Mundschluss/Mundatmung, auffällige Lippen-/Zungenstruktur, unphysiologische Zungenruhelage und Vorverlagerung der Zunge beim Schlucken bei insgesamt unausgeglichener Muskelbalance im Mund-, Gesichts- und Halsbereich. Es können sich Zähneknirschen, Zahnimpressionen, Entzündungen des Zahnfleischs/Zahnbetts, Kiefergelenkspathologien und ein Schmerzfunktionssyndrom zeigen. Begleitend können Artikulationsstörungen (häufig das /s/ und /sch/ betreffend) sowie Zahn- und Kieferfehlstellungen auftreten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo ihr Lieben,

 

bitte, bitte, kein Streit über was jetzt sinnvoller ist und was nicht.

 

Vornweg möchte ich nochmal verdeutlichen, dass meine jetzigen Probleme nicht erst im Erwachsenenalter begonnen haben, sondern schon seit meiner Jugend, nach Abschluss der damaligen KFO-Behandlung oder sogar noch währenddessen (ich kann es zeitlich nicht mehr ganz genau zuordnen) begannen. Aber damals war ich einfach nur froh, von dem Folterinstrument Zahnspange und dem dazugehörigen Folterer namens KFO befreit zu sein. Ich hatte damals wohl einfach nur Pech mit meiner KFO (die leider bekannt dafür war, was meine Eltern jedoch nicht davor abschreckte, mich trotzdem unbedingt dahin zu schleppen, weil die Praxis eben geschickt zu erreichen war). Ich hoffe, dass nicht alle KFOs so brachial, brutal und unfreundlich sind. Ob sich an den Methoden großartig was geändert hat, wage ich allerdings zu bezweifeln. Nur bin ich inzwischen alt genug, selbst zu entscheiden, was ich mit mir machen lasse und was nicht.

 

Ich denke schon auch, dass die ganze Geschichte ganzheitlich betrachtet werden sollte. Allerdings würde ich ein rein muskuläres Problem wirklich ausschließen. Durch Logopädie oder Physiotherapie alleine wird das Problem bei mir wohl leider eher nicht behoben werden können. Ergänzend sicher, aber eben nicht alleine. Muskeldysbalancen müssten sich doch evtl. auch im MRT sichtbar zeigen, oder? Ich kann ja sonst den KFO, zu dem ich dann gehe, fragen, was er meint, was das Hauptproblem sei. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da alle stur wären und die muskuläre Situation gar nicht mit berücksichtigen würden. Aber es liegt eben nicht wirklich offensichtlich eine klassische Situation für den Logopäden vor. Ich denke aber, dass es oftmals hilfreich ist, beides in gewisser Weise miteinander zu kombinieren. Und den KFO brauche ich wohl leider wirklich, die Lücke zwischen den seitlichen Backenzähnen, die beim Kauen keinen Kontakt haben, kann mir auch ein Logopäde nicht schließen und das Zahnfleisch kommt auch nicht mehr dadurch zurück und die Mittellinie kriegt er auch nicht wieder passend, ohne dass es wo anders dann wieder nicht mehr passt und mehr Platz haben die Zähne dann auch noch nicht. Die Schmerzen könnten dadurch vielleicht verringert werden, aber der Biss stimmt dadurch trotzdem noch nicht. Ich denke, es ist bei mir eine Kombination.

 

Und bitte keinen Streit darüber. Ich werde den KFO darauf mal ansprechen und dann sehe ich schon, was er meint. Ich rede auch nochmal mit meiner Physiotherapeutin drüber, was die meint und mir rät.

 

Grüßle,

 

Cavallina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Genau, kfo ist wichtig und logo auch...

In vielen fällen ist logo nicht notwendig, aber in doch sehr vielen..

Ist klar das ein logo dein problem nicht alleine lösen kann, aber in kombi mit kfo sicher besser..

Das ist in der medizin ja auch nix andres..

Manche behauptn nur schulmedizin ist das beste, andre sagn nur homopathie..

Die mischung machst oft aus..

Und zu mush: ja auch ich kenne ein paar kfo's und von logo hält da keiner recht viel..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo ihr Lieben,

 

ich habe nochmal eine Frage zur Mundöffnung: wie wird die gemessen? Wenn ich den Mund soweit wie möglich versuche zu öffnen, der Abstand zwischen den Schneidezähnen oder wie bzw. wo wird das gemessen? Ich bekomme meinen Mund irgendwie nicht so wirklich weit auf. Da verzweifeln schon seit ich denken kann Zahnärzte und KFOs dran. Mir graut deshalb mal wieder davor, wenn dann irgendwann mal Abdrücke genommen werden sollen. Das war früher schon immer ein Graus und vor wenigen Jahren bei meinem Zahnarzt auch, als er den Abdruck für die Knirschschiene nahm. Da müssen die immer den kleinsten Löffel nehmen, den die finden und ich ersticke derweil schier. Mir graut ehrlich gesagt davor. Ich hatte gehofft, die Physiotherapie würde zumindest in dieses Problem Linderung bringen und dass es eben eine muskuläre Angelegenheit ist. Wie könnte man das testen, ob das mit der Mundöffnung ein muskuläres Problem ist oder von den Kiefergelenken her kommt?

 

Knacken tut mein Kiefergelenk, mal mehr, mal weniger. Essen von größeren Sachen wird schwierig, die müssen dann erstmal kleiner gemacht werden, weil ich meinen Mund dann eben nicht so weit aufbekomme. Und mit einem großen Suppenlöffel kann ich nicht essen, der passt in meinen Mund nicht rein, da nehme ich die Kinderbesteckvariante.

 

Ich weiß auch nicht, inwiefern hier meine Skoliose mit reinspielt, da mir aufgefallen ist, dass ich meinen Kopf immer ein bisschen schief halte. Ich denke, in meinem Fall ist sicherlich eine Kombination aus Physiotherpaie und wahlweise Logopädie und KFO sinnvoll. Daher möchte ich auch gerne meinen Orthopäden, bei dem ich wegen meiner Skoliose in Behandlung bin, da mit einbeziehen und den KFO in die Skoliosegeschichte einweisen. Nur hatte dies den ersten KFO nicht interessiert gehabt, da bin ich gar nicht dazu gekommen, das dem zu sagen, da hat er mich schon wieder rausgeschoben.

 

Grüßle,

 

Cavallina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mundöffnung:

Bei mir wurde die aktive (also die mir selbst mögliche Mundöffnung) und die passive (vom ZA mit den Fingern unterstützte) Mundöffnung gemessen (Messpunkt für's Lineal: Unterkante Schneidezahn OK - Oberkante Schneidezahn UK). Außerdem wurde die Seitwärtsbewegung des UK gemessen (also wie weit kann man den UK nach links und nach rechts bewegen). Da der ZA hier einen standardisierten Untersuchungsbogen hatte, wurden Kiefer- und Kaumuskulatur (von außen sowie oral) und auch Nacken-/Halsmuskulatur palpiert.

 

Physio:

Seit wann hast Du denn Physio? 

 

Knacken im Kiefergelenk:

Ist das bei Dir mit Schmerzen verbunden?

 

Würmchen

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Würmchen,

okay, so hatte ich mir das fast gedacht. Demnach hab ich nach eigenem Messen eine aktive Mundöffnung von 2,5 cm. Ich denke aber, dass da einiges muskulär bedingt blockiert.

Physio habe ich seit Ende März. Hatte da jetzt einmal die Woche Termin und zwischendrin wegen Urlaub der Therapeutin mal zwei Wochen Pause. Hatte da jetzt also 5 von 6 Terminen, nächste Woche ist der letzte Termin. Gebracht hat es bislang irgendwie gar nichts. Hatte mir schon mehr davon erhofft.

Knacken tut es eben nicht immer, das ist ja das komische. Das Knacken selber tut allerdings dann schon weh. Manchmal knackt es beim Öffnen des Mundes, dass man es noch meterweit neben mir hört und mich die umstehenden Leute nur angucken, manchmal ist gar nichts und manchmal höre ich nur ein Knirschen im Gelenk. Die Mundöffnung ist mit und ohne Knacken gleich. Schmerzen habe ich ab einem gewissen Öffnungsgrad oder bei geöffnetem Mund, wenn ich den Unterkiefer seitlich nach rechts bewege, inzwischen aber manchmal auch schon in Ruhe.

Grüßle,

Cavallina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden