caesiaflava

Verdrahtung, Gummis nach der OP- Atmung?

Ich habe jetzt schon recht viel hier gelesen und so wie ich es verstanden habe, sind die beiden Kiefer nach der OP ja die ersten Tage komplett "luftdicht" verschnürt. (?) Klar -man atmet durch die Nase. Aber was, wenn man einen Schnupfen bekommt oder weint und die Schleimhäute so stark anschwellen, dass man keine Luft mehr durch die Nase bekommt?? Wenn ich verschnupft bin (ich habe von Natur aus im Nasenbereich eine Verengung), dann ist die Nase manchmal so "zu", dass ich trotz Nasensprays und Nasentropfen absolut keine Luft bekomme und durch den Mund atmen muss. Das gibt mir in Hinblick auf eine mögliche OP doch ziemlich zu denken. :shock:

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Falls Komplikationen auftreten sollten, wird dir die Verdrahtung wieder aufgemacht.

Ich hatte am Bett im Krankenhaus ne kleine Schere, damit ich es selbst machen könnte. Für alle Notfälle (falls ne Krankenschwester mal zu lange brauchen sollte) ;)

Die habe ich dann mit nach Hause bekommen...und sie ne Woche nach der OP wieder bei meinen Chirurgen abgegeben ....:wink:

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Danke für die Antworten! Jetzt bin ich doch sehr beruhigt.

Irgendwie war das ja auch fast eine blöde Frage von mir. Klar, dass die einen nicht einfach ersticken lassen können. Bei dem Gedanken an eine OP und allem was dazu gehört, kommen bei mir zur Zeit einfach große Ängste auf (auch blödsinnige).

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Hallo Caesiaflava!!

Welche OP steht dir denn bevor ?

Ich habe im Januar(datum steht noch nicht fest) meine Uk-Vorverlagerung und Bammel hab ich auch ,das ist ja auch normal!!

Mein Arzt meinte das ich nur Gummi nach der OP rein bekomme !Hier wieder rum wird dann gesagt,das er auch verdrahtet wird ich kenn mich da bald nimmer aus !:neutral:

Frage an Euch alle: wird bei jeder Kieferoperation gedrahtet??

Mein Doc sagte auch das ich in 2 Tagen ,wieder einen Löffel rein bekomme,das sehn wir ja:wink:

Lieber Gruss

isabella aus Bayern

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Hallo nettesunny!

Ich bin noch nicht sicher, ob ich mich überhaupt operieren lasse. Ich hatte ursprünglich keine Kieferfehlstellung, wurde aber von einem KFO total verpfuscht (Falldarstellung auf www.bracket.at) und bin nicht sicher, ob man die Kieferfehlstellung, die der Arzt verursacht hat, wieder rein mit KFO beseitigtigen kann. Da sind sich auch die Ärzte nicht einig. Aber falls eine OP im Sinne der Wiederherstellung nötig ist, dann eine OK-OP.

Mein Arzt meinte das ich nur Gummi nach der OP rein bekomme !Hier wieder rum wird dann gesagt,das er auch verdrahtet wird ich kenn mich da bald nimmer aus !
Kann es sein, dass es von der Methode des Arztes abhängt? Soviel ich hier im Forum rausfinden konnte, gibts immer entweder Gummis oder Drähte und nicht beides gemeinsam. Aber die bereits Operierten können sicher mehr dazu sagen ;-)

lg, Iris

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Hallo Caesiaflava,

also mir hat mein kfo erst am montag gesagt, dass früher stark verdrahtet wurde, es jetzt aber schon einfacher ist.

hab aber die op noch vor mir.

jedenfalls hab ich jetzt einmal für die op ein rebound system (ich glaub so heißt da?) auf die zähne geklebt kommen und seitlich 4 häkchen pro kiefer zum einhängen der übertragungsschiene bzw. der gummis (wenn ich das so richtig verstanden hab) - und dabei dürft's auch bleiben. die schiene und die gummis sind dazu da, dass die muskeln sozusagen "umtrainiert" werden und sie nicht das kiefer wieder indie alte position verrücken.

deine frage find ich im übrigen gar nicht blödsinnig, bei mir tauchen auch jetzt vor der op die fragen und befürchtungen auf!

liebe grüße

sabine

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Hallo, meine OP ist drei Wochen her und ich war nicht verdrahtet (BImax). lediglich ein Gummi war vorne gespannt. Das wurde aber schon im Aufwachraum entfernt.

Ab dem dritten Tag musste ich rechts und links je ein Gummi einhängen. Det war ooch alles. Z.Zt. trage ich drei Gummis, weil die Mitte nicht ganz mittig ist. Aber das reguliert jetzt die KFO.

Verdrahten hätte ich nicht gemacht. Dann lieber keine OP.

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Hallo,

ich denke mal das mit dem Verdrahten ist wirklich nicht mehr Stand der Technik. Früher mal, da war eine Kiefer Op wohl wirklich ein Opfergang, aber mittlerweile ist es ne relativ lockere Routine Sache.

Wobei es wohl schon noch darauf ankommt, wie fortschrittlich der KC arbeitet, bzw. wie menschenfreundlich. :lol:

Ist sicher in jedem Einzelfall auch anders, ich habe jedenfalls solche Geschichten bei meiner Op nicht erlebt. Hatte bisher "nur" Oberkiefer Op, aber ich bekomme auch noch eine Unterkiefer Vorverlagerung. Im Krankenhaus wo ich war traf ich auch einen Patienten mit Unterkiefer OP, der ist 20 Minten nach der OP rumgelaufen und nach 3 Tagen sah er aus wie Neu.

Mein KFO hat mit gesagt, dass es darauf ankommt a) welche OP-Methoden angewendet werden und B) wie sehr der Operateur auf das Patientenwohl achtet, also wie gering die Belastungen gehalten werden. Im Zweifelsfall solle vor einem messtechnisch absolut perfekten Ergebnis eine möglichst geringe Belastung für den Patienten stehen.

Als ich im Krankenhaus einer Schwester erzählt hatte was ich hier im Forum alles so gelesen habe, wie "schlimm" es manchen ergangen ist, da hat sie ganz ungläubig geguckt. Als ob ich von Dingen erzählen würde, die mal ano dazumal üblich waren.

Nun muss man aber auch sagen, dass ich im Krankenhaus Leute getroffen habe, die wegen Weisheitszähnen oder anderer Kleinigkeiten schrecklich angschwollen waren und mitleideregend ausgesehn haben. Es kann also bei relativ kleinen Sachen ganz schön viel schiefgehen, größere Geschichten dagegen können auch mal recht locker abgehen.

Jeder Mensch reagiert anders drauf, in jedem Fall hat man eine andere individuelle Ausgangssituation und jeder Eingriff ist eine Sache für sich. Mach bei 4 Leuten die gleiche OP und du hast 4 verschiedene Ergebnisse und 4 verschiedene subjektive Erfahrungen, von easy bis groggy. :roll:

Die allermeisten Erfahrungen aber von denen ich gehört habe waren so, dass die Angst vorher schlimmer war als die Realität. Eine positive Einstellung und das Ziel vor Augen behalten macht das ganze auch noch leichter.

Stefan

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Hi Stefan!

Hört sich ja alles ganz easy-cheesy an. :-) Wo wurdest du denn operiert?

lg

Iris

PS: Und zu deiner Signatur wollte ich folgendes anmerken: Obwohl sie nur vom Sloganizer generiert ist, steckt wohl ein Fünkchen Wahrheit dahinter. Eine Kiefer-OP kann zwar wohl direkt niemanden intelligent machen, aber wenn man ein "besseres Gefühl" im ganzen Gesicht hat (schwer zu beschreiben) und sich mit seinem Aussehen wohler fühlt, kann man -so denke ich- auch intellektuell bessere Leistungen bringen. Mir selbst fällt auf, dass ich mich seit meinem KFO-Pfusch nur noch ganz schlecht konzentrieren kann.

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Hallo Iris,

meine Signatur wechselt ständig ( macht der Sloganizer ) , daher weiss ich nicht welchen slogan du genau meinst. Kanns mir aber vorstellen ;-)

Mit deiner Geschichte, die du hinter dir hast, hätte ich wohl auch ziemlich Probleme, warscheinlich sogar heftige Depressionen und Ängste.

Bei mir sind auch ein par Kleinigkeiten schiefgegangen bei meiner OP, nichts medizinisch bewegendes zwar, aber das hat mich auch schon voll fertiggemacht :sad: Wenn dann der KFO sagt: Das ist ja noch nieeee passiert, dann tröstet das auch nicht wirklich.

Heute war ich wieder beim KFO, 2 Brackets sind wieder abgegangen, also wieder dranpappen, puuhh... Hoffentlich hält das Geraffel jetzt :x

Ich war übrigens im Salzburger Landeskrankenhaus. Wohne nämlich am Rande von Süd-Ost Deutschland, 20 von der Salzburger Klinik weg. Mein KFO ist in Deutschland. Ich bin also ein EU-Fall! :lol: :lol: :lol:

Was ich noch nicht versteh ist warum bei dir überhaupt eine Behandlung notwendig war/ist. Auf den Fotos schaust du sehr hübsch aus :rolleyes: und hast doch tolle Zähne (gehabt) ??

Stefan

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Was ich noch nicht versteh ist warum bei dir überhaupt eine Behandlung notwendig war/ist.

Die beiden 6er im UK waren wegen Beherdung gezogen worden. Ich hatte also Zahnlücken, die 7er und 8er kippten in die Lücke und der gesamte Biss wurde instabil und öffnete sich. Dann sind noch die Weisheitszähne im OK durchgebrochen und ich bekam frontal einen Engstand -vorher waren sie-wie man auf alten Fotos noch sehen kann, ziemlich gerade. Das alles hätte sich mit Implantaten und Einschleifen einigermaßen beheben lassen und mit dem bisschen Engstand hätte ich auch leben können, doch der KFO hat mir -geschäftstüchtig wie er war- zum Lückenschluss durch Multibracket geraten und dann nahm das Unglück seinen Lauf.

Früher hatte ich mal den perfekten Biss und das perfekte Lächeln. -Aber das glauben mir die Ärzte in Wien nicht mal mehr. Als ich gestern auf der ***klinik war, hat man dort den Verdacht geäußert,ich hätte die Fotos manipuliert.

Mit deiner Geschichte, die du hinter dir hast, hätte ich wohl auch ziemlich Probleme, wahrscheinlich sogar heftige Depressionen und Ängste.

Danke, dass du mich verstehst. Ja, es geht mir tatsächlich sehr schlecht damit. Eines der schlimmsten Ereignisse der letzten Zeit war, als ich zu einer Prüfung fast nicht antreten hätte dürfen, weil mir die Proffessorin nicht geglaubt hat, dass ich die Person auf dem Ausweisfoto bin.

Es ist alles wie ein schlimmer Alptraum. :-(

Bei mir sind auch ein par Kleinigkeiten schiefgegangen bei meiner OP, nichts medizinisch bewegendes zwar, aber das hat mich auch schon voll fertiggemacht
Was genau ist denn passiert?

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Hi,

naja, als ich ( das erste mal ) ins Krankenhaus bin zur OP, da entdeckte der KC am Vorabend der OP, dass in Zahn beherdet wäre und das könne Probleme geben. Er hat dann nochmal geröngt und weitgehend Entwarnung gegeben, aber ich wollte ( und konnte nervlich ) die OP dann nicht mehr machen lassen.

Ich wollte einfach, dass alles OK ist vor der OP. Deswegen habe ich doch den ganzen Voruntersuchungsmaraton machen lassen und jahrelang hin und her überlegt. Wozu machen die Röntgenaufnahmen und sehen dann doch nix drauf, dachte ich? Erst am OP-Vorabend?

Muss dazu sagen, dass ich auch ohne dieses Ereigniss am Rande eines Abruchs war, ich hatte viel Angst und nah an einer Panikatacke im Krankenhaus. Ich war sehr unsicher, dachte ich mach einen Riesenfehler.

Naja, dann kam der zweite OP Termin, ich wieder hin, wieder unsicher und Angst. Dann packen die die GNE - Apperatur aus ( das Haasgerät ) und stellen fest: Es ist verostet!!! Dann bricht auch noch ein Teil davon ab!

Dann finen sie meine Behandlungsunterlagen nicht mehr ( alles noch vor der eientlichen Aufnahme auf Station. )

Ich wollte nur noch heim :-(:!:

Aber irgendwann hat sich ein Egal Gefühl eingestellt und ich wusste, dass es einen dritten Anlauf für mich nicht geben würde. Jetzt oder nie. Und ich wollte mir mein Vorhaben nicht von chaotischen Medizinern kaputtmachen lassen. Ich wollte selbst bestimmen über mich.

Nach der OP hatte ich zu Hause dann zunehmend Schmerzen, trotz Tabletten so ne Woche lang. Jeden Tag also in die Ambulanz und dann nochmal stationäre Aufnahme. Nach 4 Tagen gingen die Schmerzen weg.

Danach 2 Monate nix normales Essen ( war selber Schuld, hätte früher anfangen dürfen :lol: )

Heute sag ich ganz cool: Hab ich doch locker geschafft! Ich empfinde es auch so. Aber damals war ich hilflos und voller Angst.

Stefan

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