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Roda

Unsicher wegen der Kosten für Bimax

Hallo,

 

ich habe schon stundenlang hier im Forum gelesen, aber bin jetzt doch sehr verunsichert was die Kosten anbelangt. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen:

 

Laut KFO (Privatarzt), ich selber bin gesetzlich (ohne Zusatzversicherung) versichert, sind meine KIG-Werte unterhalb derer, die für eine Kostenübernahme nötig sind. Diese Werte betreffen doch nur meine Zähne, oder? Ärgerlicherweise hatte ich früher als Kind/Jugendlicher schon eine kieferorthopädische Behandlung, bei der die Zähne einfach nur näher zusammengebracht wurden (der Abstand von den Zähnen OK zu den Zähnen UK wurde durch Schrägstellung der Zähne UK erreicht, quasi so: >). Ohne diese Behandlung damals würde ich die Werte erreichen.

 

Die Behandlung bei dem Kieferorthopäden habe ich bereits begonnen und trage selber die Kosten.

 

Nächstes Jahr soll eine Bimax gemacht werden. Und hier tappe ich absolut im Dunklen bzgl. der Kosten. Da ich meinen Termin mit dem KFC erst nächsten Monat habe, habe ich auch noch keinen Kostenvoranschlag.

 

Ich habe mich für die Behandlung entschieden, weil mich mein "Mundschlussproblem", bedingt durch die Kieferfehlstellung, extrem stört, und damit meine ich nicht nur optisch. Das extrem fliehende Kinn stört mich auch, aber eine Korrektur wäre sicher nicht medizinisch notwendig.

 

Ich würde gerne wissen, ob bei der Beurteilung durch die Krankenkasse tatsächlich nur die KIG-Werte herangezogen werden oder ob auch andere Aspekte, wie bei mir das Mundschlussproblem, betrachtet werden.

 

Eine Anfrage bei der Krankenkasse wurde direkt abgeschmettert. Am Telefon hat man mir gesagt, dass keine Kosten auf Grund dieser KIG-Werte übernommen werden können. Allerdings habe ich hier schon öfter gelesen, dass es erst abgelehnt wurde und nachher doch genehmigt wurde.

 

Es wäre schon echt schlimm, wenn ich wirklich alles selber bezahlen müsste.

 

Weiterhin ist mir überhaupt nicht klar, in welchem Kostenrahmen sich die Bimax bewegt. 10.000 € oder

20.000 € ?

 

Was würdet Ihr mir raten zu tun? Erstmal den Kostenvoranschlag des KFC abwarten und dann bei der KK einreichen?

 

Bitte entschuldigt, wenn ich irgendwelche bereits diskutierten Fragen nochmal gestellt habe. Ich habe so viel hier gelesen, dass ich vielleicht etwas übersehen habe.

 

Für eine Auskunft und einen Rat über die weitere Vorgehensweise wäre ich sehr dankbar.

 

Viele Grüße

 

Roda

 

 

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Hallo Roda,

 

die Operation hat mit der KIG Einstufung nichts zu tun. 

Wenn eine OP nötig ist kann die auch auf Kosten der Krankenkasse durchgeführt werden. 

Diese Fälle sind gar nicht selten, speziell wenn wie bei dir als Jugendliche versucht wurde die Fehlstellung zu kompensieren. 

Bei den KIG geht es lediglich um den kieferorthopädischen Teil. 

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Hallo,

 

erstmal vielen Dank für Eure Antworten.

 

Ich weiß gar nicht genau welche KIG ich bin. Das werde ich beim nächsten Termin fragen. Der KFO sagte nur, dass es auf Grund der Zahnabstände keine Kassenleistung ist. Dies schrieb er dann auch so auf den Kostenvoranschlag. Ursprünglich habe ich mich auch nicht wegen der Zähne an den KFO gewandt, sondern vielmehr, wie bereits oben beschrieben, wegen des Mundschlußproblems und des extrem ausgeprägten fliehenden Kinns und alle damit verbundenen Einschränkungen.

 

In jedem Fall werde die komplette Behandlung machen. Allerdings sind die hohen und auch nicht absehbaren Kosten eine exteme Belastung für die ganze Familie und wäre schon sehr glücklich, wenn wenigstens die OP bezahlt oder zum Teil bezahlt würde.

 

Zahn31 schreibt, dass die Krankenkasse es übernimmt, wenn es notwendig ist. Aber wann ist es notwendig? Aus meiner Sicht ist es dringend notwendig. Aber ob das die Krankenkasse auch so sieht? Wer kann mir der bescheinigen, dass es notwendig ist?

 

Für weitere Antworten bin ich sehr dankbar.

 

Viele Grüße

 

Roda

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Deswegen fragte ich nach der KIG-Einstufung, weil diese ausschlaggebend ist ob es übernommen wird oder nicht. Wieviel mm liegt denn dein Unterkiefer zu weit zurück?

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Hallo Susi,

 

das stimmt so aber nicht bzw. nicht in allen Fällen (das mit dem ausschlaggebend), sondern es kann auch so sein, wie Steve beschrieben hat.

 

Es gilt: Wenn man die richtigen KIG-Einteilungen bzw. Fehlstellungseinteilungen fällt, dann werden sowohl die OP als auch die Kieferorthopädie übernommen und es ist eigentlich "nur" ein Formalismus.

 

Wenn man nicht in die richtige KIG-Einteilungen fällt, kann es immer noch sein, dass trotzdem die OP medizinisch notwendig ist und deshalb übernommen wird. Mir fällt z.B. eine Kinnplastik ein, um den Lippenschluß zu erreichen und ich meine, dass bei Apnoe auch schon Kieferumstellungen übernommen wurden. Ich habe den Eindruck, dass es dann vor allem Aufgabe des KC ist, dies mit der KK zu klären und abzurechnen. In so einem Fall wird jedoch die Kieferorthopädie nicht übernommen.

 

Ich meine Ronnon war so ein Fall, bei dem nur die OPs gezahlt wurden, mehr fallen mir leider aus dem Stand nicht ein, es gab aber sicher schon weitere Fälle, bei der die OP, nicht aber die Kieferorthopädie übernommen wurden.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Hallo an Alle,

 

vielen Dank für Eure Antworten. Langsam kommt Licht ins Dunkle, ich verstehe den Ablauf jetzt schon mal besser.

 

Im September habe ich den Termin mit dem KFC und werde mir vorher ganz viele Fragen notieren, insbesondere auch bzgl. der Kosten und evtl. Kostenübernahme durch die KK.

 

Wenn die KK die Kosten nur für die OP übernehmen würde, wäre ich mehr als zufrieden.

 

Ich überlege weiterhin die KK zu wechseln. Ich bin hin und her gerissen, weil ich nicht weiß, wie sie auf die bereits begonnene Behandlung reagieren.

 

Leider wird das Thema irgendwann noch mal auf die Familie zukommen, denn meine Tochter hat die Fehlstellung von mir geerbt.

 

Wenn ich mehr zum Thema Kosten und Kostenübernahme weiß, dann werde ich mich wieder melden. Vielleicht stellen sich andere ähnliche Fragen.

 

Viele Grüße :473:

 

Roda

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Hallo Roda, dein Beitrag ist schon etwas her, aber vielleicht liest du das ja und kannst mir weiterhelfen. Würde gerne wissen ob die Kosten für die OP noch übernommen wurden, obwohl die Übernahme der Kosten beim KFO abgelehnt wurde? Danke und liebe Grüße, Baleine

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Hallo Baleine,

 

leider wurden bei mir die Kosten für die OP nicht übernommen, weder die Bimax-OP noch die Krankenhauskosten. Bei der Kinnplastik ist es klar, die wird wohl so gut wie nie übernommen.

 

Aber lasse Dich davon nicht abschrecken, es gibt hier wohl auch genügend andere Fälle.

 

Ausschlaggebend ist, so habe ich gelernt, die KIG-Einstufung.

 

Viele Grüße

 

Roda

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