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Lückenschluss nach Gaumennahterweiterung

98 Beiträge in diesem Thema

Hi Leute,

 

ich bin ja nicht der einzige hier dessen Lücke sich nicht schließt. Bin bald 4 Monate nach Drehende und die Lücke ist noch immer 1 cm groß, trotz dass ich inzwischen sogar seit 4 Wochen eine Spange habe.Die Spange scheint nur Pro Forma drin zu sein, denn ich hatte bisher keinerlei Zug oder gar Schmerzen. Bewegen tut sich da jedenfalls überhaupt nichts.

 

Mein Chef verliert allmählich die Geduld und bevor ich nun noch meinen Job verliere will ich manuell ein wenig nachhelfen. Mir ist bewusst dass ich das nicht tun sollte, daher spart euch die wertvolle Zeit zum Tippen dieses Hinweises :)

 

Habe mir überlegt Separiergummis für die Frontzähne zu kaufen und falls mein KFO beim nächsten Besuch nicht in die Gänge kommt, diese dann selbst einzuspannen um den Zähnen einen "Schubs" zu geben. Hat die schon jemand von euch ausprobiert? Sind die einfach in der Handhabung?

 

http://www.orthodepot.com/Elastomere/Separiergummis/

 

Normalle Pull-Gummis will ich nicht zwischen die Zähne spannen weil bei mir die Gaumennaht nur in eine Richtung aufgegangen ist und die linken Frontzähne dementsprechend schon bzw. noch immer richtig stehen, lediglich die rechten sind 1 cm zu weit rechts. Bei ver Verwendung von Pull-Gummis von links nach rechts würde ich also die linken fälschlicherweise ebenfalls weiter in die Mitte ziehen oder ich müsste die Pull Gummis woanders befestigen, z.B. täglich 3 Stunden mit der Hand manuell halten..... aber das erscheint mir etwas unpraktikabel.

 

Besten Dank für eurer Feedback, sofern es keine Belehrungen über unzulässige Selbstbehandlungen sind :)

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Mit Sicherheit kannst du irgendwie Gummis spannnen und dadurch die Zähne verschieben, aber das wird ich an deine Stelle nicht  ohne ärztlicher Anweisung machen, wobei ich dich wirklich verstehen kann, weil es solange dauert.

 

Mein Kfo hat mir gesagt, dass ich 4 Wochen nach dem Drehende die Brackets im Frontzahnbereich bekomme, dass die Lücke so schnell wie möglich geschlossen werden kann, weil so eine Lücke ja schon ziemlich auffällt.

Im Unterkiefer sollte man länger mit dem Lückenschluss warten, weil sich da der Knochen erst richtig bilden muss, aber im Oberkiefer ist (glaub ich) ein Monat nach dem Drehende die Regel.

 

Was sind den die Gründe dass du noch keine Gummis spannen sollst?

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Mal ganz ehrlich... ich würde NIEMALS meine Gesundheit für den Job aufs Spiel setzen!!!

 

Spinnt dein Chef oder was bewegt ihn dazu, dich derart unter Druck zu setzen? Und nur mal so nebenbei, du bist NICHT der Einzige, bei dem die Lücke länger als gewöhnlich braucht... auch bei mir ist sie immernoch bei 1mm, und es hat bis es soweit war auch über ein halbes Jahr gedauert, bis man merkte, daß sie kleiner wurde. Also hör auf zu jammern... ;-)

 

Frag doch mal den KFO was seine Beweggründe sind, daß er nix unternimmt um den Zähnen einen Schupps zu geben. Solltest du dein Vorhaben umsetzen und dich dann wundern, warum etwas schiefgeht... wunder dich nicht über etwaige böse Kommentare die kommen könnten ^^ *hüstel*

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Ich kann total verstehen, dass du die Lücke so schnell wie möglich geschlossen haben willst und vorallem dass es nervt, dass sich rein gar nichts tut und dein KFO sich scheinbar nicht für dein Anliegen interessiert.

 

Aber bei so einer rießen Lücke (sorry) musst du leider viel Geduld haben. Zumal du die Spange erst 4 Wochen hast, in der Zeit kannst du optisch noch gar kein Unterschied feststellen. Merkst du beim Zubeißen schon eine Veränderung?

 

Frag doch deinen KFO mal, wann der nächste Bogenwechsel ansteht? Oder hast du dafür schon einen Termin? Wenn du kein Zug spürst, hast du das mal DIREKT angesprochen und gefragt, was man dagegen tun kann? Denn eig. solltest du davon schon was merken.

 

Auf jeden Fall schädigst du deine Zahnwurzeln, wenn du so kurz nach der GNE selbst an der Spange rumfummelst ;)

 

* achso und was hat dein Chef eig. damit zu tun? Weshalb verliert er die Geduld? Du bist ja nicht mehr krank geschrieben oder?

bearbeitet von Makenna92
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Hi,

 

Was hat überhaupt dein Chef damit zu tun? Den geht das doch gar nichts an!

Und wenn du was auf eigene Faust machen willst, erwarte hier keine Unterstützung. Sowas sollte man nie machen.

Frag lieber deinen KFO nochmal und wenn der nicht spurtet musst du halt die Meinung von einem anderen einholen.

 

lG Michael

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Leute kommt mal wieder runter. Mein Chef hat natürlich nichts mit meinen Zähnen zu tun aber sehr wohl mit meiner Einsatzfähigkeit. Ich bin in einer leitenden Funktion und da kann ich mich nicht auf die Rechte eines Arbeitnehmers berufen. In dieser Funktion muss ich auch Schulungen und Einweisungen von Mitarbeiter und Kunden übernehmen, da ist eine halbwegs deutliche Artikulation und seriöses Auftreten notwendig. Das kann mein Chef sehr wohl von mir verlangen. Davon mal abgesehen habe ich auch keinen Kündigungsschutz, von daher ist das sowieso eine unsinnige Diskussion.

 

Mein KFO meinte im Vorbereitungsgespräch dass die Lücke 6 Wochen nach Drehende von alleine wieder geschlossen wäre. Das hielt ich damals schon für Quatsch, aber habe mich dennoch überzeugen lassen. Später durch die eigene Recherche wurde mir schon klar dass es länger dauert, aber eben auch nicht so lange wie es sich nun abzeichnet. Der Krankenhausaufenthalt, die 2 Wochen Arbeitsunfähigkeit und die 6 Wochen eingeschränkte Vorzeigbarkeit waren betrieblich abgestimmt, jedoch kein halbes Jahr. Zur Erinnerung: Ich bin 4 Monate Post-OP und die Lücke ist genauso groß wie zu Beginn. Das ist nicht schwierig abzumessen, dazu reicht ein Lineal.

 

Dazu kommt dass mein Kiefer durch die GNE komplett einseitig verschoben ist was die Sache nun noch schlimmer macht und worüber ich ebenfalls nicht im Vorfeld aufgeklärt wurde. So sieht das derzeit aus:

 

 

Sind wir mit den Rechtfertigungen jetzt durch? Ich habe nicht vor eine komplett eigene Behandlung mittels Maschendrahtzaun zu vollziehen, sondern lediglich den Zähnen einen 1mm großen Schubs zu geben. Ich erwarte von niemandem hier dass er Anleitungen nebst Garantieversprechungen macht, sondern habe lediglich nach Erfahrungen mit den Separiergummis an den Frontzähnen gefragt. Möglicherweise hätte ich den Hintergrund der Frage gar nicht erläutern sondern lediglich den einen Satz posten sollen. Manchmal frage ich mich wozu dieses Forum überhaupt gut sein soll wenn man überall nur den Hinweis "frag deinen KFO", "frag die Logopädin" erhält. Ich habe es verstanden ok?

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Hallo brockenarrow,

 

ich hatte mich mit dem Chef zwar auch schon gewundert, aber so macht es etwas mehr Sinn. Trotzdem kann Dein Chef nicht unbedingt verlangen, dass Dein Körper streng nach Plan funktioniert, wir sind schließlich keine Roboter.

 

Zur Vorzeigbarkeit: Ich habe hier auch schon mehrfach gelesen, dass Leute eine Art falschen Zahn bekommen haben, um die Lücke zu verstecken. Gerade mit der Spange läßt sich ein falscher Zahn auch gut befestigen. Mit dem Schließen der Lücke wurde dann der Zahn auch immer wieder etwas schmaler geschliffen. Rede doch mal darüber mit dem KFO oder dem Zahnarzt, was sich da machen läßt. Bei wem es gemacht wurde, fällt mir aus dem Stand nicht ein, aber Du kannst ja mal suchen.

 

Viele Grüße!

 

Irene

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Danke für den Tipp Irene. Ich hatte davon auch schon mehrfach gehört, nur befürchte ich würde das den Lückenschluss eher behindern oder?

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Hallo brockenarrow,

 

da ich mich vor allem dran erinnere, dass der Zahn immer wieder abgeschliffen wurde, würde ich sagen, dass der Lückenschluß offensichtlich nicht behindert wurde.

 

Als Beispiel ist mir z.B. die_sanne eingefallen, wobei bei ihr eine Lücke (2er?) für ein Implantat freigehalten wurde. Nach Beiträgen dazu darfst Du selber suchen, die Suche und ich sind heute keine besonders guten Freunde. Aber es gibt sicher noch andere Beispiele.

 

Viele Grüße!

 

Irene

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Ich habe dich angegriffen okay... aber ich bin keine die drumherum redet sondern Klartext :-) 

 

Wie Irene schon geschrieben hat, wir sind keine Roboter. Isses denn wirklich so schimm mit der Artikulation, daß du keine Kundengespräche führen kannst? Also ich sitz an der Kasse und muß tagtäglich mit den Kunden reden, auch beraten. Mich hatte damals nie jemand ein Kund auf die Lücke angesprochen und wenn ich nicht gleich verstanden wurde, habe ich versucht langsam aber deutlicher zu reden... ;-) hinzu kam vielleicht noch, daß ich begleitende Logopädie erhielt und somit recht schnell wieder normal gesprochen habe, bis auf das Lispeln bedingt durch meine Lücke.

 

Wir sind hier fast alle nur Laien und somit wird halt nunmal der Rat gegeben, mit dem KFO darüber zu sprechen. Das Forum dient auch in erster Hinsicht für den normalen Austausch und nicht, wie man die Gummis setzt um eine Lücke zu schließen. Kann auch seeeehr gut deine Ungeduld nachvollziehen, denn ich hatte auch eine 9mm große Lücke die sich auch erst mit der Zeit verkleinerte. Es gibt neben den Gummis bzw. den Gummiketten, auch eine dünne Drahtligatur, die kann dein KFO um die vier Schneidezähne legen und leicht straff ziehen. So erreichten wir einen Lückenschluß von 1mm pro Monat. Sprich ihn darauf an, sag daß du so nicht weiter im Arbeitsalltag rumlaufen kannst. Das können wir dir nunmal nicht abnehmen.

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 Sprich ihn darauf an, sag daß du so nicht weiter im Arbeitsalltag rumlaufen kannst. Das können wir dir nunmal nicht abnehmen.

 

Darum hatte ich dich auch nicht gebeten liebe Leidensgenossin. Daher hatte ich auch geschrieben:

 

 

 

Habe mir überlegt Separiergummis für die Frontzähne zu kaufen und falls mein KFO beim nächsten Besuch nicht in die Gänge kommt, diese dann selbst einzuspannen um den Zähnen einen "Schubs" zu geben. 

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Die Separiergummis würden aber wohl kaum einen Effekt darauf haben, ob sich die Lücke schließt. Die bewegen ja nicht den Zahn mit der Wurzel, sondern drücken nur die Zahnkronen auseinander. Jetzt die Geduld zu verlieren und selber rumbasteln halte ich für Unfug...

 

Wenn du dich nicht wohlfühlst, dann schau dich nach anderen KFOs um. Wichtig wäre auch, dass dein KFO den Alveolarknochen im Oberkiefer, also gerade den Berech zwischen den Schneidezähnen, klinisch untersucht und beobachtet (ist der Knochen schön dick oder eingezogen und dünn z.B.). Es könnte auch sein, dass die Knochenheilung fehlerhaft war, wenn jetzt die Lücke nicht von alleine zugeht, denn wo kein Kieferknochen, dort kann auch kein Zahn hinwandern. Ein Röntgenbild (Zahnfilmaufnahme der oberen 4 Schneidezähne) könnte hilfreich zur Beurteilung sein, nach 4 Monaten sollte eine teilweise Verknöcherung des frischen Knochens zu sehen sein.

 

Bitte den KFO doch darum, dass er beim nächsten mal mit einem Draht etwas Zug auf die Zähne ausübt. Der spontane Lückenschluss nach einer Gaumennahterweiterung kommt ja dadurch zustande, dass die Zähne im Zahnfleisch mit Fasern verbunden sind und sich die Frontzähne durch den Faserzug wieder aufeinander zu bewegen. Aber da jeder Mensch verschieden ist, ist der Zug bei dir vielleicht sehr schwach.

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Das was du da schreibst macht absolut Sinn Flo. Ich habe schon seit einiger Zeit das Gefühl dass da überhaupt kein Knochen zwischen den Schneidezähnen gewachsen ist. An der Innenseite (wo die Zunge liegt) ist eine ziemlich große Delle zwischen den Schneidezähnen und auch an der Außenseite lässt es sich an der Stelle sehr leicht eindrücken und gibt keinen Widerstand. 

 

Vielen Dank für den Hinweis, das werde ich meinem KFO ausdrucken und vorlegen.

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Ist recht unscharf, aber evtl. erkennt man es trotzdem ein bisschen. Die Stelle in der Mitte ist komplett weich. 

Natürlich ist die weich. Der Trick bei der Gaumennahterweiterung ist ja, dass die Naht erweitert wird, nicht der Knochen :-) 

Da ist derzeit nur Bindegewebe dazwischen, der Knochen muß erst nachwachsen.

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Und wie lange dauert das dann bis da Knochen nachgewachsen ist?

Und das widerspricht sich jetzt auch ein bisschen zu der Aussage von Flo "Wo kein Knochen ist kann kein Zahn hinwandern".

Wie soll das denn dann bei all den anderen funktionieren wo nach 4 Monaten die Lücke wieder zu ist?

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Natürlich ist die weich. Der Trick bei der Gaumennahterweiterung ist ja, dass die Naht erweitert wird, nicht der Knochen :smile:

Da ist derzeit nur Bindegewebe dazwischen, der Knochen muß erst nachwachsen.

Naja, nach der Op bewegt man die Bruchenden des Kieferknochens langsam auseinander. Zunächst bildet sich eine reine

'Blutblase' zwischen den Bruchenden, dann bildet sich junger, juveniler Knochen, der sogenannte Kallus. Manche Chirurgen nennen deswegen die GNE auch Kallusdistraktion. Ob man Kallus als Bindegewebe einstufen kann, weiß ich nicht, bin auch nicht vom Fach....

 

Der Kallus ist in der Tat weich. Er ossifiziert nun in den nächsten Monaten langsam, sprich er wird remineralisiert und wird wieder hart und fest.Das kann durchaus 6 Monate dauern, manchmal auch bis zu 9 Monaten. Er wird ausgehend von den Bruchenden in Richtung Mitte remineralisiert. Kallus ist vom Volumen her größer als dann der feste Knochen nachher. Daher sollte der Behandler beobachten wie dieses Gebiet aussieht.

 

Durch eine Zahnfilmaufnahme der oberen Schneidezähne kann man auch röntgenologisch das Gebiet überprüfen. Kallus ist im Röntgenbild nicht sichtbar, er ist dunkel, also nicht wundern, wenn zwischen den Schneidezähnen ein dunkler Spalt ist. Aber sehr wichtig wäre, dass erkennbar ist, dass an den Schneidezähnen zur Mitte hin noch ein Stück fester Knochen anhaftet, dieser ernährt ja den Kallus dazwischen.

 

Dass die Lücke bei dir nicht zugeht kann aber eben auch damit zusammenhängen, dass der Faserzug bei dir zu schwach ist, um die Zähne wieder zusammenzuziehen. Auch sind 4 Monate noch keine allzu lange Zeit. Aber an deiner Stelle würde ich den KFO um eine Röntgenkontrolle bitten, aber keine OPT-Aufnahme, sondern eine Zahnfilmaufnahme des Bereichs...

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Dafür dass du nicht vom Fach bist scheinst du dich aber sehr gut auszukennen, sofern es nicht extra für diese Diskussion in Google recherchiert wurde :)

 

Vielen Dank auf jeden Fall für die ausführliche Erklärung. Ich werde das mit zu meinem KFO nehmen und hoffen dass er darauf anspringt.

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Da liege ich ja eigentlich schon drüber..... Aber wahrscheinlich wird es tatsächlich am besten sein sich das mal auf dem Röntgenbild genauer anzuschauen. 

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Zunächst bildet sich eine reine

'Blutblase' zwischen den Bruchenden, dann bildet sich junger, juveniler Knochen, der sogenannte Kallus. Manche Chirurgen nennen deswegen die GNE auch Kallusdistraktion.

Nicht alles, was google und wikipedia ausspuckt ist wissensbildend :-)

Wir reden hier vom Oberkiefer. Kallusdistraktion wird beim Röhrenknochen angewendet, am Ehesten bei Beinlängendifferenzen mit Distraktoren.

Im Oberkiefer macht man sich lediglich die Tatsache zu nutzen, dass der Kiefer aus zwei Hälften in der Mitte zusammengewachsen sind, an der Gaumennaht. Die wird geschwächt und dann gedehnt.

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Nicht alles, was google und wikipedia ausspuckt ist wissensbildend :smile:

Wir reden hier vom Oberkiefer. Kallusdistraktion wird beim Röhrenknochen angewendet, am Ehesten bei Beinlängendifferenzen mit Distraktoren.

Im Oberkiefer macht man sich lediglich die Tatsache zu nutzen, dass der Kiefer aus zwei Hälften in der Mitte zusammengewachsen sind, an der Gaumennaht. Die wird geschwächt und dann gedehnt.

 

Was befindet sich zwischen den beiden Oberkieferhälften denn sonst, wenn nicht Kallus? Ist eine ernst gemeinte Frage. Bei einer Behandlung einer Beinlängendifferenz wird ja auch der Knochen durchtrennt und die Bruchenden werden langsam auseinander bewegt. Den Seitenhieb am Anfang kann man sich auch sparen.

Dass man die Gaumennaht schwächt, finde ich zu niedlich ausgedrückt. Vielmehr wird der Oberkieferknochen rechts und links neben der Nasenscheidewand sowie zwischen den Schneidezähnen durchtrennt.

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Mal ne ganz blöde Frage: Kann es sein, dass du gar keine GNE-Apparatur hast? Das auf dem Foto sieht für mich stark nach einem Palatinalbogen aus. Ist das an sich nicht schon relativ gewagt? Angeblich dauert es bei Erwachsenen 9 Monate, bis die Gaumennaht komplett verknöchert ist, weswegen mein KFO auch darauf bestand, dass ich die GNE auch wirklich volle 9 Monate trage...

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Laut meines Chirurgen ist es vollkommen unerheblich solange die notwendige Stabilität gewährleistet ist und das tut anscheinend auch ein TPA. Gibt einige Leute hier im Forum wo es genauso gehandhabt wurde. Bisher gab es "leider" keinerlei Rezidiv. Hätte mich gefreut wenn der überkorrigierte Kiefer wieder ein bisschen zusammen gegangen wäre.

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1. Kallusdistraktion ist schon eine richtige Beschreibung fuer eine GNE, Steve... Genauso wie Distraktionsosteogenese. Der Vorgang wie bei Beinverlaengerungs-OPs ist der gleiche.

 

2. Das ist krass. Bei mir war es voellig anders: Nach unter zwei Wochen war die Luecke komplett geschlossen, Der OK-Zahnbogen wurde aber nur so 5-6mm expandiert. Ich hatte meine GNE am 02.04.2014, Hatte die GNE-Apparatur bis zum 13.08.2014 drin. Nun habe ich ein TPB.

 

pkTJ4Ue.png

 

Das ist das Resultat bis jetzt (11. Oktober) inclusive 1.5 Monate Spange.

Wuerde mich wundern dass es so lange dauert. Diese zwei Wochen waren schon schlimm. Bin froh dass sich meine Zaehne anscheinend so schnell bewegen.

 

Gruss

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