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akja

Rückbiss = Tiefbiss? Behandelbar mit Invisalign G5 (Bite Ramps)?

Hallo,

 

ich war in der letzten Woche bei einer Kieferorthopäden um meine Zähne / Kiefer richten zu lassen.

 

Zuerst stelle ich jetzt die Fragen die ich habe, damit Forenmitglieder, die nicht den ganzen Text lesen wollen, vielleicht einfach ne schnelle Übersicht bekommen:
 

 

1: Können die Bite Ramps der Invisalign-Schienen den UK nach vorne Verlagern?

 

2: Bedeutet Rückbiss automatisch Tiefbiss?

    - nach meinen Recherchen ist ein Tiefbiss nicht unbedingt mit einem Rückbiss verbunden. Ich hab bloß das      Gefühl, dass die KFO möglicherweise nicht ganz wahrgenommen hat, dass ich mit meinem Profil richtig unzufrieden bin.

 

 

Und jetzt etwas ausführlicher zum Ablauf vor Ort und meinen "ängsten":

 

Vor Ort wurden Abdrücke von den Zähnen genommen (OK und UK), und zwei Röntgenaufnahmen gemacht, von denen ich leider nur eine mitbekommen habe (was sicher keinen bestimmten Hintergrund hat) und zwar die Aufnahme, die OK und UK verzerrt in Frontaufnahme zeigen.

 

Die Profilaufnahme habe ich leider nicht, die ich aber viel interessanter gefunden hätte um wenigstens einwenig selbst zu beurteilen, ob der OK proportional zum UK steht (bzw. umgekehrt) und ob ich vielleicht einfach nur etwas mehr Abnehmen sollte (wobei ich nicht stark Übergewichtig bin))

 

Mir wurde gesagt (ich war recht angespannt und kann es verwechseln), dass ich ein Tiefbiss habe (die Frontzähne des OK überdecken die des UK fast vollständig). Des weiteren habe ich einen Rückstand in der vorderen Reihe UK und kleine Lücken im OK, auch vordere Reihe.

 

Das was mich am meisten stört sind die OK-Zähne, die die Frontzähne des UK verdecken UND damit mein Profil.

M.M.n. ist der UK zu weit hinten.

 

Die Ärztin hat mir drei Behandlungsmethoden genannt: konventionelle Brackets, Lingualtechnik u. Invisalign.

 

Invisalign hatte ich schon fast abgeschrieben, weil ich bei einer anderen Orthopäden auf deutlich höhere Kosten beraten wurde (wo ich allerdings grundsätzlich das Gefühl hatte, dass diese nicht so richtig Lust hatte, auch auf die Beratung nicht).

Nun, die Orthopädin bei der ich in der letzten Woche war, hat mir Mehrkosten zwischen 500 € und 1000 € genannt, die ich bereit wäre zu investieren.

 

Sie sagte, dass die Behandlung möglicherweise etwas länger dauern würde, mit Invisalign als mit normalen Brackets, allerdings meine Fehlstellung auch beheben könnte.

 

Die neue "Reihe" von Invisalign (G5) hätte Bite Ramps, die einen Rückbiss korrigieren könnte, zu diesem Zweck seien in die Schienen eben "Rampen" eingebaut, die diesen Fehler behandeln.

 

Dazu habe ich die zwei Verständnisfragen, die am Anfang des Threats stehen, um nachher beim nächsten Termin (nächste Woche) bei der KFO nicht zu Missverstanden werde bzw. missverstehe.

 

Ich möchte wirklich dass mein Profil und meine Zähne am Ende der Behandlung gut aussehen, ich leide leider mittlerweile sehr unter dieser Fehlstellung (bin mitte 20) und wäre auch bereit, mir den Kiefer operativ richten zu lassen, wenn es nicht anders ginge...

 

Für eure Rückmeldungen bedanke ich mich schonmal und wünsche einen schönen Abend!

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Besser, schneller und billiger ist die Konventionelle Methode + sinnvollen modernen Extras wie Titan-Drähte (nach meines Erachtens, meiner Erfahrung und Meinung meiner Fachärzte). Zum Thema Sichtbarkeit: Ich trage eine Spange Mitte 20 und habe sehr viele Tätigkeiten und Kontakte. Zwar wäre es mir in manchen Situtationen lieber man würde nichts sehen, aber am Ende zählt das Ergebnis :smile:

 

Im Normalfall wird vor Beginn der Behandlung festgelegt, ob der Kiefer umgestellt wird.

Zum Thema Operation: Ob eine Operation sinnvoll ist und deine Selbstwahrnehmung korrekt ist, kann ich nicht beurteilen - Ich erlebe hier im Forum immer zwei Paar Schuhe.

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Wenn der Rückbiss moderat ist wäre konventionell ein Herbstscharnier das Mittel der Wahl. Der Referent als ich einen Kurs (Indikationn und Herstellung) über dieses Gerät besucht habe hat anschließend mit Funktionsreglern (Fränkel) gearbeitet, um die Kurve zu meinem Thema zu kriegen. Dass das mit Schienen möglich ist kann ich mir nicht vorstellen und davon würde ich eher abraten. Die Stellungnahme der DGKFO dazu ist eindeutig. Findet man bei Google.

 

Für einfache Problemstellungen durchaus brauchbar

 

Aber das ist keine einfache Problemstellung

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Hallo!

Ich war am Freitag bei meinem KFO und habe die KVA's erhalten.

 

Anamnese:

 

"alio loco Extraktion von 14 und 24, 38/48, KFO Behandlung im Kindesalter, Engstand und Tiefbiss Rezidiv, deutliche Abrasionen an der UK Front.

 

Diagnose:

OK: "14 und 24 fehlen mit Lückenschluss, Retroinklination und Supraposition der Front, Front ist relativ zu schmal / Bolton Diskrepanz von insgesamt 2mm."

 

UK: "Schmalkiefer, Engstandsrezidiv der Front, 42 steht lingual, eloxiert ausserhalb des Zahnbogen, 41 ist nach distal gewandert - daher Dentale MLV nach rechts um 1mm, akzenturale Spree'sche Kurve."

 

Biss: "beidseitig Neutralbisslage im Eckzahnbereich, OJ 3mm, OB 4mm, sagittal skelettale Klasse II, breiter Deckbiss, 42 mit leichtem Einbiss in den Gaumen, horizontales WM."

 

 

Die Analyse habe ich als Datei angehängt.

 

 

Ich habe gefragt, wie es mit der Kieferbewegung aussieht:
Eine Bewegung ist nicht vorgesehen, meine KFO findet, dass alles normal aussieht. Ich finde nicht, werde mich bei einem Kieferchirurgen noch einmal informieren.

 

Zu den Kosten:
Konvertionelle Behandlung: 5256,-

Invisalign: 5398,-

 

 

Ich habe aber die Befürchtung, dass am Ende der Behandlung zwar die Zähne anständig stehen, aber ich mit meinem Profil nicht zufrieden bin. 5000,- sind dann zu viel....

Ansonsten finde ich den Preis Okay und würde mich sicher für Invisalign entscheiden, der kleine Preisunterschied macht für mich den Brei nicht fett, wenns über den Behandlungszeitraum dann nahe zu unsichtbar ist.

 

Vielleicht kann mir ja jemand anhand der angehängten Analyse die "Notwendigkeit" der Unterkiefer-Vorverlagerung nennen...

 

Gruß!

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Ich kann dir nur sagen: Ich habe mich konventionell ohne OP behandeln lassen. Hat sehr lange gedauert und sehr viel mehr Geld gekostet als zunächst vermutet. Aus 5000 wurden fast 7000 Euro mit allem.

 

Das Profil hat sich bei mir nur marginal geändert und leider viel weniger als ich mir das vorgestellt habe. Ich bin daher mit dem Profil genauso unzufrieden wie ich es immer war. Ohne OP lässt sich meiner Meinung nach außerhalb des Kindesalters das Profil oft nicht derart verändern, dass überhaupt jemand eine große Veränderung bemerken würde. 

Ich würde das ganze auch ein bisschen geschlechtsspezifisch betrachten. Ein leicht fliehendes Kinn finde ich bei einer Frau überhaupt nicht schlimm. Als Mann finde ich es mittlerweile sehr problematisch. Man sieht einfach immer aus wie ein kleines Kind, wirkt zu jung, nicht durchsetzungsstark und wird sehr schnell unterschätzt etc.. Denn leider sind die meisten Leute eben extrem oberflächlich. 

Willst du dein Profil deutlich ändern, dann solltest du dich mit einem KFC besprechen. Klassisch würdest du bei deiner Erwartungshaltung an dein Profil evtl. nicht zufriedenzustellen sein. 

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