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habakuk

Offener Biss - Korrektur ohne OP mit der Sato-Methode

36 Beiträge in diesem Thema

Seit Ende April 2013 bin ich eine große Sorge los. Die sehr schwere Kieferfehlstellung meines Sohnes wurde langzeitstabil korrigiert, sein offener Biss geschlossen. Ohne die martialische, auch riskante Bimax.

Zahlreiche Kieferorthopäden, die wir konsultierten, kamen beim Anblick vom Kiefer meines Sohnes zum gleichen Ergebnis: Diese Fehlstellung muss korrigiert werden und sie lässt sich nur operativ korrigieren durch

1. eine GNE (Gaumennahterweiterung)
2. eine 1 ½ - jährige kieferorthopädische Behandlung
3. eine Bimax (Bimaxilläre Umstellungsosteotomie)
4. eine weitere, sich daran anschließende, noch 6 Monate währende, kieferorthopädische Behandlung

Schweren Herzens entschieden wir, diesen Weg zu gehen. Die GNE war ein Alptraum. Es kam zu einer Störung der Wundheilung. 6 Wochen verbrachten wir in Angst und Anspannung bis die Gefahr einer Kieferentzündung endlich gebannt war.

Verzweifelt suchte ich weiter nach einer Alternative. Ich fand sie in der Stuttgarter Landhausstrasse in der Praxis ‚Ihre Zahnärzte‘ bei Dr. Reichardt und Dr. Miyakawa.

Der schönste Satz, den ich im Jahr 2011 aus dem Mund von Dr. Miyakawa hörte, war: „There is no reason for surgery“.

Dr. Miyakawa versprach, den offenen Biss in einem Jahr ohne OP mit der MEAW-Technik von Prof. Sato zu schließen. Er hielt sein Versprechen fast auf den Tag genau. 

 

Professor Sato ist augenblicklich der weltweit angesagteste Kieferorthopäde, wenn es um das Thema Funktion/Dysfunktion geht. Er ist ein höchst dekorierter Wissenschaftler, der unzählige Dissertationen zu diesem Thema veröffentlicht hat. Dr. Miyakawa war 11 Jahre lang seine rechte Hand. 

 

Für seine ärztliche Kunst bin ich ihm sehr dankbar.

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Die ganze Behandlung meines Sohnes war klasse. Leider bin ich kein Spezialist. Ich bin nur die Mutter und mehr als froh, dass die viel zu spät entdeckte Kieferfehlstellung meines Sohnes doch noch gut vertretbar korrigiert werden konnte.

 

Mein Sohn erhielt eine feste Klammer, ganz so wie viele Jugendliche auch. Im Gegensatz zur hierzulande üblichen Verfahrensweise musste er nicht alle 3 Monate zum Nachziehen der Drähte. Er hatte jeden Monat einen Termin. Die Drähte waren außerdem nicht standardisiert sondern wurden individuell geformt. Der Vorteil der Sato-Methode ist nach meinem bescheidenen Verständnis, dass die Zähne mit dieser Methode auch in der dritten Dimension bewegt werden können. Die Zähne können also nicht nur nach rechts und links, sondern auch nach oben und unten bewegt werden.

 

Fakt ist: Mein Sohn hatte vor der Behandlung nur noch mit zwei Backenzähnen Kontakt. Selbst ein Salamibrot konnte er nicht mehr wirklich essen. Wenn er seine Zähne maximal aufeinander presste, konnte er mir durch seinen frontalen offenen Biss die Zunge heraus strecken. Jetzt ist alles gut.

 

Ich hoffe sehr, dass mein Eintrag in diesem Forum hilfreich ist und jungen, hoffnungsfrohen Menschen vielleicht unnötige operative Eingriffe erspart, wobei die Sato-Methode sicher nicht in jedem Fall helfen kann.

 

Zu Dr. Miyakawa habe ich inzwischen mehrere 'Extrem-Problemfälle' geschickt. Er hat immer klipp und klar gesagt, was er kann und was nicht.

Mir gefällt nicht nur seine außerordentliche fachliche Kompetenz, sondern auch seine Freundlichkeit und Ehrlichkeit.

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Ja. Es gibt viele Bilder. Fast bei jeder Behandlung wurde der Therapiefortschritt dokumentiert. Diese liegen aber alle bei Dr. Miyakawa. Könnte ich sicher besorgen, wenn's wichtig ist.

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Es ist immer schön, wenn jemand erfolgreich behandelt wurde, aber es wäre ein Fehler zu glauben, jede OP ließe sich durch die Sato-Technik vermeiden. Man muss sich vergegenwärtigen, dass die Korrektur dabei nicht skelettal erfolgt, sondern durch Zahnbewegungen. Diese sind bei einigen der von Sato selbst gezeigten Fälle gigantisch. Hinzu kommt der exzessive Einsatz von Gummizügen. In der Kombination kann das zu übelsten Wurzelresorptionen führen - wenn man Pech hat.

Sato und seine Anhänger verwenden Stahlbögen. Dadurch werden die vielen Loops notwendig. Die gleichen biomechanischen Effekte lassen sich aber auch durch Bögen ohne Loops realisieren, nur eben nicht mit Stahl. Als Prof. Sato einmal in Deutschland war, fragte ich ihn, warum es unbedingt Stahl sein muss. Seine Antwort war "because we need sliding mechanics". Das fand ich zutiefst unlogisch, da gerade durch die Loops kein Sliding möglich ist.

Hinzu kommt, dass die Evidenz zu der - längst nicht mehr neuen - Sato-Technik nicht so umfassend ist, wie man es sich wünschen würde.

 

Trotz allem gibt es, wie man sieht, Menschen, bei denen die Sato-Technik gut funktioniert. Sie ist allerdings nur eines von vielen Verfahren, und gerade bei offenen Bissen ist - meiner persönlichen Meinung nach - die Intrusion der Molaren mit Miniimplantaten vorhersagbarer und risikoärmer.

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... Und manchmal sind solche Geschichten auch nur versteckte Werbung. Sonst nichts ...

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Ja. Manchmal ist es versteckte Werbung. Ich aber werbe offen. Für eine schonende Therapie, die in unserem Fall nachweislich in relativ kurzer Zeit zum Erfolg geführt hat und darüber hinaus auch noch wesentlich billiger war, als das, was die von uns zahlreich konsultierten Kieferorthopäden in ihrem Repertoire hatten.

 

2010 und 2011 war ich verzweifelt auf der Suche nach einem Weg, der meinem Sohn die Bimax erspart, nachdem schon die GNE eine Katastrophe war.

 

Nächtelang habe ich das Internet nach Alternativen abgesucht. Ich wäre glücklich gewesen, wenn ich bei progenica.de wenigstens einen Tipp bekommen hätte. Diese Seite hat mir schon damals gut gefallen.

 

Auf unserer jahrelangen Odyssee durch die kieferorthopädische und zahnärztliche Landschaft unserer Region habe ich in den Wartezimmern der Doktoren gelernt, dass sehr viel gemurkst wird. Auch im Forum von progenica.de habe ich damals teilweise sehr erschütternde Beiträge gelesen.

 

Was ist falsch daran, wenn ich in einem Forum, in dem sich Menschen für ihr sehr ernstes gesundheitliches Problem Rat suchen, durch meinen Beitrag darüber informiere, dass der offene Biss meines Sohnes ohne Bimax geschlossen werden konnte?

 

Was ist falsch daran, wenn ich dabei auch den Namen jenes Arztes nenne, der uns so wunderbar geholfen hat?

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Wie alt ist dein Sohn? Ich hoffe nur, er hat nicht irgendwann Probleme mit eine fliehenden oder hervorstehenden Kinn. Vielen hier geht es auch um die Optik.

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Inzwischen ist mein Sohn 22 Jahre alt. Bei ihm ging es nicht um die Optik. Optisch war und ist zum guten Glück alles ok.

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Habakuk, danke, dass Du über diese Methode geschrieben hast! Es ist ja einfach der Wahnsinn, was bei diesen OPs so schiefläuft...

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Hallo Habakuk,

 

ein sehr interessanter Beitrag.

 

Mich würde mal interessieren, was bei der Sato-Methode so anders gemacht wird als bei einer normalen KFO-Behandlung?

Oder anders: Was kann die Sato-Spange, was eine normale feste Zahnspange nicht kann?

 

Denn auch eine normale feste Zahnspange kann die Zähne dreidimensional und in alle Richtungen bewegen. Es kommt halt immer darauf an, ob die Wurzeln das mitmachen (und was die Kieferform mit der jeweiligen Fehlstellung überhaupt an Zahnbewegungen erlaubt).

 

Dass Ihr nach den Problemen bei der GNE eine Bimax unbedingt vermeiden wolltet, kann ich sehr gut verstehen.

 

Ich wünsche Deinem Sohn ein Ergebnis, das auch dauerhaft stabil bleibt!

 

LG, Iris

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 Für eine schonende Therapie, die in unserem Fall nachweislich in relativ kurzer Zeit zum Erfolg geführt hat und darüber hinaus auch noch wesentlich billiger war, als das, was die von uns zahlreich konsultierten Kieferorthopäden in ihrem Repertoire hatten.

 

Zum das Wort "schonend" hat ja Mush bereits die zutreffende Antwort geliefert. Und ob das ein Erfolg ist wird sich langfristig zeigen. 

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Hallo Habakuk,

 

Mich würde mal interessieren, was bei der Sato-Methode so anders gemacht wird als bei einer normalen KFO-Behandlung?

 

Hallo Iris,

 

Deine Frage habe ich weitergeleitet und folgende Antwort erhalten:

 

Auch in unserer Branche suchen wir immer gerne nach Kochrezepten oder Anleitungen von großen Köpfen, brauchen wir doch Referenzen, welche die Verantwortung für unser Tun mindestens imaginär übernehmen.

 

Wir werden in unserer Ausbildung von Anfang an auf das dogmatische Einhalten von Vorgaben geprägt. Weshalb glauben Sie, hat der Kollege so pikiert auf Ihren Blog reagiert?

 

Mit der Sato -Technik ist das nichts anderes! Hierbei geht es viel weniger um die Technik, welche dieser geniale Typ entwickelt hat (und man ihn deshalb gerne vor die Karre spannt).

 

Es geht vielmehr um das grundsätzliche Verständnis der Entwicklung von Malocclusionen (Fehlbissen) und der Fähigkeit, die individuelle biodynamische Reaktionsbereitschaft zur Adaptation zu erkennen, welche durch unsere Behandlung erst ermöglicht wird!

 

Dazu bedarf es sehr viel Training und Erfahrung.

 

Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte.

Beispielhaft schicke ich Ihnen eine vorher/nachher Aufnahme der Behandlung eines offenen Bisses.

 

20 Monate aktive KFO, Bild 2 zeigt die Stabilität nach 3 Jahren!

 

LG

Karin

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Mal abgesehen davon, dass die der Sato-Technik zugrunde liegende Biomechanik hierdurch nicht einmal ansatzweise erklärt wird, soll diese Aussage offenbar den Eindruck erwecken, die Sato-Anhänger hätten ein Monopol auf das Verständnis der Pathogenese von Dysgnathien.

 

Die Verkaufsstrategie nach dem Muster

"Alle anderen arbeiten nur Kochrezepte ab, aber um X zu betreiben braucht man viel Wissen und Erfahrung. Deshalb fühlen sich die anderen von uns bedroht."

ist nicht neu und übrigens unter anderem in verschiedenen paramedizinischen Sparten sehr beliebt. Wie inhaltsleer das ganze ist, merkt man, wenn man das X austauscht:

"Die meisten Orthopäden spulen nur Kochrezepte ab und sind auf die blinde Befolgung von Dogmen gedrillt. Um die Knochenzwirbelmethode nach Klawutzniak anzuwenden braucht man aber viel Wissen und Erfahrung sowie ein grundlegendes Verständnis des Skelettsystems, das über das traditionell statische Bild der Schulmedizin hinaus geht. Deshalb hat der Kollege so pikiert auf Ihre Frage reagiert."

 

Die Sato-Technik ist eine kieferorthopädische Behandlungsmethode mit Vor- und Nachteilen und einer leider nach wie vor unbefriedigend dünnen Evidenzbasis. Dadurch ist sie nicht partout schlecht, aber man sollte die Augen vor ihren Nachteilen ebenso wenig verschließen wie man eine Bimax durchführen lassen sollte ohne sich über die Risiken klar zu sein.

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Mal abgesehen davon, dass die der Sato-Technik zugrunde liegende Biomechanik hierdurch nicht einmal ansatzweise erklärt wird, soll diese Aussage offenbar den Eindruck erwecken, die Sato-Anhänger hätten ein Monopol auf das Verständnis der Pathogenese von Dysgnathien.

 

Die Verkaufsstrategie nach dem Muster

"Alle anderen arbeiten nur Kochrezepte ab, aber um X zu betreiben braucht man viel Wissen und Erfahrung. Deshalb fühlen sich die anderen von uns bedroht."

ist nicht neu und übrigens unter anderem in verschiedenen paramedizinischen Sparten sehr beliebt. Wie inhaltsleer das ganze ist, merkt man, wenn man das X austauscht:

"Die meisten Orthopäden spulen nur Kochrezepte ab und sind auf die blinde Befolgung von Dogmen gedrillt. Um die Knochenzwirbelmethode nach Klawutzniak anzuwenden braucht man aber viel Wissen und Erfahrung sowie ein grundlegendes Verständnis des Skelettsystems, das über das traditionell statische Bild der Schulmedizin hinaus geht. Deshalb hat der Kollege so pikiert auf Ihre Frage reagiert."

 

Die Sato-Technik ist eine kieferorthopädische Behandlungsmethode mit Vor- und Nachteilen und einer leider nach wie vor unbefriedigend dünnen Evidenzbasis. Dadurch ist sie nicht partout schlecht, aber man sollte die Augen vor ihren Nachteilen ebenso wenig verschließen wie man eine Bimax durchführen lassen sollte ohne sich über die Risiken klar zu sein.

Hallo Mush,

 

ehrlich gesagt verstehe ich nicht, weshalb Du so heftig reagierst. Nachdem Du seit vielen Jahren Forenmitglied und sogar Moderator bist,  deshalb sicher sehr viel Kenntnis von unsäglichem Leid hast, müsste es doch auch in Deinem Interesse sein, dass alternative, schonende Methoden bekannter werden.

 

Wenn Du meine Beiträge nochmal aufmerksam liest, wirst Du feststellen, dass meine „Botschaft“ an die vielen jungen Menschen, die sich leider mit schweren gesundheitlichen Problemen rumschlagen müssen, die deshalb bei progenica Rat und Austausch suchen, wie folgt lautet:

 

„Leute, glaubt nicht alles, was Euch Eure Ärzte sagen! Schaut Euch um, informiert Euch gründlich, bevor Ihr Euch zersägen lasst! Vielleicht gibt es ja eine Lösung für Euer kieferorthopädisches Problem, die nicht brachial ist, die Euch nicht jahrelang plagt und an einem unbeschwerten Leben hindert, die nicht traumatisiert.“

 

Verwerflich ist das doch nicht, ODER?

 

Dass die Sato-Methode nicht bei allen Kieferfehlstellungen helfen kann, habe ich bereits in einem älteren Beitrag vor ein paar Tagen geschrieben.

 

Wenn eine OP leider unumgänglich ist, bedeutet das nicht den Untergang. Ich habe zwei Kollegen, die sich vor mehr als 20 Jahren am Kiefer operieren lassen mussten. Damals war das (aus meiner Sicht) fast nicht aushaltbar. Aber sie leben noch und es geht ihnen gut. Was sie mir von ihrem damaligen Eingriff erzählten, wird heute zum Glück nicht mehr so gemacht. Auch die Schulmedizin hat sich weiterentwickelt.

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Es scheint eine verbreitete Ansicht zu sein, dass der Wahrheitsgehalt einer Aussage irgendwie Proportional zur Anzahl der Wiederholungen sei.

Ich habe weiter oben ausgeführt, welche Probleme ich bei der Sato-Technik sehe.

 

Viel Leid hat seinen Ursprung in großen Versprechungen. Meine Botschaft lautet daher: "Leute, seid ein Bisschen misstrauisch, wenn Euch jemand - Arzt oder nicht - eine vermeintlich schonende Behandlungsmethode als Geheimtipp anbietet."

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Mich würde nach Ansicht der vorher nachher Bilder interessieren ob Logopädie gemacht wurde um die Langzeitstabilität sicher zu stellen. Welche Retentionsgeräte werden oder wurden verwendet. Sind Bögen geklebt?

 

Das Ergebnis ist beeindruckend, der Behandler versteht sein Handwerk. Die Sato-Technik braucht Behandler die damit umgehen können dann hat man damit größere Möglichkeiten. Zumindest wird damit die Speesche-Kurve nicht Systembedigt wegnivelliert.

 

Gruß Norbert

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Ich kenne mich mit der Thematik überhaupt nicht aus, daher kann ich den Inhalt nicht bewerten. Für mich als Außenstehender hat sich der Thread aufgrund der Formulierungen aber wie pure Werbung gelesen. Finde es daher gut dass Mush auch etwas dazu geschrieben hat. Der Threadersteller hatte die Möglichkeit seine Sicht darzulegen, ebenso sollte es möglich sein dass ein konventionell arbeitender Kieferorthopäde seine Sicht der Dinge schildert.

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Mich würde nach Ansicht der vorher nachher Bilder interessieren ob Logopädie gemacht wurde um die Langzeitstabilität sicher zu stellen. Welche Retentionsgeräte werden oder wurden verwendet. Sind Bögen geklebt?

 

Das Ergebnis ist beeindruckend, der Behandler versteht sein Handwerk. Die Sato-Technik braucht Behandler die damit umgehen können dann hat man damit größere Möglichkeiten. Zumindest wird damit die Speesche-Kurve nicht Systembedigt wegnivelliert.

 

Gruß Norbert

Hallo Herr Vogel,

 

mein Sohn hatte schon vor der Behandlung durch Dr. Miyakawa monatelang wöchentlicheTermine bei einer Logopädin. Nachdem sein offener Biss geschlossen war erhielt er eine herausnehmbare Retentionsschiene, die er noch ca. 1/2 Jahr lang trug. Bögen wurden nicht geklebt.

 

Gruß Karin

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Ich kenne mich mit der Thematik überhaupt nicht aus, daher kann ich den Inhalt nicht bewerten. Für mich als Außenstehender hat sich der Thread aufgrund der Formulierungen aber wie pure Werbung gelesen. Finde es daher gut dass Mush auch etwas dazu geschrieben hat. Der Threadersteller hatte die Möglichkeit seine Sicht darzulegen, ebenso sollte es möglich sein dass ein konventionell arbeitender Kieferorthopäde seine Sicht der Dinge schildert.

Hallo brokenarrow,

 

ich finde auch, dass kritische Erwiderungen vollkommen in Ordnung sind. Allerdings hätte man diese freundlicher formulieren können.

 

Mein Thread war tatsächlich Werbung - für Widerspruchsgeist, Eigenverantwortung und eine sanftere Methode.

 

Weißt Du, ich bin lediglich eine Mutter, die durch das Unvermögen unseres ehemaligen Zahnarztes und diverser Kieferorthopäden höllengleiche Zeiten verbracht hat. Die wollte ich gerne anderen Müttern und deren Kinder durch meinen Thread ersparen.

 

Wenn ich mir in Erinnerung rufe, was ich jüngst wieder in aktuellen Beiträgen hier im Forum über Beschwerden nach der Bimax gelesen habe, bin ich froh, hier im Forum über meine positiven Erfahrungen mit der Sato-Methode berichtet zu haben.

 

Gruß Karin

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Hallo Herr Vogel,

 

mein Sohn hatte schon vor der Behandlung durch Dr. Miyakawa monatelang wöchentlicheTermine bei einer Logopädin. Nachdem sein offener Biss geschlossen war erhielt er eine herausnehmbare Retentionsschiene, die er noch ca. 1/2 Jahr lang trug. Bögen wurden nicht geklebt.

 

Gruß Karin

Nochmal hallo Herr Vogel,

 

vielen Dank für Ihre Nachricht in meinem privaten Postfach. Ihnen privat zu antworten ist anscheinend nicht möglich. Aber es geht auch öffentlich.

 

Ja, einige Repliken waren in der Tat unerfreulich. Die Frage ist:  Weshalb waren die so?

 

Mit freundlichen Grüßen

Karin

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Ja, einige Repliken waren in der Tat unerfreulich. Die Frage ist:  Weshalb waren die so?

 

 

Das weiß ich auch nicht. Für mich die wichtigere Information, dass auf Dauerretention verzichtet und logopädisch vorbehandelt wurde. Das hören Kieferorthopäden die lebenslange Retention empfehlen nicht so gerne.

 

Da das Ergebnis bereits drei Jahre stabil ist, wusste der Behandler was er tut. Das sollte zu denken geben und ist eine sehr gute Referenz für den Behandler. Die Sato-Technik alleine ist keine Garantie sehr viel wichtiger ist die Person die sie anwendet. Ob sie beherrscht wird weiß man leider immer erst hinterher.

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Die Sato-Technik alleine ist keine Garantie sehr viel wichtiger ist die Person die sie anwendet. Ob sie beherrscht wird weiß man leider immer erst hinterher.

Genau deshalb habe ich den Namen des Behandlers genannt. Vielen Dank für Ihre freundlichen Beiträge.

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Mush:

Als Prof. Sato einmal in Deutschland war, fragte ich ihn, warum es unbedingt Stahl sein muss. Seine Antwort war "because we need sliding mechanics". Das fand ich zutiefst unlogisch, da gerade durch die Loops kein Sliding möglich ist.

 

Bei den von ihnen verwendeten Systemen braucht man Sliding Effekte, also der Bogen muss im Slott laufen, sonst funktioniert das nicht.

 

Wenn Sato von "because we need sliding mechanics" spricht, meint er den Zahn den er mit seinen Loops in allen Ebenen bewegen kann. Er braucht keine Sliding Effekte.

 

Da liegt ein Missverständnis vor. Japaner sind sehr höfliche Menschen und sie belehren niemanden. Das könnte mit einem Gesichtsverlust einhergehen. Das war eher ein kulturelles Problem. Hätten sie nachgefragt wäre das leicht aufzuklären gewesen.

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