User50000

Für KFO: Kiefer brechen oder Zähne ziehen?

29 Beiträge in diesem Thema

Hallo Leute,

 

ich bin 19, männlich und in kürze steht eine kieferorthopädische Behandlung vor. Schon mit 17 wollte ich mir eine Zahnspange machen lassen, aber aufgrund weil diese Kieferorthopädie (Zahnklinik München LMU) sehr schlecht organisiert worden war hatte das sich jetzt bis jetzt verschoben. Seit gut aber einen halben Jahr bin ich jetzt bei einen anderen Kieferorthopäden, da mir der alte (Münchner Zahnklinik) zu schlecht war.

 

Meine Neue Kieferorthopädin hat mir folgende zwei Möglichkeiten angeboten für die KFO. Mein Zähne haben im Kiefer vor allem Platzprobleme.

 

1- Die Zähne auf meinen Oberkiefer werden mit einer Zahnspange begradigt, da so wenig Platz auf dem Oberkiefer ist, wird es nachher wie ein Pferdegebiss aussehen. Die Zähne auf meine Unterkiefer werden auch begradigt und weil die Schneidezähne (sowohl Ober- und Unterkiefer) sonst keinen Platz haben werden sie nach vorne verschoben -> Pferdegebiss. Zusätzlich soll der Unterkiefer gebrochen und nach vorne verschoben werden. Diese Operation wird Umstellungsosteotomie/ Dysgnathie-op genannt. Das ist der Weg den die Zahnklinik mit mir machen wollte und auch von der Krankenkasse bezahlt werden würde obwohl ich schon über 18 bin.

 

Die Kieferorthopädin hingegen meinte, dass ein Operation nicht nötig sei und sehr belastend wäre. Sie hat mir nun Ihren Lösungsvorschlag gezeigt.

 

2- Zwei "vordere Backenzähne -> im Oberkiefer und zwei um Unterkiefer sollen gezogen werden (insgesammt 4-Zähne) um Platz zu schaffen. Hierdruch sei dann kein Dysmatie-OP nötig. Der Hacken: Die Krankenkasse zahlt, dass nicht.

 

Mir hat die Kieferorthopädin den zweiten Weg empfohlen. Ich sollte nicht den ersten Weg nehmen nur um Geld zu sparen, da eine Operation gar nicht nötig ist.

 

Ich will noch anmerken, dass ich keine Kiefer- und Gelenkbeschwerden mit meinen bissherigen Zähnen hatte. Ich kann gut atmen, essen und kauen usw. Auch habe ich bisjetzt (Jetzt bin ich 19-Jahre alt, keine Schmerzen). Durch diese kaothische Zahnstellung aber, schleifen sich meine Zähne gegenseitig ab. Dh. sie werden immer kleiner. Alle Zahnärtzte und Kieferorthopäden haben mir bis jetzt gesagt, dass ich deshalb irgendwann keine Zähne (nicht alle) haben werde.

 

Meine Frage wäre jetzt, ob irgendeiner von euch Erfahrung mit einer der zwei Wegen hat. Welchen Weg würdet ihr eig. nehmen und warum?

 

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Hey User50000,

 

Ein paar zusaetzliche Fotos waeren gut. Insbesondere: Zähne von vorne, lächeln, ggf. Zahnbögen von anderen Winkeln. Vor allem auch ein Foto im Profil geschossen, neutrale Kopfhaltung, gerader Winkel. Erst dann kann man zu 75% sagen (es ersetzt niemals eine Live-Konsultation), ob eine Operation eher notwendig ist. Von dem eindimensionalen Röntgen alleine kann ich nichts beitragen.

 

Außer: KFOs sind fast immer konservativ ausgerichtet - oft ist das schlecht. Viele dental kompensierte Fälle wären besser mit einer OP behoben. Wenn eine KFO schon von sich aus die Möglichkeit einer Operation aufbringt, würde ich behaupten, dass die Fehlstellung schon ausgeprägt ist.

An sich ist die OP eher ungefährlich (in Relation), die Risiken minimal und der Schmerz äußerst gering. Was aber stimmt und das größte Problem darstellt ist die Unkomfortablität. 2 Wochen flüssig, etc, eingeschränktes Essen, Schwellung, alles sehr nervig. Auch aus dem finanziellen Aspekt gesehen, v.a. in Bezug deines Alters würde ich sagen dass eine Behandlung OHNE Operation eher nicht intuitiv ist. Genaueres könnte ich aber erst mit Bildern sagen.

 

Ich bin kein KFO.

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Ich kann nur sagen, daß ich mir niemals freiwillig gesunde Zähne außer die Weissheitszähne ziehen lassen würde!!! Was ich auf dem Röntgen erkennen kann ist wirklich ein starker Engstand im Frontbereich. Wie meine Vorrednerin schon schrieb, wir bräuchten paar Fotos um beurteilen zu können... würde allerdings nicht sagen, das KFO´s eher konservativ eingestellt sind. 

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Also ich stand vor genau der gleichen Entscheidung, entweder Zähne ziehen oder OP.

Ich habe mich für die OP entschieden, aber das muss jeder für sich entscheiden und ist natürlich von Fall zu Fall unterschiedlich.

Für mich waren die Vorteile einer OP, dass außer dem Überbiss auch noch mein Gummy Smile korrigiert wird. Außerdem wäre laut KFO und KFC nur mit der OP ein optimales Ergebnis zu erzielen. Bei mir wäre die Alternative gewesen jeweils den ersten Prämolar im Oberkiefer zu ziehen, um dadurch den Überbiss zu kompensieren. Mal abgesehen von dem wahrscheinlich nicht so schönen Ergebnis, war für mich von Anfang an klar, dass ich mir keine 2 kerngesunden Zähne ziehen lassen möchte. Wenn man älter ist, wäre man wahrscheinlich froh, wenn man diese noch hätte.

 

Aber wie schon gesagt, dass kannst du nur für dich alleine entscheiden und du solltest die Vor- und Nachteile genau abwägen :)

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So ich hab jetzt noch meine Abdrücke hinzugefügt!!!!

 

 

 

Und noch was zum Zähne ziehen: Könnte ich beim der Zähne-Ziehen-Methode eine Zahnersatzversicherung beantragen falls da was schief läuft z.B. die Lücken würden sich nach Jahren wieder öffnen? Die Zähne müssen gezogen werden um Platz zu schaffen ich habe einen großen Engstand.

 

Übrigens möchte ich noch anmerken, dass ich einen Rückbiss habe.

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Normalerweise sind die Modelle so beschliffen, dass wenn man sie hinstellt die tatsächliche Stellung zueinander sichtbar wird (du brauchst dich nur an den Bleistiftstrichen orientieren, also dein Biss ist angezeichnet). So ein Bild wäre hilfreich und Weichteilbilder braucht man um sich einen Eindruck zu verschaffen. 27 hat sich bereits verlängert weil der 38 den 37 am Durchbruch hindert und dadurch 27 keinen Antagonisten (Gegenzahn) hat.

 

 

Ich will noch anmerken, dass ich keine Kiefer- und Gelenkbeschwerden mit meinen bissherigen Zähnen hatte. Ich kann gut atmen, essen und kauen usw. Auch habe ich bisjetzt (Jetzt bin ich 19-Jahre alt, keine Schmerzen). Durch diese kaothische Zahnstellung aber, schleifen sich meine Zähne gegenseitig ab. Dh. sie werden immer kleiner. Alle Zahnärtzte und Kieferorthopäden haben mir bis jetzt gesagt, dass ich deshalb irgendwann keine Zähne (nicht alle) haben werde.

 

Du kannst darauf warten, dass sich durch den verlängerten 27 funktionelle Probleme einstellen werden. Das sehe ich als das dringenste Problem an. 38 sollte nach meiner Meinung entfernt werden (28 auch) und eine Lösung gefunden werden 37 zum Durchbruch zu verhelfen und 27 sollte intrudiert werden.

 

Gruß Norbert

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Hallo User50000,

mir wurden bei meiner ersten KFO-Behandlung im Kindes-/Jugendalter aus Platzgründen alle 4er sowohl im OK als auch im UK gezogen. Mich hatte damals als Kind keiner gefragt und meine Eltern haben auf die KFO gehört. Ich bereue es bis heute und bin der Meinung, dass es eine Fehlentscheidung war und man das Platzproblem auch anders lösen hätte können, ohne vier gesunde Zähne zu ziehen. Die Zähne und deren Kauflächen fehlen mir heute und ich habe massive Probleme mit meinem Biss und den Kiefergelenken, da die 5er anatomisch einfach nicht direkt neben die 3er gehören und eben einfach nicht passen. Wenn ich könnte, würde ich mir die 4er am liebsten wieder einsetzen lassen. Aber das geht leider nicht mehr. Die Lücken sind zwar geschlossen, aber es fühlt sich einfach unrund und abgehackt, einfach unpassend an. Ich würde es nicht machen lassen. Aber damals vor fast 20 Jahren wusste man es noch nicht besser. Aber heute scheinbar teilweise auch nicht.

Grüßle,

Cavallina

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Gesunde Zähne ziehen ist natürlich nicht schön, aber manchmal geht es nicht anders,  wenn du doch eine OP machen musst dann wird ja auch ein gesunder Kieferknochen gebrochen also so muss du das auch sehen, beides keine tolle Sache, die OP kann gut verlaufen aber es kann auch was schief laufen und die Risiken sind bei einer OP dann wohl doch höher , also ich würde lieber versuchen ohne eine OP aus zukommen. Denke aber das eine OP natürlich ein besseres Ergebnis schafft.

 

Bei mir wurde trotz OP zwei Zähne im OK gezogen,um Platz zu schaffen stört mich aber nicht weiter...jeder denkt anders darüber verlass dich auf dein Gefühl.

 

Wenn nötig hole dir noch eine 3. Meinung ein das schadet nie evt. gibt es ja noch eine bessere Lösung.

 

LG.

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Huhu,

 

der Unterschied ist nur, ein gebrochener Kiefer wächst wieder zusammen, die Zähne sich w-e-c-h. Natürlich hat man die OP mit allen ihren Risiken. Schwierig. Vielleicht tuts ja eine weitere Meinung, wie Sherly schon gesagt hat.

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Wenn nötig hole dir noch eine 3. Meinung ein das schadet nie evt. gibt es ja noch eine bessere Lösung.

 

 

Das sehe ich auch so. Auch die zweite Lösung kommt mir spanisch vor. Wenn du einen Rückbiss (inzisale Stufe) hast, scheint es mir nicht logisch auch im Unterkiefer Zähne zu ziehen. Es ist nicht ganz einfach Deckbisse zu behandeln dazu kommt, dass erstmal 37 zum Durchbruch geholfen werden muss.

 

Dazu ein Textauszug einer Doktorarbeit die sich mit deiner Zahnsituation beschäftigt.

Aus der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und ... - FreiDok

Zugunsten einer hohen Behandlungsstabilität sollte bei Deckbisspatienten die Herstellung einer physiologischen morphologischen Beziehung zwischen oberen Inzisivi und Unterlippe - vor allem unter dem Gesichtspunkt der möglichen Einflussnahme auf diesen Parameter - als eines der wichtigsten therapeutischen Ziele angesehen

werden. Dies entspricht in Anlehnung an die nachgewiesenen ätiologischen Zusammenhänge prinzipiell einem kausalen Therapieansatz und bestätigt die These, dass die Rezidivgefahr grundsätzlich dann hoch ist, wenn ätiologische Faktoren im Laufe der Therapie nicht eliminiert werden.

 

 

Im medizinischen Sprachgebrauch bezeichnet der Begriff Ätiologie:

  • im Sinne der Allgemeinen Krankheitslehre die Lehre von den Ursachen der Krankheiten (Ätiologie i.e.S.);
  • im klinischen Sinn die Gesamtheit der Faktoren, die zu einer gegebenen Krankheit geführt haben (Ätiopathogenese).

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Das sehe ich auch so. Auch die zweite Lösung kommt mir spanisch vor. Wenn du einen Rückbiss (inzisale Stufe) hast, scheint es mir nicht logisch auch im Unterkiefer Zähne zu ziehen. Es ist nicht ganz einfach Deckbisse zu behandeln dazu kommt, dass erstmal 37 zum Durchbruch geholfen werden muss.

 

Dazu ein Textauszug einer Doktorarbeit die sich mit deiner Zahnsituation beschäftigt.

Aus der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und ... - FreiDok

Zugunsten einer hohen Behandlungsstabilität sollte bei Deckbisspatienten die Herstellung einer physiologischen morphologischen Beziehung zwischen oberen Inzisivi und Unterlippe - vor allem unter dem Gesichtspunkt der möglichen Einflussnahme auf diesen Parameter - als eines der wichtigsten therapeutischen Ziele angesehen

werden. Dies entspricht in Anlehnung an die nachgewiesenen ätiologischen Zusammenhänge prinzipiell einem kausalen Therapieansatz und bestätigt die These, dass die Rezidivgefahr grundsätzlich dann hoch ist, wenn ätiologische Faktoren im Laufe der Therapie nicht eliminiert werden.

 

 

Im medizinischen Sprachgebrauch bezeichnet der Begriff Ätiologie:

  • im Sinne der Allgemeinen Krankheitslehre die Lehre von den Ursachen der Krankheiten (Ätiologie i.e.S.);
  • im klinischen Sinn die Gesamtheit der Faktoren, die zu einer gegebenen Krankheit geführt haben (Ätiopathogenese).

 

Was heißt das jetzt genau? Ich bin kein Mediziner ;-)

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Ich habe es befürchtet, dass dich eine Doktorarbeit überfordert. Nimm einfach mit, dass nicht die Frage relevant ist OP oder nicht OP sondern du ein primäres Problem hast (37 zum Durbruch zu verhelfen). Und die Smiling line also deine Unterlippe für den Steilstand deiner OK-Frontzähne verantwortlich ist. Eine Therapie sollte das beheben, also die Unterlippe hat nichts an den OK-Frontzähnen verloren. Hole dir eine weitere Meinung bis jemand diese Punkte anspricht, dann bist du richtig.

 

Gruß Norbert

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Ich habe es befürchtet, dass dich eine Doktorarbeit überfordert. .

 

Gruß Norbert

 

Was ist denn das für eine Aussage? Soll ich dir mal einen Artikel vom Pfahl-Symposium mitbringen oder von dir dieAuswertung einer Spitzendrucksondierung verlangen? Damit wärst DU dann auch überfordert.

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Die Kieferortophädin empfehlt dir diese Variante, bei der zwei gesunde Zähne gezogen werden sollen, weil sie so durch dich eine Aufwendigere Behandlung hat und somit mehr Geld verdient.

Ich rate dir wieder in die Uniklinik zu gehen.

Es ist eher der Behandlungsvorschlag deiner neuen Kieferorthopädin schlecht als der der Uniklinik.

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Die Kieferortophädin empfehlt dir diese Variante, bei der zwei gesunde Zähne gezogen werden sollen, weil sie so durch dich eine Aufwendigere Behandlung hat und somit mehr Geld verdient.

Ich rate dir wieder in die Uniklinik zu gehen.

Es ist eher der Behandlungsvorschlag deiner neuen Kieferorthopädin schlecht als der der Uniklinik.

So sehe ich das auch...aber ich glaub damit hast du jetzt einen mordsmäßigen Flamewar losgetreten...

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Die Kieferortophädin empfehlt dir diese Variante, bei der zwei gesunde Zähne gezogen werden sollen, weil sie so durch dich eine Aufwendigere Behandlung hat und somit mehr Geld verdient.

Ich rate dir wieder in die Uniklinik zu gehen.

Es ist eher der Behandlungsvorschlag deiner neuen Kieferorthopädin schlecht als der der Uniklinik.

Lohnt es sich aber aufgrund nur von finanziellen Grüden den OP-Weg zu nehmen? Ob ich zahle oder nicht und wie viel ist mir egal ich will auf jedenfall denn für die Gesundheit besseren Weg nehmen. Eine OP hat es schließlich echt in sich!

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Den Engstand der Zähne finde ich nicht sehr schlimm, vielmehr würde es mich interessieren wie dein KFO den seitlich offenen Biss schließen will und eine Angle-Klasse I der Molaren herstellen will. Der Unterkiefer scheint mir etwas seitlich verschoben zu sein, das wird man mit einer Zahnspange allein nicht hinbekommen.

Zurück an die Zahnklinik würde ich nicht gehen, schon aufgrund der schlechten Organisation. Eventuell kannst du dich ja mal bei einem dritten Kieferorthopäden vorstellen.

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Ich glaube, wenn der Weg ohne Operation der Gesundheitlich bessere Weg wäre, dann würden die Krankenkassen auch für diesen Weg die Kosten übernehmen.

Was ich damit sagen möchte ist, dass die Krankenkassen ihre Gründe haben, dass sie eine Operation als erforderlich ansehen.

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Ich glaube, wenn der Weg ohne Operation der Gesundheitlich bessere Weg wäre, dann würden die Krankenkassen auch für diesen Weg die Kosten übernehmen.

 

Nein, das ist leider falsch. Für die Krankenkasse ist interessant, ob es für die OP überhaupt eine Indikation gibt und ob bestimmte Kriterien erfüllt sind (z. B. Overjet > 6 mm oder frontaler Kreuzbiss). Es ist absolut möglich, dass eine nicht-chirurgische Alternative existiert, deren Vorteile überwiegen, doch auch dann könnte diese nicht zu Lasten der GKV wahrgenommen werden. Es erfolgt keine Einzelfallabwägung. Vielmehr werden nur Richtlinien angewendet. Das ist nicht immer schön, aber technisch gesehen insofern "gerecht", dass für jeden dieselben Regeln gelten. Besonders bitter ist das, wenn für einen Patienten mit 5,9 mm Overjet und hohem individuellen Leidensdruck keine Behandlung bezahlt wird, während ein anderer mit einer Stufe von 6,1 mm überlegen kann, ob er will oder nicht. Die Frontzahnstufe ist nur eines von mehreren Kriterien, eignet sich aber gut um die Problematik des Systems aufzuzeigen.

 

Bei Erwachsenen, die eine neue Behandlung beginnen, sind die gesetzlichen Krankenversicherer grundsätzlich nur dann zahlungspflichtig wenn eine kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgische Therapie erfolgt. Das ist für viele Patienten der beste oder zumindest ein guter Weg, aber leider nicht für alle.

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flo.89:

Den Engstand der Zähne finde ich nicht sehr schlimm, vielmehr würde es mich interessieren wie dein KFO den seitlich offenen Biss schließen will und eine Angle-Klasse I der Molaren herstellen will. Der Unterkiefer scheint mir etwas seitlich verschoben zu sein, das wird man mit einer Zahnspange allein nicht hinbekommen.

Zurück an die Zahnklinik würde ich nicht gehen, schon aufgrund der schlechten Organisation. Eventuell kannst du dich ja mal bei einem dritten Kieferorthopäden vorstellen.

 

So beißt User50000 doch nicht die Bleistiftstriche zeigen den Biss an. Stellt man die Zahnachsen richtig ist das nahezu eine Klasse I Verzahnung. Was bleibt ist der Platzmangel und gestörte tonische Muster. Was es daran zu operieren gibt ist mir ein Rätsel.

 

Gruß Norbert

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Ich frage mich eher warum man unbedingt 4 Zähne ziehen will.

Mein Unterkiefer sah Platztechnisch desolater aus und da wurde mir nichts gezogen.

 

Der seitlich offenen Biss ist schon krass aber den rest finde ich weniger schlimm.

 

Gute Entscheidung wünsche ich dir, falls du bis jetzt noch keine getroffen hast!

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Ich stehe vor der gleichen Entscheidung - entweder drei 7er ziehen (einer fehlt mir schon länger) oder GNE und OK-OP/BImax..

Habt ihr euch schon entschieden User50000 und Sabrina84?

Ich weiß auch echt nicht, was ich machen soll und bin daher froh, dass ich damit nicht alleine bin.

Auf der einen Seite bereitet es mir Bauchschmerzen, gesunde Zähne zu ziehen aber auf der anderen Seite stehen die OPs mit den Risiken u Co. ...

Viele Grüße

Jen

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Hey.

Mir wurden für die Behandlung im ok beide 5 ex. Sowie eine bimax. Ich habe durch das Zähneziehen keine negativen Auswirkungen.

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