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Melanie b.

Rezidiv! Die Behandlung geht von vorne los

Hallo Liebe Leute!

Leider stehe ich nun an dem Punkt mich nochmals behandeln zu lassen :( Ich möchte Euch kurz meine Geschichte schildern und hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen.

 

Ich hatte von 2007 bis 2009 eine kieferorthopädische Behandlung in Berlin. 2008 hatte ich eine Unterkiefervorverlagerung. Die Behandlung verlief gut und ich war mit dem Ergebniss sehr zufrieden. Nach Abschluss der Behandlung habe ich eine lose Zahnspange für die Nacht erhalten, die ich laut meinem KFO noch mehrere Jahre tragen sollte. Dies habe ich auch getan. Vor ca. 1-2 Jahren war ich nochmals zur Kontrolle bei meinem KFO in Berlin, da ich breits das Gefühl hatte, dass der Biss sich verschlimmert hat. Er sagte alles sei ok, und ich solle die Zahnspange nur noch jede zweite Nacht tragen.

 

Vor ca. 8 Wochen hatte ich plötzlich starke Rückenbeschwerden mit Verdacht auf Bandscheibenvorfall. Die Schmerzen sind trotz vieler Maßnahmen noch immer vorhanden, wenn auch etwas schwächer. Mein Orthopäde schickte mich zu einem Kieferchirurgen, da er meinte, die Rückenschmerzen können auch durch Kieferprobleme entstehen. Da ich inzwischen nach Hamburg gezogen bin, habe ich mir einen neuen Kieferchirurgen gesucht. Dieser hat einen starken Rezidiv festgestellt und war von meinem Biss schockiert. Ich habe kaum Zahnkontakt und mein Kiefer steht nun 7mm zurück!! Vor der OP waren es 8mm. Bei geschlossenem Mund kann ich meine Zunge rausstrecken. Wie konnte das so schnell passieren? Das hat auch mich schockiert :( Nun geht alles wieder von vorne los. Zumindest hat er gemeint, dass eine erneute OP nicht notwenidg wird.

 

Der Kieferchirurgen hat mich zu einer KFO am Eidelstedter Platz geschickt. Diese hat mir zu einer lingualen Spange (sie macht wohl keine normalen Spangen mehr) geraten. Nach einem Jahr Behandlung soll dann, für ein weiteres Jahr ein Herbstscharnier dazu kommen. Ich musste mich ganz schön zusammenreißen nicht auf dem Stuhl loszuheulen (bin sehr nah am Wasser gebaut). Aber richtig bitter wurde es erst, als Sie mir die Kosten genannt hat. Die gesamte Behandlung kostet 10.500,00€. Sie meinte mit etwas Glück zahlt die KK 3.000,00€ Basisbehandlung. Ach, und nach Ihrer Meinung hat die lose Spange den Rezidiv begünstigt.

 

Nun zu meinen Fragen: Habt Ihr Erfahrungen mit der Lingualspange in Kombination mit dem Herbstscharnier? Haltet Ihr die Behandlung für sinnvoll?

Könnte die Behandlung nicht auch mit einer normalen Spange durchgeführt werden?

Sind die Kosten für die Behandlung "normal"? Ich habe bereits einen weiteren Termin bei einer anderen KFO gemacht, die sowohl mit normale Spangen, als auch mit Lingualspangen behandelt. So zum Vergelich.

Da es sich hierbei eindeutig um einen Rezidiv handelt, besteht die Möglichkeit, dass die Krankenkasse einen größeren Teil der Behandlung zahlt?

 

Es tut mir leid, dass ich so viel geschrieben habe, aber ich bin grad sehr durch den Wind. Nochmal zwei Jahre Zahnspange ist ganz schön hart. Aber Hauptsache ich bekomme meinen Biss wieder in den Griff.

 

Besten Dank und liebe Grüße

Mela

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Die hohen Kosten dürften wohl an der Lingualspange liegen. Wenn du kein Problem hast eine normale zu tragen, dürften sich die Kosten locker halbieren. Was deine Kasse angeht, das weiß ich nicht genau, aber bei 7mm bestehen gute Chancen, Ansonsten freu dich, dass du keine OP erneut machen musst und lass dich von den KFOs nicht übern Tisch ziehen. 10k Euro sind einfach zuviel ,nimm eine normale Spange dafür wird dich keiner töten.

 

Viele Grüße

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Hallo Mela,

 

ob das alles sinnvoll und notwendig ist, kann ich nicht beurteilen, aber wenn du Ärzte suchst, habe ich auch eine Empfehlung.

 

KFO Frau Dr. Julia Bull

KFC Herr Dr. Tobias Wilck

 

Alles Gute.

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Hallo

Ich habe für meine lingualzahnspangenbehandlung oben und unten 5.500 EUR bezahlt. Wenn ich eine normale genommen hätte, sagte mein KO wären es 500 EUR weniger. Laufzeit 1,5 Jahre. ein Jahr ist jetzt bald rum und ich liege voll im finanziellen plan.

Gruss

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