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Tobias97

Gummy Smile/Bimax-Kostenübernahme

Hallo liebe Community.

Schon oft habe ich in diesem Forum Berichte über Bimax.Op's gelesen etc.

Zu Meinem Problem: Ich habe ein sehr ausgeprägtes Gummy Smile. Mit ca. 13 Jahren hatte ich eine Kieferorthopädische Behandlung, die meinen Überbiss in den Griff bekommen sollte. Nun mit 17 Jahren trage ich Nachts nur noch den "Retainer". Ich habe mich entschlossen zum Zahnarzt zu gehen und mich über mögliche Behandlungen meines Gummy Smiles zu informieren, was mir sehr viel Überwindung gekostet hat. Er konnte keine genaue Beurteilung abgeben, woraufhin ich zu einem MKG-Chirurg überwiesen wurde. Als ich ihm mein Problem schilderte, erklärte er mir, dass ich mir meinen Oberkiefer brechen lassen müsste um ein anhaltendes Ergebnis zu erzielen. Nun Überwies er mich nach Münster, weil dieser Arzt eine solche Op nicht mehr durch führt. Da ich ein paar Stunden von Münster entfernt bin, muss ich noch einen genauen Termin mit Prof. Dr. M. ausmachen.

 

Nun zu meiner Frage. Wie läuft das bei einer solchen Op ab? Beim lachen ist ca. 1cm überschüssiges Zahnfleisch zu sehen was alles andere als normal aussieht und mich extrem sehr stört. Ich sehe mich nicht gerne auf Bildern und mein lachen ist immer verkrampft;  Ich fühle mich selber alles andere als wohl damit. Aus meiner Sicht ist die Op aus reinen ästhetischen Gründen nötig. Und wie ist das mit den Kosten? Übernimmt einen Teil die Krankenkasse oder muss ich die gesamte Behandlung selber bezahlen? Seit meiner Kieferorthopädischen Behandlung leide ich unter einem Tinnitus und Kiefergelenk"knacken". Hat man mit diesen Symptomen Chancen auf eine Kostenübernahme?

 

Danke für Eure Antworten! :)

 

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Rein ästhetisch bedeutet, dass du alles selber zahlen musst. Kiefergelenkknacken alleine dürfte nicht ausreichen, es gibt aber eine Krankheit, die nennt sich CMD (https://de.wikipedia.org/wiki/Kraniomandibul%C3%A4re_Dysfunktion#Symptomatik). Da ist u.a. Kieferknacken ein Symptom von. Allerdings operiert man da eher nur im Ausnahmefall und Kostenübernahme ist auch nicht gerade einfach was ich hier im Forum gelesen hab.

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Ich würde einen Gang zum Kieferorthopäden empfehlen. Aus der Ferne ist es unmöglich festzustellen, ob irgendeines der Kriterien für eine Kostenübernahme erfüllt ist. Was für die GKV ausschlaggebend ist, muss nicht unbedingt das sein, was man als Patient als am stärksten störend empfindet.

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Ob und welche Kosten übernommen werden, hängt meiner Erfahrung nach nicht nur von der Versicherung und den medizinischen Gegebenheiten (Kieferorthopädische Indikationsgruppen etc.) sondern auch stark vom behandelnden Chirurgen bzw. Krankenhaus ab.

 

Auf meiner Suche nach geeigneten Chirurgen war so ziemlich alles dabei von "Das müssen Sie alles selber zahlen." über "Die Krankenkasse zahlt nur das medizinisch absolut Notwendige, den Rest Sie." und "Die Kasse zahlt nur eine total schlechte Behandlung. Wenn Sie vernünftig behandelt werden wollen, dann zahlen Sie mir das alles (zusätzlich zu dem, was ich von der Kasse kriege) schön privat." bis "Wir lassen uns das einfach alles von der Kasse bezahlen. Sie haben da keinerlei Kosten. Nicht mal für die rein kosmetische OP."

 

Also erkundige Dich am besten gründlich, wo Du die OP machen lassen willst, wie dort behandelt wird und was es dort kostet.

Ein Indiz für die Behandlungsqualität war für mich z.B., wie nach der OP gekühlt wird. Da war auch alles dabei, von Hilotherm über Kühl-Packs bis "wir packen da einfach nasse Waschlappen drauf, die dann ab und zu gewechselt werden."

Ich habe mich letztlich entschieden für eine Variante, in der

- die Kasse das medizinisch Notwendige bezahlt,

- ich auf Kassenkosten eine vernünftige Behandlung bekomme und

- privat zuzahle für ein besseres Behandlungsergebnis und für den kosmetischen Teil.

 

Ergebnisse:

1. Der Chirurg, der sich alles von mir privat bezahlen lassen wollte, geht komplett leer aus.

2. Die Krankenkasse, die sich geweigert hat, die Kosten dieses Chirurgen zu übernehmen, zahlt nun letztendlich deutlich mehr, als es bei ihm gekostet hätte.

3. Ich werde von einem der besten Kieferchirurgen behandelt, die es in Deutschland gibt, mit der Behandlungsmethode, die meiner Ansicht nach die beste und modernste ist, und das (zumindest für mich) relativ günstig.

Bisher bin ich sehr zufrieden und würde es genauso wieder machen (lassen).

 

Wie so ein Gummy-Smile operativ behoben werden kann, dazu gibt es recht nette Animationen. Die hier z.B.:

Wichtig wäre nur, dass Du vorher abklärst, ob Dein Oberkiefer wirklich hoch verlagert werden muss oder ob es vielleicht reicht, wenn man das Zahnfleisch behandelt. Ein Gummy-Smile muss nicht unbedingt an der Kieferstellung, sondern kann auch am Zahnfleisch liegen. Das wird dann teilweise weg-gelasert oder so.

 

Noch eine kleine Warnung: Auf Youtube gibt es auch Videos von echten Behandlungen, z.B. mit den Stichworten "Lefort 1 Osteotomy". Da wird am Oberkiefer gesägt, gebohrt, gehämmert, gemeißelt, mit Zangen gewackelt, geschabt, geblutet, genäht usw.

Wenn Du kein Blut sehen kannst oder in Zusammenhang mit Deiner OP Angstzustände bekommst, schau Dir diese Videos vielleicht besser NICHT vor der OP an. :-)

 

Lass` Dich auf jeden Fall gut aufklären über spezielle Risiken und Komplikationen, wie z.B. Nervenschäden, Taubheit, ggf. lebenslange Einschränkungen beim Kauen u.V.m.

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Danke für eure Antworten!

Spangenmann, die Ärzte meinten gleich zu Anfang das mein Kiefer gebrochen werden muss, da alles nur "Knochen" wäre und meine eigentlichen Zahnkronen zu klein sind für ein "Weglasern" von Zahnfleisch. Auf die Videos bin ich auch schon aufmerksam geworden, alles ok :D

Ich denke, dass ich mir dann schlussendlich mehrere Meinung verschiedener Ärzte einholen werde.

 

Danke!

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