Tande

UKVV am 28.8.14 in Bremen

Hallo zusammen,

 

zwar kann das hier noch gar kein OP-Bericht werden, sagt ja schon der Titel, aber ich hatte heute mein Vorgespräch, das eigentlich hauptsächlich aus jeder Menge Abdrücken und Bildern bestand und weniger aus Gesprächen...

 

Es wurden also heute Abdrücke genommen, ganz normale, dann einmal mit Wachs der aktuelle Biss und dann noch der für die Gesichtsbogenregistrierung. Der Gesichtsbogen ließ sich erstmal nicht von der Helferin festfriemeln, nachdem sie mir fast die Nasenwurzel gebrochen hatte, rief sie lieber den Professor, der sich allerdings auch zumindest nicht sofort ganz leicht tat. Hab halt auch ein schiefes Gesichtchen, da darf das schon mal schwieriger sein.

Er meinte auch, normalerweise müsste man die ganze Geschichte jetzt zahlen (500 €  :608: ) - ich musste es aber nicht. Großes Glück gehabt, bin wohl noch zu einer Zeit als Patientin angenommen worden, wo es noch keine Beschwerden über nicht abgerechnete Behandlungen gab, oder sowas. Wie soll denn das ganze aber auch ohne diese Registrierung ablaufen? Da weiß man doch eigentlich dann im Vorhinein nicht wirklich, wo was hin muss? Vielleicht könnt ihr mir ja ein bisschen was dazu erzählen?

 

Außerdem wurden noch zwei Aufnahmen des Kiefers gemacht, einmal eine Rundumsicht und die Seitensicht. Seine wenig beruhigende Anmerkung: "Das Gelenk ist ja schon ordentlich umgebaut." - "Oh, das klingt ja nicht so gut." - "Ne." Heute hatte er die wunderbare kurzangebundene Art eines Norddeutschen. Mist, denn heute hätte ich ein bisschen Beruhigung gebrauchen können.

Es ging dann noch damit weiter, dass er auf die Frage nach dem wieder mit dem Kauen einsteigen meinte: "Naja, man muss ja auch einfach sehen, wie das Kiefergelenk mitmacht. So ein Eingriff ist natürlich eine Belastung." Weiß ich ja auch alles, aber irgendwie wollte ich das heute nicht alles so geballt hören und eigentlich ging es mir um die Bruchstellen... :(

 

Dann folgten noch die obligatorischen Vorher-Fotos: "Bitte einmal vor die weiße Wand stellen." Knips, knips. 

 

Nächste Woche Dienstag muss ich dann hin zum Aufnahmegespräch, darf dann nochmal ne Nacht nach Hause, um dann den Mittwoch dort wohl noch mit allerlei Gesprächen und Untersuchungen zuzubringen, bevor am Donnerstag dann die OP ansteht. Dass ich wirklich schon Mittwoch dableiben muss, obwohl ich 5 Fahrradminuten vom Krankenhaus entfernt wohne, will sich mir nicht richtig erschließen, hilft aber ja nix. 

 

Jetzt aber erstmal noch ne Woche lang alles essen, was mir zwischen die Zähne kommt, wahrscheinlich werde ich jetzt vor Panik erstmal 3 Kilo zunehmen bis zu OP, haha! ;) Und dann hab ich ja nochmal ne ganze Woche Zeit, all meine Fragen zu stellen...

 

Soweit der Stand der Dinge, 

 Tande

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Hallo Tande,

 

um mehr Informationen aus Deinem KC herauszubekommen, kannst Du ja etwas mit dem Bild des "kurzangebundenen Norddeutschen" spielen und wenn wieder so ist, ihn draufhinweisen, dass es wahrscheinlich so seine Art ist, Du aber jetzt gerne etwas mehr Informationen hättest. Aber wenn ihr beide kurzangebunden seid, kann ja nichts an Informationen rüberkommen :-).

 

Alles Gute für die OP!

 

Irene

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Hallo ihr Lieben, 

 

danke für die guten Wünsche, morgen kommen erstmal die OP-Häkchen rein. Da kann ich auch nochmal ein bisschen mit dem KFO schnacken. :)

Und Irene, du hast völlig Recht, so richtig auf der Höhe war ich auch nicht und außerdem zu baff, um nachzufragen. In den letzten Terminen ging das immer ganz gut. Aber die nächsten Tage ändert sich das auch wieder und dann geht's ja eh schon rund. ;)

 

Liebe Grüße und nochmal danke euch und allen im Forum! Man macht sich zwar sicher auch mehr verrückt, aber ist auch besser vorbereitet auf die ganze Angelegenheit durch den Austausch!

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Soooo, es geht weiter. 

 

Gestern wurden mir vom KFO die OP-Häkchen verpasst (und dabei zwei Brackets fast inklusive Zahn ausgerissen, zumindest fühlte es sich so an), aber entgegen der Warnung meines KFOs find ich die Häkchen überhaupt nicht schlimm. :)

 

Heute dann zur vorstationären Aufnahme ins Krankenhaus, wo erstmal überhaupt nichts klappte... "Gehen Sie mal dorthin." "Was sollen Sie denn hier?" "Gehen Sie mal dorthin." "Waren Sie schon da und da?" ... Herrje! Letzen Endes wurde dann der Splint für die Modell-OP anprobiert und sitzt. Die Modell-OP machen sie morgen früh, sodass ich dann auch den "Zielsplint" morgen anprobieren kann, wenn ich stationär aufgenommen bin. Außerdem hat sich ein nicht näher identifizierbarer junger Mann (offenbar Stationsarzt) sich kurz meine Kiefermuskulatur, Lymphknoten und Zähne angesehen (mit kurz meine ich hier etwa 2 Minuten). Dann schrieb er schön BIMAX in die Unterlagen. "Ähm, entschuldigung, ich glaub, es soll nur der Unterkiefer vorverlagert werden." - "Ach ja, gut, dass Sie es sagen." Und es wurde Blut abgenommen. Aufenthaltsdauer: schlappe 2,5 Stunden, Behandlungsdauer: etwa 20 Minuten, haha.

Die Anästhesie hatte heute keine Zeit für mich und bittet darum, morgen wiederzukommen. Na gut.

 

Und dann weiß ich jetzt auch, warum ich morgen nicht noch wieder nach Hause darf: Sie hatten vorletzte Woche einen Fall, der sich offenbar nicht an die  "ab 22 Uhr nichts mehr essen und nur noch wenig trinken"-Regel gehalten hat und jetzt auf der Intensivstation liegt, weil Erbrochenes in seine Luftröhre gelangt ist. Nun sind sie da extra vorsichtig. Ich kann mich zwar an solche Regeln halten, aber dann mach ich da nun auch keinen Aufstand von. Nachmittags darf ich nochmal das Klinikgelände verlassen ("Was wollen Sie denn zu Hause?" -"Was will ich denn hier?" - "Na gut, haben Sie auch Recht.") und abends muss ich dann dort ins Bett gehen. ;) Und da ich eh schon morgens um 8 drankommen soll, ist das wohl auch das Vernünftigste. Dann kann ich wenigstens schon ordentlich einchecken. Für die OP planen sie 1-1,5 Stunden ein. 

 

Wenn morgen nichts Aufregendes und Unerwartetes mehr passiert, hört ihr das nächste Mal nach der OP von mir!

 

Liebe Grüße

 Tande

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Da bin ich wieder. Zurück unter den Lebenden (oder den Bewussten)! :)

Tag 0: heute Morgen gegen halb 7 wollten sie mich wecken, da stand ich allerdings schon unter der Dusche, weil ich eh nicht viel schlafen konnte. Nicht vor Aufregung, sondern wegen der älteren Dame, mit der ich mir das Zimmer teile und die die ganze Nacht unterwegs war. Klo, raus, rein, hin, her. Naja. Und heute Morgen hatte sie dann so angefangen zu schnarchen, dass ich endgültig aufgegeben hab. ^^

Jedenfalls gab es dann noch schnell die Beruhigungstablette, die ich nicht wirklich gebraucht hätte, ich zog mir den süßen Op-Dress an und um 7:20 wurde dann losgeschoben. Die beiden Op-Schwestern, die mich dort vorbereiteten, waren beide mein Alter und total super. Gleich per du die unterschiedlichen Wehwechen ausgetauscht (ach, auch schon mal einen Kreuzbandriss? Ich auch!) und Komplimente. "Wie schwer bist du? Niemals! Du hast doch nicht mehr auf den Rippen als ich!" worauf hin sie die Decke lupfte, um der Aussage Nachdruck zu verleihen. Die andere: "Das hast du nicht ernsthaft grad gemacht, oder?" Wir lachten viel... ;)

Dann kam der Narkosearzt und hat noch irgendwelche Späßchen gemacht, bis ich auch schon weg war.

Ich glaube, das erste Mal bin ich noch vorm Aufwachraum aufgewacht, bzw. standen viele Leute um mich herum und meinten, ich würde jetzt in den Aufwachraum kommen. Neben meiner vernebelten Wahrnehmung konnte ich aber auch wegen jeder Menge Vaseline um die Augen alles nur sehr schemenhaft erkennen. Im Aufwachraum kam ich dann tatsächlich zu mir und musste das ganze furchtbare Halligalli um mich herum mit. Das nervt ja! Ein wimmernder älterer Herr neben mir, ein schreiendes Kind gegenüber, ein heulender 7jähriger schräg gegenüber. Ich halts mal mit Werner: "Meine Ruheee will iich!!" Naja. Um etwa 12:30 bekam ich sie auch und durfte wieder auf Station. Inklusive meiner fancy Kühlmaske. :) Dort bin ich nun, steh immer mal wieder auf, um mir Tee zu holen, ins Bad zu gehen und die Schwellung zu begutachten, die fleißig mehr wird, und mich zu wundern, dass ich so ausgesprochen fit bin. Halsschmerzen hab ich, aber das ist nicht so wild, könnte nach so einer Op schlimmer sein. Und echt wenige Gummis hab ich im Mund - nur an den Seiten, vorne ist komplett frei. Dass ich keinen Splint tragen würde, wusste ich ja schon. Der Chefarzt war auch kurz da, um hallo zu sagen und zu fragen, ob alles okay ist. Von seiner Seite aus ist alles bestens gelaufen. Rechts haben sie 5 mm nach vorn geholt und links 3 mm. Und meine Lippe und meine Zunge sind jetzt schon kribbelig, das find ich gut! Auch keine Drainage oder irgendwelche Sonden, die irgendwo aus mir rausschauen würden. Ich muss sagen, seit heute um 14:30 etwa denke ich, alles ist gut. Davor war ich zu genervt von allem. ;)

Die nächsten Tage gibts die nächsten Updates! Bis dahin viele Grüße

Tande

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Toll das es rum ist :) dein Bericht ähnelt meinem, topfit nach OP und alles ist gut ;) hoffe es bleibt auch bei dir so, lediglich die Schwellung wurde bei mir mehr sonst ging es mir blendend :)

Gute Besserung!

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Schön das es dir so gut geht! :) Klingt ja wirklich alles positiv.

Wünsche dir weiterhin alles Gute - wenig An- und schnelles Abschwellen …  ;)

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Oh Mann, bitte mehr solche Berichte! Mir gings nach meiner GNE auch "viel zu gut" und ich weiß nur noch, wie ich gelitten habe, weil ich das Krankenhaus so schlimm fand und ich doch schon den ganzen Tag rumlaufen konnte und auch wollte.

 

Ich hoffe doch sehr, dass man daraus auf meine allgemeine Fitheit nach solchen OPs schließen kann und dass es mir auch gut geht danach. Hört sich jedenfalls super an! :)

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Tag 1 post OP:

Ich bin immer noch topfit, wobei das mit dem Schlafen mit einer Bettnachbarin von 65, die 40 Jahre in der Psychiatrie verbracht hat, so eine Sache ist. Und dazu kommt dann ja das hoch gelagerte auf dem Rücken Geliege. Aber ansonsten sind es nach wie vor nur die Halsschmerzen, die mich dann doch zweimal am Tag vorsichtig nach Paracetamol fragen lassen. Da müssen sie ganz schön gefuhrwerkt haben mit dem Tubus. Und die Kühlmaske tut zwar dem Gesicht gut, aber der Hals würde Wärme besser finden. Ich versuche, mit einem Schal den Ausgleich zu schaffen.

Außerdem wurde ich soeben auf die Privatstation verlegt. Ich glaube, sie hatten Mitleid und wollten, dass ich auch mal ein bisschen Ruhe habe. Auch hier Zweierzimmer, wobei eine der ersten Fragen meiner Bettnachbarin war, ob meine Kühlmaske jetzt Tag und Nacht läuft. Ich schätze, sie ist nicht so glücklich mit mir. :D

Ich hatte gestern schon den ersten Besuch und bekomme heut den nächsten, nach wie vor also alles prima. Vorsichtiges Zähneputzen der Außenflächen geht auch problemlos klar. Heute soll noch ein Röntgen gemacht werden, ich bin gespannt.

Ansonsten gibts weiterhin Kochsalzlösung mit Antibiose über den Tropf, Brühe und Tee durch den Strohhalm.

PS: Aber ich seh aus...!!! Hahahaha!!

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Hallo Tande,

 

hört sich doch gut an bei dir :)

 

Ich habe meine beste Nachricht gerade eben erhalten ich darf morgen nach Hause :)

 

Das mit dem Hals kenne ich meiner kratzt auch immer noch allerdings eben nur kratzen schmerzen habe ich tatsächlich von der "so geringen" Schwellung die sich nun langsam ins grüne verfärbt bin mal gespannt wie ich morgen nach dem rasieren aussehe :D

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Tag 2 post OP:

Eigentlich gehts mir immer noch gut, nur das schlechte Schlafen schlägt mir ordentlich auf die Stimmung. Also bin und bleibe ich heut übellaunig. Die Schwellung ist jetzt wohl auf dem Höhepunkt, die Haut sitzt zumindest so straff, dass ich mir kaum was anderes voatellen kann. Und verfärben tut sie sich auch. Also geh ich jetzt einfach davon aus, dass ich morgen schon weniger geschwollen bin und freue mich darauf. Ansonsten gibts eh nicht viel neues. Nach wie vor Tee- und Brühendiät. Ärzte sagen auch, die Schwellung sei ordentlich und ich solle weiter kühlen. Also häng ich weiter im Bett rum und versuche per Autosuggestion abzuschwellen, haha.

Morgoth, wie ist es zu Hause?? Ich muss zugeben, darauf bin ich neidisch! :-)

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Tag 3 post OP:

So, nun hatte ich mit einer kleinen Panikattacke definitiv meinen Tiefpunkt heute Nacht. Ich konnte einfach nicht schlafen - die dritte Nacht in Folge - und irgendwann wird man offenbar dann verrückt. Ich hatte aber eine ganz tolle Nachtschwester, die sich genau richtig verhalten hat und mich einfach aufgefordert hat, ein bisschen rumzuspazieren und mir die Aussicht vom Balkon aus anzusehen und mich einfach mal ins kühle Draußen zu setzen. Nach einer halben Stunde war ich dann auch wieder soweit, dass ich in mein Zimmer gehen konnte. Und heute Morgen war auch alles schon wieder besser. Sie meinte, das seien Narkosenachwirkungen. Hatte ichvecht noch nie sowas. Krass. Und krass unangenehm.

Heute hatte ich aber wieder viel Besuch und bin recht viel rumgelaufen - meine Schwellung ist schon merklich ein wenig zurückgegangen! Juhu! Die Leute kippen trotzdem aus den Latschen, wenn sie mich sehen, aber ich finds schon super. Und morgen wird dann auch nochmal neu verhandelt, ob ich endlich was anderes zu mir nehmen darf als Brühe, Tee und Wasser. So langsam hab ich nämlich die Schnauze voll...

Schmerzen hab ich aber immer noch keine. Ein bisschen zu viel gelacht hab ich vielleicht heute, da wurde es irgendwann empfindlich und den Kiefer am Waschbecken angestoßen - autsch. Aber scheint nach wie vor alles soweit okay zu sein. :-)

Heute wurde auch wieder reingeschaut in den Mund und die Naht gesäubert. Mit meiner Mundhygiene (mit einer Kinderzahnbürste die Fronten putzen und versuchen, ein bisschen zu spülen, was aber nicht so recht gelingt), sind sie sehr zufrieden.

Warten wir also morgen ab!

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Tag 4-6 post OP:

 

Wie dem Bilderfaden zu entnehmen ist, ist meine Schwellung schon wieder deutlich auf dem absteigenden Ast. Und ich auf dem aufsteigenden! Gestern wurde ich entlassen und zu Hause schläft es sich doch gleich viel angenehmer. Außerdem darf ich seit gestern auch endlich wieder andere Flüssignahrung zu mir nehmen als Brühe und Tee, da gab es offenbar Kommunikationsschwierigkeiten unter den Stationen, die dann zu meiner unfreiwilligen Diät geführt haben. Naja. 

Mein Mund ist nach wie vor an den Seiten mit Gummis verschnürt, sodass ich weiterhin auf die Strohhalm-Ernährungsmethode angewiesen bin. Aber heute habe ich zum ersten Mal mit einem Babylöffel ein bisschen Joghurt zwischen den Schneidezähnen hindurchbekommen! :) Eine Wohltat! 

Ansonsten haben sie die Antibiotika-Einnahme schon mit meiner Entlassung beendet, toi toi toi, dass das weiterhin so gut geht wie es bisher verläuft. Bislang merke ich einfach täglich Besserung. Das nächste Mal in der Ambulanz vorstellig werden muss ich auch erst am Dienstag. Dann hoffe ich mal, dass ein paar Gummis wegkommen, damit die Breikost ein bisschen dicker werden kann... ;)

 

Viele Grüße

 Tande

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Tag 10 post OP:
 

Sooo. Heute wurden die Fäden ausgegraben und gezogen und ansonsten gibt es nicht viel zu berichten. Es sieht nach wie vor alles super aus, die Gummis bleiben bis zum nächsten Termin am Mittwoch nächster Woche noch genauso drin, das heißt der Mund bleibt recht stark verschnürt, aber zur Mundhygiene darf ich sie rausnehmen!! Juhuuuuu!!! Zähne putzen! So richtig! Was für eine Wohltat!! :)

Genau das werd ich jetzt auch tun und dann schön brav die Gummis wieder einhängen. Ich freu mich drauf! ;)

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3 Wochen post OP:

 

Heute hatte ich meinen nächsten Kontrolltermin beim KFC. Sie sind nach wie vor ganz begeistert, ich finde den Biss sofort und kann mir auch gar nicht vorstellen, irgendwo anders hinzubeißen. Die linke Seite hat nach wie vor den ersten Zahnkontakt und der Biss passt dort super. Rechts ist der Biss - genauso unverändert - noch ein wenig offen. Außerdem beiße ich vorn, wenn ich ganz stark zubeiße, auf die unteren Brackets, aber ganz stark zubeißen ist ja ohnehin noch nicht drin und solang sich das nicht in Schmerzen oder sonstwas äußert, meint sie, ist das in Ordnung. 

Sie hat die Gummis bis zu meinem Termin am 1.10. beim KFO komplett entfernt und sollte ich merken, dass ich den Biss nicht mehr von allein finde oder dass sich irgendwas komisch anfühlt, soll ich wiederkommen. Sport darf ich auch langsam wieder anfangen - joggen ist okay, solang ich nicht falle (haha), Yoga und Pilates soll ich lieber noch lassen. 

Insgesamt ein wunderbarer Termin - und das Lob für meine tollen Zähne und die tolle Zahnhygiene höre ich auch einfach immer supergern. ;) 

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Darf ich mal doof fragen, wie es bei dir mit Taubheitsgefühlen und den Nerven aussieht? Meine OP rückt näher und das ist meine größte Sorge...

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Super Tande das alles so gut läuft :)

@gorywin, mach dich nicht verrückt. Man kann eh nichts verallgemeinern, bei dem einen so, bei dem anderen so.... Wird schon alles gut werden :)

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Genau so ist es.

Bei mir ist es so, dass das Gefühl in der Unterlippe wieder da ist, die rechte Zungenspitze mal mehr und mal weniger Gefühl (von quasi vollständig da bis eingeschlafen-kribbelig) hat und das Kinn noch komplett taub ist.

Ist aber alles wirklich auch weniger schlimm als man es sich ausmalt. Taub heißt hier nicht, dass die Bewegungen eingeschränkt sind und man gebotoxt aussieht, oder so. :-)

Und ich bin auch zuversichtlich, dass das restliche Gefühl noch wiederkommt. Mach dir da keine zu großen Sorgen, wird alles gut werden!

Und das Kauen wird auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen, der ungetoastete Käsetoast war vorhin ordentlich anstrengend. Aber so kann man sich wenigstens nicht übernehmen und irgendwas gefährden! :D

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Danke euch fürs gute Zureden! Ich bin ja froh um jeden, wo es so gut läuft und ich denke auch, man muss Geduld mitbringen. Mein Chirurg meinte, dass es im schlimmsten Fall nie ganz wieder kommt, dass es ganz wegbleibt - für immer - davon hat er nichts gesagt.

 

Mit ungetoastetem Käsetoast habe ich nach der GNE auch irgendwann wieder angefangen. ;) Und mit Bolognese und gaaaaanz kleinen Nudeln. Das war eine Wohltat!

 

Übrigens kann man auch prima Kuchen lutschen - und Kartoffelsalat, wenn man Bock auf Herzhaftes hat.

 

Man wundert sich ja, was man alles lutschen, vorsichtig zerdrücken und dann einfach schlucken kann, nur weil man Hunger hat! :D

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Ja, total! Ich hab auch schon Kekse am Gaumen zerdrückt und wenn ich jetzt mit dem Kauen nicht weiterkomme, dann zerdrück ich auch den Rest des Brotes. ;) Es geht echt viel - nur halt langsam. Bolognese hatte ich auch schon, kann ich aber ehrlich gesagt auch nie genug haben, haha...

 

Heute ist die Unterlippe übrigens wieder ein bisschen gefühlloser. So ist das eben, ein auf und ab.

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Rechts gibts heute den ersten Zahnkontakt, woohoo! Jetzt weiß ich auch, warum mir seit drei Tagen alles wehtut... Dann lohnen sich die Schmerzen ja wenigstens... Zähne ziehen und Muskeln krampfen, aber es geht voran! :-)

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So. News. 

Gestern hatte ich meinen Kontrolltermin beim Chirurgen (diesmal Chefarztkontrolle, der hatte ja Urlaub und konnte vorher nicht). Es wurde geröngt, die Röntgenbilder vermessen und der Biss kontrolliert. Biss sitzt immer noch eins a, und das ohne Gummis oder Physio in den letzten beiden Wochen. Röntgen sieht auch super aus. Der Unterkiefer sitzt endlich im Gelenk wie er soll, ist noch einen Tick nach vorn gekommen, "genau wie wir es wollten", und der Bruch hat angefangen, sich zu verknöchern. "Besser als bei Ihnen kann es ja nicht laufen, was?"

Das war, wenn nichts sein sollte, dann auch der vorerst letzte Termin bei ihm. Ich kann jederzeit vorbeikommen, aber ansonsten soll ich mich in einem halben Jahr für die Metallentnahme bei ihm melden. Die wird übrigens bei ihm ambulant in Kurznarkose durchgeführt.

 

Und heute war ich dann endlich auch mal wieder beim KFO. In der Praxis sind auch alle ganz begeistert. "Normalerweise sehen die Leute nach fünf Wochen echt noch nicht wieder so gut aus!", "Was für ein super Ergebnis, voll schön!" usw. Die sind auch einfach alle süß da. Und der KFO selbst ist auch sehr zufrieden. Oben ist ein Bracket abgegangen, das aber erst nächstes Mal ersetzt wird, weil es grad nicht so wichtig ist. Den Bogen oben haben sie nach ewigen Zeiten auch mal wieder gewechselt, Stahlbogen 19x25 ist nun drin, OP-Häkchen sind zum Glück raus. Unten hat er nur das mittlere OP-Häkchen zwischen den Schneidezähnen entfernt, auf beiden Seiten ist noch eins drin, wo seit heute dann auch die Elefanten-Gummis im Dreieck über die beiden Eckzähne und eben genanntes Häkchen hängen. Und das Ganze jetzt 8 Wochen lang. Uiuiui! Das hat ordentlich Zug!

 

Außerdem habe ich ein Rezept über Manuelle Therapie wegen myofascialer Dysfunktion bekommen und werde in zwei Wochen bei meinem ersten Termin auflaufen (erst so spät, weil es anscheinend nicht so viele Leute in Bremen gibt, die sich damit auskennen, und diejenigen dann gut ausgebucht sind). Wollen wir doch mal sehen, dass wir die Muskeln einfangen. :) 

 

Rein vom eigenen Befinden her merke ich, dass ich mich immer besser fühle, natürlich mit einigen Hängern zwischendrin, wenn die Muskeln wieder völlig aus dem Ruder laufen und so. Aber es wird! Und ich fühl mich gut aufgehoben. 

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