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bimaxx

Kinn gegen den Willen vorverlagert

was würdet ihr machen, wenn ihr nach einer bimax op feststellt, dass euer kinn zusätzlich gegen euren willen vorverlagert wurde (Kinnplastik), obwohl ihr ausdrücklich vorher darum gebeten habt, es nach hinten verlagern zu lassen und auf keinen fall nach vorne?

wie würdet ihr euch fühlen?

 

 

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Das ist einfach.

Als erstes würde ich mal das Gespräch mit dem KFC suchen und ihn nach den Gründen fragen.

 

Kannst Du das noch etwas erläutern?

Wieso wolltest Du es nach hinten haben? Und wieso sollte er es stattdessen nach vorne verlagern? Das verstehe ich nicht.

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es wurde mal vor jahren blöderweise vorverlagert...irgendwann fand ich ein arzt heraus: der kiefer (ober und Unterkiefer) war einfach unterentwickelt / zu weit hinten und nicht das kinn damals. deswegen dann lieber kiefer-op und meine wille, es wieder um jene strecke zurückzuverlagern direkt im anschlss an die bimax/kiefer-op.

Als ich aufwachte, ahbe ich das vorverlagerte kinn bemerkt.

er hat es mgemacht, damit ich "später mal" kein Doppelkinn kriege. einfach, weil er es für ihn besser aussieht.  dabei (ich hatte nie ein fliehendes kinn)

tja wie findet man jemanden der einam das wieder rückgängig macht?

das ist der absolute psycho-Horror. ich kann das so nicht akzeptieren verdammt nochmal. es ist eifnach nicht auszuhalten.

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Was sagen die Leute um dich herum? Vielleicht sieht es jetzt auch einfach erst richtig gut aus und du findest es nur ungewohnt, weil du es dir in den Kopf gesetzt hast, dass es anders muss. Natürlich ist es dennoch nicht ok, es gegen den Willen zu tun. Aber vielleicht sieht es auch richtig gut aus. Stell doch mal ein Bild ein.

 

Solange es gut aussieht, würde ich ich mir mein Kinn beim besten Willen kein drittes Mal abtrennen lassen. 

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Wie es aussieht finde ich hier eher zweitrangig - unmöglich ist es das hier ein Eingriff vorgenommen wurde, der nicht erwünscht und anscheinend auch nicht vorher abgesprochen wurde.

 

Wieso bist du als es bekannt wurde nicht zu den betreffenden Personen gegangen (KC, Krankenhauschef etc.) oder hast dich an die KK gewendet?

 

Denn es ist nach Jahren sehr schwer Regresse anzumelden und meist läuft das nur mit anwaltlicher Hilfe hinaus.

 

Wenn du jemanden findest der dein Kinn zurückverlagert, wer trägt dann die Kosten dafür?

 

Sollte dein Aussehen objektiv dadurch verschlechtert worden sein und die Harmonie des Gesichtes beeinflussen (egal ob Profil oder Front) dann solltest du wohl ein Gespräch mit dem damaligen KC und mit rechtlicher Beihlife suchen - bzw. versuchen eines zu führen. Es ist fraglich ob ein KC nach Jahren sich auf sowas einlassen würde?!

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Also wenn ich das richtig verstehe, wurde vor ein paar Jahren nur das Kinn vorverlagert.

Dann fand man raus, dass eine Bimax notwendig ist.

Diese wurde erst vor Kurzem durchgeführt und dabei wurde das Kinn nochmal weiter nach vorne verlagert, obwohl Du es genau umgekehrt wolltest, richtig?

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ich wollte das nicht! ich kann einfach nicht mehr und es findet sich kein Chirurg, der das rückgängig machen will..

das darf doch nicht wahr sein!

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Du hast doch auch für die geplante OP unterschrieben, da kan der Chirurg nicht einfach herumbasteln wie es ihm gefällt. Frage mal bei der Ärzte-bzw. Zahnärztekammer nach wie du vorgehen sollst! 

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doch Chirurgen dürfen herumbasteln, sie dürfen alles mit einem machen, wenn man etwas nur allgemein formuliertes unterschreibt. klar kann immer was schiefgehen , Missverständnisse etc

"warum haben Sie sich denn operieren lassen? sind se selber schuld.." what?

immer wenn was negatives vorfällt lassen sie sich einfach plausible ausreden einfallen anstatt sich auch mal zu entschuldigen und die haben dann zu gelten. alles um sich selbst zu schützen.

oder aber man wird psychisch fertig gemacht.

Kognitive Patienten-Abwehr (Jeder Arzt hat einen Coach für sowas) und noch mehr. Detektive..

Für die Opfer gibt es keinen Ort der Hilfe. 

Ich fühle mich irgendwie ein bisschen vergewaltigt.

sollten nicht alle besser Hand in Hand gehen?

Gibt's denn keinen Arzt, der mir für 10.000 € das Kinn nach hinten schieben kann? Wie sich das Gewebe hinterher verhalten sollte wäre mir absolut egal..

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Wenn es niemand machen will, dann frage ich mich: Warum? Du würdest mit ein paar Bildern das ganze deutlich anschaulicher machen..

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Es geht mir in dem thread rein um die Tatsache, dass mein Kinn gegen meinen Willen vorverlagert wurde, damit komme ich in erster Linie nicht klar. darüber möchte ich mein herz ausschütten. dass es jetzt ein Bollerkinn ist und optisch nicht ansprechend ist ja wiederum ein anderes thema. eine Beurteilung über das aussehen brauche ich nicht. es geht mir um den knöchernen Teil, der vorverlagert wurde. 

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Ja,war mir auch sehr symphatisch und wirkte wirklich kompetent...

 

hatte nur leider sehr wenig Zeit.

 

glg

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Wie schon des Öfteren hier erwähnt wurde, wenn du niemanden findest der das zurückoperieren will, dann bleibt dir nur der Weg über die Ärztekammer und/ oder mit einem Anwalt um diese Op in Zweifel zu ziehen und zu klagen bzw. einzuklagen, dass der Operateur seine eigenmächtige Handlung wieder zurück nimmt. Denn auch wenn man ein Formular unterschreibt so haben Ärzte dadurch keinen Freifahrtsschein, sondern dürfen nur recht frei agieren, wenn Leib und Leben in Gefahr ist und das ist bei einer eigenmächtigen Kinnvorverlagerung (die anscheinend nicht abgesprochen war bzw. nicht im OP-Plan stand) wohl nicht der Fall.

 

Um die Kosten erstmal gering zu halten kannst du ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt ausmachen und schauen was du machen kannst und ob es rechtliche Schritte gibt die du mit rechtlichem Beistand gehen kannst?!

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Ich bin zwar keine Juristin, aber als Medizinstudentin hatte ich kürzlich mal eine Vorlesung über Medizinrecht und in der Ethik haben wir auch schon des Öfteren besprochen, was man als Arzt so darf und was nicht!

 

Ein Chirurg darf nicht einfach etwas machen, das mit dem Patienten nicht besprochen war! Wenn in der OP Planung nur Bimax steht bzw. mit dem Patienten nur die Bimax besprochen wurde, dann darf der Arzt nicht einfach so das Kinn operieren! 

Anders sieht es aus wenn mit dem Arzt besprochen wurde, dass eventuell eine Kinnplastik anschliessend an die Bimax gemacht wird, damit das Ergebnis besser ist. Dazu muss der Patient auch ausdrücklich sein Einverständnis geben. Wenn also nicht über die Option einer Kinn-OP gesprochen wurde kann der Patient auch kein Einverständnis geben, somit darf der Arzt das Kinn nicht operieren. Und selbst wenn darüber gesprochen wurde, dann darf der Arzt das Kinn nur operieren wenn ausdrücklich eingewilligt wurde!

 

Ein Arzt darf selbst dann nicht eine Behandlung vornehmen, wenn sie medizinisch notwendig ist, der Patient die Behandlung aber strikt ablehnt. Der Wille das Patienten geht vor! 

 

Wenn ein Chirurg etwas operiert, das mit dem Patienten nicht besprochen war, dann fällt das unter "einfache Körperverletzung" und man kann den Arzt darauf verklagen. Da es im Strafrecht aber ein Antragsdelikt ist, muss der Geschädigte innerhalb von 3 Monaten klagen. Wie es Zivilrechtlich aussieht (Schadenersatz) weiss ich nicht. 

 

Natürlich sieht es bei Notfällen und bei Bewusstlosigkeit des Patienten anders aus, denn dann kann der Patient ja nicht einwilligen und man geht davon aus, dass der Patient mit dem lebensrettenden Eingriff einverstanden ist. Aber um solche Situationen geht es hier nicht. 

 

Der Dozent damals hat folgendes Beispiel gemacht:

 

Ein Arzt vergisst bei einem Eingriff eine Klemme im Bauch des Patienten. Der Fehler wird bei einer Nachkontrolle entdeckt. Der Arzt muss dem Patient zwingend mitteilen, dass eine Klemme vergessen wurde und er deswegen nochmals operiert werden muss. Der Arzt muss dem Patienten den Fehler mitteilen und ihn über alle möglichen Risiken und Folgen der OP zur Entfernung der Klemme informieren. Und er muss auch über alle Risiken und Folgen informieren wenn die Klemme nicht entfernt wird. Danach kann der Patient selbst entscheiden ob er die Klemme entfernen lassen will oder nicht. Erst wenn er sein Einverständnis gibt, darf operiert werden.

 

Der Arzt darf auf keinen Fall einen anderen Grund für eine erneute OP (zB. Komplikationen) vorschieben! Willigt der Patient unter diesem Vorwand zum Eingriff ein, dann begeht der Arzt Körperverletzung, weil der Patient nicht in den Eingriff zur Entfernung der Klemme eingewilligt hat. 

 

Rechtlich bekommst du bestimmt Hilfe, aber die musst du dir bei einem Jurist holen. Falls du keine Rechtsschutzversicherung hast, gibt es bei euch vielleicht auch eine unentgeltliche Rechtsauskunft durch Anwälte die dir das beste weitere Vorgehen aufzeigen können.

Eventuell kannst du dir auch erstreiten, dass der Arzt die Kosten für einen erneuten Eingriff übernehmen muss. 

 

Mit welcher Begründung will kein Arzt die OP rückgängig machen?

 

Und zu deiner ursprünglichen Frage:

 

Ich würde mir ziemlich verarscht vorkommen und würde mich in meiner körperlichen Integrität verletzt fühlen. Ich würde auf eine Re-OP pochen, falls das Vertrauen in das Können des Arztes noch da ist oder mir einen anderen KC suchen. Ich würde den KC wohl auch verklagen! Und ich kann gut nachvollziehen, dass du die OP rückgängig machen lassen willst. Es geht dabei nicht mal darum ob das Ergebnis gut ist oder nicht, sondern darum, dass man das nicht wollte und man jetzt so nicht mehr der Mensch ist der man vorher war. Das schlimmste daran ist, dass man sich wie ein Ding oder eine Puppe vorkommt, an der einfach mal rumgebastelt und geschnipselt wird. Man kommt sich wohl irgendwie benutzt, genötigt vor! 

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Es gibt da so etwas wie einen Verbraucherschutz für Patienten...das nennt sich "Unabhängige Patientenberatung Deutschland". Die Beratungsstellen gibt es mehrfach in Deutschland..kostenfrei......vielleicht in deiner Nähe auch?  UPD  google doch mal!   Ist mir leider erst heute wieder eingefallen.

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da war ich schon..die haben gemeint, dass kein Arzt verpflichtet ist, mich zu übernehmen, selbst wenn ne platte gebrochen sei und ch höllenschmerzen habe. das is wie bei nem casting, ist man dem Arzt zu kompliziert oder merkt er, dass man viel über Medizin (secrets) weiss, schickt er dich weg.

dass es auch noch nicht mal ne Klinik in Deutschland gibt, bei der rezidiv Patienten hilfe finden ist fatal.

ich hab vor allem noch ein stück Metall zwischen hals und unterkieferkamm stecken, das entweder von einer abgebrochenen bohrerspitze stammt oder von abgebrochenem osteosynthesematerial. das möchte ich nicht mehr im gewebe herumschwimmen haben!!

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