Rhiannon

Bimax am 17.07.2014

44 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen!

 

Nach einem Jahr und 3 Monaten sind meine Zähne bereit für die OP.

 

Gestern hab ich dann auch endlich mal erfahren, was genau gemacht wird:

Der Oberkiefer wird vorverlagert, weil meine Zunge bei einer UKRV nicht genügend Platz hätte (ist jetzt schon eng). Außerdem liegt mein OK offenbar schräg im Mittelgesicht (DAS war mir tatsächlich selbst noch nicht aufgefallen xD) und wird deswegen mittels Impaktion angepasst. Der Unterkiefer ist seitlich verschoben und wird geschwenkt. 

 

Das Modell im KH hab ich mal angehängt. Etwas unscharf, weil in Eile mit dem Handy fotografiert, aber man sieht trotzdem deutlich: irgendwas stimmt da nicht ^^ Auf Nachfrage, ob man mich nun einfach in die andere Richtung schief operieren würde, hat die Chirurgin allerdings gelacht und gesagt, dass das nur am Modell so aussähe. Ich bin ein bisschen skeptisch. Habt ihr da ne Meinung zu?

 

Ändern kann ich daran jetzt sowieso nicht mehr viel. Morgen früh um 7.15 muss ich mich im Krankenhaus einfinden und dann geht's auch schon los. Ich muss sagen, dass ich bis gestern überhaupt nicht ängstlich war, sondern mich sehr auf die OP gefreut hab. Aber nach dem halben Tag im Krankenhaus gestern, werd ich jetzt doch sehr nervös  :483:

 

Puhh... ich werd dann jetzt mal letzte Wege erledigen, noch mal ordentlich essen (Steak, hat die Oberschwester gestern vorgeschlagen ;D) und meine Tasche packen.

Ich melde mich nach der OP, sobald ich kann ^^

 

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Hi Rhiannon,

 

ich denke du hast jetzt völlig recht mit dem "ändern kann man jetzt sowieso nichts mehr" - solange man seinen Ärzten vertraut und bisher zufrieden war, dann werden diese auch morgen alles nach bestem Wissen & Können ins Bessere lenken. :)

 

Ich wünsche dir jedenfalls alles, alles Gute für die OP und die Zeit danach!!!

 

lg, niki

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Sooo. Ich bin heute entlassen worden und unglaublich glücklich endlich mal wieder ein bisschen allein zu sein :biggrin:

Nichtsdestotrotz will ich natürlich meine Erfahrungen mit euch teilen - weil mir die Erfahrungen anderer auch sehr geholfen haben ;)

 

 

OP-Tag

 

Ich sollte um 7.15 Uhr im Krankenhaus sein. Ich wurde erstmal als vierte Person in ein Zimmer gebracht, weil noch keine Betten frei waren. Nach der OP sollte ich dann in ein anderes Zimmer kommen. Auf meinem Bett lag schon der schicke OP-Dress, den ich direkt anziehen sollte. Die Beruhigungstablette war auch dabei - vorsichtshalber hab ich sie genommen, aber ich war wirklich kein bisschen aufgeregt. Um kurz nach 8 Uhr wurde ich schon abgeholt und quasi ohne Zwischenstopp in den OP gerollt. Im OP sind direkt drei Menschen auf mich zugestürmt - einer hat die EKG-Pads aufgeklebt, einer hat den Zugang an der Hand gelegt und einer hatte schon die Narkosemaske in der Hand. Ich hab noch gemerkt, dass die Hand mit dem Zugang gebrannt hat und dann war ich weg.

Als ich wieder wach wurde, haben sich erstmal alle erschrocken. Ich war noch im OP. Die Operation selbst war zwar vorbei, aber ich war wohl ein bisschen zu schnell wieder da. Da war Hektik und Lärm und jemand hat mich auf die Liege gedrückt und "Pschhh.. alles gut, bleib liegen" gesagt. Dann war ich nochmal kurz weg. Dann bin ich selbst in mein Bett gekrochen und dann war ich wieder weg. Mein Bett stand noch nicht still im Aufwachraum als schon jemand zu mir kam mit Schmerzmitteln, weil ich so gejammert hab (das hab ich aber auch erst gemerkt, als die Schmerzen nachließen). Und als die Schmerzen nachließen wurde mir richtig, richtig schlecht. Ich hab wieder gewimmert, jemand kam, ich hab versucht, mitzuteilen, was los ist... und dann hab ich auch dagegen was bekommen. Am Rande hab ich Gespräche zwischen den Mitarbeitern gehört. Irgendwas von "so viel Blut geschluckt" und "ich hab der alles gegeben, was der Schrank zu bieten hatte". Dann hab ich geschlafen und zwischendurch immer wieder auf die Uhr geguckt. Um 16 Uhr wurde ich aus dem Aufwachraum abgeholt und in mein Zimmer gefahren. Den Weg dahin hab ich auch noch mitverfolgt und auch meine Zimmernummer abgelesen - wollte ja wissen, wo ich bin ;) Und dann hab ich wieder geschlafen.

Irgendwann kamen meine Großeltern. Beim ersten Toilettengang hatte ich nen kleinen Kreislaufzusammenbruch und musste von den Schwestern mit nem Rollstuhl zurück ins Bett gefahren werden.

Ansonsten ist am ersten Tag nichts mehr passiert. Ich hab mich nur gewundert, dass ich weder einen Splint, noch Gummis im Mund hatte. Alles war einfach schief. Ich wollte bei der Visite nachfragen, aber ich war einfach zu müde und wollte nur noch schlafen.

 

Die OP hat fast 6 Stunden gedauert statt der geplanten 4 - 4,5 Stunden. Irgendwas scheint wohl nicht ganz rund gelaufen zu sein - aber ich hab keine Ahnung was und bis heute hat keiner der Ärzte mir irgendwas über den OP-Verlauf erzählt.

 

 

Das ist ein bisschen ausführlicher als geplant geworden xD Die restlichen Tage fasse ich gleich kürzer - erstmal muss ich jetzt DRINGEND ein Süppchen essen, bevor sich mein Magen umstülpt ^^

 

LG

Rhiannon

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Schön das du es hinter dir hast und du jetzt Zuhause bist!!!

 

Bin auf die weiteren Tage gespannt und bin vor allem gespannt wie es dir heute geht :-)

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So, weiter geht's.

 

1. Tag Post-OP

 

Die Nacht war grauenhaft. Netterweise hatte man wieder vergessen, mir Schmerzmittel zu geben. Außerdem war eine meiner Drainagen kaputt. Mir ist immer wieder ein Haufen Blut zurück in den Mund geflossen, wo ich es dann gezwungenermaßen schlucken musste. Ich hab dann die Nachtschwester gerufen. Die hat mir zwar immerhin Schmerzmittel gebracht, zu den Drainagen meinte sie aber, dass man da eben die Finger von lassen muss, dann würde sowas nicht passieren. Ich muss dazu sagen, dass am Vortag auch schon mal ne Drainage kaputt gegangen ist, daher kannte ich das und wusste, dass sie kaputt ist. Da ich aber kaum reden konnte in der Nacht, hab ich es dabei belassen und versucht, mich den Rest der Nacht nicht mehr viel zu bewegen.

 

Der Tag war okay. Vor der Visite hab ich meine erste Sondennahrung (Tütenschnitzel genannt ^^) bekommen. Bei der Visite wurde entschieden, dass die Drainagen und der Zugang in der Hand gezogen werden. Dann sollten Gummis eingehängt werden (ohne Splint), aber da schon wieder (!!) meine Schmerzmittel vergessen wurden, tat das so sehr weh, dass es auf den Abend verschoben wurde. 

Den Rest des Tages hab ich bei 34°C in meinem nicht klimatisierten Zimmer verbracht. Mit Waschlappen im Gesicht. Ich durfte nur mit kaltem Wasser kühlen. 

 

2. Tag Post-OP

 

Die Nacht war in Bezug auf die Schmerzen okay. Es war nur sehr laut (in allen Zimmern waren alle Fenster und Türen offen, weil es so heiß war) und eine meiner Zimmernachbarinnen wäre in der Nacht fast verblutet.

 

Der Tag hat den deutschlandweiten Hitzerekord mitgebracht: 36°C in Duisburg. Mein Gesicht hat mit natürlich mit enormer Schwellung reagiert und die Schmerzen wurden auch nicht weniger. Außerdem hat mir die Magensonde sehr zu schaffen gemacht. Ich hatte nur ein Nasenloch zum atmen, das Mittlerweile langsam verstopft war (da hilft auch kein Nasenspray mehr) und wenn ich durch den (mit Gummis zugeschnürten) Mund geatmet hab, wurde der Hals so trocken, dass ich ständig Husten musste, wodurch die Magensonde den Hals noch mehr gereizt hat. Immerhin hat es an diesem Tag mal mit den Schmerzmitteln geklappt.

 

3. Tag Post-OP

 

Eine absolut üble Nacht. Die Schmerzmittel wurden wieder vergessen, mein Gesicht ist noch weiter angeschwollen und atmen wurde wirklich zum Problem. 

 

Bei der morgendlichen Untersuchung hab ich unter Tränen gefragt, wann die Sonde rauskommt. Da der zuständige Chirurg aber nicht da war, wurde ich auf "gleich" vertröstet. Es stellte sich raus, dass "gleich" bedeutet "in 7 Stunden". Als um 16 Uhr der Chirurg kam, war ich nur noch ein Häufchen Elend. Die Magensonde, die Hitze, die Schmerzen, die Atemnot... es ging mir furchtbar und die Tränen liefen pausenlos ohne dass ich daran etwas hätte ändern können.

Und dann kam die Sonde raus. Ich weiß nicht, wann ich mich das letzte mal so befreit gefühlt hab! Ich bin förmlich auf mein Zimmer geschwebt und direkt duschen gegangen. Als ich befreit und sauber aus dem Bad kam, entdeckte ich direkt das nächste tolle Ereignis: Gewitter! Endlich Abkühlung!

 

4. Tag Post-OP

 

Ich hab geschlafen wie ein Baby. Selbst der Hunger konnte meine Stimmung nicht trüben. Ich hätte am Vorabend noch Brühe und einen Protein-Drink kriegen sollen. Aber ratet mal - es wurde vergessen. 

 

Der Blick in den Spiegel war nicht so erschreckend, wie die Tage davor. Ich bin zwar ein bisschen gelb geworden, aber das erste Mal bin ich nicht (sichtbar) weiter angeschwollen. Die Brühe zum Frühstück hab ich als so köstlich empfunden, als hätte man mir n richtig saftiges Steak vorgesetzt. Mittags musste ich Suppe löffeln - was für ein Erlebnis. Wenn man die Zunge nicht benutzen kann, wird einem erst bewusst, wie wichtig sie beim essen ist.

Abends kam nochmal der Doc. Der ist ein bisschen "sauer" auf mein Gesicht, weil die eine Seite so viel mehr geschwollen ist als die andere. Am nächsten Tag sollten meine Gummis gelockert werden, weil mir durch den zu festen Druck alle Zähne weh tun.

 

5. Tag Post-OP

 

Die Nacht war schmerzmäßig okay. Nur die Hitze war zurück und damit auch der Lärm. 

 

Fazit der morgendlichen Untersuchung: Heilung gut, Pflege gut, Schwellung geht langsam zurück. Alles top.

Abends wurden die Gummis gelockert und der Auftrag erteilt, "Mund aufmachen" zu üben ^^

Was mir heute positiv aufgefallen ist: Ich brauche jetzt schon weniger Nasenspray als vor der OP. Und das obwohl ich mir natürlich nicht die Nase putzen darf. Also in Bezug auf meine Atemwege scheint sich auf jeden Fall was getan zu haben.

 

6. Tag Post-OP

 

Nacht okay, Tag uninteressant. Die Schmerzen sind erträglich, die Schwellung schwindet weiter. Mittlerweile wird immer an meine Schmerzmittel gedacht und auch die anderen Tabletten werden jetzt gemörsert ohne dass ich immer wieder darum bitten muss - geht doch! ;)

 

7. Tag Post-OP (heute)

 

Ich darf endlich nach Hause! Nochmal schnell untersucht, dann ging alles huschhusch und um 9.30 Uhr konnte ich schon gehen. 

Für die, die es interessiert sei noch gesagt, dass ich bis heute 5,5kg abgenommen habe :tongue:

 

 

 

Allgemein muss ich sagen, dass mich dieses Forum schon wirklich gut auf alles vorbereitet hat. Aber was Schmerzen und so angeht hab ich wohl wirklich Pech. Ich bin nämlich eigentlich gar nicht besonders wehleidig (vor allem nicht, wenn nur fremde Leute um mich rum sind ;)), aber die letzten Tage waren schon hart. Ich kam wirklich nur mit 4x täglich Novalgin und 4x täglich Ibuprofen über den Tag - und selbst dabei hab ich immer wieder Schmerzen gehabt.

Und wie ist das bei euch so mit der Taubheit? Wie ausgeprägt ist die, wie lange hält die an und so?

 

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Oweia da hast du ja ganz schön was mit gemacht :( drainage und Sonde habe ich auch gehasst :(

Bin jetzt 8 Wochen post OP (UKVV) und hab noch ne minimale Taubheit im Kinn, aber wirklich minimal die mich auch nicht stört! Am Anfang war ich vorsichtig beim eincremen der Haut am Kinn etc aber hab ds Gefühl seitdem ich die Stellen normal wie alle anderen angefasst habe, ist die Taubheit deutlich weniger geworden, evtl weil Reize oder irgendwas ausgestoßen wurden? Ich weiß es nicht!

Dann ruh dich mal schön aus, daheim geht das ja am besten und trotz der Hitze (was die Tage wirklich nicht einfach ist)! Ab jetzt wird alles von Tag zu Tag beSser :-)

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oh man,da hast du aber echt einen Trip mitgemacht :( aber daheim kannst du dich ja jetzt gut erholen.

hat denn keiner der Ärzte was gesagt,dass das ständig vergessen wurde?

Weiterhin gute Besserung und gute Erholung :)

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Ja, also schön ist wirklich anders. Hoffentlich geht's jetzt zu Hause bald besser.

 

@Melli000: Okay, danke. Und wie war das direkt nach der OP? Bei mir is einfach von den Augen abwärts das gesamte Gesicht taub. Mit SO viel Taubheit hatte ich nicht gerechnet ^^ Deswegen frag ich lieber mal.

 

@prinzesschen1985: Ich weiß auch nicht, was da los war. Bis auf GANZ wenige Ausnahmen waren die Schwestern und Pfleger wirklich extrem inkompetent. Ich musste z. B. auch jedes Mal explizit nach meiner Sondennahrung fragen. Und jeden Tag aufs neue kamen meine Tabletten in ihrer Ursprungsform. Und immer wieder musste ich den Leuten dann erklären, dass ich sie so nicht nehmen kann. Hab da noch ne ganze Menge mehr Geschichten. Es war echt nervig.

 

 

Ich lad später oder morgen auch mal noch Fotos hoch. 

Ich bin nämlich interessanter Weise noch genauso schief wie vor der OP (also die gleiche Richtung, die gleiche "Verschiebung") - aber das liegt laut KFC an der sehr ungleichmäßigen Schwellung ^^ 

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Ohje, da ist ja in Sachen Versorgung einiges schief gelaufen - gut das du zu Hause bist und drücke ganz fest die Daumen, dass es dir schnell wieder gut geht!

Kam die Atemnot von der Schwellung - wurde da was unternommen oder musstest du da so durch??  :481:

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Die Atemnot kam zum Einen von der verstopften Nase (das eine Loch von der Sonde, das andere Loch auf natürliche Weise ^^) und zum Anderen von den zusammen gebundenen Zähnen. Und wenn ich dann doch mal genügend Luft durch die Zähne gekriegt hab, hat's direkt im Hals gekratzt wegen der Sonde und ich musste husten. Die Schwellung kam aber noch erschwerend dazu. Je dicker mein Gesicht wurde, desto schwieriger war es, die Lippen zu öffnen. Sie im Schlaf offen zu halten ging gar nicht. Zwei Mal war ich kurz vor ner Panik und die ganze Heulerei hat dann die Atemsituation auch nicht unbedingt verbessert ;)

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Kleines Update:

 

10. Tag Post-OP

 

Die Schwellung ist gut zurück gegangen. Die eine Gesichtshälfte kann (obwohl noch geschwollen) schon als normal durchgehen. Nur die andere Seite sieht aus wie das früher in Zeichentrickserien immer aussah, wenn jemand Zahnschmerzen hatte. Wisst ihr, wie ich mein? xD

Schmerzen sind erstaunlich wenig geworden wenn ich mal an die Zeit im Krankenhaus zurückdenk. Da ging ja ohne 4x täglich Novalgin und immer wieder Ibu gar nichts. In den letzten zwei Tagen komm ich aber schon mit 1x abends und 1x morgens Ibu aus. 

Mein Gesicht ist immer noch komplett taub von den Augen abwärts. Ich nehm seit Samstag Vitamin B und massier mir immer wieder n bisschen die Wangen in der wilden Hoffnung, das würde etwas helfen ^^ An den äußeren Wangen (Richtung Ohr) merk ich es, wenn ich mit den Fingernägel vorbeistreiche, aber das war von Anfang an so. Will heißen: an der Taubheit hat sich (zumindest merklich) seit der OP rein gar nichts geändert. Im Mund ist dagegen nur der Gaumen taub. Alles andere spüre ich (manchmal mehr als mir lieb ist...ziepende Nähte usw.).

Den Mund krieg ich auch schon recht weit auf, sodass ich mir sogar die Schneidezähne ein bisschen von innen putzen kann. Aber die Zunge...wääähh...pelzig!  :481:

Mir läuft irgendwie immer noch Wundwasser aus dem einen Nasenloch. Morgens ist das immer total verklebt. Weiß nicht, ob das normal ist nach 10 Tagen?! Werd das bei meinem Kontrolltermin am 1.8. mal ansprechen, wenn sich das bis dahin nicht legt.

 

Ansonsten gibt's nichts neues, glaub ich :D

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Hi Du! Danke für den Bericht! Hab nicht viel Zeit, aber wollte kurz sagen dass mein KFC nach der GNE meinte, dass man bis zu einer Wochenach der GNE Nasenbluten haben kann. Und auch dass zwei Wochen nach der OP noch trockenes Blut den Hals hinten runter lief war normal. Die Nebenhöhlen brauchen wohl eine Weile um sich wieder zu reinigen. Ich hoffe das beruhigt dich in der Hinsicht etwas

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Hallo Nambi!

 

Danke für die Rückmeldung! Ja, das beruhigt ein bisschen, obwohl ich ja über eine Woche schon hinaus bin. Hab aber jetzt schon seit ein paar Stunden Ruhe. Ich warte mal die Nacht ab. Vielleicht ist das ja auch jetzt plötzlich vorbei :biggrin:

 

EDIT: Es hat wieder angefangen. Nur 20 Minuten nach diesem Beitrag.  :482:

bearbeitet von Rhiannon

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Menno... Isses dann eher bräunlich, also altes zeug, oder frisches Blut? Wenn es richtig blutet, dann nen kalten Waschlappen in den Nacken!

Mir hat's geholfen den Kopf nachts hoch zu lagern, damit der Druck im Kopf nicht so hoch ist. Und auch sonst nicht bücken und nicht den Kopf nach unten...

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Hallo Rhiannon,

 

also bei mir hat die Nase auch bis gute zwei Wochen nach der Bimax "geleckt", ich glaube sogar länger als jetzt nach der Rhinoplastik (da war es dafür aber deutlich mehr, nach der Rhinoplastik war es die "Nasenschleuder", nach der Bimax bin ich nur ständig mit einem Tuch rumgelaufen).

 

Wenn es bis Freitag noch blutet, würde ich es auf alle Fälle ansprechen, aber ich würde sagen, es bestehen Chancen, dass es bis dahin aufhört.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Es ist gelblich und sehr flüssig. Hab ich schon seit dem 1. Tag Post-OP. Ich versuch einfach mal locker zu bleiben und sprech es spätestens Freitag im Krankenhaus an. Das ist irgendwie ein ekliges Thema grad xD Danke für deine Anteilnahme ;)

 

Mit dem Kopf oben kann ich leider gar nicht schlafen. Kommt noch dazu, dass ich Bauchschläfer bin und selbst wenn ich es schaffe nicht auf dem Bauch einzuschlafen, werd ich auf jeden Fall auf dem Bauch wach. Aber das mit dem Bücken hab ich auch schon bemerkt. Beim ersten Mal Katzenklo sauber machen dachte ich, mir platzt der Kopf ^^

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Hallo Schokolädchen!

 

Ja, das klingt so wie bei mir. Ich hab auch ständig ein Tuch unter der Nase. Ich merk ja teilweise wegen der Taubheit auch gar nicht, dass mir da was aus der Nase läuft. Peinlich ^^

Super, danke für die Info :)

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Naja, auch das gehört dazu... Selbst wenn es eklig ist... Und besser es kommt raus, als dass es die Schwellung verstärkt...

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15. Tag Post-OP

 

Hatte heute meinen ersten Kontrolltermin im Krankenhaus.

Der Chirurg hat gefragt, ob ich bei meiner KFO war, was ich verneint hab. Die gute Frau ist im Urlaub. Die Reaktion meines Chirurgen: "Was?? Wieso sieht das dann so schön aus? Das hab ich ja super gemacht!"  :524:

 

Der Rest war dann nicht ganz so erfreulich. Die Fäden wurden gezogen. Das tat an genau drei Stellen weh. Diese drei Stellen tun auch immer beim Zähne putzen weh. Weeeeil...diese drei Stellen entzündet sind. Yay. Und verheilt sind sie natürlich auch noch nicht. Doppel-yay. Deswegen bekomm ich dann jetzt auch mal ein Antibiotikum für fünf Tage (hatte ich vorher noch nicht bekommen) und noch so ein Gel, das ich nach dem Zähne putzen an die betroffenen Stellen schmieren soll. 

 

Dann hab ich mir jetzt endlich mal erklären lassen, was eigentlich wie weit verschoben wurde:

der OK wurde um 2mm impaktiert und um 3-4mm (genau konnte er das irgendwie nicht sagen) vorverlagert und der UK wurde um 2mm geschwenkt.

 

Zum Schluss hat er mich noch gezielt gefragt, ob ich mich auf Station denn wohlgefühlt hab (Aha! Dann hat sich doch bestimmt jemand beschwert, wenn der Chirurg sowas fragt!) und sich gefreut, dass mein Biss so super sitzt obwohl ich sooo lockere Gummis drin hab. So locker find ich die gar nicht  :472:

 

Und dann hat er noch den zweiten Chirurgen extra dazu gerufen, damit der sich das tolle Ergebnis auch nochmal angucken kann. Das hat mich ein bisschen irritiert. Die Erklärung: An Tag drei nach der OP muss offenbar alles sowas von falsch und schief gesessen haben, dass die beiden sich ernsthaft Gedanken gemacht haben, ob sie da nicht nen Fehler gemacht haben.  :483:

 

Ach so, das Wundwassergetropfe aus der Nase hat gestern aufgehört. Daher hab ich auch gar nicht weiter nachgefragt, ob das im Rahmen des Normalen ist ^^

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Huhu,

 

das klingt doch alles in allem nicht schlecht. Jetzt schaffst du noch die Entzündung ab, und dann geht es in den Endspurt. Alles Gute weiterhin.

 

LG Lana

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Hallo zusammen! Hab jetzt ne Weile nicht berichtet, weil es nichts neues gab. Aber heute:

 

28. Tag Post-OP

 

Ich hatte meinen ersten Termin bei der KFO. Die war auch voller Lob und Begeisterung für meinen neuen Biss. Ab jetzt hab ich nur noch 2 Gummis, die ich von den 6ern oben zu den 3ern unten einhängen muss. Vorher hatte ich vier Gummis, die irgendwie wirr in meinen Zähnen hingen.

Meine Zunge befindet sich zwar in Ruhe brav im Oberkiefer, aber wenn ich schlucke, drückt sie sich zwischen die Zähne. Meine Zunge sieht mittlerweile aus, als hätte sie ne Naht rundrum. Und unten sind die unteren Zähne abgemalt und oben die oberen. Also muss ich nun nen Termin beim Logopäden machen. Aber damit hab ich schon gerechnet. 

Die schönste Nachricht der letzten 4 Wochen: Ich darf anfangen, zu kauen. Hab mir direkt nen Donut gekauft. Das Essen dieser Köstlichkeit war gar nicht mal einfach. Und von "kauen" kann gar nicht wirklich die Rede sein. Aber war trotzdem super :biggrin:

 

Ich hab dann hier mal noch ein qualitativ minderwertiges Vorher-Nachher-Foto von meinen Zähnen angehängt ^^

 

Liebe Grüße :)

 

 

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