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underbite

Eine prognathe Neuvorstellung aus dem Münsterland

Liebe Leidensgenossen,

 

ich verfolge dieses Forum bereits seit mehreren Monaten und habe es jetzt endlich geschafft, mich anzumelden.

 

Zu meiner Person: Ich bin männlich, 38 Jahre alt und bin von Beruf Anwendungsentwickler. (= Hacker) im beschaulichen Münsterland.

 

Seit vielen, vielen Jahren (genau genommen, seit meiner Pubertät) quält mich meine Kieferfehlstellung – ich leide an einer Kombination aus mandibulärer Prognathie und maxillärer Retrognathie, mit anderen Worten: mein Unterkiefer ist sehr Prominent und steht weit hervor, während mein Mittelgesicht eingesunken ist.

Dementsprechend ist die Biss-Situation. Die untere Frontzahnreihe steht bei Zusammenschluss von Ober – und Unterkiefer deutlich vor der oberen (Angle-Klasse III Verzahnung).

 

Funktionale Störungen habe ich deswegen keine, d.h. ich kann normal Sprechen und Essen, allerdings verfüge ich aufgrund dieses Problems seit je her über einen erhöhten Zahnabrieb, und frische Zahnfüllungen verabschieden sich schon mal gerne frühzeitig...sind also schnell „Vom Winde verweht“. Der Verlust der Zahnsubstanz schreitet deutlich voran.

 

Das gravierendste Problem für mich ist die Ästhetik. Wenn ich meinen Mund fest schließe, sieht mein Gesicht aus wie eine Ziehharmonika, die ein Rendezvous mit einer Schrottpresse hatte – das ganze macht sich natürlich, etwas weniger heftig, auch ohne Zubeißen bemerkbar...:-(

 

Dieses Problem ist mir im medizinischen Sinne allerdings erst im Alter von 23/24 Jahren zu Bewusstsein gekommen. Mein damaliger Zahnarzt berichtete mir von der Möglichkeit einer operativen Korrektur, riet mir jedoch gleichzeitig von so einem „blutigen Horroreingriff“ ab mit der Beigabe, dass ich für so was ja auch schon zu alt wäre(!)...also habe ich es sein lassen.

 

Bis zum Oktober letzten Jahres (2013), wo ich eine kieferothopädische Behandlung (Brackets) in Verbindung mit einer nach einer 1-Jahresfrist stattfinden sollenden Bimax-OP (UKRV, OKVV) in Angriff genommen habe.

 

Auf in den Kampf!!!

 

Liebe Grüße

underbite

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Funktionale Störungen habe ich deswegen keine, d.h. ich kann normal Sprechen und Essen, allerdings verfüge ich aufgrund dieses Problems seit je her über einen erhöhten Zahnabrieb, und frische Zahnfüllungen verabschieden sich schon mal gerne frühzeitig...sind also schnell „Vom Winde verweht“. Der Verlust der Zahnsubstanz schreitet deutlich voran.

 

Der Abrieb deiner Zähne wird durch eine combiniert chirurgische KFO-Behandlung nicht automatisch reduziert. Das ist ein neuromuskuläres Habit. Durch eine OP werden nur die räumlichen Bedingungen verbessert, dass das erlernen eines brauchbaren Schluckmusrers das man braucht um die physiologische Ruhelage einzuhalten, sehr erleichtert wird. Aber von selbst wird sich das nicht einstellen. Es ist sehr empfehlenswert bereits vor der KFO Behandlung  qualifizierte MFT (Logopäde) zu machen.

 

Myofunktionelle Therapie

 für Kinder und Erwachsene

 für behinderte Menschen

 bei Problemen im Alter (Prothetik)

 bei Kiefer-/Gesichtschirurgie-Patienten (prä- und postoperativ)

 

Gruß Norbert

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