Steffi71

Soll ich oder soll ich nicht???

Schönen Tag euch allen.8)

Ich habe vor einigen Tagen das Forum hier entdeckt und finde es echt klasse.

Wenn ich mich hier so umsehe, scheine ich gar kein Problem zu haben, zumindest ein vergleichsweise kleines.

Ich habe schon immer einen relativ großen Oberkiefer und einen kleinen Unterkiefer. Habe auch früher eine Spange getragen, allerdings nur eine lose für nachts. Eine feste wäre wahrscheinlich besser gewesen, aber mein damaliger Zahnarzt war wohl nicht gerade der beste.

In den letzten ca. 4 Jahren haben sich nun meine unteren Schneidezähne verschoben. Das heißt einer ist knapp in die zweite Reihe gewandert, dementsprechend sehen die unteren vier etwas verschachtelt aus.

Da nun mitlerweile meine Zunge dauernd vorne anstößt und oft etwas "eingeklemmt" wird, fange ich ein kleines bißchen an zu lispeln und an der Zungenspitze sind meist so 2-3 kleine "Pickelchen". :confused: Ich denke ihr wißt was ich meine????! Ab und zu habe ich auch ein müdes Gefühl im Kiefergelenk.

Also bin ich dann mal vor knapp zwei Wochen zum KO gegangen um mich beraten zu lassen. Nur Spangentechnisch läßt sich da nun nichts mehr machen. Ganz grob hat er es mir dann so erklärt: Ca. 1 - 1 1/4 Jahr eine feste Spange, dann OP - UK nach vorne, ob im OK auch was gemacht werden muß, muß man abwarten, dann noch mal feste Spange zum festigen. Mein Gebiß sei grenzwertig. Soll heißen, da meine Zähne Kontakt haben und ich beim Essen keinerlei Probleme habe, ist es wohl nicht absolut zwingend die Behandlung durchzuziehen.

Tja, jetzt bin ich eigentlich so schlau wie vorher. Hätte er mir zwingend dazu geraten, wäre alles klar für mich, aber so? Seiner Meinung nach werde sich der Kiefer auch nicht viel verschlechtern. Aber meiner Zunge wird es wohl auch nicht besser gehen.

Ach ja, wenn ich es machen lassen möchte, dann sollte ich es jetzt tun, da ich noch "jung" sei. In 10-15 Jahren würde das alles wieder etwas anders aussehen.

Nun sitze ich hier und weiß nicht recht, was ich tun soll. Wenn ich es nicht tue, bereue ich es vielleicht in ein paar Jahren. Auf der anderen Seite ist das ganze ja nun auch kein Zuckerschlecken und sollte wohl doch gut überlegt sein.

Noch ganz kurz zu mir - ich bin eine 35-jährige verheiratete, berufstätige Mama von zwei Kiddis (5,7).

Ich weiß daß mir keiner die Entscheidung abnehmen kann, aber so eine kleine Hilfe vielleicht???

Liebe Grüße

Steffi :-D

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Hi,

"grenzwertig" wird zur Folge haben, dass Du die Gesamtkosten wahrscheinlich privat tragen müsstest (bei gesetzlicher KV).

Eine zweckmässige Alternative (Veneers oder Kronen) scheint mir dann vernünftiger.

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Vielleicht hilft es dir, wenn du dir Meinungen von mehreren KFOs einholst. Hat mir sehr geholfen meine Entscheidung letztenendes zu treffen! Man hört nämlich viele Meinungen und kann am Ende selber ganz gut einschätzen was nötig ist und was nicht.

Viel Glück!

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Hi,

"grenzwertig" wird zur Folge haben, dass Du die Gesamtkosten wahrscheinlich privat tragen müsstest (bei gesetzlicher KV).

Eine zweckmässige Alternative (Veneers oder Kronen) scheint mir dann vernünftiger.

Also mein KO meinte, daß dies ein Fall für die KK wäre.

Veneers oder Kronen bringen die Zähne ja wohl nicht in die richtige Position, oder? Wenn ich richtig bin, ist das doch eher ein Ersatz für gezogene bzw kaputte Zähne oder bin ich da falsch??:confused:

Steffi

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Also mein KO meinte, daß dies ein Fall für die KK wäre.

Veneers oder Kronen bringen die Zähne ja wohl nicht in die richtige Position, oder?

Stimmt, Veneers könnten die Fehlstellung allenfalls etwas kaschieren.

Nur wieso sollte deine KK die Kosten übernehmen, wenn keine behandlungsnotwendige Kieferfehlstellung vorliegt bzw. dein KFO Dir sagt die Behandlung sei nicht zwingend erforderlich.

Ich denke, bevor Du abschliessend über eine Behandlung entscheidest, hol Dir diesbzgl. noch ein paar Infos, damit vermeidest Du viel Stress schon im Vorfeld.

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Hi Kermi

Ich glaube das werde ich auch am besten tun. Mal sehen, was für KO es hier in der Gegend noch gibt. Der KO den ich konsultiert habe ist auch KC und mir von meinem Zahnarzt emfohlen worden. Mein Zahnarzt ist für die Behandlung.

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Da bin ich mal wieder

So, hatte nun gestern einen Beratungstermin bei einer anderen KFO, ganz unabhängig von dem anderen.:neutral:

Sie hat zuerst mal gar nicht von einer OP gesprochen. Ihr Vorschlag war, im OK zwei kleinere Backenzähne zu ziehen und dann mittels Spange die Zähne nach hinten zu ziehen. So soll der Überbiss verkleinert werden. Am UK kann mit einer Spange leider nicht viel verändert werden. Die Zähne bleiben also unten mehr oder weniger so wie sie sind. Ich habe sie dann auf die Möglichkeit einer OP angesprochen. Sie meinte das wollte sie mir eigentlich nicht vorschlagen, weil es eben die "Harte Tour" sei und sie die Prozedur nicht bräuchte. Allerdings würde eben nur durch die OP die eigentliche Kieferfehlstellung behoben werden. Auch würden sich nur so die unteren Zähne wieder einreihen lassen.

Auf meine Nachfrage hin betonte sie allerdings, daß ich auf jeden Fall etwas unternehmen solle. Durch den Druck der Zunge und das zeitweise Einklemmen der Unterlippe besteht die Gefahr, daß sich die oberen Schneidezähne schief stellen. Außerdem seien bei meiner Fehlstellung die Zähne stark Parodontose gefährdet. Sie war auch der Meinung, daß ich wahrscheinlich, bedingt durch die Verschiebung der Schneidezähne im OK, Abbeißprobleme bekommen werde.

Das alles zwar nicht in den nächsten 1-2 Jahren, aber ich habe ja noch ein paar Jährchen vor mir. :-D

So, und jetzt???? :confused:

Klar, wenn ich mir die Spätfolgen so anschaue muß ich auf jeden Fall was unternehmen. Und ob mir mit der ihr vorgeschlagenen Variante wirklich geholfen wäre, naja, habe ich so leichte Zweifel.

Oder? Was meint ihr dazu?

Hat euch euer KFO auch solche Folgen einer Nicht-Behandlung geschildert?

(Mal abgesehen davon, daß mich mein Gebiß schon etwas stört :???: )

Nachdenkliche Grüße

Steffi

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