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Larar

Künstliches Koma nach Bimax

Hallo ihr Lieben,

bei mir ist es am 1.Oktober endlich so weit.

Nach vielen Vorstellungsgesprächen in verschiedenen Krankenhäusern, werde ich mich in der Uniklinik Düsseldorf operieren.

 

Der Arzt sagt mir, dass ich nach der Op 24 stunden in ein künstliches Koma versetzt werde, aufgrund der Schmerzen. Hat jemand Erfahrung damit? Finde im gesamten Forum keinen Beitrag mit Bimax im Zusammenhang mit einem künstlichen Koma.

 

Ich habe bei dem Chirurg nächsten Monat noch einen Termin, da werde ich selbstverständlich noch einmal nachfragen. Aber vielleicht kann mir ja jemand von euch schon etwas dazu sagen.

 

Ps: Falls das was zur Sache tut ; Ich bin 17, ausgewachsen und mein Unterkiefer steht sehr stark vor, mein Oberkiefer ist zu klein.

 

Danke im Vorraus

Lieben Gruß

 

 

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Also das höre ich in der Tat zum ersten mal. Ich weiß nicht ob das bei dir ein Sonderfall ist aber normal reicht ein bisschen Schmerzmittel (Voltaren, Ibuprophen) und Antibiotika, damit man keine Schmerzen hat

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Hi,

 

Also das hört sich sehr nach Schwachsinn an. Ich hab davon noch nie gehört und denke das das bestimmt ein höheres Risko trägt als ein paar Schmerztabletten.

Man bekommt nach der OP Mittel gegen Schmerzen, Antibiotika und Muskelrelaxe und wahrscheinlich noch mehr. Wenn man trotzdem Schmerzen hat, kann man immer noch die Dosis erhöhen. Aber Koma ist da etwas übertrieben und würde ich auch nicht mitmachen.

Hatte nach meiner UKVV auch keinerlei Schmezen und hab nach ner Woche noch nicht mal mehr Antibiotika bekommen.

 

Normal bist du gegen 2-3 Uhr dann wach und wieder auf dem zimmer, wenn du morgens früh dran bist. Kannst auch meistens schon kurz aufstehen und schläfst noch ein paar stunden. Weiß nicht, wie das noch besser laufen sollte mit Koma.

 

lg Michael

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Also bei mir wurde beim Aufklärungsgespräch der Anästhesistin erklärt, falls ich zu stark anschwellen sollte (nur eine GNE) dann werde ich weiterhin in Narkose (künstlichem Koma) gehalten, bis die Schwellung rückläufig wird. Das hat weniger was mit den Schmerzen zu tun, als mit der Tatsache, das Risiko so gering wie möglich zu halten, falls es zu Atemproblemen und dergleichen kommen könne. Schwachsinn ist das keinesfalls...!

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Hallo Larar,

 

auf alle Fälle nochmals nachhaken. Falls die in Düsseldorf wirklich jeden nach der Bimax wegen den Schmerzen für 24 Stunden in ein künstliches Koma versetzen, würde ich mir denken "Sind das Schlächter hier", meine Sachen packen und mir für die Bimax ein anderes KH suchen. Die meisten hier berichten von erstaunlich wenig Schmerzen nach der OP, aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass ich mich bei meiner ersten OK-VV mit 17 an keine Schmerzen erinnern kann, bei der Bimax waren es zwar mehr, aber weit von unerträglich und weniger als ich bei einer ähnlichen OP am Sprunggelenk hatte, bei der auch Knochen gezielt gebrochen und wieder zusammengefügt wurde, nach der ich deutlich mehr Schmerzmittel brauchte. Kann es sein, dass man in Düsseldorf nach der Bimax einen Tag auf der (Zwischen-) Intensivstation verbringt? Nach meiner Bimax war ich planmäßig bis zum nächsten Tag auf der Zwischenintensiv, was ich gar nicht so schlecht empfand, da dort jemand deutlich schneller verfügbar war als auf der normalen Station.

 

Ich tendiere aber momentan in eine ähnliche Richtung wie Susi. Falls es nach der OP zu starken Schmerzen kommt, kann es sein, dass man nochmals deutlich stärker sediert wird. Sedierung und Bewußtsein ist ja auch ein weites Spektrum, ich würde sagen, eine so starke Sedierung, dass man beamtmungpflichtig wird, ist wirklich die große Ausnahme. Ist aber alles schon vorgekommen, z.B. berichtet Annawake davon ( ), dort war es aber eine massive Nachblutung.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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also ich muss sagen, davon höre ich auch zum ersten mal. Ich hatte damals vor der Bimax bei drei verschiedenen Chirurgen vorgesprochen, und bei keinem ist ein künstliches Koma angesprochen worden. Was man mir in einer Klinik gesagt hatte, das ich wahrscheinlich für rund 24 Stunde (also bis zum nächsten Tag) auf der Überwachungsstation liegen werden, bevor ich wieder auf mein Zimmer komme.

 

Nach der Haupt-OP hatte ich weniger schmerzen, als nach der Metallentfernung. Der Grund war ja, das nach der Bimax anfangs alles taub war, wodurch man die Schmerzen nicht so extrem empfindet.

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Also ich habe davon auch noch nicht gehört, aber ich finde es ehrlich gesagt etwas ungünstig, wenn jetzt hier Leute ferndiagnostisch bewerten, ob das nun "Schwachsinn" ist und Worte wie "Schlächter" fallen. So eine Verunsicherung muss man beim TE jetzt nicht unbedingt schüren, auch wenn man davon noch nicht gehört hat. 

 

Ich denke mal, hier kann keiner beurteilen, wie der Fall gelagert ist und was der Chirurg sich dabei denkt.

 

Ich würde aber auch auf jeden Fall (!) nochmal nachfragen und sagen, dass man davon noch nie was gehört hat. Eventuell liegt mit dem künstlichen Koma auch ein Missverständnis vor und der Chirurg hat nur einen Vergleich gezogen?

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Ja ich gehe hier nur von meinen Erfahrungen und den Erzählungen im Forum aus.

Bei Problemen kann das ja durchaus sein, aber bei normalen Verlauf spricht nichts dagegen, dass man nach ein paar Stunden wieder auf dem normalen Zimmer liegt und dann die hälfte des restlichen Tages auch ohne Narkose verschläft.

Das ist bei meinem KFC so die Regel, da ist bis jetzt so viel ich weis jeder wieder schnell fit gewesen.

Man muss ja auch bedenken, was das für eine Belastung für den Körper ist, so eine Narkose.

 

Also bitte nicht falsch verstehen.

lg Michael

 

ps: es gibt hier ja auch Leute, die nach 3 tagen wieder heim sind

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Ich denke einfach, die Ärztin hat sich vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt, künstliches Koma ist vielleicht ein wenig zu intensiv ausgedrückt. Eher meinte sie warscheinlich auf Intensivstation bleiben, überwacht werden, und wenn nötig (bei zu starker Schwellung) noch in "Narkose" bleiben. Das hat sie warscheinlich gemeint mit "künstlichem Koma"...

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Hey Larar,

 

wenn du deinen Arzt nochmal danach frägst, würde ich auf jeden Fall fragen ob das in der Klinik nach einer Bimax üblich ist und wie oft er das so schon gemacht hat, nicht dass du nachher ne Art Versuchskaninchen bist , bei dem die dass das erste Mal ausprobieren.

Außerdem wüd ich nochmal genau nach dem Grund fragen. Ob das nur wegen den Schwellungen, den Schmerzen od vielleicht noch aus andren Gründen ist.

 

An sich spricht eigentlich nichts dagegen, wenn die Ärzte damit vertraut sind. Künstliches Koma hört sich zwar erstma schlimm an, ist aber eine weit verbreitete Maßnahme um den Körper nach größeren Operationen/Unfällen etc. zu entlasten.

 

Trozdem sollten nochma alle Vor-, und Nachteile einer OP mit anschließendem Koma und einer OP ohne Koma besprochen werden und schauen was günstiger ist.

An sich ist eine Bimax auch ohne Koma zu überstehen, es ist nicht grad ein Spaziergang aber mit den richtigen Schmerzmittel (die Bandbreite ist groß) is es zu überstehen.

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also bei mir war es nach der Bimax so, dass ich eine Nacht auf der Intensivstation bleiben musste. Ich habe also einen Tag komplett durchgeschlafen.

Die haben mir irgendwelche Hemmer gegeben, dass ich den Tag gar nichts richtig wahrgenommen habe. Das war aber auch gut so.

Hatte nach der OP kein einziges Mal Schmerzen und konnte komplett auf Schmerzmittel verzichten.

Vielleicht meint dein Arzt ja das?

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Das mein ich ja Mona, warscheinlich heißt das bei den Ärzten schon künstliches Koma, wenn man noch eine Weile auf der Intensiv in Narkose liegt. Eben um den Körper zu entlasten...

 

Jede Klinik macht es anders, hätte bei mir auch gut sein können, wegen der Anschwellungsgefahr, auch wenn es nur eine GNE war... 

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So entschuldigt, dass ich jetzt erst antworten kann. Ja, es war tatsächlich so dass ich dort etwas falsch verstanden hatte. Ich werde übemorgen früh operiert und danach lassen Sie mich auf der Intensivstation wohl noch ein bisschen "schlummern" . Hattet also alle recht, vielen dank für eure Antworten. Dienstag geht es dann ins Krankenhaus, Mittwoch die op. Als nächstet werdet ihr dann wohl meinen op Bericht lesen können :D

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