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teini

GNE 2013 + OK Impaktion und Genioplastik Juli 2014 bei Dr. Neubert in Offenbach

Hallo,

 

ich hatte vor ca. 3 1/2 Monaten meine Kieferoperation und will nun endlich davon berichten. Bitte verzeiht mir wenn ich Fachausdrücke falsch verwende, ich bin keine Medizinerin. :smile:

 

Meine Probleme waren neben einem offenen Biss (hatte nur Kontakt mit den Backenzähnen und konnte nie wirklich abbeißen) auch vor allem das ich keinen natürlichen Lippenschluss hatte (zu stark nach unten gewachsener OK). Neben diesen Problemen hat mich auch die Optik gestört und ich war durch die Mundatmung oft krank...

 

Letztes Jahr hatte ich dann angefangen, mich intensiv mit meinen Kieferproblemen zu beschäftigen und nach einer Lösung zu suchen. Als Kind trug ich eine lose Zahnspange. Die Behandlung wurde, mit der Begründung das es keinen Sinn macht da meine Zunge von hinten gegen die Zähne drückt, abgebrochen (is klar...).

Ich war bei mehreren KFO, die meisten haben mir eine OP nahegelegt und ich habe mich für eine Kieferorthopädin entschieden bei der ich mich wohl gefühlt habe. Sie hat mich an Dr. Neubert vermittelt. Bei ihm hatte ich auch von Anfang an ein gutes Gefühl und bin daher gleich bei ihm geblieben. :smile: Geplant war erst eine BIMAX (OK Impaktion und UK VV).

 

 

GNE

 

Im Mai 2013 hatte ich meine GNE. Das Einsetzen der Separiergummis und der Apparatur habe ich in schlechter Erinnerung behalten. Es tat ziemlich weh und in der ersten Nacht hätte ich sie mir am liebsten rausgerissen. Aber wie das so ist hab ich mich nach ein paar Tagen schon an sie gewöhnt. Die Brackets wurden mir vor der OP geklebt.

 

Die OP ist schon ne Weile her, ich versuche mich an das wichtigste (aus meiner Sicht) zu erinnern.

 

Montags bin ich in das Klinkium gegangen und hatte das Narkosegespräch.

 

Dienstags war die GNE bei der mir gleich die Weisheitszähne mit entfernt wurden, das hatte ich mir so gewünscht ;-) . Das schlimmste an der ganzen Sache war für mich das Aufwachen nach der OP, ich konnte alles hören mich aber überhaupt nicht bewegen bis ich irgendetwas bekommen habe. Fand ich sehr gruselig! Im Zimmer lag eine rote Tüte mit meinen Zähnen auf dem Nachttisch :smile:. Bin dann auch ziemlich bald alleine aufgestanden, was auch gut ging, nur den Blick in den Spiegel fand ich gewöhnungbedürftig (Hamsteralarm - da hatte ich ja noch keine Ahnung wie ich nach der anderen OP aussehe :grin: ).

 

Am Mittwoch konnte ich, glaube ich, schon wieder nach Hause wo ich noch 2 Wochen krank geschrieben war.

 

Freitags hatte ich eine Kontrolle beim KFC, danach fing montags das Drehen an der Apparatur an.

Leider war meine KFO im Urlaub und ihr Kollege (Zahnarzt) hat 2 mal an der Schraube gedreht und dann gemeint das es schon so ausreicht. Der KFC hat mir freitags allerdings schon gesagt, dass ich mich auf eine größere Lücke gefasst machen soll und das 2 mal drehen dafür nicht ausreicht, wusste ich aus dem Forum. Ich meinte noch er soll mir zeigen wie das geht, aber er sagte eben das das reicht. Nach 2 Tagen war ich dann psychisch so fertig, dass ich heulend in der Praxis angerufen habe und meine KFO kam dann extra in ihrem Urlaub vorbei und hat sich das angeschaut. Sie hat den Kollegen aufgeklärt (er meinte dann ich hätte gesagt das ich nicht selber drehen kann... grrrrrrr :671: ) und mir gezeigt wie ich drehen muss.

Habe dann 8 Tage lang, 2 mal am Tag gedreht. Das Drehen empfand ich als schmerzfrei, es gab nur direkt nach dem Drehen einen leichten Druck der nach ein paar Minuten vorbei war, dafür war dann die Lücke größer! Nach einer Weile wurde dann die Lücke mit Hilfe der Zahnspange geschlossen. Nach ca. 7 Monaten wurde meine Apparatur entfernt - das war soooo schön!

Ich habe dann auch mit Logopädie angefangen.

 

 

OK Impaktion und Genioplastik

 

Im April 2014 war es dann soweit, meine KFO meinte die Zähne wären für die OP bereit. Sie hat Abdrücke gemacht und sich dann mit dem KFC ausgetauscht. Leider wollte er noch eine kleine Änderung,aber beim nächsten Termin bekam ich grünes Licht.

 

Durch die GNE hatte sich mein Biss soweit verbessert, dass mir gesagt wurde eine UKVV sei vielleicht gar nicht nötig. Es standen 4 Varianten zur möglichen Auswahl:

 

- OK Impaktion

- OK Impaktion + UKVV

- OK Impaktion + Genioplastik

- OK Impaktion + UKVV + Genioplastik

 

Mir persönlich war es wichtig neben einer regelrechten Funktion auch eine Harmonisierung der Optik zu bekommen. In der Zeit zwischen diesem Termin und dem Termin für die Modell OP haben sich bei mir nochmal ziemlich viele Fragen angesammelt. Als dann der Termin für die Modell OP kam habe ich nochmal alle Fragen gestellt und mein KFC hat sich viel Zeit genommen und mir alle Fragen beantwortet und mir anhand eines Schädelmodells genau gezeigt was gemacht wird. Das hat mich dann doch wieder sehr beruhigt, wurde immer nervöser je näher die OP kam...

 

Nach der Modell OP hieß es dann das der OK vorne 4 mm und hinten 6 mm hoch gesetzt wird. Durch die Autorotation kam dann der UK soweit vor dass der Biss passte, nicht 100 % aber wegen 1 mm wird er keinen Kiefer brechen (find ich persönlich spitze!), das kann dann durch KFO ausgeglichen werden. Da ich aber ein sehr schwach ausgeprägtes Kinn hatte wurde vereinbart die Kinnspitze ca. 6mm (bin mir da nicht mehr ganz sicher wieviel genau) vor zu setzen. Meine KFO und mein KFC haben mich beide vorgewarnt, dass der Biss nach der OP erstmal nicht stimmen wird.

 

Montags kam ich ins Klinikum wo ich erst nochmal schön gegessen habe und das Gespräch mit dem Anästhesisten hatte.

 

Dienstags war die OP. Ich habe nicht genau gewusst wann ich dran komme, das ging dann aber auch alles ziemlich schnell. Eine Schwester kam rein und meinte ich soll mich schnell umziehen und ob ich ne Tablette möchte. Ich meinte dann ob die überhaupt so schnell wirkt, was sie verneint hat. Dann brauch ich ja auch keine Tablette schlucken... Wurde dann ruck zuck zum Aufzug gefahren wo ich gemerkt hab, dass ich nochmal auf Toilette muss, also schnell zurück ins Zimmer und wieder los. Hatte ich ganz vergessen bei der ganzen Eile... :smile:

Im Narkoseraum hab ich nochmal auf meine schlechten Aufwacherfahrungen der GNE verwiesen. Der Anästhesist und seine OP Schwester waren aber super nett und haben mir versichert gut auf mich aufzupassen. Es gab Probleme einen geeigneten Zugang zu finden, hat aber irgendwie dann doch geklappt und das Letzte was ich noch weiß, ist wie mein Arm vom Narkosemittel gebrannt hat und wohin ich in Urlaub fahren will (hat mich die Schwester gefragt).

Dann hab ich irgendwann die Augen auf gemacht und der Anästhesist hat mich gleich gefragt wie das Aufwachen war und ob ich Schmerzen hätte. Diesmal war aufwachen super, ich konnte mich gleich bewegen. Schmerzen hatte ich schon, hab dann auch gleich was bekommen. Einer der Pfleger hat mir ein Kühlpack um den Hals gelegt (???) konnte mich aber nicht wehren oder nachfragen :smile: , die Schwester die mich abgeholt hat meinte dann was das soll, am Hals hätte ich doch nix (innerlich hab ich mich schlappgelacht...) Hab dann nur geschlafen, gekühlt und bin einmal aufgestanden.

 

Mittwochs wurde mein Gesicht immer dicker, die Nähte haben gespannt und ich habe gemerkt, dass ich in jeder Hand einen Zugang hatte (einer wurde dann abends zum Glück gezogen). Da es zum Frühstück, Mittag- und Abendessen immer die gleiche Suppe gab (teilweise mehrere Tage) hab ich mich auf Teetrinken beschränkt. Hab ansonsten nur so vor mich hin gelegen, weiter gekühlt und mich meinem Schicksal ergeben ;-) ...

 

Donnerstags wie mittwochs, nur noch mehr geschwollen. Wirklich genervt hat die total verstopfte Nase und das erhöhte liegen, da kann man den Versuch zu schlafen auch gleich sein lassen...

 

Freitags ist mir dann die letzte Antibiotikainfusion in die Hand gelaufen und aus der Hand raus. Ich war dann sehr froh als der Zugang gezogen wurde. Das beste an dem Tag, ich konnte nach Hause! In Krankenhäusern schlaf ich einfach nicht gut. Musste noch einen Abstecher in die Praxis des KFC zum Röntgen machen und war nachmittags zu Hause in meinem Bett. Hab dann auch eine zerquetschte Banane durch meine winzige Mundöffnung gegessen, das war soooooo lecker.

 

In der ersten Woche nach der OP hab ich mich von Banane, Babygläschen und Kartoffelbrei ernährt. Schmerzen hatte ich nicht wirklich sondern alles hat vielmehr genervt (die Nähte haben gespannt genau wie das geschwollene Gesicht und man kann nicht richtig essen...) Wenn ich doch mal Schmerzen hatte haben die Schmerztabletten gut geholfen (Ibuprofen 600). Nach der Woche hatte ich freitags wieder einen Kontrolltermin beim KFC, alles war in Ordnung.

 

2 Wochen später war der nächste Termin beim KFC. Die Schwellung war schon etwas zurück gegangen. Allerdings war es zu dieser Zeit so heiß, dass das Abschwellen etwas länger gedauert hat und ich nicht raus durfte. Dafür meinte er, ich darf wieder anfangen weiche Sachen zu essen (juhuu)!

 

6 Wochen nach der OP hatte ich meinen vorerst letzten Termin beim KFC. Alles war in Ordnung und ich sah nicht mehr ganz so sehr wie ein Hamster aus. Nach dem Krankenhausaufenthalt war ich noch 4 Wochen krank geschrieben, die Hitze hat mir echt zu schaffen gemacht... Nach den 6 Wochen durfte ich auch langsam anfangen normal zu essen. Mit der Behandlung bei meiner KFO haben wir gewartet bis mein Mund wieder gut aufging. Jetzt, 3 1/2 Monate nach der OP fühle ich mich fast komplett abgeschwollen. Nach 12 Monaten lass ich mir dann die Metallplatten entfernen, die stören mich dann doch. geht es zu den vorher / nachher Bildern.

 

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden (auch wenn die eine Gesichtshälfte noch dicker als die andere ist...) und ich habe auch schon von einem Brötchen richtig abgebissen :grin: . Hätte vorher nicht gedacht, dass ich mich mal darüber so richtig freue...

 

 

Viele Grüße

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Viel besser, das Kinn kräuselt sich nicht mehr und ich kann mit geschlossenem Mund lächeln (vorher gingen die Mundwinkel nicht nach oben sondern irgendwie nach hinten...) und es fühlt sich entspannter an :-D

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Hallöchen,

 

Auch ich bin von meiner Kieferorthopädin an Dr. Neubert verwiesen worden, da ich einen Überbiss habe, mein Unterkiefer zu weit hinten sitzt und mein Oberkiefer vorne wohl zu "hoch" ist. Er meinte, dass man meinen Überbiss nur dann zu 100% korrigieren könnte, wenn man die OP durchführt, das heißt UK-VV und irgendwas mit meinem Jochbein, aber das habe ich ehrlich gesagt noch nicht ganz verstanden. Die OP und die feste Zahnspange danach würde von der Krankenkasse übernommen werden (ich bin 24), aber alles andere müsste ich selbst bezahlen, da wärens bei ihm ca. 935€ plus das, was bei meiner Kieferorthopädin noch anfällt, wobei er meinte, dass es insgesamt ca. 2000€ kosten würde (statt 6000€ nur für die Zahnspange).

 

Nun muss ich sagen, dass ich noch nie operiert wurde (Klopf auf Holz) und unglaubliche Angst habe. Die OP ist ja nicht unbedingt nötig und ich habe Angst mich unnötig in Gefahr zu bringen, falls bei der OP irgendwas schief laufen könnte.

 

Bist du mit Dr. Neubert zufrieden gewesen? Wie lange hat die OP gedauert und wie schlimm waren die Schmerzen? Du hattest von Antibiotika und Schmerztabletten gesprochen...Ibuprofen 600  hilft bei mir nicht mal bei Kopfschmerzen.

 

Es wäre echt super, wenn du mir ein paar mehr Infos geben könntest. Dafür wär ich dir echt dankbar!

 

Liebe Grüße!

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Hallo moodle,

 

ich habe mich bei ihm und dem Team immer gut aufgehoben gefühlt. Auch grade das Narkoseteam hat mich direkt vor der OP lieb beruhigt. :smile:

 

Wie lange die OP gedauert hat weiß ich gar nicht, das hat mich persönlich auch nicht so interessiert. Mir war nur wichtig ob alles gut gegangen ist (hab auch nicht auf die uhr geschaut oder so :smile: ) und das ist es ja zum Glück auch.

 

Antibiotika bekommt ja jeder nach der OP, um Entzündungen/Infektionen vorzubeugen. Das mir dann am letzten Tag die Infusion in die Hand gelaufen ist war Pech. Das kann wohl mal passieren, bei der GNE hatte ich da gar keine Probleme.

Im Krankenhaus habe ich noch direkt im Aufwachraum Schmerzmittel bekommen, kurz nach der OP tat es schon etwas weh, das ging dann aber nach den Schmerzmitteln weg. So wirkliche Schmerzen hatte ich nicht, nichts was mit den Ibuprofen nicht weggegangen ist. Es hat eher unglaublich genervt. Das geschwollene Gesicht, die Gummis ziehen, die Nähte spannen die ersten Tage schon sehr und dazu kommt, dass man nicht richtig essen kann. Schmerzen empfindet ja jeder individuell, aber es geht alles schneller vorbei wie man denkt (ging zumindest mir so). Wenn es keine Probleme gibt ist nach 2 Wochen schon alles viel besser. Vielleicht kannst du ja auch andere Schmerzmittel bekommen, da kenne ich mich aber nicht aus.

 

Das Geld was man für die KFO zahlt (20%) bekommt man nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung wieder zurück, soweit ich weiß. Extraleistungen (hab z.B. Keramikbrackets) muss man selber zahlen. Frag da mal deinen KFO. ;-)

 

Eine Operation ist schon etwas, was einem Angst machen kann. Gerade vor der GNE war ich sehr nervös. Bei der 2. OP dann nicht mehr so. Mir hat da geholfen ihn nochmal alles zu fragen was mich beschäftigt. Dazu hab ich mir ne Liste angelegt damit ich dann im Gespräch keine Fragen vergesse, is ja schon alles aufregend... ;) Er hat mir alles so erklärt, das ich mir sehr "sicher" oder "gut vorbereitet" vorgekommen bin.

 

Ich bin bisher froh das ich das gemacht habe und bereue nur etwas das es nicht schon früher gemacht wurde (bin jetzt 29 Jahre alt). Im März kommen meine Metallplatten raus, die kann man aber auch drin lassen, mich nerven die aber schon sehr.

 

Hoffe ich konnte ein paar deiner Fragen beantworten, wenn ich dir noch weiterhelfen kann - sehr gerne :grin:

 

Viele Güße

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Hallo Teini,

 

Danke für deine Antwort und die vielen Infos, die haben mir schonmal sehr geholfen! :)

Also es klingt ja echt so, als ob man Dr. Neubert und seinem Team vertrauen kann. Das ist mir natürlich sehr wichtig, gerade weil ich so eine Angst habe. Darf ich fragen wer deine KFO ist? Oder sagen wir mal so, ist die Praxis zufällig in FFM-Sachsenhausen? Und kannst du deine KFO empfehlen?

Das mit den 20% ist ja schon sehr interessant...ich bin nämlich arme Studentin und muss diese ganze Sache echt gut planen. Mir ist es aber unglaublich wichtig diese Fehlstellung korrigieren zu lassen.

GNE musste ich googlen, denn davon hatte bisher keiner was erwähnt. War das schmerzhaft? Klingt jedenfalls so :-o

Das mit den Metallplatten hatte Dr. Neubert mir erklärt. Du sagst, dass sie dich nerven..inwiefern merkst du sie denn? Also "merkst" du einfach, dass da was drin steckt? Oder hast du Schmerzen? Das hatte ich mich nämlich gefragt, als ich auf dem Stuhl saß...

Vor den Schmerzen nach der OP hab ich gar nicht mal so große Angst. Wenn ich ne Weisheitszahn-OP überstehe (3 Zähne, lokal), dann schaff ich die Kiefer-OP auch :D Es geht bei mir eher darum, dass ich Angst habe nicht mehr von der Narkose aufzuwachen, oder gar mittendrin wach zu werden. Der Gedanke allein versetzt mich jetzt grad schon in Panik.

Hattest du eigentlich schon Vorher/Nachher-Bilder hochgeladen? Würd die super, super gern sehen :)

 

Viele liebe Grüße!

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Meine KFO ist in Fulda, is also schon nochmal ein ganzes Stück weg von Frankfurt und Offenbach. Ich war vor der ganzen Geschichte bei 5 verschiedenen KFO und habe mich dann für sie entschieden, bin auch sehr zufrieden mit dieser Entscheidung. Ich würde mir einen KFO in meiner Nähe suchen, da hat man doch öfter Termine. Den Weg nach Offenbach hab ich gerne in Kauf genommen, da ich dort ein gutes Gefühl habe. :smile: Ich habe in dem Forum positive Berichte und auch einen nicht so guten Bericht über Dr. Neubert gelesen (gilt glaube ich aber für jeden KFC) und war dann verunsichert. Aber ich persönlich komme sehr gut mit ihm klar. Die Wahl des KFC ist eben eine sehr persönliche Entscheidung und was für den einen gut ist muss nicht für alle anderen gelten. Anders ist es eben auch, wenn jemand nicht zufrieden ist muss das dann auch nicht für alle anderen so sein. Ich bin mit meiner Wahl nach wie vor zufrieden!

 

Die GNE war nicht so schmerzhaft, auch das drehen nicht (hab aber auch schon Berichte gelesen wo es wohl sehr schmerzhaft war), da hatte ich Glück :smile: Die GNE braucht auch nicht jeder. Mein OK war aber sehr schmal und musste erst mal breiter gemacht werden damit das Ergebnis nachher gut ist. Wenn der KFC das nicht erwähnt hat brauchst du sie wohl nicht...

 

Die Metallplatten tun überhaupt nicht weh, ich spüre aber unter den Augen jeweils eine Schraube und das ist schon komisch. wenn ich die Schrauben nicht anfasse merke ich aber gar nicht das da was unter der Haut ist. Ich mag einfach das Gefühl nicht Fremdkörper für immer in meinem Gesicht zu haben. Ist so ne Gefühlssache ;-)

 

Ein gewisses Risiko gibt es ja bei jeder OP (man muss ja auch für jede Eventualität unterschreiben). Du kannst deine Bedenken beim KFC und auch beim Narkosegespräch im Krankenhaus ansprechen. ich hab auch direkt vor der OP kurz vor der Narkose mit dem Anästhesist und seiner OP-Schwester gesprochen und die haben dann gesagt auch wenn sie jetzt ein paar Scherze zu meiner Beruhigung machen passen sie sehr gut auf mich auf (war dann auch beruhigt)... :smile:

Die ersten Tage und Wochen nach der OP waren doch härter wie ich es mir vorgestellt habe, aber das kann man sich vorher auch nicht so vorstellen und geht schneller vorbei wie man denkt. Zumindest für mich ist es schon wieder so weit weg... :grin:

 

Viele Grüße

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Oh man, wollte dir vor ein paar Tagen antworten, bin dann aber im Stress versunken! Danke für die ganzen Infos! Ich bin echt stark am überlegen es Ende Februar in den Semesterferien machen zu lassen...werde am Montag meine KFO anrufen und einen Termin zur Besprechung vereinbaren! Ich schau mir jetzt mal die Bilder an, hoffentlich finde ich sie :D

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Hi,

 

ich wurde auch bei Dr. neubert operiert... ich hatte ne BIMAX und bin SUPER zufrieden. Meinen OP Bericht findest du auch hier im Forum. :)

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Hallo Roxanne,

 

das freut mich! Hab deinen Bericht vor meiner OP gelesen ;-)

Lässt du die Platten entfernen? Meine ME ist im März...

 

Grüße

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