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mskie

Häufigkeit von Gefühlsstörungen nach Umstellungsosteotomien

Ich habe eine recht interessante Studie zum Thema Gefühlsstörungen gefunden, die an einer Klinik in Hongkong an 238 Patienten durchgeführt wurde. Bei den Patienten wurden 6, 12 und 24 Monate nach der OP einige sensorische Tests durchgeführt, außerdem wurden sie nach ihrem subjektivem Empfinden gefragt (Bewertung der Gefühlsstörung in verschiedenen Gesichtsbereichen auf einer Skala von 0 bis 10).

Die Ergebnisse der subjektiven Befragung sehen so aus:

http://www.plosone.org/article/fetchObject.action?uri=info:doi/10.1371/journal.pone.0091055.t003&representation=PNG_L

Keine große Überraschung: Sehr viel mehr dauerhafte Schäden bei UK-OPs, bei ungefähr 35% der Patienten. Wobei man allerdings beachten muss, dass immer weniger Patienten zu den Follow-Ups gekommen sind. Die Erfahrung des Chirurgen hat in der Studie keine Auswirkungen auf das Ergebnis gehabt.

Die ganze Studie gibt es hier: http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0091055

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Hallo mski,

 

ich meine aber auch mal eine deutsche Studie (wahrscheinlich Doktorarbeit) gesehen zu haben, bei der ich vor allem das Fazit interessant fand: Letztendlich hatte schon ein relativ hoher Anteil irgendwelche Gefühlsstörungen (irgendwie deutlich im Bereich über 10%, könnten auch 30% gewesen sein), waren aber mit dem Gesamtergebnis so zufrieden, dass die nicht wirklich gestört haben. Die Patienten wurden auch gefragt, ob sie die OP weiterempfehlen würden und von ihnen war es der allergrößte Teil, trotz der Gefühlsstörungen. Vielleicht komme ich am Wochenende dazu, die Arbeit zu finden.

 

Viele Grüße!

 

Irene

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Könnte diese Dissertation von der Uni Münster sein: http://d-nb.info/971935823/34

Wenn der UK involviert war, hatten 50% der Patienten Gefühlsstörungen, fast 20 % würden die OP nicht noch einmal machen. Die Patienten wurden 1987-2000 operiert und 2004 befragt.

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Die Studie gibt aber halt nur den subjektiven Eindruck der Patienten wider. Die Gründe, weshalb man die Op nicht noch einmal machen würde, sind ja nicht angegeben.

 

Hier im Forum liest man ja auch häufiger von sehr unzufriedenen Patienten, die dann objektiv gesehn schon ein sehr gutes Ergebnis haben. Bleibende Gefühlsstörungen sind Nebenwirkungen mit denen man auf alle Fälle rechnen muss.

 

Wirkliche Gründe wären für mich:

 

chronische Schmerzen, der Verlust von Zähnen, das Absterben von Kiefern, Degeneration der Kiefergelenke, Verletzungen des Facialis-Nervs und damit einhergehender Verlust der Mimik, Gefühlsstörungen in großen Bereichen, chronische Entzündung des Kieferknochens, große Abweichungen von der eigentlich gewünschten Okklusion, Verlust der Kaufunktion, Verlust des Geschmacks- und Riechsinns

 

Wenn man dann hier liest, dass Leute total unzufrieden  sind, z.B. weil die Nase nach einer OK-VV breiter wirkt, dann kann ich darüber nur müde schmunzeln...

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