ConnyBalu

Damon Brackets oder Orthocaps? Bitte um Hilfe! :(

Hallo ihr Lieben!

 

ich bekomme demnächst eine Zahnspange und habe jetzt zwei KFO gefunden, die jeweils anderer Meinung sind, was für mich am besten wäre. Da ich jetzt doch schon bei einigen KFO's war um mir Meinungen einzuholen und ich diese Beiden am kompetentesten und fachlich sehr hoch qualifiziert ansehe möchte ich die Behandlung bei einem der Beiden machen. Wichtig war mir auch das Gefül zu haben, dem Arzt vertrauen zu können und mich wohl zu fühlen. Auch dies ist bei beiden Ordinationen gegeben.

 

Kurz zu meinem Gebiss: Ich habe einen Engstand im OK und UK und einen leichten Tiefbiss. Nicht stark, so ca. 2 mm mehr als es eigentlich sein sollte.

 

Zu den Beiden KFO:

 

KFO 1:  Sehr freundlich und kompetent. Ich hatte bei ihm ein Beratungsgespräch, welches ca. 1 Stunde dauerte. Er hat sich erst mein Kiefer angeschaut und danach haben wir alles besprochen. Er würde mir eine feste Zahnspange empfehlen und meint auch dass nur eine außenliegende in Frage kommt, da bei mir auch eine innenliegende nicht gut wäre, da die Zunge durch den Engstand sowieso schon zu wenig Platz hätte. Er hat mir dann gesagt, dass er bei mir mit selbstliegierenden Brackets, den Damon Brackets arbeiten würde, die es auch in "durchsichtig" gibt. Er hat mir ein Modell gezeigt und ich bin der Meinung, dass es auch nicht wirklich schlimm aussieht. Kosten würden sich auf 6.000 Euro belaufen, dazu kommen noch ein Gespräch wo Röngten und Abdrücke gemacht und Maße genommen werden, sowie die weiteren Behandlungsschritte besprochen werden. Dieses "Paket" kostet 360 Euro. Die Behandlungsdauer beträgt 3 Jahre (wobei im letzten Jahr zusätzlich Gummiringerl getragen werden müssen) und danach wird mir ein Retainer im OK und UK zur Stabilisierung eingeklebt, welche für immer drin bleiben würde. (was ich auch befürworte :-))

 

KFO 2: Ebenfalls sehr freundlich und hat sich sehr viel Zeit genommen. Meine Fragen wurden genauestens beantwortet und ich hatte ein "Zusatzgesrpäch" bei dem keine Extrakosten angefallen sind. Er hat mich zuerst nach meinen Wünschen gefragt, also was ich gerne hätte.. "Etwas, was nicht ganz so stark sichtbar ist" hab ich gemeint. Dann hatte ich ein Röngten und anhand von den Bildern eine weitere Besprechung. Er meinte, dass mein Biss selbst recht schön ist und es gäbe für mich es folgende Möglichkeiten. Zum Einen eine Lingualspange (EUR 8.100 Euro), eine außenliegende Spange mit Keramikbrackets (5.100 Euro )und Orthocaps (EUR 5.700 ). Er hat mir erklärt, dass Orthocaps eigentlich das selbe ist wie Invisalign, nur dass sie in Deutschland kommen. Bei den beiden festen Spangen (innen und außen) müssten jeweils 4 Zähne gezogen werden. Ich glaube das waren die 6er im Ober- und Unterkiefer. Außerdem müsste ich bei der außeren Spange mit Keramikbrackets wieder ganztags Gummiringerl tragen. Die Behandlungszeit bei den beiden äußeren Spangen beträgt 3 bis 3,5 Jahre, danach gebe es noch für ein weiteres Jahre eine Schiene, die ich  tragen muss..

 

Die Behandlung mit Orthocaps (ebenfalls mit Gummiringerl aber nur in der Nacht)würde hingegen nur 2 Jahre dauern und danach würde dieser Retainer ebenfalls innen eingeklebt werden.

 

Nachdem er mit mir die Röngtenbilder angesehen hat, ist ihm aufgefallen, dass bei meinem Stiftzahn ein leichter "Schatten" zu sehen ist. Er hat vermutet, dass es eine leichte Entzündung sein würde und hat deshalb ein 3 D Röngten veranlasst. Da sich dabei aber herausgestellt hat, dass die "Entzündung" vom Zahnfleisch ausgeht und nicht von der Wurzelbehandlung bzw. Einsetzten des Stiftzahns selbst, hat er mir geraten, den Zahn nicht ziehen zu lassen, da dass - falls es wirklich einmal zu Beschwerden kommen sollte - immer noch machbar ist. Danach hatte ich wieder ein Gesrpäch mit ihm. 

 

Auf Nachfrage, welche Methode er mir denn empfehlen würde, hat er gemeint, dass er mir aufgrund der Situation nach dem 3D Röngten, die Orthocaps Methode, also die unsichtbare Schiene empfehlen würde. Da ich ansonsten sehr gesunde Zähne habe und er diese nicht ziehen möchte, was aber bei den festsitzenden Aparaturen sein muss und auch die Tragezeit mit 2 Jahren wäre einfach viel kürzer.

 

Ich bin jetzt wirklich ein bisschen unentschlossen, für was ich mich denn nun Entscheiden soll :(

 

  • Festsitzende Spange mit Damon Brackets, durchsichtig, Tragezeit 3 Jahre, Kosten (6000 Euro)

oder

  • Orthocaps, durchsichtige Schiene, Tragezeit 2 Jahre, Kosten (5.700 Euro)

 

Könnt ihr mir vl auch noch helfen, wie dass sein kann, dass die selbstlegierenden Brackets (die ja lt. KFO1 zu einem schnelleren Ergebnis führen) doch eine längere Tragedauer haben als die Orthocaps?!

 

Und könnt ihr mir vl eure Meinung sagen, was ihr meint, was sowohl für mich vom Ergebnis her besser wäre?!

 

Ich bin langsam ein bissi überfragt, zumal ich eigentlich immer Invisalign wollte und mir der Ein oder Andere KFO jedoch davon abgeraten hat :( ... Auf der anderen Seite denke ich mir aber auch, wenn KFO 2 wirklich nur aufs "Geld machen" aus ist (so wie ich das bereits bei 1-2 KFO's hatte), dann hätte er mir ja eig. auch die Lingualspange empfehlen können, da die doch einiges mehr kostet...
 

Ich soll und möchte auch nächste Woche (spätestens am Donnerstag) Bescheid geben, wie und für wem ich mich entschieden habe, also so viel Zeit bleibt einfach nicht mehr. Und ich bin wirklich total "überfordert" gerade.

 

Deshalb bitte, bitte könnt ihr mir vl irgendwelche Ratschläge oder Meinungen geben?

 

Ich wär auch wirklich von ganzen Herzen dankbar!!

 

Lg,

Conny

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hallo ConnyBalu,

 

ich kann gut verstehen, dass das schwierig ist.

 

Die Argumentation von KFO 2 finde ich etwas seltsam:

Warum sollen für eine feste Spange Zähne gezogen werden, für Schienen aber nicht?

Was können die Schienen hier besser als Brackets?

Brackets können alle Arten von Zahnbewegungen erreichen, Schienen nicht unbedingt.

 

Warum die Behandlung mit Schienen schneller gehen soll als mit Brackets, müsstest Du ihn auch mal fragen.

Eigentlich müsste eine Behandlung mit Schienen länger dauern als mit  Brackets, da die Spange rund um die Uhr arbeitet, während man Schienen zum Essen, Reinigen etc. herausnehmen muss.

 

(Ob selbstligierende Brackets wirklich schneller arbeiten, da gehen die Meinungen auseinander. Sie sollen aber schonender mit den Wurzeln umgehen, und es können sich keine Gummis verfärben).

 

Wahrscheinlich würde ich eher zu KFO 1 tendieren.

 

LG, Iris

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Hallo Iris,

 

vielen Dank für deine rasche Antwort!

 

Ich muss ehrlich gesagt sagen, dass ich das noch gar nicht so hinterfragt habe, warum bei fixen Spangen Zähne gezogen werden müssen und bei einer Schiene nicht, da mir bis jetzt fast jeder KFO gesagt hat, dass dies notwendig wäre. Außer der KFO 1 hat gemeint, dass bei den selbsligierenden Damon-Brackets keine Zähne gezogen werden müssten :)

 

Das die Schienen nicht so lange dauern, dass war für mich im ersten Moment auch "normal", da ich mich schon letztes Jahr bei Invisalign Spezialisten erkundigt hatte und die der Meinung waren, dass es zwischen 1,5 und 2 Jahre dauern würde. Deshalb ist mir die Tragedauer erst sehr komisch im Verhältnis zur fixen Zahnspange, die 3-3,5 Jahre benötigen wird, vorgekommen.

 

Aber wie das leider so ist, sind dass so viele Eindrücke und Informationen gewesen, die ich wirklich erst verarbeiten konnte, als ich zu Hause war und mir alles noch einmal durch den Kopf gehen lassen haben können und auch die einzelnen Methoden verglichen habe :(

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Hallo Conny,

 

Die Fragen, die sich Iris gestellt hat sind auch bei mir aufgekommen und wie groß ist denn dein Engstand im OK und UK?

Das jeweils die 6er gezogen werden sollen bei einer Spangenbehandlung finde ich recht deftig, da das große Backenzähne sind.

 

Bevor du eine Entscheidung triffst, solltest du die Fragen nach dem Zähneziehen - warum bei Brackets und nicht bei Schiene??? - nochmal bei den Kfo´s stellen. Denn einmal draußen sind die für immer verloren.

 

Also die Behandlung von Kfo 1 hört sich recht unspektakulär und "normal" an. Hinzu kommt das er es auch ohne Zähneziehen hinbekommt.

Ob man jetzt durchsichtige Brackets unbedingt braucht ist wohl reine Geschmackssache -  Denn sie sind vielleicht zu Anfang unscheinbar, wenn der dünnste Draht drin ist aber spätestens nach den ersten 2 Bogenwechsel ist es vorbei mit der Unauffälligkeit ;) - dickere Bögen, Verblockungen, Gummiketten etc. Wichtig ist, dass das Material 3 Jahre überleben würde.

 

Aber ich empfehle dir selbstlegierende Brackets, keine Angst vor Verfärbungen.

 

Habe selber die ersten 6 Zähne OK/UK Keramik selbslegierend und bin bis jetzt zufrieden, habe aber selber vorher garnicht geschaut was im Angebot ist, da ich auch meinte nicht ganz so auffällig wäre schön. Da hat mein Kfo einfach festgelegt, dann Keramik. UK sollten erst Metallbrackets rein aber als es soweit war gab es überraschenderweise  Keramik. Sie sind auf jeden Fall etwas dicker und globiger als zum Beispiel Mini - Metall - Brackets.

 

So ich hoffe du fragst nochmal nach wegen dem Zähneziehen, falls du für dich Variante 2 in Betracht ziehst.

 

Alles Gute...

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Hallo Conny,

da ich unter anderem auch einen Tiefbiss mit Engstand im OK und UK habe, kann ich dir vielleicht noch eine Alternative zum Zähne ziehen nennen, die in meinem Heil- und Kostenplan aufgeführt ist.

Um ausreichend Platz zu schaffen, möchte meine KFO eine approximale Schmelzreduktion an mehreren Zähnen durchführen. Dabei wird seitlich an den Zähnen etwas Schmelz abgetragen, was bis zu einem gewissen Grad ungefährlich sein soll. Zunächst war ich da auch etwas skeptisch, weil der Schmelz ja die Zähne schützt, aber beim Googlen liest man eigentlich durchweg, dass die Zähne hinterher wieder sehr schnell genauso widerstandsfähig sein sollen - gute Zahnpflege natürlich immer vorausgesetzt. Selbstverständlich kann man nicht unbegrenzt viel abtragen - da gibt es genaue Werte für jeden Zahn - aber man kann dafür gezielt nur soviel Platz schaffen, wie man braucht. Ein gezogener Zahn hingegen hat eine feste Größe, wodurch u.U. sogar mehr Platz entsteht als eigentlich benötigt wird. Und der muss dann wiederum durch die Spange kompensiert werden, was Behandlungszeit kostet.

Natürlich kenne ich das Ausmaß deines Engstandes nicht, und vielleicht führt ja wirklich kein Weg am Zähne ziehen vorbei. Aber du kannst deinen KFO ja mal darauf ansprechen und fragen, ob diese Methode eventuell auch bei dir infrage käme.

Ansonsten wundert mich auch, wo der Platz bei den Orthocaps auf einmal herkommen soll. Bei mir wurden übrigens mit Brackets nur 2 Jahre veranschlagt, und so gravierend klingt das bei dir erst mal nicht, nachdem was du geschrieben hast.

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Also ich würde mir weder GESUNDE Zähne ziehen lassen, noch Schmelz abschleifen lassen um den Engstand zu beenden!!! Es gibt, neben der GNE auch nur das Tragen eines Palatinalbogens, der es auch schafft, einen minimalen Engstand aufzulösen... Wie Oleander auch schrieb, die Keramik sind am Anfang unauffällig, dennoch sieht man sie wenn mehr Material, und das wird kommen ;-), reinkommt. Zumal sie auch größer sind als die Speedis. Was auch noch hinzukommt, daß die Keramik anfälliger sind was die Haltbarkeit angeht, hier liest man immer wieder, daß die Dinger schneller brechen und erneut einer geklebt werden müssen... Das sind auch zusätzliche Kosten, die dir der KFO natürlich erstmal nicht sagt. Diese Schienen mögen nicht schlecht sein, wenn man ein wenig schiefe Zähne hat, aber meine KFO hat mir wie weiter oben schon erwähnt auch erklärt, daß diese nicht so genau arbeiten und bei einem Engstand nicht in Frage kommen, da man einfach nicht das erreicht, was mit Brackets erreicht wird. Ich denke die 3 Jahre sind auf die gesamte Zeit veranschlagt, also mit Nachkontrolle u Retainer kleben... Bei den meisten ist das ohne OP in 1-2 Jahren erledigt. Im Endeffekt ist es nur eine Schätzzeit, wenn Zähne länger brauchen und das kommt öfter vor ;-) dann ist das halt so... Die Tragezeit wäre für mich jedenfalls kein Argument, mich für ein bestimmtes System zu entscheiden. Das Ergebnis sollte mich vollkommen zufriedenstellen, dafür leg ich auch gern noch ein Jahr drauf wenn es sein muß :-)

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Also ich würde mir weder GESUNDE Zähne ziehen lassen, noch Schmelz abschleifen lassen um den Engstand zu beenden!!! Es gibt, neben der GNE auch nur das Tragen eines Palatinalbogens, der es auch schafft, einen minimalen Engstand aufzulösen...

Die Tragezeit wäre für mich jedenfalls kein Argument, mich für ein bestimmtes System zu entscheiden. Das Ergebnis sollte mich vollkommen zufriedenstellen, dafür leg ich auch gern noch ein Jahr drauf wenn es sein muß :smile:

Im Oberkiefer kommt bei mir auch ein Palatinalbogen zum Einsatz. Die approximale Schmelzreduktion ist - sofern im weiteren Verlauf erforderlich - im Unterkiefer angedacht. Was gäbe es denn dort noch für Alternativen? Lieber wäre es mir natürlich auch ohne, aber Zähne würde ich mir ebenfalls nicht so einfach ziehen lassen (außer den Weisheitszähnen, die sind schon draußen).

Im zweiten Punkt stimme ich dir zu. Für mich ist ebenfalls das Ergebnis entscheidend und dass es langfristig unbedenklich ist. Denn was nützt eine Korrektur des Bisses, wenn danach die Zähne hinüber sind.

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