glyzinie

CMD, komischer Fehlbiss, Schiene oder Bionator?

Hallo liebe Forenmitglieder,

 

letzte Woche habe ich eine spezialisierte Zahnärztin aufgesucht, da mein Kiefergelenk zunehmend reibt und knackt, teils mit leichten Schmerzen. Ich werde im September 30 und war das erste Mal letztes Jahr bei meinem Zahnarzt, da besonders meine unteren Frontzähne zunehmend kürzer werden. Dieser sah ansonsten nur eine Schlifffacette, die Ärztin dagegen an fast jedem Zahn.

Ich habe 10 Kunststofffüllungen, die letzte allerdings vor 7 Jahren gelegt, daran kanns also nicht liegen.

Diffuse Probleme und das mit den Frontzähnen haben sich so im Nachhinein gesehen allerdings schon seit Jahren abgezeichnet.

 

Nächste Woche habe ich nochmal Termin bei der Chefin der Praxis, die angestellte Zahnärztin hat allerdings alle möglichen Bisstest, kleinen Fragebogen usw. mit mir gemacht. Röntgenbild steht wegen eines EDV-Problems noch aus.

Mitgegeben wurde mir Infomaterial zu einer sog. Mago-Schiene, über die ich allerding kaum was im Netz finden konnte. Auch steht im Infozettel etwas von einer prothetischen Endbehandlung nach der Schiene, was für mich absolut nicht in Frage kommt.

Ich sehe mein Problem eher darin, dass ich meine unteren Frontzähne kaum noch hinter die oberen bekomme. Durch den Druck sind die gelegentlich regelrecht etwas locker. Die unteren Zähne sind minimal verschoben, besonders der 5er ist nach innen gekippt links. Rechts sieht das anders aus. Die oberen Zähne überlappen die unteren etwas mehr als üblich, aber keineswegs auffällig. An meinem Profil ist nichts auffällig, ästhetisch stört mich auch nichts. Was ist da los?

 

Von ca. 13-16 Jahre hatte ich bereits eine Multiband-Behandlung, teils mit Headgear und Labialbogen. Weisheitszähne sind alle draußen.

 

Nun hat die Zahnärztin allerdings eine umfassende Zusatzausbildung in systemischer Kieferorthopädie, weshalb ich sie auch gewählt habe. Ich habe von guten Erfahrungen mit dem Bionator bei CMD gelesen, mir wäre der lieber als eine Schiene, weil er nachts nicht an den Zähnen klebt, finde das wesentlich hygienischer. Habe darum beschlossen nächste Woche einfach mal danach zu fragen. Ich hätte jetzt kein Problem, den zu tragen, außer auf Arbeit. Eingeschliffen werden kann ja beides, also falls jemand mit der Mago-Schiene oder dem Bionator in dem Fall Erfahrungen hat, immer her damit.

 

Die andere Frage ist, ob und wann es sinnvoll ist, was gegen dieses Zahnproblem zu machen. Auf was Festes habe ich nicht nochmal Bock, freue mich auch über Erfahrungen mit allem, was rausgenommen werden kann. Ob es nun länger dauert und nicht perfekt ist im Ergebnis, ist für mich nicht relevant. Hauptsache, ich werde beschwerdefrei und meine Frontzähne bleiben erhalten.

 

Vielen Dank für eure Antworten!

 

 

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Nun hat die Zahnärztin allerdings eine umfassende Zusatzausbildung in systemischer Kieferorthopädie,

systemische (???) Kieferorthopädie (ganzheitlich, nachhaltig, bio und ökö ....)

Das ersetzt keine Fachzahnarztausbildung - 5 Jahre !

Such Dir einen guten KFO

Die instrumentelle Funktionsanalyse

Zahn- und Kieferverhältnisse werden exakt ermittelt

http://www.kfo-online.de/profile05d.html

Salve amici

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Systemische Kieferorthopädie ist ein feststehender Begriff der GZM. Wenn das nicht dein Ansatz ist, dann ist das deine Sache.

Ich kenne mich mit dem Studium der Zahnmedizin nicht aus, aber auf wikipedia steht was von drei Jahren nach dem Zahnarzt.

Die Auswahl ist da doch ziemlich beschränkt an Kieferorthopäden und ich rede von einer Millionenstadt.

 

Ja, danke, ich bin wie gesagt noch nicht fertig mit der Voruntersuchung, daher gibt es noch keinen Abdruck.

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Ich arbeite bei CMD / MAP mit einem myofunktionellen Trainingsgerät (Relaktor) und begründe das auch systemisch. Systemisch scheint ein weites Feld zu sein. Das was die GZM darunter versteht dem kann ich wenig abgewinnen und ist auch nicht logisch. Man findet bei gesunden vergleichbare Mängel wie bei CMD / MAP Schwerstfällen, diesen Wiederspruch soll die GZM erstmal auflösen. Nahezu jeder hat eine zentrische Differenz (diese kann sehr groß sein) und die meisten können diese wunderbar kompensieren. Wenn man sich an Gesunden orrientiert kann man sich der Problematik besser nähern. Diagnostisch eine Myozentrik zu finden halte ich für unmöglich und den falschen Weg. Dabei ist es egal ob man das mit Schienen oder dem Bionator macht. CMD / MAP ist eine neuromuskuläre Problematik und die Zähne spielen dabei eine untergeordnete Rolle.

 

 

Systemisch gedacht, sind Eingriffe in komplexe Zusammenhänge in ihren Wirkungen, niemals exakt vorherzubestimmen. Dabei ist es egal ob es sich um Volkswirtschaften oder den Kauapparat handelt. Hilfe zur Selbsthilfe ist immer der bessere Weg, er eröffnet die Möglichkeit, dass Veränderungen organisch von innen wachsen, ohne das System als Ganzes zu gefährden.

 

Gruß Norbert

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Danke für deine interessante Antwort. Ich will nicht abstreiten, dass da muskuläre Probleme mit reinspielen. Aber ich leide auch darunter, dass sich meine Frontzähne quasi bei jedem Biss weiter abnutzen. Um dem vorzubeugen, muss ich den Kiefer zurückziehen und darüber ist er wirklich verstimmt. Ich war allerdings, wie ich geschrieben hatte, jahrelang ohne Kieferbeschwerden. Aber die Zähne haben sich halt immer weiter abgenutzt. Auch scheine ich wenig zu knirschen, meine Probleme steigern sich eher im Laufe des Tages.

Stimmt es, dass die Kieferstellung beim Schlucken eigentlich die richtige ist?

Was ist ein Relaktor?

Und ich dachte immer, dass man sich zumindest mit dem Bionator nicht schaden könnte.

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Was ist ein Relaktor?

 

Googeln

 

Ein gesunder nutzt seine Zähne zum essen. also maximal 30 Minuten am Tag. Ansonsten befinden sich die Zähne in der Ruhelage. In der Ruhelage richtet sich der Unterkiefer physiologisch aus und verursacht keine absteigenten orthopädische Probleme.

 

 

Stimmt es, dass die Kieferstellung beim Schlucken eigentlich die richtige ist?

 

Wenn du richtig schluckst, was man bei deinen Symptomen ausschließen kann, ist das System im Gleichgewicht.

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Ja, schon, aber diese 30 Minuten bezogen auf mind. sieben Jahre haben halt ihre Spuren hinterlassen. Natürlich berühren sich meine Zähne in Ruhelage nicht, wäre ja noch schöner. Ich atme auch nicht durch den Mund, außer bei verstopfter Nase, was allerdings schon mal vorkommt.

 

Können sich Schluckmuster ändern? Meine Zähne berühren sich beim Schlucken allerdings nicht.

 

Werde mich mal beim Relaktor einlesen, aber scheint ja schwierig, da ranzukommen.

 

Für mein Empfinden sind einfach die Zähne im Weg. Das sind sie schon seit Jahren und irgendwann steigert sich das eben so, dass die Muskeln und das Gelenk nicht mehr mitmachen.

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